Mexiko im Ausnahmezustand: Armee tötet mächtigsten Drogenboss des Landes
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Nur dreieinhalb Monate vor der Fußball-WM versinkt Mexiko in einer Welle der Gewalt. Nachdem die Armee den mächtigsten Drogenboss des Landes getötet hat, toben in mehreren Regionen blutige Revierkämpfe. Straßen werden blockiert, Autos brennen, der Flughafen im Badeort Puerto Vallarta steht still. Die Deutsche Botschaft und die US-Regierung warnen Reisende eindringlich, in ihren Hotels zu bleiben.
In Mexiko hat die Armee den mächtigsten Drogenboss des Landes getötet - jetzt wird das Land von einer Gewaltwelle erschüttert. Und das nur dreieinhalb Monate vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft.
Bei dem Getöteten handelt es sich um Nemesio Cervantes, genannt El Mencho. In mehreren Bundesstaaten zündeten Mitglieder seines Kartells Fahrzeuge und Geschäfte an. Selbst Stützpunkte der Nationalgarde sollen angegriffen worden sein. Es soll mehrere Opfer geben. Die Deutsche Botschaft und die US-Regierung riefen Urlauber auf, in ihren Hotels zu bleiben. Der Flughafen im Pazifik-Badeort Puerto Vallarta hat den Betrieb eingestellt.