„Es gab stundenlang keine Informationen!“: Horrornacht am Flughafen! TikTokerin Lauren sitzt stundenlang in Maschine fest
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Laurens Traumurlaub startet mit einem Albtraum am Münchner Flughafen! Fast sechs Stunden ist die 23-Jährige in einem Flugzeug eingesperrt – und das im tiefsten Winter. „Es gab stundenlang keine Informationen“, dabei sind auch Familien mit Babys und Kleinkindern an Bord, erinnert sich die TikTokerin im Gespräch mit RTL.
Eigentlich wollte Lauren nur in die Sonne. Aber die Reise der 23-Jährigen nach Thailand beginnt mit einer Horrornacht am Flughafen von München.
„Und dann hieß es ja, wir können leider noch nicht starten. Die Wetterbedingungen, wir müssen jetzt abwarten. Dann ging es so weiter und wir standen und standen. Es gab stundenlang keine keine Informationen und es wird ja auch immer späte// Ich fand es total krass, weil es waren ganz viele Familien auch dabei, auch mit Baby und Kleinkindern.“
Fast 6 Stunden müssen Lauren und die
anderen Fluggästen im Flugzeug ausharren. Dann dürfen sie zwar nicht losfliegen, aber zumindest raus aus dem Flieger.
Immerhin: Denn insgesamt 500 Menschen waren nahezu die ganze Nacht eingesperrt in insgesamt fünf Flugzeugen – unter anderem von der Lufthansa. Als wir dort nachhaken, erklärt man uns:
„Die Crews informierten die Gäste fortlaufend und versorgten sie bestmöglich mit den an Bord vorhandenen Getränken und Essen. Erst nach Stunden konnten die Passagiere von den Bussen abgeholt werden und somit die Flugzeuge verlassen.“
Eine Nacht auf engstem Raum wegen fehlender Busse? Das löst bei vielen Kopfschütteln aus.
„Ich glaube, ich hätte einen mittelmäßigen Anfall gekriegt. Tatsächlich. Also, da fehlt mir jedes Verständnis. Also, ich scheiße auf den Bus. Dann bin ich halt zu Fuß gegangen.“
„Ich hatte eine ähnliche Situation vor zwei Jahren. In Dubai war das. Da gab es dann schon so ein bisschen Panik, weil bei gewissen Personen die Angst halt einfach groß geworden, dass man da vielleicht auch nicht mehr herauskommt, dass Leute irgendwie ausrasten.“
„Horror ist einfach nur Horror. Man will verreisen, man will irgendwohin, hat ein gewisses Ziel und kommt nicht an, also da wird man irre.“
Warum also dauerte es so lange? Für unseren Experten, selbst Pilot, kaum nachvollziehbar.
„Ich frage mich an der Stelle tatsächlich, wieso man derartig ignorant mit Menschen umgeht, dass man weiß, die sitzen dort auf engstem Raum, vielleicht sogar mit Kindern, vielleicht mit älteren Leuten auf engstem Raum in so einer Passagiermaschine.“
Der Flughafen München will sich heute vor der Kamera leider nicht äußern. Er erklärt nur schriftlich: Es gab keinen Platz für die Flugzeuge VORM Terminal und keine Busse um die Passagiere abzuholen.
„Zu diesem Zeitpunkt waren bereits alle Parkmöglichkeiten für Flugzeuge direkt am Terminal belegt und die Buskapazitäten auf den Vorfeldern eingeschränkt.“
„Man mag es kaum glauben, dass hier ein so großes Versagen aus meiner Sicht auf Basis der Flughafengesellschaft nahe liegt, dass sie nicht fähig waren, Busse oder Personal zu organisieren, die dann die Passagiere aus dem Flugzeug hätten rausholen können.“
Lauren ist inzwischen in Thailand angekommen. 2 Tage zu spät. Und die Horrornacht im Flieger wird sie wohl so schnell nicht vergessen …
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche
