Nach geplanten Sonderregeln für Flughafenpersonal:

Faeser will Gastro-Arbeitskräfte aus dem Ausland anwerben

ARCHIV - 16.05.2020, Thüringen, Gera: Ein Kellner zapft Bier in einer Gaststätte. Das Hotel- und Gaststättengewerbe in Thüringen sucht derzeit händeringend nach Kräften. (zu dpa: «Saisonkräftemarkt pendelt zwischen Personalmangel und weniger Bedarf»)
Gastgewerbe sucht Kräfte
pil jab, dpa, Bodo Schackow

Nicht nur an den Flughäfen, sondern auch in der Gastronomie mangelt es an Personal. Um das Problem in den Griff zu kriegen, will Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) Arbeitskräfte aus dem Ausland nach Deutschland holen. Der Zuzug soll erleichtert werden. Die Arbeitskräftenot habe sich durch die Pandemie sehr verschärft, so Faeser.

Faeser: Weniger Bürokratie und schnellere Anerkennung von Abschlüssen

Berlin: Nancy Faeser (SPD), Bundesministerin für Inneres und Heimat, gibt der dpa ein Interview. Foto: Christophe Gateau/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Bundesinnenministerin Nancy Faeser
cgt tba wst, dpa, Christophe Gateau

Gemeinsam mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will Faeser noch in diesem Jahr Änderungen vorschlagen, um dem Fachkräftemangel sowohl an den Flughäfen als auch in der Gastronomie entgegenzuwirken.

Aufgrund folgenreicher Engpässe an deutschen Flughäfen hatte die Bundesregierung am vergangenen Mittwoch bereits rasche Regelungen zugesagt, damit die Betreiber vorübergehend leichter Personal anheuern können. „Wir brauchen die schnellere Anerkennung von Berufsabschlüssen und weniger Bürokratie“, so die SPD-Politikerin. Zudem müsse klar sein, dass es hier nicht um Lohndumping gehe, sondern um gute, tarifgebundene Jobs, von denen Menschen leben könnten. Hier stehe die Regierung an der Seite der Gewerkschaften. (dpa/mmü)

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