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Lawine

Lawine picture alliance/KEYSTONE

Bei einer Lawine stürzt eine große Menge Material, z.B. Schnee, Geröll oder Schlamm, ins Tal. Sehr gefährdet sind hier Skifahrer und Bergsteiger.

Lawinen sind große Massen eines Materials, die sich von einer steilen Lage ablösen und ins Tal gleiten. Die meisten Lawinen bestehen aus Schnee und Eis, aber es gibt auch Lawinen aus Geröll, Schlamm, Erde und Steinen. Der Begriff stammt vom lateinischen Wort ‚labina‘ (‚das Gleiten‘).

Viele verschiedene Umstände können zu einer Lawine führen. Bei Schlamm-, Geröll- und Erdlawinen sind oft starke Regengüsse verantwortlich. Beim Abgang von Schnee und Eis liegen meist andere Umstände vor. Die Gefahr einer Schneelawine ist bei Hangneigungen zwischen 25 und 45 Grad besonders hoch. Außerdem sind Südhänge mit direkter Sonneneinstrahlung einer größeren Gefahr ausgesetzt.

Die Lawinenforschung ist eine umfangreiche Wissenschaft, die sich mit den zahlreichen unterschiedlichen Faktoren beschäftigt und versucht, die Lawinengefahr so exakt wie möglich zu berechnen.

In Skigebieten wird umfangreicher Lawinenschutz betrieben. Skifahrer werden vor Lawinen gewarnt, außerdem werden die gefährdeten Gebiete mit Gleitschneeschutz, Lawinengalerien und anderen Einrichtungen abgesichert. Allen Personen, die sich in gefährdeten Gebieten bewegen, wird empfohlen, eine Sicherheitsausrüstung bei sich zu tragen.

Bei einer besonders großen Lawinenkatastrophe starben am 11. Januar 1962 in Peru 4.000 Menschen, als die Stadt Yungay zerstört wurde. Einigen Quellen zufolge gab es sogar über 12.000 Tote. Der Winter 1950/51 ging in den Alpen als der Lawinen-Winter ein. Bei mehreren Lawinen verloren damals insgesamt 265 Menschen ihr Leben.

Aktuelle Informationen über Lawinen erhalten Sie bei RTL.de.

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