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Mundschutz

Durch das Tragen von Schutzmasken werden Gesichtspartien wie beispielsweise Nase und Mund vor äußeren Einwirkungen geschützt.

Mundschutz picture alliance/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Die Gesichtsmaske ist nicht nur fester Bestandteil der Arbeitskleidung, welche beispielsweise bei Lackier- oder Reinigungsarbeiten getragen wird, sondern spielt auch im Sport (Fechten, Tauchen) und dem medizinischen Bereich (Mund-Nasen-Schutz) eine wichtige Rolle. Im Zuge der Coronavirus-Pandemie 2019/20 und der damit verbundenen Erkrankung COVID-19 wurde das Tragen von Atemschutzmasken in vielen Ländern weltweit zur Eindämmung des Virus eingeführt.

Warum sollte man einen Mundschutz tragen?

Durch das Tragen einer Atemschutzmaske kann das Risiko, eine andere Person mittels Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen oder Sprechen) anzustecken, verringert werden. Ein Mundschutz bietet dabei zwar keinen vollen Schutz vor einer Ansteckung mit Krankheitserregern, dient allerdings in Kombination mit anderen Schutzmaßnahmen (wie einer gründlichen Handhygiene und dem Einhalten von Abstands-, Husten- und Niesregeln) der Verringerung einer Ansteckungsgefahr mit Viren wie beispielsweise dem Coronavirus (SARS-CoV-2).

Mundschutz kaufen oder selber nähen

Schutzmasken können sowohl über diverse Online-Plattformen bestellt als auch im Handel erworben werden. Daneben gibt es noch die Möglichkeit, Masken selbst zu nähen oder zu basteln. Als Stoff können sich zum Beispiel Geschirrtücher, T-Shirts oder alte Kissenbezüge eignen. Mit einfachen Anleitungen und luftdurchlässigen Materialien entstehen so individuelle Masken für Familie und Freunde. Einfache Anleitungen für die DIY-Maske sowie Hinweise, worauf es beim Material ankommt, finden Sie hier bei RTL.de.

Egal ob gekauft oder selbstgenäht, aus Stoff oder Papier – handelt es sich bei der Maske Ihrer Wahl nicht um einen Einmal-Mundschutz, stellt sich die Frage: Wie reinigt man die Maske richtig? Je nachdem aus welchem Material die Atemmaske besteht, gibt es verschiedene Möglichkeiten den Mundschutz zu desinfizieren.Während Stoffmasken beispielsweise im Wasserkocher ausgekocht werden können, um die Bakterien abzutöten, sollte bei Vlies oder Papier auf andere Sterilisations-Möglichkeiten gesetzt werden.

Stoffmaske, Mund-Nasen-Schutz, FFP2 und Co. – Worauf kommt es beim Mundschutz an?

Die Auswahl an Masken ist unglaublich groß. Während die Wahl bei spezifischen Sportarten wie Hockey noch recht eindeutig ist, hat der Verbraucher bei der Entscheidung für einen Atemschutz sehr viele Alternativen. In medizinischen Einrichtungen werden neben einfachen Mund-Nase-Schutzmasken auch die besser abschirmenden FFP2- und FFP3-Masken benutzt, um einen umfassenden Schutz vor Viren und Bakterien zu gewährleisten. Im öffentlichen Nahverkehr und Geschäften kann auf Stoffmasken oder improvisierte Gesichtsbedeckungen (Schals, Tücher) zurückgegriffen werden, um Lieferengpässen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Arztpraxen entgegenzuwirken. Entscheidend ist jedoch, dass die Maske richtig getragen wird. Dazu gehört zum Beispiel darauf zu achten, dass der Mundschutz eng anliegt und Nase, Mund und Kinn vollständig bedeckt. Außerdem sollte beim Anziehen der Maske auf saubere Hände geachtet und die Außenflächen des Mundschutzes möglichst wenig berührt werden.