Die Gruppe von 15 Skifahrern ist am Castle Peak unterwegs, als eine 100 Meter lange Lawine sie mitreißt. Rettungskräfte retten sechs Menschen, zwei davon kommen ins Krankenhaus.
„Die Überlebenden hatten Schutz gesucht. Sie hatten etwas Ausrüstung bei sich, um sich warm zu halten. Sie hatten medizinische Probleme und bereits angefangen, selbst nach ihren Teammitgliedern zu suchen.“
Die Skifahrer hatten gemeinsam mit anderen Wintersportlern die Nacht auf einer Berghütte verbracht. In dem Gebiet besteht Lawinenrisiko. Das war auf der Hütte unter den Gästen auch Thema.
„Das war genau das, worüber wir in der Hütte gesprochen haben“, berichtet ein Übernachtungsgast. „Es war so etwas wie, entweder ihr geht Sonntag oder Montag raus oder plant, bis Donnerstag zu bleiben.“
Laut örtlichen Behörden entschieden sich die Tourleiter, trotz der Wetterwarnungen auf die Piste zu gehen.
„Mein erster Gedanke war: Warum? Ihr seid an einem sicheren Ort. Der Sturm tobt. Diese Guides sind Experten. Sie kennen das Gelände, die Bedingungen, die Risiken. Ich kann nicht einmal erahnen, warum sie diese Entscheidungen getroffen haben. Aber ich weiß, dass die Hütten ein sicherer Ort sind, um einen Sturm auszusitzen.“
Seit dem Unglück ist wieder knapp ein Meter Neuschnee gefallen. Die Lawinengefahr weiter hoch.
Verwendete Quellen: ENEX, Reuters, CNN, APTN, Mind he Track Podcast, CHP Truckee