Das steckt dahinterKampfjets fliegen über Hamburg

Kampfjets statt Urlaubsflieger!
Ab Montag trainiert die Luftwaffe der Bundeswehr mit Tornado-Kampfjets am Hamburger Flughafen. Für viele Hamburger dürfte das vor allem eines bedeuten: Es wird deutlich lauter als gewohnt.
Das solltet ihr beachten
Von Montag (8. Juni) bis Freitag (12. Juni) werden insgesamt sechs Tornado-Kampfjets der Luftwaffe am Hamburger Flughafen Starts und Landungen üben. Die Maschinen sollen voraussichtlich zwischen 9 und 18 Uhr unterwegs sein.
Wer in der Nähe des Flughafens oder unter den Anflugrouten wohnt, wird den Unterschied zu Passagierflugzeugen sehr wahrscheinlich hören. Beim Beschleunigen auf der Startbahn können die Triebwerke der Tornados weit über 120 Dezibel erreichen. Zum Vergleich: Dichter Straßenverkehr liegt bei rund 80 Dezibel. Für Fragen oder Beschwerden wurde ein Bürgerservice eingerichtet.

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Nach Angaben der Bundeswehr soll der normale Flugbetrieb am Hamburger Flughafen möglichst wenig beeinträchtigt werden. Die Einsätze seien eng mit dem Betreiber abgestimmt.
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Zivile Flughäfen können im Ernstfall wichtig werden
Hintergrund des Ganzen ist die militärische Übung „Dispersed Operations 2026 – Panther Shield“. Dahinter steckt ein Szenario für den Ernstfall: Sollte ein militärischer Flugplatz nicht mehr genutzt werden können, müssten Kampfflugzeuge möglicherweise auf zivile Flughäfen ausweichen. Genau das wird jetzt in Hamburg geprobt. Dabei geht es nicht nur um Starts und Landungen, sondern auch um die Zusammenarbeit zwischen Soldaten, Flughafenbetreiber und zivilen Einrichtungen.
Die Übung ist Teil der Reaktion auf die veränderte Sicherheitslage in Europa, wie die Bundeswehr mitteilte.
Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche



