Tipps vom Hautarzt

Wie schwitzt man unter der Maske weniger?

21. Juni 2021 - 10:44 Uhr

Schwitzen unter der Maske: So bleiben Sie cool

Temperaturen bis zu 34 Grad – und dann noch Maske tragen? Puh! In Bussen und Bahnen, Schulen, Geschäften oder Warteschlangen gilt aber größtenteils nach wie vor Maskenpflicht. Auch wenn die Maske vorm Gesicht eine wichtige Anti-Corona-Maßnahme ist: Man schwitzt damit natürlich noch mehr. Unsere Reporterin hat sich gefragt, ob das eigentlich schlechte Haut macht und sich Tipps bei Dermatologen und Epidemiologen geholt. Wie man unter der Maske cool bleiben kann, ohne den Schutz vor einer Corona-Ansteckung zu gefährden - das zeigen wir im Video.

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Diese Masken empfiehlt Hygiene-Arzt Dr. Zinn bei Hitze

Masken zu tragen gehört für uns alle zum neuen Corona-Alltag dazu. Denn das Ansteckungsrisiko wird durch das Tragen einer Maske auf jeden Fall vermindert, wie auch die WHO bestätigt. Und mit dem Tragen des Mundschutzes ergeben sich auch völlig neue Fragestellungen: Was mache ich, wenn meine Brille beschlägt? Wie kann ich Abhilfe schaffen, wenn die Gummibänder hinter den Ohren drücken? Oder was kann ich tun, wenn ich durch meine Maske nur schlecht Luft bekomme

Doch jetzt, mit heißen Temperaturen in ganz Deutschland, stellt sich noch eine weitere drängende Frage: Was kann ich tun, damit ich bei Temperaturen von über 30 Grad nicht so sehr unter meiner Maske schwitze? Gibt es Materialien, die sich besonders eignen? Wir haben mit unserem Experten Dr. Georg-Christian Zinn, Direktor Hygienezentrum Bioscientia, über die Masken-Frage im Sommer gesprochen. Im Video hat er eine eindeutige Empfehlung, welche Masken sich für Hitze und Sommerurlaub in Corona-Zeiten besonders eignen. 

Hygiene beim Mundschutz ist bei Hitze das A und O

Im Sommer ist es heiß, man schwitzt. Das ist besonders unter Masken unangenehm. Nicht nur unsere Psyche, auch unsere Haut leidet darunter – seit der Einführung der Maskenpflicht beklagen sich immer mehr Menschen über Hautreizungen und Pickel, die durch das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckungen entstehen.

Eine wirkliche Abhilfe gibt es für das Schwitz-Problem leider nicht. "Man schwitzt unter dem Nasen-Mundschutz, selbst bei milden Temperaturen", bestätigt auch der Experte. Deshalb ist es besonders jetzt wichtig, auf Hygienemaßnahmen beim Tragen des Mundschutzes zu achten. Das heißt konkret: Den Mundschutz möglichst häufig wechseln, immer wenn er durchfeuchtet ist. Als besonders günstig erweisen sich hier Einmal-Masken, da man die nach dem Gebrauch direkt entsorgen kann.

Wer lieber zum Mehrfach-Mundschutz greifen will, muss darauf achten, mehrere Modelle zum Wechseln zur Hand zu haben. Am besten funktioniert das, wenn man sich seinen Mund-Nase-Schutz einfach selbst näht. Unsere detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung hilft Ihnen dabei. Den getragenen Mundschutz sollten Sie im Anschluss auf jeden Fall richtig desinfizieren. Wie das am besten funktioniert, erfahren Sie hier. Doch aufgepasst: Nicht überall ist das Tragen eines selbstgenähten Mund-Nasen-Schutzes erlaubt. Vielerorts gibt es etwa die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mundschutzes wie einer OP- oder FFP2-Maske in Bussen und Bahnen.

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So entsorgen Sie Ihre Einmal-Maske richtig

Man sieht sie überall: Achtlos auf den Boden geworfene Einweg-Masken verunzieren Straßen, Parks und die Eingänge von Krankenhäusern oder öffentlichen Gebäuden. Der Hygiene-Experte Dr. Zinn hat zu der Frage eine eindeutige Meinung: "Das ist eine absolute Sauerei". Ähnlich sehen das auch die Entscheidungsträger in Frankreich: Bis zu 350 Euro Strafe soll es kosten, wenn jemand seinen Mundschutz auf die Strafe wirft.

Völlig in Ordnung, findet der Experte. "Denn wenn ich sie auf den Boden schmeiße, dann muss jemand die Maske heben und das ist ein potenzielles Ansteckungsrisiko." Aber wie entsorge ich meine Einmal-Maske denn unterwegs richtig? Ganz einfach: Ab damit in den nächsten öffentlichen Mülleimer.

TVNOW-Doku "Kinder in der Corona-Krise"

Das Coronavirus hält die Welt seit mehr als einem Jahr in Atem und ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wie geht es unseren Kindern in der Pandemie und wie wirken sich z. B. Lockdown-Beschränkungen auf sie aus? In der TVNOW Dokumentation "Kinder in der Corona-Krise" erzählen Kinder und Jugendliche, was ihre größten Herausforderungen sind.