Spritpreise ziehen weiter anÖlpreis überspringt erstmals seit 2014 Marke von 100 Dollar

Die Eskalation der Ukraine-Krise treibt die Öl-Preise in die Höhe. Die Sorte Brent aus der Nordsee übersprang am Donnerstagmorgen erstmals seit siebeneinhalb Jahren die psychologisch wichtige Marke von 100 Dollar und stieg bis auf 100,07 Dollar.
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Ein Barrel kostet über 100 Dollar
Die Ölpreise haben am Donnerstag nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine kräftig zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete erstmals seit 2014 mehr als 100 Dollar. Zuletzt zog der Brent-Preis um 4,50 Dollar oder 4,65 Prozent auf 101,34 Dollar an. Damit summiert sich das Plus beim Brent-Preis in diesem Jahr bereits auf rund 30 Prozent, nachdem sich der Kurs im vergangenen Jahr verdoppelt hatte.
Ähnlich sieht es beim Öl der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) aus. Hier zog der Preis für ein Barrel am Donnerstag im frühen Handel um 4,13 Dollar beziehungsweise 4,48 Prozent auf 96,23 Dollar an.
Zwar sind die Spritpreise in Deutschland laut ADAC erstmals seit zwei Monaten im Wochenvergleich leicht gesunken. Sie liegen aber weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Aufgrund der Eskalation in der Ukraine sollten die Autofahrer aber nicht mit weiter sinkenden Kraftstoffpreisen rechnen, teilte der ADAC mit.
"Russisches Öl wird über Nacht vom Weltmarkt verschwinden, wenn es zu neuen Sanktionen kommt", warnte Volkswirt Howie Lee von der Bank OCBC. "Die Opec kann nicht ausreichend produzieren, um dieses Loch zu füllen."
Einige Anleger flüchteten in "sichere Häfen" wie Gold. Der Preis für die "Antikrisen-Währung" stieg um bis zu 2,2 Prozent auf ein 13-Monats-Hoch von 1948,77 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Analyst Jeffrey Halley vom Brokerhaus Oanda traut dem Edelmetall einen Sprung über das bisherige Rekordhoch von 2072,50 Dollar vom August 2020 zu. Die Weltleitwährung war ebenfalls begehrt. Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, stieg um 0,4 Prozent.
Am Donnerstagmorgen ordnete der russische Präsident Wladimir Putin den Angriff der Ostukraine offiziell an. US-Präsident Joe Biden, die westlichen Verbündeten und die Nato verurteilten Putins Vorgehen scharf und kündigten weitere Sanktionen an. Russland hat nach den Worten von Biden „vorsätzlich“ einen „Krieg“ gegen die Ukraine begonnen. (dpa/reuters/aze)
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