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Motorradhelm Test 2020 ‱ Die 8 besten Motorradhelme im Vergleich

Sobald das Wetter sonnig und warm ist, sind die Biker auf den Straßen unterwegs. Eines ihrer wichtigsten Utensilien: der Motorradhelm. Helme schĂŒtzen den Kopf bei UnfĂ€llen; das Tragen wĂ€hrend der Fahrt ist daher gesetzlich vorgeschrieben, und sie unterliegen vielen Anforderungen. Welcher Motorradhelm im Test der beste ist, erfahren Sie hier.

Motorradhelm Bestenliste  2020

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Motorradhelm und wie funktioniert er?

Was ist denn ein Motorradhelm Test und Vergleich genau?Jeder Motorradhelm im Vergleich besteht aus einer AußenhĂŒlle, einer inneren Schale, einer Innenpolsterung, einem Visier und einer Befestigung. Weiterhin sind LĂŒftungsöffnungen und Luftspoiler vorhanden, damit das Tragen auch auf lĂ€ngere Zeit angenehm bleibt.

Die AußenhĂŒlle ist in der Regel aus Polycarbonat, Kohlefaser oder Kevlar hergestellt. Polycarbonat ist der gĂŒnstigste Werkstoff; die Helme sind im Vergleich entsprechend preiswerter. FĂŒhrende Markenhelme im Test sind hĂ€ufig aus Carbon, Kevlar oder Fiberglas gefertigt.

Beim Aufprall absorbiert der verwendete Werkstoff die freigesetzte Energie und leitet sie ab. Einen beschÀdigten Motorradhelm sollten Sie keinesfalls erneut verwenden.

Selbst wenn er nicht versagt, kann er die Aufprallenergie nicht mehr optimal ableiten; Ihr Kopf ist weniger gut geschĂŒtzt.

Diagramm zum Preis-Leistungs-VerhÀltnis der Motorradhelme

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Anwendungsbereiche – der Motorradhelm im Einsatz

Die verschiedenen Anwendungsbereiche aus einem Motorradhelm TestvergleichIm Vergleich zu Autofahrern sind Motorradfahrer im Straßenverkehr höheren Gefahren ausgesetzt. MotorrĂ€der haben keine so genannte Knautschzone; und auch die Sturzgefahr ist bei schlechter Bodenhaftung recht hoch. Hinzu kommt, dass die Geschwindigkeit eines Motorrads von anderen Verkehrsteilnehmern leicht unterschĂ€tzt wird und es bei einer Geschwindigkeit von mehr als 30 Stundenkilometern einem Hindernis nicht so gut ausweichen kann wie ein Autofahrer. In den meisten LĂ€ndern ist es fĂŒr Motorradfahrer daher Pflicht, einen Schutzhelm zu tragen.

In Deutschland besteht seit 1976 eine Helmpflicht; 1980 wurde ein Verwarnungsgeld eingefĂŒhrt, sollten Fahrer und/oder Sozius keinen Motorradhelm tragen.

Motorradhelm-Varianten im Vergleich: Welche Arten gibt es?

Integral-Motorradhelm

Welche Arten von Motorradhelm gibt es in einem Testvergleich?Aufgrund ihrer Konstruktion sind diese Helme leicht und bieten besten Schutz. Sie weisen eine feste Kinnpartie auf; das Visier lĂ€sst sich verschließen. Integralhelme werden auch im Motorrad-Rennsport genutzt.

Klapphelm

Er ist dem Integralhelm Àhnlich, allerdings kann die feste Kinnpartie hochgeklappt werden. Die Schutzwirkung ist etwas geringer, das Gewicht etwas höher.

FĂŒr BrillentrĂ€ger sind diese Helme besonders empfehlenswert; außerdem lassen sie sich im Falle eines Unfalles leichter abnehmen.

Motocross-Motorradhelm

Im Prinzip handelt es sich dabei um einen Integralhelm, der einen grĂ¶ĂŸeren Abstand zum Kinn hat. Außerdem ist ein Schirm angebracht, und die LĂŒftung ist deutlich besser. Das Visier fehlt, da die Fahrer so genannte Crossbrillen tragen.

Jethelme

Sie haben keine feste Kinnpartie und werden auch als Halbschalenhelm bezeichnet. Um den Vorschriften zu genĂŒgen, mĂŒssen diese Helme Nacken, Stirn und Ohren schĂŒtzen. Besonders bei Fahrern der Motorradklassiker sind Jethelme sehr beliebt.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden 7 HerstellernMarken

  • Airoh
  • Shoei
  • Schuberth
  • HJC
  • Shark
  • Soxon
  • Hedon
Airoh ist die Marke der italienischen Gesellschaft Locatelli S.p.A. Das Unternehmen wurde 1986 gegrĂŒndet und produzierte Motorradhelm-Varianten zunĂ€chst fĂŒr unterschiedliche prominente Marken. 1997 konnte sich Airoh als eigene hochwertige Marke durchsetzen. Heute sind die Produkte von Airoh im Motorradhelm-Test regelmĂ€ĂŸig vertreten und liefern im Vergleich beste Ergebnisse.
Die japanische Aktiengesellschaft wurde 1959 gegrĂŒndet und stellte unter dem Namen Kamata Polyester zunĂ€chst Schutzhelme fĂŒr die Bauindustrie her. 1960 kamen die erste Helme fĂŒr den Motorsport hinzu; heute beliefert das Unternehmen viele Fahrer der Motorrad-Weltmeisterschaft mit hochwertigen Motorradhelmen. Wenigstens ein Modell von Shoei ist grundsĂ€tzlich im Test vertreten; die Ergebnisse können sich sehen lassen.
Der deutsche Hersteller hat seinen Sitz in Magdeburg und wurde 1922 gegrĂŒndet. Zum Produktsortiment gehören Kopfschutzsysteme fĂŒr die Segmente Motorrad und Motorsport, Arbeitsschutz, Polizei, Feuerwehr und MilitĂ€r. Als Hersteller von Motorrad- und Motorsporthelmen hat sich Schuberth lĂ€ngst einen Namen gemacht – dies belegen auch regelmĂ€ĂŸig die Test-Ergebnisse unabhĂ€ngiger Motorradhelm-Vergleiche.
HJC Helmets wurde 1971 gegrĂŒndet und ist stolz auf seine traditionellen Werte. 2018 war das Unternehmen als erster Helmproduzent weltweit Sponsor MotoGP-Rennen, nachdem es 2016 als Titelsponsor des Tschechien-Grand Prix und 2017 des Großen Preises von Frankreich aufgetreten ist. Ein Motorradhelm dieser Marke besteht im Test regelmĂ€ĂŸig mit guten Bewertungen und ist bei Bikern beliebt und anerkannt.
Diese französische Motorradhelm-Marke liefert 30 Jahre Erfahrung und damit in jedem Vergleich beste Test-Ergebnisse. Das Unternehmen wurde seinerzeit von ehemaligen Motorsport-Rennfahrern gegrĂŒndet, deren Fokus auf Leistung und Sicherheit liegt und deren Ziel es ist, die Sicherheitsstandards regelmĂ€ĂŸig zu ĂŒbertreffen. Innovativ und zuverlĂ€ssig, wie die Produkte sind, schneiden sie im Vergleich regelmĂ€ĂŸig mit guten Testnoten ab.
Die Soxon Germany wurde 2012 gegrĂŒndet und hat ihren Sitz in Emmendingen. Das Unternehmen produziert preiswert in hoher QualitĂ€t und hat sich vor allem auf innovative Jethelme spezialisiert. Das Gewicht der Helme ist bemerkenswert gering, und der Klick-Sicherheitsverschluss lĂ€sst sich leicht bedienen. Ist ein Motorradhelm von Soxon im Test von der Partie, punktet er regelmĂ€ĂŸig mit guten Bewertungen.
Der britische Hersteller spricht mit seinen Jethelmen eine besondere Zielgruppe an. Die Helme sind von herausragender QualitĂ€t, bieten eine sehr leichte Außenschale aus Carbon-Fiberglas und sind im Inneren mit echtem Leder ausgestattet. Der Tragekomfort ist Ă€ußerst hoch; hinzu kommt eine ĂŒberraschende Vielfalt an Lackierungen. Hedon ist im Motorradhelm-Vergleich regelmĂ€ĂŸig vertreten und ĂŒberrascht mit besten Test-Bewertungen.

Der Motorradhelm auf dem PrĂŒfstand: So wird getestet

Alle möglichen Testkriterien in einem Motorradhelm VergleichNicht selten legen Biker viel Wert auf Optik, wenn es um den Motorradhelm-Kauf geht. Vor allem die Fahrer klassischer Maschinen und Coffee Racern wissen, wie sie mit dem passenden Jet-Motorradhelm den Gesamteindruck auf ein höheres Niveau heben. Integralhelme dagegen sind eher denjenigen Bikern vorbehalten, die sich auf Superbikes oder Naked Bikes auf den Straßen bewegen. Doch bei aller Liebe zur Nostalgie oder zum zeitgemĂ€ĂŸen Auftritt sollte die Sicherheit und der Tragekomfort eines Helms immer an erster Stelle stehen. Diese Tatsache belegen sowohl die Ergebnisse aus Labor-Crashtests als auch – leider – das wahre Leben auf unseren Straßen.

Ein Motorradhelm-Test ist aufwĂ€ndig und umfangreich. Kein Wunder, denn hier geht es um die Sicherheit des Fahrers und seines Sozius’ im Falle eines Unfalls. Das beste Biker-Outfit hilft nicht, wenn der Motorradhelm nicht seinen Zweck erfĂŒllt. Im Mittelpunkt seriöser Test-Institute steht grundsĂ€tzlich die Schlagfestigkeit. Laut der Norm UNECE-R 22.05 sind am Motorradhelm gewisse Punkte auf Schlagfestigkeit zu testen. Seriöse PrĂŒfer nehmen oft weitere Stellen hinzu, beispielsweise den Bereich am seitlichen Hinterkopf.

Weitere Test-Kriterien beziehen sich unter anderem auf das Gewicht des Helms, seine BelĂŒftung und damit insgesamt auf den Tragekomfort. Je leichter der Helm ist, desto angenehmer ist er zu tragen.

Test-Institute prĂŒfen gleichzeitig regelmĂ€ĂŸig, ob das geringere Gewicht eines Helms zu Lasten der Sicherheit geht. Auch die LautstĂ€rke, oder besser gesagt: die DĂ€mpfung der LautstĂ€rke, ist oft ein wichtiges Kriterium beim Motorradhelm-Test. Im Vergleich zeigt sich gelegentlich, dass der gemessene Schalldruck bei 100 Stundenkilometern um die 85 dB(A) betrĂ€gt. Am Arbeitsplatz mĂŒsste bei dieser LautstĂ€rke aus SicherheitsgrĂŒnden ein Gehörschutz getragen werden.

GeprĂŒft wird im Motorradhelm-Test außerdem die Regenfestigkeit und Bedienbarkeit. UnabhĂ€ngig von den zahlreichen Test-Berichten, die Sie hier und an anderen Stellen im Internet finden, sollten Sie beim Kauf ĂŒberlegt vorgehen. Nur ein Helm, der wirklich gut sitzt, bietet beste Sicherheit!

Kriterien im Motorradhelm-Test

Gewicht

Nach diesen Testkriterien werden Motorradhelm bei uns verglichenGrundsĂ€tzlich gilt, dass ein Motorradhelm besser zu tragen ist, je geringer sein Gewicht ist. FĂŒr viele Biker ist das Test-Kriterium “Gewicht” daher sehr wichtig und wird in annĂ€hernd jeder Vergleichstabelle mit aufgefĂŒhrt.

Material

Das Material eines Helms hat direkte Auswirkungen auf das Gewicht, dabei kann die Materialwahl stark variieren. Die meisten Hersteller setzen auf Polycarbonat, andere sogar auf Titanium. Interessant sind zusÀtzliche Informationen unter diesem Punkt, zum Beispiel zum herausnehmbaren Innenfutter.

Verschluss

Lassen Sie sich nicht irritieren, wenn unter diesem Punkt “keine Angabe” vermerkt ist. Jeder Motorradhelm ist mit einem Verschluss ausgestattet; nur finden Sie hier leider nicht immer aussagefĂ€hige Informationen dazu.

Handhabung Bedienung

Wie leicht lĂ€sst sich der Helm öffnen und schließen? Wie gut können die BelĂŒftungselemente bedient und gesteuert werden? Wie einfach ist es, das Visier zu öffnen und zu schließen? Unter diesem Punkt finden Sie regelmĂ€ĂŸig die relevanten Daten.

BelĂŒftung

Eine gute BelĂŒftung erhöht den Tragekomfort und die Sicherheit, das wissen vor allem Langstreckenfahrer zu schĂ€tzen. Ein moderner Motorradhelm ist prinzipiell damit ausgestattet.

Besonderheiten

Diesen Punkt im Vergleich sollten Sie sorgfÀltig studieren, denn hier kommen die Extras zum Zug. Dazu zÀhlen Angaben zur Aerodynamik, zur Handhabung, zur Zulassung, zum Innenfutter und vieles mehr.

Kundenmeinungen

Dieser Punkt sagt oft mehr aus als alle anderen Test-Kriterien und -Ergebnisse zusammen, denn ein Kunde hat den Motorradhelm im wahren, rauen Biker-Leben auf Herz und Nieren geprĂŒft.

HĂ€ufige MĂ€ngel und Schwachstellen – darauf muss ich beim Kauf eines Motorradhelms achten!

Nachteile aus einem Motorradhelm TestvergleichSehr hohe LautstÀrke:

  • Ist ein Motorradhelm nicht ausreichend gedĂ€mpft, kann die Fahrt zu einem unangenehm lauten Erlebnis werden. Nicht nur die MotorgerĂ€usche des Bikes sind laut, auch die WindgerĂ€usche geben ihr ĂŒbriges hinzu.

Visier nicht gut befestigt:

  • Ein Kunde bemĂ€ngelte das “nachlĂ€ssig montierte” Sonnenvisier, das nach seiner EinschĂ€tzung nicht lange halten wĂŒrde. Er brachte das Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis ins Spiel, denn bei diesem Motorradhelm handelte es sich um ein sehr preisgĂŒnstiges Modell.

Visier beschlÀgt sofort:

  • Ist die BelĂŒftung nicht ausreichend, kann das Visier – vor allem bei Regen und hoher Luftfeuchtigkeit – schnell beschlagen, wie Test-Ergebnisse zeigen. Ein Kunde schickte den entsprechend mangelhaften Motorradhelm zurĂŒck.

GrĂ¶ĂŸenangaben nicht normgerecht:

  • Im Test zeigt sich gelegentlich, dass die GrĂ¶ĂŸenangaben des Herstellers nicht den gĂ€ngigen Normen entsprechen. Kunden Ă€rgern sich, wenn sie einen Motorradhelm in ihrer vermeintlichen GrĂ¶ĂŸe kaufen und direkt zurĂŒcksenden mĂŒssen, weil er nicht passt.

Innenleben hÀlt nicht:

  • Ein Kunde beklagte, dass das Innenfutter eines Helms sich bereits nach kurzer Zeit löste. Damit reduzierte sich nicht nur der Tragekomfort, auch das Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis war offensichtlich nicht in Ordnung. Der Helm ging zurĂŒck.

Verschluss nach kurzer Zeit defekt:

  • Ein qualitativ hochwertiger Verschluss am Motorradhelm sorgt fĂŒr guten Sitz und dafĂŒr, dass der Helm auch bei Höchstgeschwindigkeiten den Kopf gut schĂŒtzt. Ist ein Verschluss defekt, entspricht der Helm nicht mehr den Sicherheitsstandards und sollte keinesfalls mehr getragen werden.

Geringer Tragekomfort:

  • Ein Kunde bemĂ€ngelte, dass ein Motorradhelm nach dreistĂŒndiger Fahrt unangenehme DruckgefĂŒhle verursachte. Schlechter Sitz geht zu Lasten des Tragekomforts und gegebenenfalls sogar zu Lasten der Sicherheit des Fahrers.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Motorradhelm am besten?

Es ist grundsĂ€tzlich sinnvoll, den neuen Motorradhelm im Fachhandel vor Ort zu kaufen. Sie können hier gleich mehrere Modelle ausprobieren und direkt den Sitz prĂŒfen. Auch stehen Ihnen geschulte VerkĂ€ufer zur VerfĂŒgung, die Ihre Fragen beantworten und Sie umfassend beraten können. Dennoch möchten wir Ihnen empfehlen, Ihren Motorradhelm im Online-Shop zu erwerben. Warum?

Sie haben im Internet eine deutlich grĂ¶ĂŸere Auswahl und direkten Zugriff auf Test-Ergebnisse und Kundenbewertungen. Sie können den jeweiligen Motorradhelm zur Probe kaufen und innerhalb von 14 Tagen vom Kaufvertrag zurĂŒcktreten, falls Sie es sich anders ĂŒberlegen sollten.

DarĂŒber hinaus sind Sie unabhĂ€ngig von Ladenöffnungszeiten. Außerdem hat sich gezeigt, dass Online-HĂ€ndler im Vergleich zum FachhĂ€ndler vor Ort hĂ€ufig deutlich kulanter mit Reklamationen und Beschwerden umgehen.

Wissenswertes & Ratgeber zum Motorradhelm

Alles wissenswerte aus einem Motorradhelm TestUnabhĂ€ngig davon, ob ein Motorradhelm durch einen Unfall beschĂ€digt wurde oder durch Verschleiß gelitten hat: Ersetzen Sie ihn in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden; am besten alle fĂŒnf Jahre. Die Technik entwickelt sich stetig weiter, und auch die Anforderungen an einen sicheren Motorradhelm können sich jederzeit und kurzfristig Ă€ndern.

Mit einem regelmĂ€ĂŸigen Neukauf können Sie sich darauf verlassen, dass Ihr Helm stets den jeweiligen AnsprĂŒchen genĂŒgt. Auch den so genannten “schleichenden Verschleiß” sollten Sie keinesfalls unterschĂ€tzen.

Ein Motorradhelm ist ĂŒber die gesamte Nutzungszeit immer wieder UV-Strahlung, Wind und Regen ausgesetzt. Selbst im Schrank wird das Material porös, und Ihre Sicherheit ist nicht mehr gewĂ€hrleistet.

Stiftung Warentest Motorradhelm Test – die Ergebnisse

Die PrĂŒfergebnisse von Stiftung Warentest zum Thema MotorradhelmDer letzte Test dieses renommierten Instituts liegt bereits einige Zeit zurĂŒck und datiert vom 8. April 2004. Getestet wurden seinerzeit 25 Motorradhelme, darunter Integral-, Jet- und Klapphelme. Im Vergleich der unterschiedlichen Modelle zeigte sich, dass Jethelme aufgrund ihrer Konstruktionsweise zwar “cool” aussehen, aber selbst das beste Modell nicht so gut schĂŒtzt wie ein Integral- oder Klapphelm. Diese schĂŒtzen auch die Kinnpartie. Klapphelme erhielten außerdem Pluspunkte im Bereich “Komfort”. Der untere Helmteil lĂ€sst sich vollstĂ€ndig hochklappen, was gerade fĂŒr BrillentrĂ€ger ein sehr angenehmes Feature darstellt. Der Nachteil der Klapphelme besteht darin, dass sie im Vergleich zum Integralhelm teurer in der Anschaffung sind.

Im Test zeigte sich, dass jeweils zwei Integral- und Klapphelme beste Ergebnisse erzielten. Gleichzeitig war die Preisspanne recht hoch: Der gĂŒnstigste Integralhelm – Lazer Vertigo – kostete seinerzeit nur 100 Euro, der teuerste Klapphelm – Schuberth Concept – immerhin 340 Euro. Hier zeigt sich deutlich, dass der Preis eines Helms nicht automatisch etwas ĂŒber die QualitĂ€t aussagt. Nachdem die Sicherheitsaspekte der Motorradhelme im Labor geprĂŒft worden waren, ging es anschließend in den Praxistest. Vier Herren und eine Dame trugen die Helme bei Touren im Alltag.

Dabei erzielte nur jeder zweite Motorradhelm gute Ergebnisse; die anderen lagen bestenfalls im Mittelfeld. Bei einem Jethelm störte das Visier, bei einem Klapphelm war die BelĂŒftung mangelhaft. Einer der Integralhelme schnitt aufgrund der starken FahrgerĂ€usche schlecht ab.

Die Entwicklung der Motorradhelme im Laufe der Zeit

Die besten Ratgeber aus einem Motorradhelm TestErst im Laufe der Motorrad-Geschichte entwickelte sich auch der Motorradhelm. In den AnfĂ€ngen ging es darum, den Fahrer vor KĂ€lte und Fahrtwind zu schĂŒtzen. In der Regel reichten dafĂŒr eine warme MĂŒtze und ein dicker Schal. Heute bieten hochwertige Kunststoffhelme effektiven Schutz vor Verletzungen.

Der Gedanke an den Sicherheitsfaktor im Straßenfaktor entstand erst mit der Zeit.

ZunÀchst wurden Fliegerhelme verwendet, aus denen der Halbschalenhelm entstand. In Mode kamen die Motorradhelme erst nach dem Zweiten Weltkrieg, denn der Cromwell-Halbschalenhelm aus England war nicht nur leicht, sondern zeigte im Vergleich zu VorgÀngermodellen auch einen gewissen Chic. Er wurde von Schuberth weiterentwickelt und mit einer elastischen Innenverkleidung versehen. Seit

1976 herrscht in Deutschland Helmpflicht, seit 1980 wird das Fahren ohne Helm mit einem Bußgeld in Höhe von aktuell 15 Euro geahndet.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Motorradhelm

Alle Zahlen und Daten aus einem Motorradhelm Test und VergleichMotorradhelme zĂ€hlen in Deutschland zu den gesetzlich vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen, und zwar fĂŒr alle Biker. Beim Kauf ist unbedingt darauf achten, dass der Helm qualitativ hochwertig ist und ĂŒber einen optimalen Sitz verfĂŒgt. Test-Berichte und Vergleichstabellen liefern Ihnen hier erste wichtige Hinweise.

Statistiken belegen, dass das Tragen eines Helmes die Sterblichkeit der Biker bislang um satte 40 Prozent reduzieren konnte. Die Gefahr von SchĂ€del-Hirn-Traumata ging sogar um etwa 70 Prozent zurĂŒck. Biker sind im Straßenverkehr im Vergleich zum Autofahrer immer den grĂ¶ĂŸeren Gefahren ausgesetzt.

Die Helmpflicht gilt nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen LĂ€ndern rund um den Globus. Informieren Sie sich rechtzeitig, bevor Sie in Ihren wohlverdienten Biker-Urlaub im Ausland starten!

7 Tipps zur Pflege & Wartung

Tipp 1

Tipp 1

Kontrollieren Sie den Motorradhelm zum Saisonstart grĂŒndlich. Vor allem Kinnriemen, Gurtschloss und Visier mĂŒssen in einwandfreiem Zustand sein.

Tipp 2

Tipp 2

Ist das Visier zerkratzt, tauschen Sie es aus. Im Test zeigt sich immer wieder, wie gefÀhrlich zerkratzte Visiere sind, da sie vor allem nachts und im Sonnenlicht die Sicht des Fahrers massiv einschrÀnken können.

Tipp 3

Tipp 3

Reinigen Sie den Motorradhelm mit milder Seifenlauge. Verzichten Sie auf aggressive Reiniger und auf Lösungsmittel.

Tipp 4

Tipp 4

Um das Visier von Insektenresten zu reinigen, legen Sie fĂŒr eine halbe Stunde ein feuchtes Tuch auf. Anschließend lassen sich die Verschmutzungen leicht entfernen.

Tipp 5

Tipp 5

Verwenden Sie fĂŒr die Reinigung des Visiers einen weichen Schwamm. ScheuerschwĂ€mme zerkratzen den Kunststoff.

Tipp 6

Tipp 6

Tauschen Sie den Helm unbedingt aus, wenn Sie einen Unfall hatten oder gestĂŒrzt sind. Selbst feinste Haarrisse können den Helm unsicher machen.

Tipp 7

Tipp 7

Ein Motorradhelm ist nicht fĂŒr die Ewigkeit gedacht und sollte regelmĂ€ĂŸig alle fĂŒnf Jahre durch einen neuen ersetzt werden.

FAQ

Welcher Motorradhelm ist der beste?

Diese Frage lÀsst sich pauschal nicht beantworten. GrundsÀtzlich bietet ein Integralhelm mehr Sicherheit als ein Jethelm. Wir empfehlen Ihnen, Test-Berichte und Kundenrezensionen sorgfÀltig zu studieren.

Wann muss ich den Helm austauschen?

Auf jeden Fall nach einem Unfall oder Sturz; spĂ€testens nach fĂŒnf Jahren. Die Außenschale und das Innenleben altern, die Sicherheit lĂ€sst nach.

Wann hat der Motorradhelm den optimalen Sitz?

Alle Fragen aus einem Motorradhelm Test und VergleichSie sollten den Helm mĂŒhelos auf- und absetzen können. RĂŒtteln Sie beim Tragen leicht am Helm. Wenn er sich nicht bewegt, aber auch nicht drĂŒckt, passt er optimal.

Welcher Helm eignet sich fĂŒr BrillentrĂ€ger?

Im Test hat sich gezeigt, dass ein Klapphelm fĂŒr BrillentrĂ€ger die beste Wahl ist. Der gesamte untere Bereich lĂ€sst sich hochklappen, die Brille muss nicht durch das Visier gefĂŒhrt werden.

Was ist zu tun, wenn das Visier beschlÀgt?

PrĂŒfen Sie, ob die BelĂŒftung in Ordnung und aktiv ist. Möglicherweise mangelt es dem Motorradhelm an Regenfestigkeit – gönnen Sie sich ein besseres Modell!

Welche Farbe wĂ€hle ich fĂŒr den Helm?

Wir empfehlen helle Farben oder zumindest helle, reflektierende Elemente auf dem Helm. So werden Sie bei Dunkelheit von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen.

Aus welchem Material sollte ein Motorradhelm bestehen?

Moderne Helme sind heute aus leichtem und sehr hochwertigem Kunststoff hergestellt. Diese reduzieren das Gewicht und erhöhen den Tragekomfort, ohne die Sicherheit zu gefÀhrden.

Alternativen zum Motorradhelm

Guten Gewissens können wir Ihnen keine echte Alternative zum Helm fĂŒr Motorradfahrer nennen. Von den Herstellern sind zahlreiche Sicherheitsaspekte zu berĂŒcksichtigen, und es sind lĂ€ngst nicht alle Helme hierzulande zugelassen. Achten Sie beim Kauf auf das ECE-Siegel, dieses gewĂ€hrt Ihnen eine gewisse Sicherheit, dass der neue Helm den aktuellen Vorschriften entspricht.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

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