Was sich zum 1. Januar 2025 ändertMehr Wohngeld – DAS hat das Kabinett jetzt beschlossen

Haushaltsbuch mit fuenfunddreissig Euro. Im Hintergrund eine Mutter mit drei Kindern. Bonn Deutschland *** Household book with fuenfunddreissig euro In the background a mother with three children Bonn Germany Copyright: xUtexGrabowsky/photothek.dex
Wer wenig Geld verdient, hat möglicherweise Anspruch auf Wohngeld.
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Gute Nachrichten für Geringverdiener!
Die Wohnkosten sind in den letzten Jahren stark gestiegen, ebenso wie die Preise. Wer wenig verdient, soll nun mehr Wohngeld bekommen können. Was das Kabinett nun beschlossen hat.

Alle zwei Jahre wird die Höhe des Zuschusses überprüft

Am 1. Januar steigt das Wohngeld um durchschnittlich 30 Euro. Die Ampel-Regierung hat die entsprechende Verordnung jetzt beschlossen, teilt das Bauministerium mit. Der Bundesrat muss aber noch zustimmen.

Eine Kommission überprüft alle zwei Jahre die Höhe des monatlichen Mietzuschusses für Bürgerinnen und Bürger mit niedrigem Einkommen und passt ihn an die Preis- und Mietentwicklung an. Das Ministerium hatte bereits im Juli die voraussichtliche Durchschnittshöhe der Anhebung bekannt gegeben.

Geywitz: Menschen geben deutlich mehr für Miete, Energie und täglichen Bedarf aus

Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) erklärt: „Die Menschen geben heute deutlich mehr Geld für Miete, Energie und die Waren des täglichen Bedarfs aus. Um die Entlastungswirkung langfristig zu sichern, erhöhen wir das monatliche Wohngeld zum 1. Januar 2025 um durchschnittlich 15 Prozent, also 30 Euro.”

Lese-Tipp: Wann wird das Wohngeld ausgezahlt - die Termine in der Übersicht!

Die letzte Reform fand 2023 statt. Damals erweiterte sich der Kreis der Berechtigten erheblich. Das Wohngeld zielt darauf ab, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Rentnerinnen und Rentner mit geringem Einkommen zu entlasten, damit sie wegen hoher Mieten nicht auf Bürgergeld oder Grundsicherung angewiesen sind. Die Höhe des Wohngelds hängt von der Anzahl der Haushaltsmitglieder, dem Einkommen und der Miete ab. Nach früheren Angaben rechnet das Ministerium damit, dass im nächsten Jahr bundesweit rund 1,9 Millionen Haushalte Wohngeld erhalten können.

Lese-Tipp: Rechenbeispiele für Familien, Alleinstehende oder Rentner - so viel Wohngeld steht ihnen zu!

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