Pandemie hält die Welt in Atem

Chronologie Coronavirus - Alle Infos und Entwicklungen vom 18. Mai 2020

19. Mai 2020 - 0:17 Uhr

Können wir unseren Sommerurlaub jetzt planen?

Viele haben schon fast gar nicht mehr daran geglaubt, doch jetzt scheint der Sommerurlaub im Ausland in greifbarer Nähe zu sein. Sinkende Ansteckungszahlen in Urlaubsländern wie Griechenland, Spanien, Italien, Kroatien oder Portugal lassen die Hoffnung auf Erholung an südeuropäischen Stränden steigen. Am Montag hat Bundesaußenminister Heiko Maas mit seinen Kollegen aus beliebten Urlaubsländern darüber beraten, wie die Reisebeschränkungen gelockert werden können. Der SPD-Politiker dämpfte die Stimmung jedoch im Vorfeld: "Der Urlaub wird dieses Jahr nicht so sein, wie der, den man aus der Vergangenheit kennt", so Maas. Mehr dazu im Video.

+++ Alle aktuellen Infos zum Coronageschehen können Sie hier nachlesen +++

TVNOW-Doku: Was wir aus der Krise lernen

Welche Lehren können wir aus der bisher größten Krise der Nachkriegszeit ziehen? Wir haben mit Experten gesprochen. War der Staat zu inkonsequent? Wurden die Schulen zu schnell geschlossen? Was tun gegen das Hamsterchaos? Und was ist der tatsächliche Grund, dass tausende Urlauber auf der ganzen Welt gestrandet sind? Sehen Sie hierzu die TVNOW-Doku: "Was wir aus der Krise lernen".

+++ LIVE-TICKER +++

23:33 Uhr - Trump nimmt täglich Malaria-Medikament ein

US-Präsident Donald Trump nimmt nach eigenen Angaben ein Malaria-Medikament als Coronavirus-Prophylaxe. Er nehme seit etwa eineinhalb Wochen Hydroxychloroquin ein, sagte Trump am Montag im Weißen Haus. Er habe "sehr gute Dinge" über das seit Langem zugelassene Malaria-Präparat gehört, sagte Trump. Auf Nachfrage nach wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Nutzen einer solchen Prophylaxe behauptete Trump, er habe dazu viele Anrufe bekommen und viele Ärzte und Krankenschwestern nähmen es auch vorsorglich ein. Er habe die Einnahme des Medikaments mit dem Arzt des Weißen Hauses abgestimmt.

Trump hatte im März und April immer wieder für Hydroxychloroquin als Therapie für Patienten geworben, die an der vom neuartigen Coronavirus verursachten Lungenerkrankung Covid-19 litten. Das Medikament sei ein "Geschenk Gottes", schwärmte er damals.

22:34 Uhr - Aktuelle Zahlen aus Deutschland und der Welt

Land Infizierte Todesfälle
USA 1.500.753 90.312
Russland 290.678 2.722
Großbritannien 247.706 34.876
Brasilien 245.595 16.370
Spanien 231.606 27.709
Italien 225.886 32.007
Frankreich 180.051 28.242
Deutschland 176.551 8.003
Weltweit 4.775.000 317.515

Die Zahl der bekannten Infektionen in den USA übersteigt nach Angaben der Johns Hopkins Universität die Marke von 1,5 Millionen. Die Zahl der Todesfälle liegt bis Montagabend bei 90.312. US-Präsident Donald Trump sprach unterdessen am Montag von "einigen großen Ankündigungen", die bevorstünden und schon gemacht worden seien bezüglich Medikamenten und Impfstoffen gegen das Coronavirus. "Es sind riesige Fortschritte erzielt worden", sagt er bei einem Treffen mit Managern aus dem Gaststättengewerbe und anderen Geschäftsleuten im Weißen Haus.

In Deutschland sind bis zum Abend mehr als 176.000 Infektionen registriert worden. Mindestens 8.003 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Mehr als 155.000 Menschen haben die Krankheit überstanden. Die Ansteckungsrate lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag bei 0,91.

22:01 Uhr - US-Experten testen Antikörper in 25 Ballungsräumen

Die US-Zentren für Seuchenkontrolle (CDC) wollen im Sommer bis zu 325.00 Bürger aus 25 Ballungsräumen auf Antikörper gegen das Coronavirus testen. Die Untersuchung solle im Juni oder Juli beginnen, erfährt die Nachrichtenagentur Reuters von beteiligten Wissenschaftlern und einer CDC-Sprecherin. Eine bereits gestartete Vorab-Untersuchung unter der Leitung von Michael Busch vom Vitalant Research Institute untersucht gegenwärtig 36.000 Proben. Ein CDC-finanzierter Teil soll demnach in den kommenden Tagen angekündigt werden und die Entwicklung über 18 Monate verfolgen.

21:26 Uhr - Bremen schränkt Alkoholverkauf am Vatertag ein

Wegen der Corona-Pandemie dürfen Gaststätten in Bremen aus Infektionsschutzgründen an Christi Himmelfahrt keinen Alkohol außer Haus verkaufen. Auch auf Bollerwagen oder Handkarren darf am Donnerstag, dem Vatertag, kein Alkohol in der Öffentlichkeit mitgeführt werden, wie Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) am Montag mit Blick auf eine Allgemeinverfügung für den 21. Mai ankündigte.

"Jeder weiß, dass mit steigendem Alkoholkonsum gute Vorsätze schnell in Vergessenheit geraten, zumal sich viele Menschen in ihre alte Normalität zurücksehnen", betonte der SPD-Politiker. Nachlässigkeit bei den Abstandsregeln oder der Handhygiene könne sich die Gesellschaft aber nicht leisten. Menschenansammlungen gelte es, wo immer möglich, zu vermeiden.

20:42 Uhr - Frankreich muss Versammlungsverbot in Gotteshäusern aufheben

Frankreichs Staatsrat hat die Regierung angewiesen, das absolute Versammlungsverbot in Gotteshäusern aufzuheben. Stattdessen müsse die Regierung Maßnahmen erlassen, die dem Kampf gegen das Coronavirus angemessen seien und Gottesdienste ermöglichen, teilte der Staatsrat als oberstes Verwaltungsgericht am Montag mit. Religionsfreiheit sei ein Grundrecht - dazu zähle auch, kollektiv an Zeremonien in Gotteshäusern teilzunehmen. Sie müsse jedoch mit dem Gesundheitsschutz in Einklang gebracht werden.

Trotz Lockerungen sind in Frankreich Gottesdienste noch mindestens bis zum 2. Juni verboten.

20:02 Uhr – Stau und volle Schiffe: Urlauber dürfen wieder auf Sylt

Endlich dürfen Urlauber wieder auf die beliebten Nordseeinseln Sylt, Föhr oder Amrum. Nach rund zwei Monaten wurde die Einreisesperre für Touristen in Schleswig-Holstein aufgehoben. Hotels - ohne Wellnessbereiche - und Ferienwohnungen dürfen wieder öffnen. Kapazitätslimits wie in anderen Ländern gibt es nicht. Die Kontaktbeschränkungen gelten aber auch hier.

Bereits am frühen Montagmorgen waren viele Autos mit auswärtigen Kennzeichen unterwegs. Und auch am Fähranleger Richtung Föhr und Amrum sowie an der Autoverladestation nach Sylt in Niebüll selbst herrschte reger Betrieb. Wie groß der Andrang war, zeigen wir im Video.

19:30 Uhr - Portugal lockert den Lockdown - Kneipen und Kitas wieder offen

In den Gaststätten Portugals darf man sich erstmals seit Mitte März wieder zu einem Pastel de Nata, dem typischen Pudding-Törtchen, hinsetzen - oder Stockfisch in Sahnesoße bestellen. Landesweit begann am Montag die zweite Phase des Exitplans aus Maßnahmen der linken Regierung von Ministerpräsident António Costa in der Corona-Pandemie. Die Portugiesen durften sich über die Wiedereröffnung der Restaurants, Cafés und Kneipen freuen. Auch Schulen, Kindertagesstätten, Museen und Läden mit bis zu 400 Quadratmetern Fläche nahmen unter strengen Sicherheitsauflagen den Betrieb wieder auf. Die Menschen dürfen zudem erstmals wieder Verwandte in Altenheimen besuchen.

19:17 Uhr - Türkei verhängt zum Zuckerfest viertägige Ausgangssperre

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigt zum Zuckerfest nach Ramadan eine viertägige Ausgangssperre ab Samstag an. Zudem bleiben die Schulen im Land für den Rest des Schuljahres geschlossen, erklärt er nach einer Kabinettssitzung. Der Unterricht soll im September wieder aufgenommen werden.

18:57 Uhr - Eine neue Corona-Infektion im Saarland

Im Saarland ist die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus am Montag um einen Fall gestiegen. Stand 18.00 Uhr seien es nun landesweit 2.668 Fälle, teilte das Gesundheitsministerium in Saarbrücken mit. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Erreger in Verbindung gebracht werden, stieg auf 159. Aktuell würden 46 Menschen stationär behandelt, hieß es.

18:24 Uhr - Erstmals seit Anfang März weniger als 100 Tote in Italien

25.04.2020, Italien, Rom: Ein Mann schwenkt am Tag der Befreiung Italiens von seiner Wohnungen aus die italienische Fahne. Die üblichen Märsche in Gedenken an die Befreiung von den Deutschen Besatzern im Zweiten Weltkrieg, können während der Corona-P
In Italien scheint sich die Lage zu bessern.
© dpa, Cecilia Fabiano, zeus

In Italien steigt die Zahl der täglichen Toten zum erstem Mal seit dem 9. März um weniger als 100. Das Katastrophenschutzamt gibt sie mit 99 an und damit insgesamt 32.007. Die Zahl der bekannten neuen Infektionsfälle nimmt um 451 auf insgesamt 225.886 zu. Das ist der geringste Anstieg seit dem 2. März.

18:10 Uhr - Merkel: Europa braucht mehr globale Champions

18.05.2020, Berlin: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)spricht während einer Pressekonferenz nach einer gemeinsamen Videokonferenz mit Frankreichs Präsident Macron. Ein Thema war die Corona-Pandemie und deren Folgen. Foto: Kay Nietfeld/dpa-Pool/dpa +
Andere Länder hätten sich sehr um die Entwicklung „globaler Champions“ bemüht, sagte Merkel.
© dpa, Kay Nietfeld, nie cvi

Bei der Bewältigung der Corona-Krise sollten die EU-Staaten nach den Worten von Kanzlerin Angela Merkel gezielt eigene Unternehmen auf dem globalen Markt stärken. Die Europäische Union fördere bereits heute strategische Projekte etwa in der Produktion von Computer-Chips oder Batteriezellen, sagte die CDU-Politikerin am Montag in Berlin. "Diese Bestrebungen wird man jetzt bestärken."

Andere Länder hätten sich sehr um die Entwicklung "globaler Champions" bemüht, sagte Merkel. Das werde nun auch die EU in den Investitionen zur Krisenbewältigung tun.

17:59 Uhr – Auch in Griechenland soll der Ball wieder rollen

Die griechische Fußball-Superliga soll nach der Corona-Zwangspause am 6. und 7. Juni wieder beginnen. Ausgetragen werden müssen noch die Playoff-Spiele zwischen den sechs bestplatzierten Teams der Hauptrunde und die Playout-Spiele der acht anderen Teams. Zudem müssen noch drei Pokalspiele stattfinden. Dies teilten am Montag die 14 Vertreter der Vereine der griechischen Superliga mit. Diesen Beschluss muss noch der Krisenstab für die Corona-Krise genehmigen. Dies gilt aber als sicher, berichtete das Staatsfernsehen.

17:45 Uhr - Westfleisch in Coesfeld nimmt am Dienstag Testbetrieb auf

Westfleisch nimmt am Standort Coesfeld am Dienstag nach etwa einwöchiger Zwangspause testweise den Betrieb wieder auf. Das teilte das Unternehmen am Montag in Münster mit. Im ersten Schritt würden aber noch keine Schweine geschlachtet. Zusammen mit den Überwachungsbehörden würde der Betrieb stufenweise wieder hochgefahren. Am Mittwoch sollen dann die ersten 1.500 Schweine in einer zweiten Testphase geschlachtet werden. "Wir freuen uns sehr, dass wir in unserem Betrieb in Coesfeld nun wieder unsere Arbeit aufnehmen dürfen", sagte Carsten Schruck, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Westfleisch-Konzerns, laut Mitteilung. Anschließend sieht das Konzept eine schrittweise Erhöhung der Schlachtmenge vor.

Der Kreis Coesfeld hatte das Werk vorübergehend geschlossen, nachdem in der Corona-Krise zahlreiche Werksarbeiter positiv getestet worden waren. Bis Ende vergangener Woche lagen in Coesfeld knapp 270 positive Coronavirus-Tests bei rund 1.200 Mitarbeitern vor.

17:41 Uhr – „Social distancing“-Parkplätze in New York

Die Stadt New York hat in der Coronakrise zu einer ganz besonderen Maßnahme gegriffen. Auf eine Grünfläche im Stadtteil Brooklyn wurden großflächig weiße Markierungen gesprüht. Innerhalb des Kreises dürfen sich die New Yorker austoben. So soll gewährleistet werden, dass die Menschen auch im Park ausreichend Abstand zueinander halten.

17:33 Uhr – 500 Milliarden Euro! Berlin und Paris stellen eigenen Wiederaufbauplan vor

Deutschland und Frankreich schlagen gemeinsam ein europäisches Programm im Umfang von 500 Milliarden Euro zur wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Krise vor. Dies geht aus einer deutsch-französischen Erklärung hervor, die der Deutschen Presse-Agentur am Montag vorlag. Die Milliardensumme soll demnach im Namen der EU am Kapitalmarkt aufgenommen werden und im Rahmen des mehrjährigen EU-Finanzrahmens als Hilfen an Krisenstaaten gehen.

Mit der deutsch-französischen Einigung kommt der Plan ein gutes Stück voran, der nach der dramatischen Pandemiekrise der europäischen Wirtschaft wieder auf die Beine helfen soll. Ein erstes Paket mit Kredithilfen von bis zu 540 Milliarden Euro war von den EU-Staaten bereits Anfang April vereinbart worden. Nun geht es um längerfristige Unterstützung beim Wiederaufbau.

17:16 Uhr - Krankenhäusern in Millionenstadt Mumbai gehen Betten aus

Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser der indischen Millionenmetropole Mumbai werden Betten und Beatmungsgeräte für Corona-Patienten knapp. Krankenhäuser seien deshalb angewiesen, Covid-19-Patienten bereits dann zu entlassen, wenn sie auf dem Weg der Besserung seien, sagte die Vizechefin der Gesundheitsbehörde der Stadt, Mangala Gomare, der Deutschen Presse-Agentur. Zudem würden die Patienten gebeten, zu Hause in Quarantäne zu bleiben. Indische Medien zeigten Handyaufnahmen, auf denen mehrere in einem Bett und auf dem Boden liegende Patienten zu sehen waren.

17:01 Uhr - Hamburg hebt Quarantäne für EU-Rückkehrer auf

Rückkehrer aus zahlreichen europäischen Ländern nach Hamburg müssen ab Dienstag nicht mehr für zwei Wochen in Quarantäne gehen. Wie die Gesundheitsbehörde am Montag mitteilte, gilt das für Reisende aus EU-Ländern sowie aus Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und Großbritannien. Die Verpflichtung trete allerdings wieder in Kraft, wenn das Robert Koch-Institut mitteile, dass in dem Bundesland innerhalb von sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner festgestellt worden seien. Rückkehrer aus den genannten Staaten, die sich bereits in Quarantäne befinden, können ihr Haus am Dienstag wieder verlassen.

16:50 Uhr – Keine Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern

Erstmals seit dem 14. März hat es in Mecklenburg-Vorpommern einen Tag ohne einen neuen nachgewiesenen Fall einer Corona-Infektion gegeben. Den Angaben des Landesamts für Gesundheit und Soziales vom Montag zufolge blieb die Zahl der registrierten Corona-Fälle unverändert bei 751. Das Bundesland weist 46 Infektionen pro 100.000 Einwohner auf - der deutschlandweit mit Abstand niedrigste Wert. Landesweit waren erstmals am 3. März Infektionsfälle im Landkreis Vorpommern-Greifswald nachgewiesen worden.

Bereits am Samstag war auch in Sachsen-Anhalt keine Neuinfektion bekanntgeworden. Allerdings war wegen des Wochenendes unklar, wie viele Landkreise überhaupt Zahlen übermittelt hatten.

16:29 Uhr – US-Labor meldet Erfolg - Chancen auf Corona-Impfstoff steigen

Nachdem das US-Biotech-Unternehmen Moderna bereits in den vergangenen Wochen Erfolge bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes melden konnte, folgt am Montag eine Nachricht, die vielen Hoffnung macht. Moderna berichtet von "positiven Zwischenergebnissen" in der ersten Phase von klinischen Tests eines möglichen Impfstoffs. Der gemeinsam mit der US-Gesundheitsbehörde NIH entwickelte Impfstoff mRNA-1273 habe bei acht von 45 Studienteilnehmern eine Immunreaktion hervorgerufen, teilte das Unternehmen mit. Diese ähnelte demnach der Reaktion infizierter Menschen auf das Virus.

16:18 Uhr - Corona-Ausbruch bei Paketzusteller: 82 Infizierte

Nach dem Corona-Ausbruch in einem Depot des Paketzustellers DPD im Kreis Heinsberg sind 82 der 400 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden. "Es hat uns erwischt, aber es hat uns nicht so erwischt, dass wir dramatische Verhältnisse haben", sagte der Heinsberger Landrat Stephan Pusch (CDU) in einer Videobotschaft am Montag. Der Kreis liege mit rund 24 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner immer noch weit unter der 50er-Grenze, ab der regional wieder härtere Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Der Kreis Heinsberg hat zusätzliche Mitarbeiter mobilisiert, um möglichst schnell die Kontakte der Infizierten nachzuverfolgen. Der Paketzusteller hatte den Betrieb in Hückelhoven Ende vergangener Woche ausgesetzt und alle 400 Mitarbeiter in zweiwöchige Quarantäne geschickt. Das Unternehmen will den vorübergehend geschlossenen Standort reinigen und desinfizieren.

16:01 Uhr – EU-Arzneimittelbehörde will Remdesivir bedingt zulassen

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA erwägt in Kürze eine bedingte Marktzulassung des antiviralen Medikaments Remdesivir zur Behandlung von Coronavirus-Patienten in Europa. "Es könnte sein, dass eine bedingte Marktzulassung in den kommenden Tagen erteilt werden kann", sagte EMA-Leiter Guido Rasi am Montag bei einer Anhörung im Europaparlament. Dies hänge davon ab, ob die Experten die bisher vorliegenden Studiendaten zu dem Medikament als "robust genug" einstuften.

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte Anfang Mai eine Notfall-Genehmigung für den Einsatz des Wirkstoffs gegen die vom neuartigen Coronavirus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 erteilt. Zuvor hatte eine klinische Studie laut vorläufigen Ergebnissen gezeigt, dass Remdesivir die Genesungsdauer von Corona-Patienten verkürzt.

15:44 Uhr - Merkel stärkt der WHO im Streit mit USA den Rücken

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat der Weltgesundheitsorganisation im Streit mit den USA demonstrativ den Rücken gestärkt. "Die WHO ist die legitimierte globale Institution, bei der die Fäden zusammenlaufen", sagte Merkel am Montag in einer Videobotschaft für die Weltgesundheitskonferenz mit Blick auf die Corona-Krise. Sicher sei es wichtig, dass immer wieder geprüft werde, wie die Abläufe in der WHO weiter verbessern könnten, fügte sie in Anspielung auf die Kritik von US-Präsident Donald Trump an der Organisation hinzu. Zudem müsse man für eine "nachhaltiges Finanzierungssystem" sorgen. "Am dringendsten aber ist jetzt natürlich, die Coronavirus-Pandemie einzudämmen", sagte Merkel. Deutschland war deshalb vergangene Woche zusammen mit der WHO und der EU Co-Gastgeber einer internationalen Geberkonferenz für die Entwicklung und Produktion eines Corona-Impfstoffes. Die USA hatten daran nicht teilgenommen.

15:23 Uhr - Maas erwartet Aufhebung von weltweiter Reisewarnung Mitte Juni

Deutschland wird die weltweite Reisewarnung für seine Bürger nach den Worten von Bundesaußenminister Heiko Maas Mitte Juni voraussichtlich aufheben. Er gehe davon aus, dass die Reisewarnung ab dem 15. Juni durch landesspezifische Reisehinweise ersetzt werden könne, sagte Maas am Montag nach einer Videokonferenz mit seinen Kollegen aus Bulgarien, Griechenland, Italien, Kroatien, Malta, Österreich, Portugal, Slowenien, Spanien und Zypern.

Es sei aber noch zu früh zu sagen, in welchen Ländern am ehesten ein Sommerurlaub möglich sein werde. Ohnehin dürfe sich niemand der Illusion hingeben, dass es eine schnelle Rückkehr zu Reisen geben werde, wie es vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie üblich gewesen sei.

15:02 Uhr - Deutschland ist in der EU Spitzenreiter bei Corona-Hilfen

Deutschland unterstützt seine Wirtschaft in der Corona-Krise mit mehr Geld als alle anderen EU-Staaten zusammen. Von den bislang angemeldeten Hilfen in Höhe von etwa 1,95 Billionen Euro entfielen rund 51 Prozent auf die Bundesrepublik, sagte eine Sprecherin der EU-Kommission am Montag in Brüssel. Die französischen Hilfen machen demnach nur einen Anteil von 17 Prozent aus, die italienischen 15,5 Prozent. Der polnische Anteil beträgt lediglich 2,5 Prozent.

14:45 Uhr - Ungarn und Slowenien wollen Grenze am 1. Juni öffnen

Ungarn und Slowenien vereinbaren einen Fahrplan für die Öffnung der Grenzen zwischen beiden Ländern am 1. Juni. "Der Neustart unserer Wirtschaft ist nicht möglich ohne einen Neustart internationaler Zusammenarbeit", erklärt Ungarns Außenminister Peter Szijjarto auf seiner Facebook-Seite.

14:40 Uhr - Frühwarnsystem mit Hilfe von Abwasser: Testphase beginnt

Bei der Entwicklung eines Corona-Frühwarnsystems mit Hilfe von Abwasserproben aus Klärwerken beginnt in dieser Woche auch in NRW die Testphase. Dies teilte eine Sprecherin des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig am Montag mit. Mit den Proben will ein Team aus Wissenschaftlern und Kläranlagen-Betreibern Erkenntnisse über den Infektionsgrad der Bevölkerung in Deutschland mit dem Coronavirus gewinnen.

Dazu sollten ab Mitte Mai aus etwa 20 Kläranlagen täglich Proben entnommen werden, um sie auf Fragmente des neuartigen Coronavirus zu untersuchen. Daraus wollen die Forscher Rückschlüsse auf einen Anstieg der Infektionszahlen unter den Menschen in dem Einzugsgebiet ziehen. «Wir hoffen, dass wir bis zum Herbst eine Methodik haben», sagte UFZ-Sprecherin Susanne Hufe.

Beteiligt sind auch die Stadtentwässerungsbetriebe Köln. Sie betreiben in Köln-Stammheim eines der größten Klärwerke Deutschlands, das die Abwässer von etwa 800 000 Menschen aufbereitet. Nach Angaben einer Sprecherin seien dort bereits Proben genommen und an die Forscher geschickt worden. Aus zwei Anlagen der in Essen ansässigen Emschergenossenschaft sollen nach Angaben eines Sprechers erst in einer zweiten Phase Proben entnommen werden.

14:33 Uhr - Niedersachsen erwartet Milliardenausfälle bei Steuereinnahmen

Niedersachsen stellt sich wegen der Corona-Krise auf einen drastischen Einbruch der Steuereinnahmen ein. Für das Jahr 2020 werden knapp 3,4 Milliarden Euro weniger prognostiziert als bisher erwartet, wie Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) am Montag in Hannover bekanntgab. Bis einschließlich 2024 summieren sich die erwarteten Einnahmeausfälle auf fast acht Milliarden Euro.

14:20 Uhr - Bundesregierung warnt vor Fehlinformationen in der Corona-Krise

Die Bundesregierung hat eindringlich vor Fehlinformationen in der Corona-Krise gewarnt. Diese könnten "lebensbedrohliche Auswirkungen" haben, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Montag in Berlin. "Völlig klar ist, dass eine kritische Öffentlichkeit, Kundgebungen, Demonstrationen, Debatten, dass das alles zur Demokratie dazugehört", sagte sie. Das gelte für alle Themen und auch in Zeiten der Pandemie. "Wir nehmen Sorgen, Nöte und selbstverständlich auch Kritik zu diesem Thema sehr ernst."

Demmer erklärte: "Kein Platz ist aus der Sicht der Bundesregierung aber für extremistische Gedankengut, für falsche Informationen, für Mythen, für irreführende Gerüchte. Wer falsche Erzählungen zur Corona-Pandemie bewusst verbreitet, der will unser Land spalten und die Menschen gegeneinander aufbringen." Im Internet, in Messenger-Gruppen kursierten viele Unwahrheiten, Verschwörungstheorien, falsche Gesundheitstipps und Aufrufe zu Verstößen gegen die Schutzmaßnahmen oder die öffentliche Ordnung. "Dadurch werden Menschenleben in Gefahr gebracht, und das darf nicht sein."

Demmer betonte erneut: "Es wird keine Impfpflicht gegen das Coronavirus geben." Zu Microsoft-Gründer Bill Gates, den manche für einen Drahtzieher der Corona-Krise halten, sagte sie: "Hier sind jede Menge erfundene Geschichten im Umlauf, die Menschen verunsichern." Die Bill und Melinda Gates Stiftung habe zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bislang 250 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt. "Die Bundesregierung schätzt die Arbeit der Stiftung ganz ausdrücklich."

Die stellvertretende Regierungssprecherin rief dazu auf, Fakten bei verlässlichen Quellen zu prüfen. "Es liegt hier in unserer gemeinsamen Verantwortung, einen sachlichen öffentlichen Diskurs über das Thema zu führen." Aus Unsinn könnten leicht Taten werden, wie Angriffe auf Journalisten bei Demonstrationen zeigten.

14:03 Uhr- Auch Bayern hebt Quarantäne-Regeln für Einreisende auf

Nach mehreren anderen Bundesländern hat auch Bayern die Quarantäne-Regeln für Einreisende geändert. Wer aus EU- und Schengen-Staaten sowie aus Großbritannien in den Freistaat kommt, muss sich seit dem Wochenende nicht mehr in häusliche Quarantäne begeben, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München am Montag erklärte. «Bayern hat seine Verordnung entsprechend der Bund-Länder-Vereinbarungen geändert.»

Bis dato hatten sich Menschen, die etwa aus einem europäischen Nachbarland nach Bayern einreisten, noch für 14 Tage in Quarantäne begeben müssen. Dies sollte die Ausbreitung der Corona-Pandemie eindämmen. Die Bundesländer hatten sich vergangene Woche nach Abstimmung mit dem Bundeskanzleramt darauf verständigt, die Regeln zu lockern. Einige hatten die Quarantäne-Vorgaben schon aufgehoben.

13:30 Uhr - Merkel will Abläufe und Finanzierung der WHO ändern

Bundeskanzlerin Merkel fordert bessere Frühwarnsysteme und Präventionsmaßnahmen. Ebenso fordert sie die WHO und andere Länder auf, mehr gemeinsam zu forschen. Andere Länder sollten bessere Gesundheitssysteme aufbauen.

Gleichzeitig will sie die Abläufe in der WHO verbessern und das Finanzierungssystem anders gestalten. Merkel nennt das wörtlich "für ein nachhaltigeres Finanzierungssystem zu sorgen".

Das kann man auch als Zeichen an die USA, speziell an US-Präsident Donald Trump verstehen. Der hatte die US-Zahlungen an die WHO gestoppt, weil er angeblich mit der Arbeit der WHO unzufrieden war.

Merkel fordert auch einen Impfstoff zu finden und ihn für alle zugänglich und bezahlbar zu machen.

Im Video können sie das ganze Merkel-Statement sehen.

13:14 Uhr - Ansturm auf Campingplätze in NRW - „Das ist der Wahnsinn“

Die Campingplatzbetreiber in Nordrhein-Westfalen erleben für das anstehende lange Himmelfahrts-Wochenende einen ungewöhnlichen Ansturm. Die Plätze seien landesweit so gut wie ausgebucht, sagte der Verbandsvorsitzende Leo Ingenlath am Montag. Auch für die Sommerferien gebe es schon ungewöhnlich viele Buchungen, etwa für zweiwöchige Aufenthalte.

Das Himmelfahrts-Wochenende habe schon immer zu den Spitzenzeiten gehört, sagte der Vorsitzende des Verbandes mit 130 Mitgliedsunternehmen. "Aber was in diesem Jahr abgeht, ist der Wahnsinn." Allein bei seinem Campingplatz am Niederrhein kämen täglich Buchungsanfragen wie am Fließband rein, die er absagen müsse.

"Die Leute wollen nicht mehr weit weg fahren, sie wollen im eigenen Bundesland bleiben", schloss Ingenlath aus vielen Gesprächen. In der Corona-Krise wollten sie mehr Sicherheit. Dazu gehörten auch Camper, die normalerweise in die Niederlande oder nach Belgien fahren, jetzt aber auf NRW umschwenken.

Auf der anderen Seite werden die Campingplatzbetreiber der zahlreichen Anfragen kaum noch Herr. So heißt es etwa auf der Seite des Eifeler Campingplatzes "Camp Hammer" in Simmerath: "Wir sind mit der Flut an Fragen/ Anfragen überfordert. Wir entschuldigen uns jetzt schon für die untergegangenen, nicht beantworteten oder im Junk Mail Ordner gelandeten Fragen, die wir nicht beantwortet haben. Es tut uns wirklich leid."

Auch für den Sommerurlaub gingen jetzt schon Buchungen ein, sagte NRW-Verbandschef Ingenlath. Darunter ungewöhnlich viele für mehrere Wochen. Das betreffe nicht nur die Stellplätze für Wohnmobil oder Wohnwagen, sondern auch die Unterkünfte in den oft kleinen Häusern, die auf den Plätzen stünden.

12 Uhr - 130 Infizierte im Flüchtlingsheim in St. Augustin

Mitarbeiter Ordnungsamt vor Flüchtlingsunterkunft in St. Augustin
Mitarbeiter Ordnungsamt vor Flüchtlingsunterkunft in St. Augustin
© DPA

In einem Flüchtlingsheim in St. Augustin in Nordrhein-Westfalen sind nach aktuellen Testergebnissen 130 Menschen mit Corona infiziert. Die restlichen 170 Bewohner hätten sich nicht infiziert, wie Tests gezeigt hätten, sagte am Montag eine Sprecherin der Bezirksregierung Köln.

"Es werden, wie in allen Landesunterkünften die höchsten Hygienevorschriften umgesetzt", betonte sie. Die negativ und die positiv Getesteten würden getrennt untergebracht. Auch die Außenbereiche seien getrennt. Das Essen werde ausschließlich auf den Zimmern eingenommen. Um die Belegung zu reduzieren und mehr Platz zu schaffen, würden viele negativ getestete Bewohner in eine andere Unterkunft verlegt.

Die schnelle Ausbreitung des Coronavirus ist in Flüchtlingsheimen keine Seltenheit. Allein in Nordrhein-Westfalen waren bereits zwei Einrichtungen stärker betroffen. So wurden in Euskirchen mehr als 50 Personen positiv getestet, in Mettmann bei Düsseldorf kam es in einem Flüchtlingsheim zu mehr als 30 Positivfällen.

11:33 Uhr - Ministerium: Bars bleiben geschlossen

Bars müssen in Nordrhein-Westfalen aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin geschlossen bleiben. Das Infektionsrisiko sei hier zu groß, erläutert das Gesundheitsministerium in einer Vorlage an den Landtag. Dies gelte für Bars, deren "charakteristisches Angebot" nicht Speisen oder Getränke sind - wie etwa Shisha-Bars -, aber auch für solche, die vor allem in den Abendstunden öffnen und Unterhaltung anbieten. Dabei können nach Angaben des Ministeriums auch einzelne dieser Merkmale ausreichen, um das Angebot als unzulässig einzustufen. Das müsse jedoch im Einzelfall vor Ort entschieden werden.

Bars sei es bis auf weiteres untersagt, zu öffnen, da die größeren Infektionsrisiken in keinem angemessenen Verhältnis zu einem Beitrag zur Versorgung stünden, wie es etwa bei Restaurants der Fall sei. Kneipen mit Sitzmöglichkeiten dürfen unter strengen Hygiene-Regeln allerdings auch dann öffnen, wenn sie keine Speisen anbieten.

11:31 Uhr - Wenige oder gar keine Corona-Neuinfektionen in den meisten Kreisen

Ein Großteil der Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland hat binnen einer Woche nur sehr wenige oder gar keine Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus einer Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) von Montag hervor (Datenstand 18.5. 0 Uhr). Allerdings weist das RKI ausdrücklich darauf hin, dass die Angaben durch Übermittlungsverzüge von den tatsächlichen Zahlen vor Ort abweichen können.

Der RKI-Übersicht zufolge sind in rund 50 Landkreisen innerhalb von sieben Tagen keine neuen Ansteckungen bekannt geworden. In rund 220 waren es fünf oder weniger Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner. Eine Handvoll Kreise kratzte aber auch an der von der Politik festgelegten Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche - oder lagen darüber. Der Wert dient als Grenze, bei deren Überschreitung strikte Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie vorgesehen sind - in der betreffenden Region. Insgesamt erfasst das RKI etwas mehr als 400 Kreise und kreisfreie Städte.

11:24 Uhr - Spanien dämpft Hoffnung auf baldige Grenzöffnung für Touristen

Die Regierung des Corona-Hotspots Spanien hat Hoffnungen auf eine baldige Grenzöffnung für Touristen gedämpft."Ich hoffe, dass wir die touristischen Aktivitäten Ende Juni wieder aufnehmen können", sagte am Montag Verkehrsminister José Luis Ábalos. "Wir können nicht die Einreise von Ausländern erlauben, während wir die spanische Bevölkerung noch einer Ausgehsperre unterziehen", erklärte er. Die Hoffnungen waren gewachsen, nachdem ein anderer Corona-Brennpunkt, Italien, die Grenzöffnung für Touristen ab dem 3. Juni angekündigt hatte.

10:53 Uhr - - Doch kein Alkoholausschankverbot an Vatertag im Landkreis Aurich

ARCHIV - 05.05.2016, Niedersachsen, Isernhagen: Eine Gruppe junger Männer feiert den Vatertag mit einem mit Bier gefüllten Bollerwagen. Väter und andere Ausflügler müssen sich an Christi Himmelfahrt während der Corona-Pandemie auf Kontrollen und mitu
Wie wird der Vatertag in Corona-Zeiten?
© dpa, Peter Steffen, pst lof jol

Nach Kritik am Alkoholausschankverbot im Landkreis Aurich an Christi Himmelfahrt lockert der Kreis die Corona-Maßnahme. Entgegen der ursprünglichen Regelung dürfen diesen Donnerstag in Außenbereichen nun alkoholische Getränke am Tisch serviert werden, wie der Kreis in der Nacht zum Montag mitteilte. Der Außer-Haus-Verkauf von Alkohol sei Gaststätten- und Restaurantbetreibern aber weiterhin verboten. Nach intensiven Gesprächen mit Vertretern der Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Dehoga aus Niedersachsen sei dieser Kompromiss erzielt worden, heißt es in der Mitteilung.

Der Landkreis hatte das Verbot ursprünglich damit erklärt, dass am Vatertag Restaurationsbetriebe im Freien erfahrungsgemäß Ziel vieler Fahrradtouren seien. Das Verbot sollte Menschenansammlungen verhindern.

10:50 Uhr - Polizei stoppt verbotenes Fußballturnier mit 100 Jugendlichen

Ein illegales Fußballturnier mit rund 100 Jugendlichen ist in Oberhausen von Polizei und Ordnungsamt gestoppt worden. Es sei vermutlich über die Sozialen Netzwerke organisiert worden, sagte ein Sprecher der Polizei am Montagmorgen. Demnach hatten die Hobby-Fußballer ihr Turnier am Samstagnachmittag bereits gestartet, als das Ordnungsamt eintraf. Der ansässige Sportverein hatte von dem Ganzen keine Ahnung und bemerkte das Turnier nur, weil Mitglieder zu Renovierungsarbeiten auf ihr Gelände kamen. Gemeinsam mit der Polizei, die mit vier Streifenwagen anrückte, konnte die Sportveranstaltung problemlos unterbunden werden. Die Beteiligten hätten ohne Störungen den Platz verlassen, so der Sprecher. Der Platz sei frei begehbar und nicht abgeschlossen gewesen.

Nach Angaben des WDR waren es geschätzt sogar 200 bis 300 Jugendliche. Die Teilnehmer kamen demnach aus Essen, Mülheim und Oberhausen.

09:50 Uhr - Söder plädiert für Urlaubsgutscheine

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat in einem Livestatement bekräftigt, dass Deutschland nun wieder einen wirtschaftlichen "Start hinkriegen" muss. Er sprach von möglichen Steuersenkungen, Steuererhöhungen lehne er ab, sagte er. Die Abschaffung des Soli kommt laut ihm auch trotz der Corona-Krise nicht in Frage. Mit finanziellen Anreizen in den Sommermonaten könnte man "ein Stück Entlastung für die Branche, aber auch Freude für die Menschen bringen", sagte CSU-Chef Markus Söder am Montag. Denkbar seien entweder Urlaubsgutscheine oder eine steuerliche Absetzbarkeit - er sei da relativ offen. Söder plädierte aber für eine Förderung "vor allem für diejenigen, die nicht so viel Geld haben und sich so etwas nicht so leisten können". Und viele Menschen könnten sich nur wenig leisten.Wie er sich das vorstellt, sehen Sie im Video.

09:38 Uhr - Ryanair mit Milliardengewinn

 July 15, 2019 - Athina, Attica, Greece - Ryanair Boeing 737-800 aircraft landing at Athens International Airport AIA Eleftherios Venizelos ATH LGAV during a summer blue sky day. The airplane has 2 CFM56-7 jet engines and the registration EI-EBS. Rya
Ryanair
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Ein Nettogewinn von einer Milliarde Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr sorgt bei Ryanair. für Rückenwind. Die Aktien der Billig-Airline legen bis zu 6,8 Prozent zu. Angesichts der Unsicherheiten wegen der Corona-Krise sei eine Gewinnprognose für das laufende Jahr aber nicht möglich, betont das Management.

09:32 Uhr - Regierung verschiebt Beratungen über Lage in Schlachthöfen

Das Corona-Kabinett der Bundesregierung hat die Beratungen über Konsequenzen aus den Coronavirus-Ausbrüchen in deutschen Schlachtbetrieben auf diesen Mittwoch verschoben. Es gebe noch Beratungsbedarf, hieß es am Montag aus Regierungskreisen in Berlin. Im Brennpunkt der Diskussion steht der Umgang mit saisonalen Arbeitskräften aus dem Ausland, nachdem die Fleischindustrie wegen prekärer Arbeits- und Unterkunftsbedingungen seit vielen Jahren in der Kritik steht.

Am Sonntag hatte der Landkreis Osnabrück mitgeteilt, dass ein Betrieb in Dissen die Produktion aussetzt, nachdem Tests ergeben haben, dass 92 Mitarbeiter infiziert sind. Unter ihnen seien zahlreiche Kräfte, die von Subunternehmen beschäftigt würden, hieß es. Teils seien sie in Sammelunterkünften untergebracht. Zuvor waren bereits Betriebe etwa in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Schleswig-Holstein betroffen. Begünstigt werden die Infektionen durch die Enge in Sammelunterkünften ausländischer Arbeiter und die fehlende Einhaltung von Hygieneregeln in der Corona-Krise.

09:28 Uhr - Außenminister Maas: Urlaub wird nicht so sein wie gewohnt

ARCHIV - 17.04.2020, Berlin: Bundesaußenminister Heiko Maas spricht während einer Pressekonferenz. Heiko Maas wirbt für Bedacht bei der Aufhebung der weltweiten Reisewarnungen. (zu dpa: «Maas gegen Schnellschüsse bei Aufhebung von Reisewarnungen») Fo
Bundesaußenminster Heiko Maas
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Vor der Beratung mit Kollegen aus beliebten Urlaubsländern dämpft Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) die Erwartungen. "Der Urlaub wird dieses Jahr nicht so sein, wie der, den man aus der Vergangenheit kennt", sagte Maas am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Die Corona-Pandemie sei noch nicht überwunden und man müsse Sicherheitsvorkehrungen schaffen für den Fall, dass die Infektionszahlen wieder steigen. Er hoffe aber sehr, dass der Sommerurlaub im europäischen Ausland möglich sein werde und sich dann auch "wie Urlaub anfühlt".

09:21 Uhr - Studie: Mehr als die Hälfte der Deutschen kauft vermehrt online ein

Deutschland hat sich in der Krise zu einer Nation von Online-Shoppern entwickelt: Die heute veröffentlichte E-Commerce-Studie im Auftrag von Mastercard zeigt, dass seit Beginn der aktuellen Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Deutschen mehr online einkauft als je zuvor. 28 Prozent der Befragten gaben zudem an, mehr Geld für digitale Erlebnisse wie Streaming-Abonnements, Home-Fitness oder Online-Kurse auszugeben als noch zu Jahresbeginn. Die aktuelle Situation hat die Deutschen gleichzeitig solidarischer gemacht: Allein im letzten Monat hat fast jeder Vierte (22 Prozent) online gespendet, 16 Prozent davon spendeten sogar zum ersten Mal.

Das beliebteste digitale Erlebnis der Deutschen seit dem Lockdown ist der Videoanruf: 58 Prozent nutzen ihn, um mit Familie, Freunden und Arbeitskollegen in Kontakt zu bleiben. Auf Platz zwei folgt die Nutzung von TV-Streamingdiensten wie Netflix, Disney+ oder Amazon Prime (49 Prozent), fast jeder Dritte (31 Prozent) spielt Online-Videospiele. Mehr als jeder Fünfte (23 Prozent) nimmt an digitalen Konzerten und Festivals teil und 20 Prozent besuchen Online-Fitnesskurse, um sportlich aktiv zu bleiben.

09:05 Uhr - Gastro-Verband Dehoga will geplante Erhöhung Mindestlohn verschieben

15.05.2020, Sachsen, Leipzig: Ein Kellner bedient Gäste im "Brauhaus an der Thomaskirche". Nach acht Wochen Pause starten viele Kneipen und Restaurants in Sachsen am 15.05. nach dem Lockdown. Etwas Skepsis ist noch da. Die Freude und Erleichterung üb
Coronavirus - Neustart in der Gastronomie
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Der Gastronomieverband Dehoga fordert in der Corona-Krise, die Erhöhung des Mindestlohns im kommenden Jahr auszusetzen. Das berichtet das "Handelsblatt". Die zuständige Mindestlohnkommission dürfe nicht die Augen vor der Realität verschließen, sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges der Zeitung. Sie erwarte eine mindestens einjährige Erhöhungspause. Auch der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, plädierte für Zurückhaltung: "Oberste Priorität in dieser Krise sollt der Schutz der Arbeitsplätze und ein möglichst baldiger Abbau der Kurzarbeit sein", sagte er dem "Handelsblatt". 

08:50 Uhr - Lauda Air vor dem Aus?

01.05.2020, Österreich, Schwechat: Flugzeuge der Laudamotion stehen am Flughafen Wien-Schwechat. Ryanair droht mit der Schließung ihrer österreichischen Tochter Lauda in Wien. Lauda-Jets würden mit Ryanair-Flugzeugen ersetzt, sollte die Belegschaft n
Corona-Krise - Österreichische Airline Lauda
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Der österreichischen Ryanair-Tochter Lauda Air droht am Hauptsitz in Wien das Aus. Lauda ​​stehe vor einer "existenziellen Krise", und die Basis in Wien dürfte Ende Mai schließen, sagte Konzernchef Michael O'Leary am Montag. Er erwarte nicht, dass die Gewerkschaften die vorgesehenen Restrukturierungen mitmachten. An der Wiener Basis sind 15 der 30 A320 von Lauda beheimatet. Die übrigen Stützpunkte in Stuttgart, Düsseldorf und Palma würden offen bleiben, sagte O'Leary.

Der Konzernchef hatte bereits Anfang Mai gewarnt, die Tochter Lauda in Wien zu schließen und die Lauda-Jets mit Ryanair-Flugzeugen zu ersetzen, sollte die Belegschaft nicht zu Lohnkürzungen und neuen Arbeitsverträgen bereit sein. Ryanair ist bei der vom früheren Rennfahrer Niki Lauda gegründeten Fluggesellschaft 2018 eingestiegen und übernahm sie im Januar 2019 ganz.

08:35 Uhr - Endlich Reisefreiheit ab dem 15. Juni?

der Strand Playa del Inglese
Spanien Gran Canaria
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Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) will am heutigen Montag mit seinen Kollegen aus beliebten Urlaubsländern der Deutschen beraten, wie die Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie nach und nach gelockert werden können. Zu der Videokonferenz sind Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Kroatien, Portugal, Malta, Slowenien, Zypern und Bulgarien eingeladen.

Hier lesen sie, was alles möglich sein wird

08:28 Uhr - Vier Landkreise liegen über der Obergrenze für Neuinfektionen

Laut den Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) befinden sich nun wieder vier Kreise über der Obergrenze der 7-Tage-Inzidenz. Der Ausbruch in einer Flüchtlingsunterkunft in St. Augustin bei Bonn ist in den aktuellen RKI-Daten noch nicht zu erkennen. Betroffen sind Coburg, Straubing-Bogen, Straubing Stadt und Greiz.

08:25 Uhr -  “Größte Krise seit dem Zweiten Weltkrieg“: Japan rutscht in Rezession

Wie Deutschland ist auch Japan im Zuge der Corona-Krise in eine Rezession gerutscht. Japans Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte im ersten Vierteljahr gegenüber dem Vorquartal um 0,9 Prozent, wie die Regierung in Tokio am Montag auf vorläufiger Basis bekanntgab. Auf das Jahr hochgerechnet sank das BIP um 3,4 Prozent. Die vor Deutschland drittgrößte Volkswirtschaft der Welt war schon im Schlussquartal 2019 geschrumpft, und zwar nach neuesten Berechnungen um eine hochgerechnete Jahresrate von 7,3 Prozent. Sinkt die Wirtschaftsleistung zwei Quartale in Folge, sprechen Ökonomen von einer "technischen Rezession".

08:12 Uhr – 116 Menschen in Flüchtlingsunterkunft in St. Augustin infiziert

In einer Flüchtlingseinrichtung in St. Augustin bei Bonn sind 116 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab die Bezirksregierung Köln am Sonntag bekannt. Insgesamt wurden in der Unterkunft 300 Personen getestet. Zuvor hatte der "Kölner Stadt-Anzeiger" über zahlreiche positive Testergebnisse in dem Flüchtlingsheim berichtet.

Lesen sie hier den ganzen Bericht

07:40 Uhr - Aktuelle Zahlen aus Deutschland und der Welt

LandInfizierteToteGenesene
USA  1.486.757   89.562   272.265
Rußland     281.752     2.631     67.373
Großbritannien     244.995   34.716       1.058
Brasilien     241.080   16.122     94.122
Spanien     230.698   27.563   146.446
Italien     225.435   31.908   125.176
Frankreich     179.693   28.111     61.327
Deutschland     176.369     7.962   154.011
Türkei     149.435     4.140   109.962
Weltweit  4.716.931  315.2441.734.631

06:45 Uhr - Erste Fähren und Autozüge nach Sylt

Das Wiederanfahren des Tourismus in Schleswig-Holstein hat am Montagmorgen begonnen: Erste Fähren und Autozüge fuhren nach Sylt. Von Dagebüll auf dem Festland legte eine erste Fähre um 5.00 Uhr nach Föhr ab, wie die Wyker Dampfschiffs-Reederei (W.D.R) auf ihrem Onlineportal meldete.

Die umfassendsten Lockerungen seit Beginn der Corona-Krise sind in Schleswig-Holstein jetzt in Kraft getreten. So fällt seit Montag die Einreisesperre für Touristen auf dem Festland und den Inseln weg. Hotels ohne Wellnessbereiche und Ferienwohnungen dürfen wieder öffnen. Kapazitätslimits wie anderswo gibt es nicht. Die Kontaktbeschränkungen gelten aber auch hier.

Von der dänischen Insel Römo startete um 5.15 Uhr eine Fähre von Havneby nach List auf Sylt. Aufs ausgebuchte Schiff fuhren überwiegend Versorgungslaster für Supermärkte auf Sylt, doch auch einige PKWs und Camper mit Touristen seien mit an Bord gewesen, sagte Tim Kunstmann, Geschäftsführer der Römö-Syltlinie, auch "Syltfähre" genannt.

+++Meldungen vom 17.05.+++

21:42 Uhr - Frankreichs Totenzahl steigt um 483

Die französischen Behörden geben einen Anstieg der Totenzahl um 483 nach 96 am Vortag bekannt. Es seien "zusätzliche Daten" von örtlichen Gesundheitsämtern eingegangen, erklärt dazu eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums. "Es gibt keinen plötzlichen Anstieg der Sterbefälle." Insgesamt sind damit 28.108 Todesfälle und 142.481 Infektionen in Frankreich bekannt.

21:02 Uhr - Maas: Ab 15. Juni möglichst keine weltweite Reisewarnung mehr

Außenminister Heiko Maas hat sich zuversichtlich geäußert, dass ein Sommerurlaub trotz der Corona-Pandemie zumindest in Europa möglich wird. "Es gibt vielfach positive Entwicklungen", sagte der SPD-Politiker am Sonntagabend im ARD-"Bericht aus Berlin". Einige Länder hätten angekündigt, ab Juni oder Juli ihre Grenzen für Touristen wieder zu öffnen. Und auch die Bundesregierung wolle ihre Beschränkungen lockern, kündigte er an. "Wir wollen nach dem 15. Juni eigentlich keine weltweite Reisewarnung mehr haben. Sondern wir wollen das ersetzen durch Reisehinweise, aus denen die Leute erkennen können: Wo kann man hinfahren? Ist es verantwortbar? Ist man willkommen? Und vor allem: Welche Regelungen gelten da?"

20:34 Uhr - Slowakei beharrt auf strengen Corona-Grenzkontrollen

Auch wenn andere europäische Länder ihre Grenzen schrittweise wieder öffnen wollen, bleibt die Slowakei bei strengen Reisebeschränkungen und Grenzkontrollen. Das stellte die Regierung in Bratislava am Wochenende klar. "Es sieht sehr hoffnungsvoll für weitere bedeutende Lockerungen bei uns in der Slowakei aus, aber mit dem Schutzwall an unseren Grenzen müssen wir weiterhin wachsam und vorsichtig bleiben", schrieb der konservative Regierungschef Igor Matovic am Sonntag auf Facebook.

Schon am Samstagabend hatten slowakische Behörden Spekulationen über eine bevorstehende Grenzöffnung zu Österreich dementiert. Das österreichische Fernsehen ORF hatte in seinen Abendnachrichten irrtümlich berichtet, die Slowakei und Tschechien würden schon von Samstag auf Sonntag ihre Grenzen einseitig öffnen und damit die österreichischen Lockerungen überholen.

19:40 Uhr – Ansteckungsrate weiter unter kritischem Wert

Der Coronavirus-Reproduktionsfaktor R liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts weiter unter dem kritischen Wert von 1,0. Der "7-Tage-R" liege aktuell bei 0,87, teilte das RKI am Sonntagabend in seinem Lagebericht mit. Am Samstag hatte er bei 0,89 gelegen. Das RKI nutzt diesen Faktor, weil er einen stärkeren Ausgleich von Schwankungen gegenüber dem klassischen R ermöglicht. Auch diesen Wert gibt das RKI weiter an, er liegt demnach etwas höher bei 0,94 nach 0,88 am Vortag.

Ein Wert unter 1,0 bedeutet in beiden Fällen, dass ein Infizierter statistisch im Schnitt weniger als eine andere Person ansteckt. Dies ist nach Angaben des RKI ein wichtiges Ziel auch mit Blick auf die Lockerung von Beschränkungen. Das Institut hat allerdings erklärt, die Zahl allein sei nicht entscheidend, um die aktuelle Lage zu bewerten. Wichtig seien auch die Zahl der Neuinfektionen im Tagesvergleich, die Zahl der positiv ausgefallenen Tests sowie die Be- und Auslastung des Gesundheitswesens.

19:12 Uhr - Eine neue Corona-Infektion im Saarland

Im Saarland ist die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus am Sonntag nur um einen Fall gestiegen. Stand 18.00 Uhr seien es somit nun landesweit 2.667 Fälle, wie das Gesundheitsministerium in Saarbrücken mitteilte. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Erreger in Verbindung gebracht werden, stieg nicht und blieb bei 155. 44 Menschen würden aktuell stationär behandelt. Grundlage der Statistik sind Zahlen, die von Gesundheitsämtern und Krankenhäusern an das Ministerium gemeldet wurden.

18:59 Uhr - Europa berät Montag über Details zu Sommerreisen

Bundesaußenminister Heiko Maas hält im Sommer Urlaub auch im europäischen Ausland für möglich, allerdings mit Einschränkungen für den Gesundheitsschutz. Am Montag werde er Gespräche mit zehn Ländern führen, die beliebte Reiseziele der Deutschen seien, sagt der SPD-Politiker in der ARD. In Italien werde es zum Beispiel Einschränkungen an den Stränden geben. Hier seien viele Fragen noch offen. Die Quarantänevorgaben innerhalb Europas könnten grundsätzlich aufgehoben werden und seien eigentlich nur noch für Drittstaaten nötig.

Alle Meldungen vom 17. Mai 2020

+++ Hier können Sie alle Meldungen und Entwicklungen vom 17. Mai nochmal nachlesen +++