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Echolot Test 2021 • Die 7 besten Echolote im Vergleich

Echolote sind interessante und hochfunktionale Geräte für Ihren Angelausflug. Sie spüren Fische auf und zeigen die Wassertiefe und die Bodenbeschaffenheit an. In diesem Artikel lernen Sie verschiedene Echolote kennen. Wir haben uns den Test und Vergleich von Echoloten hier näher angesehen. Erfahren Sie mehr zu den Ergebnissen unserer Recherchen.

Jan Schmid
Jan Schmid

Als angehender Sportwissenschaftler und ehemaliger Leichtathlet liegt meine Expertise in den Bereichen Sport, Fitness und Ernährung. Für ExpertenTesten.de teste ich seit 3 Jahren regelmäßig Produkte und teile meine Expertise mit Millionen Lesern. In meiner Freizeit liebe ich die Geschwindigkeit, sei es auf dem Rad, dem Surfbrett oder den Skiern.

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Echolot Bestenliste 2021

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Was ist ein Echolot und wie funktioniert er?

Ein Echolot ist ein technisches Gerät, welches in der Schiffsfahrt eingesetzt wird. Durch die Echolot-Technologie werden Schallwellen ausgesendet, die eine Geschwindigkeit von mehr als 1.500 Meter pro Sekunde haben. Wenn die Ultraschallwellen auf ein Hindernis stoßen, werden sie vom Hindernis reflektiert. Die Reflexion wird dann von einem Sender am Echolot wieder empfangen.

Der Sender erfasst die Zeit, die die Schallwellen für den Hin- und Rückweg benötigt haben. Die Schallwellen werden in elektrische Impulse umgewandelt und ausgewertet. Die Auswertung wird dann auf dem Echolot dargestellt. Dadurch kann die Entfernung der Hindernisse berechnet werden.

Angler verwenden diese Technologie, um Fische zu finden. Das Echolot kann die Wassertiefe, die Bodenbeschaffenheit und Unregelmäßigkeiten im Wasser anzeigen. Bei diesen Unregelmäßigkeiten kann es sich dann um Fische handeln. Das Echolot kann sogar die Größe des Objekts, also des Fisches, bestimmen. So lassen sich Fische leichter aufspüren.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Echolote

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Welche Arten von Echoloten gibt es?

Echolote unterscheiden sich im Hinblick auf ihre Darstellung der Ergebnisse. Diese kommen durch den Einsatz verschiedener Technologien zustande. Jede Echolot-Art bietet Ihnen einen anderen Blick auf die Welt unter Wasser. Es wird zwischen 3 Arten unterschieden:

  • 2D-Echolot
  • Down-Scan Echolot
  • Side-Scan Echolot

Dabei ist es wichtig, welche Sicht sich für Ihr Hobby eignet. Natürlich unterscheiden sich Echolote auch bei ihren Herstellern und je nach Preisklasse. Echolote der höheren Preisklassen haben mehr Zusatzfunktionen, als andere.

2D-Echolot

Welches Echolot Sie brauchen kommt auf das Gewässer an, in dem Sie angeln wollen.

Beim 2D-Echolot wird das Bild von rechts nach links gescrollt. Die Strukturen im Wasser werden nur grob angezeigt. Fische erkennen Sie hierbei als Sichel auf dem Bildschirm. Sie können aber nicht erkennen, um welchen Fisch es sich handelt.

Bei dieser Art ist es wichtig, wie lange der Fisch im Scanbereich bleibt. Falls dieser sich nicht bewegt ist das Bild deutlicher zu erkennen und die Sichel auf dem Bildschirm ist klarer und größer.

Mit dieser Technik kann bei einer Wassertiefe von 10 Metern 4 – 5 Meter in jede Richtung gescannt werden. Fische lassen sich nicht ideal erkennen. Dennoch wird diese Technologie verwendet, um die Bodenhärte zu definieren. Je dicker die Linie ist, umso härter ist der Boden.

Fischschwärme können auch als dicke Sichel angezeigt werden. Dadurch wird nicht klar, ob es sich um einen großen Fisch oder einen Schwarm handelt. Besonders geeignet ist diese Technologie für das Angeln von Raubfischen, Hechten und Zander.

Down-Scan

Dieses Echolot ist auf den Bereich unter dem Boot begrenzt. Es liefert eine fotorealistische Darstellung des Bereichs unter dem Boot, von links und rechts. Dabei lassen sich nicht nur Strukturen erkennen, sondern ein genaues Bild. Eine räumliche Zuordnung ist aber nicht möglich. So kann nicht festgestellt werden, wo sich der Fisch genau befindet.

Diese Technologie funktioniert nur bei guten Wetterbedingungen. Es wird als Fortschritt zum 2D-Echolot gesehen, ist aber nicht so effektiv wie der Side-Scan. Da der Down-Scan preiswerter ist als der Side-Scan, wird er als Zwischenmodell angesehen.

Side-Scan

Bei diese Echolot-Art wird das Bild von oben nach unten gescannt. Es ermöglicht eine räumliche Zuordnung der Strukturen. Mit der Side-Scan-Technologie lassen sich fotorealistische Abbildungen auf dem Echolot darstellen. So können bestimmte Fischarten erkannt werden.

Der Side-Scan Echolot kann weite Entfernungen scannen. Gute Modelle dieser Art können bis zu 30 Meter weit scannen. Dabei entscheiden Sie, wie weit das Gerät schauen soll. Es erlaubt Ihnen einen weiten Blick nach rechts oder links.

Die Bildanalyse des Side-Scans ist etwas komplizierter. Sie müssen sich das Bild vorstellen, als wäre es aufgeklappt. Die Wassersäule in der Mitte ist die Faltlinie. Nachdem Sie dieses Prinzip verstanden haben lassen sich tiefe und flache Stellen im Wasser erkennen.

Kaufkriterien im Echolot Test 2021

Im folgenden Abschnitt finden Sie wichtige Kaufkriterien für unseren Echolot Test. Ein Echolot verfügt über viele verschiedene Funktionen und Zusätze, die wichtig sein können. Die wichtigsten Kaufkriterien sind:

  • Wi-Fi oder Kabel
  • Anzeigen
  • GPS

Mit diesen Kriterien können Sie einzelne Modelle miteinander vergleichen. Sie können bei Ihrer Recherche auf diese achten und so das Echolot finden, das sich am besten für Sie und Ihr Vorhaben eignet.

Wi-Fi oder Kabel

Echolote lassen sich in kabellose und stationäre Modellen unterschieden. Die kabellosen werden in das Wasser geworfen oder an der Angel befestigt. Am Kabel befestigte Modelle sind oft fest am Boot installiert.

Wenn Sie kein eigenes Boot besitzen oder gerne spontan angeln gehen, raten wir Ihnen zu einer tragbaren, kabellosen Variante. Wenn Sie ein eigenes Boot besitzen, ist ein fest installiertes Echolot gut. So müssen Sie es nicht zu jeder Angeltour mittragen.

Kabellose Echolote haben eine Reichweite von bis zu 100 Metern. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie ein eingebautes Wi-Fi haben. So können Sie sich mit dem Echolot verbinden. Sie sind nicht auf den Bildschirm des Echolotes angewiesen. Als Bildschirm können Sie Ihr Smartphone oder Tablet nutzen und sparen so an Geld.

Bei stationären Modellen sind Sie auf den mitgelieferten Bildschirm angewiesen. Zudem kann das Echolot nur in einer gewissen Distanz ins Wasser gelassen werden. Diese richtet sich nach der Kabellänge des Gerätes.

Anzeigen

Bei der Wahl Ihres Echolot kommt es auf die Temperatur, die Tiefe und die Gegebenheiten an.

Wenn es sich bei dem Echolot um eine stationäre Variante handelt, sollten Sie unter anderem auf das Display achten. Die Displays gibt es in verschiedenen Größen und Qualitäten. Bei diesem Faktor sollten Sie auf Ihre Bedürfnisse schauen und wissen, wie groß Ihr Display sein sollte.

Sie sollten darauf achten, dass das Display genügend Kontraste und Farben anzeigt und eine hohe Auflösung hat. Besonders beim Down- und Side-Scan sind gute Auflösungen wichtig, um die Fischarten erkennen zu können.

Weitere hilfreiche Anzeigen, auf die Sie wert legen, sollten sind beispielsweise die Position des Fisches. Wenn Ihnen das Echolot dies anzeigt, kann das Ihren Fang positiv beeinflussen. Außerdem ist es nützlich zu wissen, wie groß der Fisch ist. Und welche Bodenhärte und Bodenbeschaffenheit existiert. Gute Echolote zeigen zusätzlich noch die Tiefe des Wassers und die Temperatur an.

GPS

Durch eingebautes GPS in Ihrem Gerät verfügen Sie über weitere Vorteile. Es fertigt eine Karte Ihres Angelbereiches an. Wenn Sie gute Angelhotspots finden oder gefährliche Stellen, können Sie diese durch GPS markieren.

Das eingebaute GPS bietet Ihnen zusätzlich eine erhöhte Sicherheit. Falls Sie auf dem Wasser in eine schwierige oder notgedrungene Situation kommen, kann GPS helfen. Durch GPS-Koordinaten können Sie schneller gefunden werden.

Alternativen zu Echolot

Angler können anstatt eines Echolot einen Fischfinder benutzen. Ein Fischfinder ist aber ein Echolot. Dieser zeigt an, was sich im Wasser befindet und was dort passiert. Unterschiede zwischen den beiden sind die Sendeleistung und einzelne verschiedene Funktionen.

Ein Fischfinder hat eine geringere Präzision als ein Echolot. Sie arbeiten nicht vom Wasser aus, was der Qualität der Angaben schadet. Es lässt sich sagen, dass das Echolot ein ausgearbeiteter Fischfinder ist.

Weiterführende Links und Quellen

https://www.echolotprofis.de/blog/die-richtige-geberfrequenz-am-echolot-fuer-das-2d-sonar-einstellen/

https://www.echolot-fischfinder.de/unterschied-echolot-fischfinder/

https://www.fischfindertest.de/echolote/fischfinder-tipps/echolot-angeln/

FAQ

Wer braucht einen Echolot?

Sowohl Schiffsfahrer, als auch Angler ziehen einen großen Nutzen aus Echoloten. Diese helfen bei der Navigation und dem Angeln. Durch dieses Gerät können Angler die Positionen von Fischen bestimmen und so Ihren Erfolg vergrößern. Die angezeigte Wassertiefe und Bodenstruktur sind wichtige Informationen, um bestimmte Fischarten ausfindig zu machen.

Welches ist das beste Echolot?

Hierbei kommt es auf Ihre individuellen Bedürfnisse an. Wenn Sie an besonderen Fischen interessiert sind, wäre ein Modell mit Side-Scan zu empfehlen. Falls Sie weniger Geld ausgeben möchten, aber Zusatzfunktionen haben wollen, reicht auch ein 2D-Modell. Sie sollten für sich selber rausfinden, wofür Sie das Produkt verwenden wollen. Je nach Anwendungsbereich und Anwendungsziel werden andere Geräte empfohlen.

Wo wird das Echolot angebracht?

Montierbare Echolote werden am Boot angebracht. Wie dies geschieht, ist je nach Modell unterschiedlich. Manche Modelle werden mit einem Saugnapf befestigt. Andere werden mit einer mitgelieferten Halterung angeschraubt. Kabellose Echolote werden nicht am Boot angebracht. Diese werden ausgeworfen oder an der Angel befestigt, um sie in das Wasser werfen zu können. Wichtig ist, dass das Echolot an einem Platz montiert wird, zu dem Sie Zugang haben. So können Sie die Fischposition schnell erkennen und Ihre Angel auswerfen.

Was wird für ein Echolot gebraucht?

Für die Anwendung eines Echolot genügt der Geber und der Bildschirm. Der Geber wird gebraucht, um die Schallwellen auszusenden und wieder zu empfangen. Falls es sich um ein stationären Echolot handelt, ist Befestigungsmaterial wichtig. Dieses wird grundsätzlich zum Echolot mitgeliefert. Wenn Sie ein Echolot kaufen, ist die Batterie beziehungsweise der Akku enthalten.

Was ist CHIRP beim Echolot?

Bei der CHIRP-Technologie werden gleichzeitig  Schallwellen mit mehrere unterschiedliche Frequenzen abgegeben. So werden mehr Informationen gesammelt. Dies führt zu einem detailreicherem Bild.

Wie lesen Sie das Echolot richtig?

Am unteren Rand des Bildschirmes werden die Wassertiefe, die Bootsgeschwindigkeit und die Wassertemperatur angezeigt. Je nach Modell lassen sich durch vereinzelte Sicheln Fische erkennen. Große Sicheln deuten auf einen Schwarm hin. Am oberen Rand werden durch Farben Oberflächenstörungen angezeigt.

Welche Batterie kommt in das Echolot?

Welche Batterie in Ihr Echolot gehört, kommt auf Ihr Modell an. Viele Echolote brauchen keine Batterien mehr, sondern werden durch einen Akku am Laufen gehalten. Diesen können Sie aufladen. Andere Echolote brauchen wechselbare Batterien. Kabellose Echolote benötigen oft 4 AAA-Batterien.

Welches Echolot eignet sich für Norwegen oder die Ostsee?

Bei dieser Frage kommt es auf 3 Faktoren an. Erstens ist es wichtig, welches Wasser in diesen Gewässern vorherrscht. Es gibt Echolote für Salz- und für Süßwasser Meere. Sie sollten sich informieren, welches Echolot in welches Gewässer passt. Darüber hinaus kommt es auf die Wassertemperatur an. Viele Echolote sind für einen bestimmten Temperaturraum gemacht. Diese variieren je nach Modell. Informieren Sie sich, welche Temperaturen in den Gewässern vorherrschen. Der letzte wichtige Faktor ist die Tiefe des Gewässers. Die Seen in Norwegen sind oftmals tiefer als an der Ostsee. Echolote haben eine bestimmte Tiefenmessung, die sie erreichen können. Daran sollten Sie sich orientieren.

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