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Corona: Noch mehr Ausfälle für Wirtschaft im Herbst? BDI rechnet mit vielen Kranken im Herbst

BDI schlägt Alarm

Fällt ab Herbst jede fünfte Arbeitsstunde krankheitsbedingt aus?

Industrie befürchtet hohen Krankenstand BDI schlägt Alarm
01:21 min
BDI schlägt Alarm
Industrie befürchtet hohen Krankenstand

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Die Wirtschaft in Deutschland blickt mit großer Sorge auf die Corona-Entwicklung im kommenden Herbst. „Neben der Doppelkrise aus Corona-bedingten Lieferengpässen und den Folgen des Krieges in der Ukraine drohen hohe Personalausfälle aufgrund der epidemischen Lage, die große Teile der deutschen Wirtschaft schwerwiegend belasten würden“, so Siegfried Russwurm, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI).

Russwurm kritisiert Corona-Regel-Wirrwarr und fordert nationalen Pandemieplan

Der BDI rechnet damit, dass ab dem Herbst bis in den Frühling im kommenden Jahr schlimmstenfalls mehr als 20 Prozent der Arbeitsstunden krankheitsbedingt wegfallen. Der Verband fordert deshalb für die nächsten Wochen und Monate einen nationalen Pandemieplan mit einheitlichen Maßnahmen für Unternehmen genauso wie für Bürgerinnen und Bürger. Die Beachtung unterschiedlicher Vorgaben in den Bundesländern koste die Industrie zu viel Zeit, Geld und Ressourcen. Zudem seien die Unternehmen auf flexible Quarantäneregelungen angewiesen, um Personalengpässen zu begegnen.

Lauterbach drückt bei Schutzmaßnahmen für Herbst aufs Tempo

ARCHIV - 17.06.2022, Berlin: Karl Lauterbach (SPD), Bundesminister für Gesundheit, spricht bei einer Pressekonferenz zur Corona-Lage im Sommer in der Bundespressekonferenz. Anders als der Kanzler und die FDP möchte Bundesgesundheitsminister Karl Laut
Lauterbach drück bei Schutzmaßnahmen für Herbst aufs Tempo
nic sei, dpa, Michael Kappeler

Neben dem BDI erwartet auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) eine „schwere Herbstwelle“, weshalb er auf schnelle Verhandlungen in der Bundesregierung für ausreichende Schutzmaßnahmen für den Herbst setzt. Nach dem Sachverständigen-Bericht über die Auswertung der bisherigen Corona-Auflagen hätten die Beratungen zwischen ihm und Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) begonnen. Demnach können Schutzmaßnahmen wie das Maskentragen auch weiter hilfreich sein. Hinter viele andere bekannte Auflagen hat der Sachverständigenausschuss große Fragezeichen gesetzt. Mangels ausreichender Daten seien keine sicheren Bewertungen möglich. (dpa, mmü)

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