Ein Virus hält die Welt in Atem

Chronologie Coronavirus - Entwicklungen vom Donnerstag, 2. April

04. April 2020 - 1:35 Uhr

Kampf gegen das Coronavirus

+++ Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus lesen Sie im Liveticker bei RTL.de +++

Zehntausende sind in Deutschland schon mit dem Virus infiziert. Krankenhäuser bereiten sich auf das Schlimmste vor. Wie lange aber wird der Kampf gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 dauern?Hier finden Sie die radikalen Maßnahmen der Bundesländer und hier alles von A bis Z, was Sie über das Coronavirus wissen müssen.​

Weltweit arbeiten Forscher mit Hochdruck dran, ein Medikament oder einen Impfstoff gegen das Coronavirus zu entwickeln. Wie weit die Wissenschaft inzwischen ist und welche Erfolge es bisher gibt - im Video.

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Erfahren Sie in unserer spannenden Doku, warum Wissenschaftler schon lange vor dem Ausbruch vor dem Virus gewarnt haben. Hier geht es zur TVNOW-Doku "Stunde Null - Wettlauf mit dem Virus".

Coronavirus-Chronik mit Entwicklungen vom 2. April

0:09 Uhr - Große Mehrheit findet staatliche Eingriffe richtig

Die große Mehrheit der Menschen in Europa und den USA hält laut einer Umfrage die staatlichen Eingriffe im Kampf gegen das Coronavirus für richtig. 85 Prozent finden sie ausreichend oder wünschen sich sogar stärkere Beschränkungen. Das geht aus einer YouGov-Umfrage im Auftrag der Zeitung «Die Welt» (Freitag) in acht europäischen Ländern und den USA hervor. In Deutschland halten 44 Prozent die Maßnahmen für ausreichend, sogar strengere Maßnahmen fordern 41 Prozent - zusammengenommen 85 Prozent. Für weniger Maßnahmen sprechen sich 7 Prozent aus.

Auch in den besonders stark betroffenen europäischen Ländern, Spanien (92 Prozent), Italien und Frankreich (90 Prozent) ist die Zustimmung sehr hoch.

23:09 Uhr - Kreuzfahrtschiff darf nach wochenlanger Odyssee in Florida anlegen

Die Odyssee des vom Coronavirus betroffenen Kreuzfahrtschiffes "Zaandam" ist vorbei. Das Schiff legte im Hafen von Fort Lauderdale in Florida an. Die Küstenwache sowie verschiedene Behörden hätten sich darauf geeinigt, dass die "Zaandam" und ihr Schwesterschiff "Rotterdam" die Erlaubnis bekämen, im Hafen von Fort Lauderdale anzulegen, schrieb der Bürgermeister der Stadt, Dean Trantalis, auf Twitter.

Die "Zaandam" war am 7. März in Buenos Aires ausgelaufen. Wegen der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus war der Reiseverlauf komplett durcheinandergeraten. Mehrere lateinamerikanische Länder hatten dem Kreuzfahrtschiff die Erlaubnis verweigert, in ihre Häfen einzulaufen. Auf der "Zaandam" waren mehrere Passagiere positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Reederei Holland America Line hatte am Montag mitgeteilt, vier Passagiere seien gestorben, andere seien in Lebensgefahr.

22:00 Uhr - Aktuelle Zahlen aus Deutschland und der Welt

Land Infizierte Todesfälle
USA 236.339 5.648
Italien 115.242 13.915
Spanien 110.238 10.096
Deutschland 84.600 1.097
Frankreich 59.929 4.514
Großbritannien 34.164 2.926
Weltweit 1.002.159 51.485

Laut aktuellen Zahlen der Johan Hopkins Universität haben sich weltweit inzwischen 1.002.159 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Hier die aktuellen Zahlen im Überblick.

21:33 Uhr - US-Behörden rechnen mit Arbeitslosenquote von über zehn Prozent

Das unabhängige Haushaltsamt im US-Kongress (CBO) rechnet wegen der Corona-Krise für das zweite Quartal mit einer Arbeitslosenquote von mehr als zehn Prozent. Die Wirtschaftsleistung werde in den Monaten April bis einschließlich Juni voraussichtlich um mehr als sieben Prozent einbrechen, erklärte der Direktor des Amtes, Phillip Swagel, am Donnerstag. Der Rückgang könnte aber je nach Verlauf der Epidemie auch deutlich stärker ausfallen, warnte er. Die Arbeitslosenquote im Februar - also noch vor der rasanten Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 in den USA - lag bei 3,5 Prozent. Das war der niedrigste Stand seit Jahrzehnten. 

21:00 Uhr - Über 1.000 Corona-Tote in Deutschland

In Deutschland sind nach aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität inzwischen 1.074 Menschen an Covid-19 gestorben. 84.264 Menschen wurden positiv getestet – das sind mehr als in China, wo die Krankheit erstmals aufgetreten ist. 21.400 Menschen haben sich nach einer Covid-19-Erkrankung wieder erholt und gelten als geheilt.

20:40 Uhr - Rumänisches Militär übernimmt Leitung von Klinik

In Rumänien hat die Armee die Kontrolle über das Kreiskrankenhaus in der von der Coronavirus-Krise besonders betroffenen nordöstlichen Stadt Suceava übernommen. Das ordnete Staatspräsident Klaus Iohannis an, nachdem binnen weniger Tage nacheinander zwei Klinikleiter ihr Amt abgegeben hatten. Vier Militärärzte leiten nun seit Donnerstag das Krankenhaus.

Suceava mit rund 92.000 Einwohnern sowie acht Nachbardörfern war am Dienstag zum Sperrgebiet erklärt worden, weil dort mehr als ein Viertel der Patienten leben, die landesweit mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert sind.

20:07 Uhr - Über 880 Tote in französischen Altenheimen

Mehr als 880 Menschen sind seit Beginn der Coronavirus-Pandemie in Frankreich in Pflege- und Altersheimen an der Covid-19 gestorben. Diese Zahl sei jedoch nur vorläufig, da noch nicht alle Institutionen genaue Zahlen hätten vorlegen können, sagte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon. Hinzu kommen mehr als 4.500 Menschen, die in Krankenhäusern gestorben sind.

Das sind 471 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden - diese Zahl ist im Vergleich zum Vortag etwas rückläufig. Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen liegt in Frankreich bei mehr als 59 000. Fast 6.400 Menschen werden auf der Intensivstation behandelt. "Heute sind fast nur noch Coronaviren im Umlauf. Die Grippe ist aus den meisten Regionen fast verschwunden", sagte Salomon.

19:59 Uhr - US-Katastrophenschutz bittet um 100.000 Leichensäcke

Die USA bereiten sich in der Corona-Krise offenbar auf das Schlimmste vor. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte dem Sender CNBC, dass die Katastrophenschutzbehörde das Pentagon um 100.000 Leichensäcke gebeten habe. Auch US-Präsident Trump erklärte, dass 100.000 bis 240.000 Menschen an Covid-19 sterben könnten. Laut aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität sind in den USA inzwischen 226.374 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 5.316 starben.

19:44 Uhr - Berlin verlängert Ausgangsbeschränkungen

Die Menschen in Berlin müssen wegen der Ausbreitung des Coronavirus auch in den kommenden zwei Wochen mit deutlichen Einschränkungen ihrer Bewegungsfreiheit leben. Der Senat verlängerte das seit 23. März geltende sogenannte Kontaktverbot wie angekündigt bis zum 19. April, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Zunächst war die Verordnung bis zu diesem Sonntag befristet.

Um Verstöße gegen die Regeln besser ahnden zu können, beschloss der Senat zudem einen Bußgeldkatalog. Zwar waren Bußgelder etwa nach dem Infektionsschutzgesetz auch jetzt schon möglich, nunmehr wurden Details aber präziser gefasst. Laut Verordnung müssen sich alle Berliner "ständig in ihrer Wohnung oder gewöhnlichen Unterkunft" aufhalten, um Kontakte zu beschränken und so eine Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Es gibt aber etliche Ausnahmen.

19:30 Uhr - Kerze als Profilbild? Experten warnen vor Whatsapp-Kettenbrief

Seit einiger Zeit kursiert bei Whatsapp ein Kettenbrief, in dem die Empfänger aufgefpordert werden, das Foto einer Kerze  als Profilbild zu verwenden. Das Ziel: Jeder soll das gleiche Bild in seinem Status haben und so den Erkrankten Hoffnung geben. Doch so einfach sollten Nutzer das Bild dieser Kerze nicht verwenden, warnen Experten jetzt. Welche rechtliche Folgen das mitunter haben kann, erklären wir hier.

18:45 Uhr - Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner muss Versprechen zurücknehmen

Vor drei Wochen noch hatte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) noch allen Deutschen versprochen:

"Die Lebensmittelversorgung ist gesichert!"

Heute dann musste die Politikerin eingestehen, dass es doch sehr wohl zu Engpässen in der Versorgung kommen könnte.

Hier lesen, wie die Versorgung nun sichergestellt werden soll.

18:21 Uhr - Klinik funkt SOS: Halbes Reha-Zentrum positiv

Wo soll das noch hinführen? Eine Rehaklinik in Nordrhein-Westfalen mit mehr als 100 mit dem Coronavirus infizierten Patienten und Pflegern hat ihren Landkreis um Hilfe gebeten. Die Klinik bei Detmold könne die Versorgung der Patienten nicht mehr sicherstellen, teilte ein Sprecher des Kreis Lippe am Donnerstag mit. Laut Mitteilung prüft ein Krisenstab jetzt die schrittweise Verlegung der Patienten. Nach Angaben des Kreises hat die Klinik zuletzt 78 infizierte Patienten und 27 positiv getestete Mitarbeiter gemeldet. 84 Patienten und fünf Ärzte wurden negativ getestet. 17 Patienten warten noch auf das Ergebnis.

18:04 Uhr - Uniklinik Köln stellt Trainingsvideos für Krebspatienten online

Therapeuten der Uniklinik Köln haben Trainingsvideos für Krebspatienten online gestellt, die jetzt wegen Corona nicht mehr zu ihren Sportstunden gehen können. Die meisten dieser Patienten gehörten aufgrund ihres Alters und ihrer Erkrankung zur Risikogruppe, die im Fall einer Ansteckung mit Sars-CoV-2 mit einem schweren Verlauf rechnen müssen. Deshalb sei es für sie umso wichtiger, sich jetzt zuhause fit zu halten, sagte der Leiter der AG Onkologische Bewegungsmedizin, Freerk Baumann.

Zusammen mit der Deutschen Krebshilfe, der Deutschen Krebsgesellschaft, der Deutschen Krebsstiftung und dem Deutschen Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie sei ein umfangreiches Programm erstellt worden. Die Videos seien speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit einer Krebserkrankung zugeschnitten. Sie zielten darauf ab, Bewegungsmangel zu vermeiden, Stress abzubauen, aber auch die Nebenwirkungen der Krebstherapie zu verringern. Im Laufe der kommenden Wochen sollen voraussichtlich über 50 Videos veröffentlicht werden.

17:25 Uhr - Über 2.300 Ärzte und Krankenpfleger in Deutschland infiziert

In Deutschland stecken sich auch immer mehr Ärzte und Krankenpfleger mit dem Coronavirus an. Nach Informationen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" haben sich inzwischen mehr als 2.300 Klinikmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in Deutschland mit dem Virus infiziert. Das teilte das Robert Koch Institut (RKI) auf Anfrage mit und verwies gleichzeitig darauf, dass die tatsächliche Zahl vermutlich höher liege. Allein in Bayern wurden laut Kassenärztlicher Vereinigung 244 Arztpraxen geschlossen, weil die Mitarbeiter mit dem Virus infiziert sind.

16:57 Uhr - Hamburg beschließt Bußgeldkatalog für Corona-Verstöße

Der Hamburger Senat hat einen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Auflagen beschlossen. Das sagten Bürgermeister Peter Tschentscher und Innensenator Andy Grote (beide SPD) am Donnerstag in Hamburg nach einer Sondersitzung des Senats.

16:53 Uhr - Paris macht Halle des Großmarktes Rungis zur Leichenhalle

Großmarkthalle soll zur Leichenhalle werden
Großmarkthalle soll zur Leichenhalle werden
© DPA

Eine Lagerhalle des berühmten Großmarkts Rungis am Stadtrand von Paris wird wegen der Corona-Krise zur Leichenhalle umfunktioniert. Die Pariser Polizeipräfektur kündigte am Donnerstag an, dass dort ab Freitag die ersten Särge gelagert werden sollen. Familien könnten ab Montag Zugang erhalten. «Es werden Aufenthaltsräume eingerichtet, in denen sich die Familien um den Sarg ihres geliebten Menschen versammeln können, bevor dieser auf einen Friedhof oder in ein Krematorium kommt», hieß es. Bereits während des Hitzesommers 2003 war ein Gebäude des Großmarkts zu einer Leichenhalle umfunktioniert worden. 

16:27 Uhr - Sachsen-Anhalt prüft: Waren Hunderte Corona-Tests nicht aussagekräftig?

In Sachsen-Anhalt wird derzeit geprüft, ob zahlreiche Corona-Tests keine zuverlässigen Ergebnisse liefern. Betroffen seien 1.675 Testsets, die vom Bund bereitgestellt wurden, bestätigte das Sozialministerium der Deutschen Presse-Agentur. Diese stehen im Verdacht, vor allem für Bakterien, aber nicht für Viren geeignet zu sein. Das Landesamt für Verbraucherschutz untersuche nun, ob die Tests keine aussagekräftigen Ergebnisse lieferten, sagte Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD).

Wie viele dieser Tests bereits eingesetzt wurden, ist unklar. Es sei jedoch wahrscheinlich, dass Experten den Tests bereits ansehen könnten, dass diese vor allem für Bakterien gedacht seien, heißt es aus dem Sozialministerium. Wenn sich herausstelle, dass die Tests tatsächlich keine zuverlässigen Ergebnisse liefern, werden sie den Worten von Grimm-Benne zufolge an den Bund zurückgeschickt.

16:13 Uhr - Hunderte Altenheimbewohner in Stockholm an Coronavirus erkrankt

In Stockholm hat sich das Coronavirus offenbar unbemerkt in mehreren Altenheimen ausgebreitet. Ein Pflegedienst sagte dem Fernsehsender SVT, dass es in den von ihm betreuten Heimen in der Region Stockholm mittlerweile 250 Ältere mit einer Corona-Infektion gebe, darunter viele mit Vorerkrankungen. 50 Menschen seien gestorben, sagte der Leiter des Dienstes Familjeläkarna, Stefan Amér.

15:53 Uhr - Altmaier rechnet mit schwerer Rezession in Deutschland

Das Bundeswirtschaftsministerium rechnet wegen der Corona-Krise mit einer schweren Rezession in Deutschland. Das Bruttoinlandsprodukt könnte in diesem Jahr stärker schrumpfen als während der Finanzkrise 2009, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier in Berlin. Damals war die Wirtschaft um 5,7 Prozent eingebrochen. "Das bedeutet, dass wir nach zehn guten Jahren des Wirtschaftswachstums, in diesem Jahr erstmals wieder eine Rezession erleben werden", sagte der CDU-Politiker.

Zu Jahresbeginn - also vor Beginn der Pandemie - war noch ein Wachstum von 1,1 Prozent erwartet worden. "Wir müssen mit tiefen Einschnitten beim Wirtschaftswachstum in diesem Jahr rechnen", sagte Altmaier, ohne eine Prognose genau zu beziffern. "Es wäre unverantwortlich an dieser Stelle eine konkrete Zahl zu nennen."

15:46 Uhr - Maas warnt vor Falschnachrichten in Zeiten von Corona

Laut Bundesaußenminister Heiko Maas müssen sich Nato und EU gegen staatlich gesteuerte Falschnachrichten wehren. Es gebe einige, die versuchten, die aktuelle Lage propagandistisch auszunutzen, "um sich selber in einem besseren Licht erscheinen zu lassen", sagte der SPD-Politiker am Donnerstag vor einer Videoschalte mit seinen Nato-Amtskollegen. Maas zielte auch auf den Islamischen Staat, der versuchen könnte, neuen Boden zu gewinnen, wenn die Nato im Nahen Osten nicht präsent bleibe. 

15:19 Uhr - RKI ändert seine Meinung zum Thema Mundschutz

Rolle rückwärts beim Robert-Koch-Institut: Das RKI hat in der Coronakrise seine Einschätzung für das Tragen von Mundschutz geändert. Wenn Menschen - auch ohne Symptome - vorsorglich eine Maske tragen, könnte das das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere mindern, hieß es auf der Internetseite der Bundesbehörde. Wissenschaftlich belegt sei das aber nicht. Zuvor hatte das RKI den Mundschutz nur Menschen mit akuten Atemwegserkrankungen empfohlen.

15:08 Uhr - Amis kaufen Franzosen die Masken auf dem Rollfeld weg

Alle appellieren in der Coronakrise an die Solidarität, aber "America first" scheint auch beim Thema Masken zu gelten: Französische Politiker werfen den USA vor, für Frankreich bestimmte Lieferungen von Schutzmasken in China aufzukaufen. Renaud Muselier, Präsident der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur, sagte dem Fernsehsender BFMTV, dass für Frankreich bestimmte Maskenlieferungen von einem anderen Land auf dem Rollfeld chinesischer Flughäfen gekauft worden seien. Auf Nachfrage bestätigte Muselier, dass es sich dabei um die USA gehandelt habe.

Seinen Angaben zufolge wurde der dreifache Preis für die Sendung bezahlt, die Masken seien nun weg. "Es ist wahr, dass die Amerikaner auf dem Rollfeld ankommen, das Geld herausnehmen und drei- oder viermal mehr für die Bestellungen bezahlen", sagte der Regionalpräsident von Grand Est, Rottner, dem Radiosender RTL.

14:45 Uhr - Stromverbrauch geht zurück

Der Produktionsstillstand in vielen Werken, geschlossene Läden und leere Büros haben den Stromverbrauch in Deutschland spürbar sinken lassen. Während zu Beginn der Coronavirus-Pandemie zunächst nur moderate Rückgänge gemessen wurden, habe der Stromverbrauch in den vergangenen rund zwei Wochen deutlich abgenommen, teilte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Donnerstag mit.

In der vergangenen Woche sei der Stromverbrauch um 7,4 Prozent niedriger gewesen als in der ersten Märzwoche. Betrachte man die ersten drei Tage der laufenden Woche, betrage der Rückgang sogar 8,7 Prozent. Da viele Menschen im Homeoffice arbeiteten, sei zwar von einem erhöhten Stromverbrauch in privaten Haushalten sowie an Internetknoten und Rechenzentren auszugehen. Durch den weggefallenen Stromverbrauch der Industrie werde dieser Anstieg jedoch überkompensiert.

In anderen europäischen Ländern wirkten sich die Folgen der Corona-Pandemie auf den Stromverbrauch zum Teil deutlich stärker als in Deutschland aus.

14: 40 Uhr - Gutscheinlösung für Reisende bis Ende 2021?

Die Bundesregierung fordert die Fluggesellschaften auf, Kunden im Falle einer abgesagten Reise Gutscheine anzubieten, die bis Ende 2021 eingelöst werden können. Einen entsprechenden Vorschlag habe das sogenannte Corona-Kabinett am Donnerstag beschlossen, teilt die Regierung mit. Sie werde sich damit an die EU-Kommission wenden, die für die Regelung der Fluggastrechte zuständig ist. Es wird zudem vorgeschlagen, dass der Gutschein von der Fluggesellschaft zu erstatten ist, wenn er bis Ende 2021 nicht eingelöst wurde.

14:30 Uhr - Ökumenisches Glockenläuten am Ostersonntag

Am Ostersonntag sollen in katholischen und evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen gleichzeitig die Glocken läuten. Zu diesem ökumenischen Zeichen riefen die drei evangelischen Landeskirchen und die fünf katholischen Bistümer im Bundesland ihre Gemeinden auf, wie die rheinische evangelische Kirche am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Danach sollen die Glocken von 9.30 bis 9.45 Uhr erklingen. Damit solle in der Corona-Krise die österliche Freude über den Sieg des Lebens zum Ausdruck gebracht werden. "Nachdem keine regulären Gottesdienste möglich sind, ist dieses gemeinsame Zeichen am höchsten christlichen Fest umso wichtiger", erklärte die Landeskirche.  

14:08 Uhr - Die meisten Deutschen sind für Mund-Nasen-Schutz

 Junge Frau mit Mundschutz. Junge Frau mit Mundschutz.  MR - model released
57 Prozent der Deutschen halten es für richtig, wenn das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes beim Einkaufen oder im Nahverkehr in der nächsten Zeit Pflicht wird.
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57 Prozent der Deutschen halten es für richtig, wenn das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes beim Einkaufen oder im Nahverkehr in der nächsten Zeit verpflichtend wird, wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und ntv zeigt. 35 Prozent der Teilnehmer finden das nicht richtig. Insbesondere Frauen sprechen sich mit 62 Prozent für eine solche Schutzpflicht aus (Männer: 52 Prozent). Mit 64 Prozent liegt die Zahl der Befürworter unter den älteren Menschen (60 Jahre und älter) etwas höher.

14:00 Uhr - Portugal verlängert Ausnahmezustand

Im Kampf gegen die Coronavirus-Krise hat Portugal den Ausnahmezustand um weitere zwei Wochen verlängert. Das Parlament in Lissabon billigte am Donnerstag einen entsprechenden Dekretvorschlag von Staatsoberhaupt Marcelo Rebelo de Sousa. Die zweithöchste Notstandsstufe des Landes war am 18. März erstmals in Demokratie-Zeiten ausgerufen worden und soll nun bis zum 17. April gelten.

"Den Ausnahmezustand nicht zu verlängern, würde bedeuten, die falsche Botschaft zu vermitteln", sagte der sozialistische Regierungschef Antonio Costa. "Denn das würde besagen oder implizieren, dass das, was vor 15 Tagen nötig war, jetzt nicht mehr nötig ist. Aber das ist nicht wahr." Costa fügte hinzu: "Am Ende des Tunnels wird es Licht geben, aber es ist noch zu früh für jeden von uns, dieses Licht zu sehen."

13:32 Uhr - Fielmann produziert jetzt auch Schutzbrillen für Ärzte

Die Optik-Kette Fielmann hat wegen der Corona-Krise die Entwicklung und Produktion von Schutzbrillen für Ärzte und medizinisches Fachpersonal aufgenommen. Die Fertigung sei bereits in der vergangenen Woche im brandenburgischen Rathenow aufgenommen worden. Parallel werde Fielmann seine Produktionskapazitäten ausweiten und ab Mitte April große Kontingente Schutzbrillen im Versand anbieten. Ab Ende April werde Fielmann in der Lage sein, Schutzbrillen auch in individueller Sehstärke zu fertigen. Die ersten 20.000 Brillen spendet der Optik-Riese an Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen

13:11 Uhr - Die einen horten Klopapier, die anderen Waffen

Während in Deutschland Klopapier wie Gold gehandelt wird, hat in den USA die Nachfrage nach Waffen zugenommen. Die Zahl der Sicherheitsprüfungen für potenzielle Käufer von Schusswaffen stieg binnen eines Monats stark an, wie aus einer Statistik der US-Bundespolizei FBI hervorgeht. Die Anzahl der eingeleiteten Prüfungen legte demnach von Februar bis Ende März um etwa 938.000 auf rund 3,7 Millionen zu - der Höchstwert seit Beginn der Statistik im Jahr 1998. Im Vorjahreszeitraum verzeichnete die Behörde lediglich einen Anstieg von rund 591.000 auf etwa 2,6 Millionen Sicherheitsprüfungen.

12:41 Uhr - WHO: Die Mehrheit der Menschen erholt sich wieder

Die gute Nachricht schickte WHO-Regionaldirektor Europa, Hans Kluge, bei der Pressekonferenz der WHO Europa gleich vorweg: Die Mehrheit der Menschen, die an COVID-19 erkrankt sind, erholen sich wieder.

Laut Berechnung der Weltgesundheitsorganisation seien in Europa jedoch schon mehr als 33.000 Menschen an der Krankheit gestorben. 95 Prozent davon seien älter als 60 Jahre gewesen. 50 Prozent sogar älter als 80 Jahre. Aus den Zahlen ginge zudem hervor, dass bei acht von zehn Verstorbenen mehrere Vorerkrankungen vorgelegen hätten.

Im Zuge dessen formulierte Kluge folgende Schlüsselbotschaften: Die gesamte europäische Gesellschaft müsse weiterhin helfen, die Älteren zu schützen – vor allem in stark betroffenen Regionen.

Schützen Sie sich selbst und ihre Familienmitglieder vor Ansteckung, so sein Appell. Auch, wenn das hieße, sich von den Großeltern fern zu halten. Auch bei 10 bis 15 Prozent der jungen Leute zeigten sich starke Symptome, betonte Kluge. Wer sich in Selbstisolation begebe, solle auch weiterhin auf einen gesunden Lebensstil achten. Die Belastungsfähigkeit der Kliniken aufrecht zu erhalten und das Personal im Gesundheitswesen schützen und unterstützen sei essenziell.

11:50 - Parks in Berlin schließen?

Berlins Innensenator Andreas Geisel zeigt sich skeptisch zur Forderung der Gewerkschaft der Polizei, Parks in der Hauptstadt zu schließen. "Wir können die Verordnungen nicht ständig weiter verschärfen, solange die Akzeptanz in der Bevölkerung so hoch ist", sagt Geisel im Abgeordnetenhaus. Die Berliner hätten sich insgesamt verantwortungsvoll verhalten. Geisel räumt ein, dass das für die nächste Woche erwartete gute Wetter eine Herausforderung für alle sei. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller appelliert an die Berliner, private Kontakte auf das "absolute Minimum" zu reduzieren - auch über Ostern.

11:37 - Regierung will Gutscheinlösung

Die Bundesregierung will bei abgesagten Reisen sowie bei Veranstaltungen in den Bereichen Kultur, Sport und Freizeit eine Gutscheinlösung für Kunden - statt einer sofortigen Rückzahlpflicht. Das "Corona-Kabinett" stimmte einer entsprechenden Lösung zu, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Die Gutscheine sollen befristet sein bis Ende 2021. Neben Deutschland wollten auf EU-Ebene viele weitere Mitgliedsstaaten eine solche Lösung. Die EU-Kommission muss dem noch zustimmen. 

11:30- Aldi lässt Züge mit Nudeln kommen

Die Corona-Krise stellt ALDI sowie die Produzenten und Lieferanten vor eine logistische Herausforderung.
Nudel-Nachschub! Die Corona-Krise stellt ALDI sowie die Produzenten und Lieferanten vor eine logistische Herausforderung.
© ALDI Süd

Discounter Aldi lässt rund 200 Tonnen Pasta aus Italien kommen und setzt dafür Sonderzüge von der Bahn-Tochter DB Schenker ein. Wegen des Corona-Virus seien die Lieferketten unter Druck und zugleich steige die Nachfrage nach haltbaren Lebensmitteln wie Nudeln, teilt Aldi Süd mit. Der Nachschub sei gesichert, weitere Lieferungen auf dem Weg. "Für Nudeln-Hamstern gibt es also keinen Grund!"

11:35 - Digitales Lernangebot soll verbessert werden

Getreu der Devise "Wir bleiben schlau" hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine Allianz aus Wirtschaft und Wissenschaft gebildet und will ein breit vernetztes digitales Lern-Angebot schaffen. Das erklärte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek in einer Pressekonferenz.
Aber nicht nur junge Menschen sollten die Zeit jetzt nutzen, sich weiterzubilden. Auch die Erwachsenenbildung sei ein wichtiges Thema. Das Bundesministerium wird daher auch die digitalen Lernangebote der Volkshochschulen durch Schulung zusätzlicher Online-Tutoren deutlich ausbauen.

11.02 Uhr - Indien such 9.000 mögliche Infizierte

11.02 Uhr - Die indischen Behörden suchen nach rund 9000 Menschen, die sich während einer Versammlung muslimischer Missionsgruppen möglicherweise mit dem Coronavirus angesteckt haben. Das Treffen fand im März in der Hauptstadt Neu-Delhi statt und gilt als der größte Infektionsherd des Landes. Bislang sind in Indien knapp 2000 Infektionen bestätigt, 50 Patienten sind gestorben. Ministerpräsident Narendra Modi hat über das Land mit seinen 1,3 Milliarden Einwohnern Ausgangbeschränkungen verhängt, die zunächst bis Mitte April gelten.

11:10 Firmen halten acht bis elf Wochen durch

Deutschland könnte flächendeckende Firmenschließungen laut einer Ifo-Umfrage unter 155 Ökonomen rund elf Wochen durchhalten. So lange könnte die Wirtschaft einen "Shutdown" abfedern, "bevor das Risiko einer wirtschaftlichen Destabilisierung zu groß wird", teilen die Münchner Forscher mit. Knapp die Hälfte der Ökonomen seien der Meinung, dass die Firmenschließungen wegen zu hoher volkswirtschaftlicher Kosten nach einigen Wochen beendet werden sollten - "im Durchschnitt werden acht Wochen als Obergrenze genannt".

11:00 Uhr - Nahrungsmittelpreise weltweit gesunken

10.34 Uhr - Die Nahrungsmittelpreise auf dem Weltmarkt sind im März wegen eines Nachfragerückgangs durch die Coronavirus-Pandemie und des Einbruchs der Ölpreise deutlich gesunken. Der Lebensmittelpreisindex der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) lag im vergangenen Monat im Durchschnitt bei 172,2 Punkten, das entspricht einem Rückgang von 4,3 Prozent zum Februar. "Die Preissenkungen werden größtenteils von Nachfragefaktoren und nicht vom Angebot getrieben, und die Nachfragefaktoren werden von immer schlechteren wirtschaftlichen Aussichten beeinflusst", sagt FAO-Chefökonom Abdolreza Abbassian.

10:50 Uhr: Bundesumweltministerin Schulze: "Illegalen Artenhandel mit allen Mitteln bekämpfen"

"Rund 70 Prozent der Erreger, die wir kennen, stammen ursprünglich aus dem Tierreich: HIV, Ebola, Vogelgrippe, MERS,SARS. All diese gefährlichen Infektionskrankheiten wurden ursprünglich von Tieren auf den Menschen übertragen", sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) in einer Pressekonferenz zur Bekämpfung von Seuchenursachen. Obwohl ein Übersprung auf den Menschen vergleichsweise selten stattfindet, sprach sich Schulze dafür aus, gegen den internationalen, illegalen Artenhandel "mit allen verfügbaren, auch polizeilichen Mitteln", vorzugehen. Je mehr der Mensch die Natur zerstöre, desto größer sei das Risiko eines Krankheitsausbruches bis hin zu einer Pandemie. "Umwelt- und Naturschutz ist eben auch präventive Gesundheitspolitik", so Schulze. Naturschutz könne daher "zu einer Art Lebensversicherung" werden.

10 Uhr - Bundespräsident Steinmeier: Kleinen Läden durch Gutscheinkauf helfen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier appelliert an die Hilfe der Bürger auch für kleine Läden und Restaurants. "Wir können auch unseren Lieblingsläden, die derzeit geschlossen bleiben müssen, Gutscheine abkaufen oder in unseren Lieblingsrestaurants Essen zum Mitnehmen bestellen", sagt er in einer Videobotschaft. Denkbar sei auch, Geld für gekaufte Eintrittskarten nicht zurückzufordern. Steinmeier verweist zudem auf Internetplattformen etwa für Freiwillige, die bei der Ernte helfen wollen.

09:13 Uhr - Israels Gesundheitsminister und Ehefrau an Coronavirus erkrankt

Israels Gesundheitsminister Jakov Litzman und seine Frau sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, begeben sich die beiden in Quarantäne. Litzman und seine Frau fühlten sich gut und würden angemessen behandelt, hieß es in der Mitteilung. Die Amtsgeschäfte werde der 71-Jährige aus der Isolation führen. 
Angesichts von Litzmans Diagnose muss sich Benjamin Netanjahu vermutlich auch wieder in Quarantäne begeben, berichtet das israelische Fernsehen. Der israelische Ministerpräsident hatte gerade erst eine Selbstisolation beendet, nachdem eine seine Mitarbeiterin am Coronavirus erkrankt war. Netanjahus Tests fielen jedoch negativ aus.

08:45 Uhr - Millionenmetropole in China verbietet das Essen von Hunden und Katzen

Ende Februar hatte China bereits den Handel und Konsum von Wildtieren verboten. In der chinesischen Metropole Shenzhen ist es nun auch untersagt, Hunde und Katzen zu essen. "Hunde und Katzen als Haustiere haben eine viel engere Beziehung zum Menschen aufgebaut als alle anderen Tiere", erklärt die Stadtverwaltung in einer Anordnung.
​Der Ursprung des Coronavirus wird in einem Tiermarkt in der Millionenmetropole Wuhan vermutet, auf dem auch Wildtiere verkauft worden sein sollen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass das neuartige Virus von Tieren auf den Menschen übertragen wurde.
In China gibt es nach offiziellen Angaben 35 bestätigte Neuinfektionen. Zudem seien sechs weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben, teilten die Behörden mit.

07:47 Uhr - Neuseeland erlaubt Rückreise Tausender Ausländer

In Neuseeland sitzen etwa immer noch 12 000 Deutsche fest, so viele wie nirgendwo sonst. Das Auswärtige Amt hatte die Rückholaktion aus Neuseeland am Samstag mit einem ersten Flug gestartet. Alle weiteren geplanten Flüge waren dann aber überraschend gestrichen worden. Ab Freitag können die in Neuseeland gestrandeten Ausländer den Pazifikstaat wohl verlassen. Das kündigte die Regierung in Wellington an. Der Plan erlaube anderen Regierungen, Rückholflüge zu organisieren. Dabei müssten aber die gesundheitlichen Vorgaben Neuseelands eingehalten werden.

07:37 Uhr - „Rock am Ring“-Macher halten vorerst an Festivalplänen fest

Bei Rock am Ring feiern Tausende
Rocken trotz Corona-Krise? Die Festivalvorbereitungen laufen jedenfalls noch auf Hochtouren.
© imago/Manngold, Rainer Keuenhof, imago stock&people

Rocken trotz Corona-Krise? Die Planung der Zwillingsfestivals "Rock am Ring" und "Rock im Park" Anfang Juni gehen trotz Corona-Krise und der derzeit geltenden Kontaktbeschränkungen weiter. Nach derzeitigem Stand sollen die Festivals wie geplant stattfinden und die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren, teilte eine Sprecherin der Agentur Live Nation auf dpa-Anfrage mit. "Wir beobachten die Situation natürlich aufmerksam und werden den Anweisungen der Gesundheitsbehörden folgen." Die Gesundheit von Künstlern, Fans und Mitarbeitern habe oberste Priorität und stehe bei allen Überlegungen an erster Stelle.

Das Zwillingsfestival soll vom 5. bis 7. Juni am Nürburgring in der Eifel und in Nürnberg über die Bühne gehen. Online übertragene Konzerte ohne Publikum vor Ort seien keine Option, hieß es. Im vergangenen Jahr kamen an beiden Standorten jeweils mehrere Zehntausend Zuschauer zum Feiern zusammen.

07.30 Uhr - Bundeswehr bereitet sich mit 15.000 Soldaten auf Hilfe vor

Die Bundeswehr hat ein 15.000 Soldatinnen und Soldaten starkes Team zur zivilen Hilfe in der Virus-Krise aufgestellt. Man bereite sich darauf vor, dann zu helfen, wenn zivile Kräfte erschöpft seien, sagt Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer in der ARD. Das "Einsatzkontingent Corona" solle etwa im Sanitätsbereich und der Logistik eingesetzt werden. Allerdings helfe die Bundeswehr bereits ganz allgemein, zum Beispiel durch die Versorgung ziviler Patienten in den Bundeswehr-Krankenhäusern. Die Kernaufgaben der Bundeswehr wie Einsätze im Ausland würden wie gewohnt weitergeführt.

07:22 Uhr - Mehr als 5000 Tote in den USA

Aktuelle Zahlen aus Deutschland und der Welt

Land  Infizierte  Todesfälle
USA  216.721 5.138
Italien 110.574 13.155
Spanien 104.118 9.387
Deutschland 77.981 931
Frankreich 57.749 4.032
Großbritannien 29.865 2.357
Weltweit 937.567 47.256

(Quelle Johns Hopkins Universität)

Meldungen vom Montag, 1. April

+++Die komplette Chronologie der Coronavirus-Entwicklungen vom 01. April lesen Sie hier.+++