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Lufthansa: Flug-Wahnsinn wegen EU-Gesetz! 18.000 Flieger müssen fast leer abheben

Wo ist da der Klimaschutz?

Wegen EU-Gesetz: 18.000 Lufthansa-Flieger heben fast leer ab

18.000 Flieger heben fast leer ab Lufthansa-Flüge

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33.000 Flüge wurden bereits gestrichen - noch nicht genug

Mit so einer Regelung kann man auch das Klima versauen: Die Lufthansa muss allein in diesem Winter 18.000 überflüssige Flüge durchführen - und das nur, um Start- und Landerechte in Europa nicht zu verlieren. Durch Corona buchen aktuell einfach deutlich weniger Menschen Flüge. Zwar hat die Airline deshalb bereits rund 33.000 Flüge aus dem gesamten Winterflugplan gestrichen, aber eigentlich müssten noch mehr gestrichen werden. Denn laut der Fluggesellschaft fliegen so immer noch tausende Flüge ohne Passagiere.

Aber mehr ist einfach nicht drin: Denn laut EU-Regelung würde die Lufthansa mit noch weniger Flügen die sogenannten „Slots“ verlieren. Für die Lufthansa also keine Option. Tausende Flieger starten weiterhin nahezu ohne Passagiere - auch wenn es der eigenen Tasche und dem Klima schadet. Aber warum ändert das EU-Parlament die Regel nicht einfach? Mehr dazu im Video.

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Lufthansa fordert Ausnahmeregelungen wegen Corona

Corona belastet zunehmend den weltweiten Flugverkehr. Personalprobleme und Krankheitsfälle zwingen die Airlines dazu, Flüge zu streichen. Nach einer kurzen Erholung der Flugbuchungen im Herbst bei halbwegs stabilen Coronazahlen brechen jetzt die Buchungen durch die verschärfte Coronalage wieder ein. Und es könnte noch schlimmer werden, denn die Omikron-Welle steht uns noch bevor.

So werden zahlreiche Flüge einfach nicht gebucht. Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa hat wegen Corona bereits rund 33.000 Flüge aus dem Winterflugplan gestrichen, denn diese werden aktuell einfach nicht gebucht. Doch das sind immer noch zu wenig. Um Leerflüge zu vermeiden müsste die Airline eigentlich noch deutlich mehr Flüge aussetzen. Doch das geht nicht, denn dann würde die Airline wertvolle Start- und Landerechte in Europa verlieren. Also wird weiter geflogen – trotz Schäden für den Konzern und vorallem fürs Klima.

Die Lufthansa fordert Ausnahmeregelungen für Start- und Landerechte in dieser Zeit. Solche hatte es auch schon im ersten Pandemiejahr gegeben. Experten fordern ebenfalls, das EU-System komplett zu erneuern. (khe/mtr)

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