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TikTok

TikTok ist eine Social-Media-App für iOS und Android, auf der Nutzer kurze Videos teilen können. Für Minderjährige bestehen Gefahren bei der Nutzung.

TikTok ist eine Social-Media-App aus China, mit der Nutzer Videos hochladen können. Das Unternehmen ByteDance des chinesischen Milliardärs Zhang Yiming startete die App 2016. Ein Jahr später kaufte er die App musical.ly und integrierte sie 2018 in TikTok. Seitdem können die Nutzer neben den 3 bis 60 Sekunden langen Videos, die in einer Endlosschleife abgespielt werden, auch 3 bis 15 Sekunden lange Playback-Videos aufnehmen und hochladen. Die App ist im App Store und bei Google Play erhältlich.

Wie landen die eigenen Videos auf der For-You-Seite von TikTok?


Der beste Weg, um mehr Zuschauer zu bekommen, ist es, gute Videos zu produzieren. Dabei kann man sich von aktuellen Trends inspirieren lassen. Gut gewählte Hashtags locken auch mehr Zuschauer an. Es schadet nie, häufig benutzte Hashtags zu verwenden. Ein origineller Hashtag führt manchmal aber auch zum Erfolg. Darüber hinaus ist es wichtig, dass man viel Content produziert. Es sollte mindestens ein Video pro Tag sein.

Welche Gefahren birgt TikTok?


Die App TikTok steht seit längerer Zeit in Kritik, weil sie besonders gefährlich für Kinder und Jugendliche sein soll. Gerade diese Gruppe macht jedoch einen Großteil der Nutzer aus. Eigentlich dürfen nur Personen ab einem Alter von 13 Jahren die App auf ihr Smartphone laden und benutzen. Unter 18-Jährige brauchen theoretisch sogar die Erlaubnis ihrer Eltern. In der Praxis wird das aber nicht überprüft, sodass auch weit jüngere Kinder die App verwenden. Das ist problematisch, da immer wieder jugendgefährdende Inhalte auf der Plattform landen. Nach der Anmeldung sind die Profile außerdem standardmäßig öffentlich. Hochgeladene Videos sind also für alle sichtbar. Da die Nutzer über Direktnachrichten miteinander kommunizieren können, besteht auch die Gefahr, dass Personen Kontakt mit Minderjährigen aufnehmen und diese zu sexuellen Handlungen auffordern. Cyber-Mobbing war in der Vergangenheit ebenfalls schon ein Problem auf der Plattform. Die Nutzer werden zudem dazu verleitet, Geld in die App-eigene Währung zu investieren. Mit den sogenannten Coins lassen sich Geschenke an andere TikTok-Benutzer machen.