Und plötzlich ist es mitten im Juli richtig winterlich. Was wie Schnee aussieht, ist allerdings Hagel. Der ist am Abend in Wittenburg in Mecklenburg Vorpommern runtergekommen. Und weil die enormen Hagelmengen die Abflüsse verstopfen, kann der Starkregen nicht mehr abfließen. Hier standen Straßen teils bis zu 20 Zentimeter unter Wasser.
„Ich bin fast knietief drin, so heftig steht das Wasser bei uns hier an der Garageneinfahrt."
Auch in der Region Hannover kam in kürzester Zeit einiges runter. Teilweise müssen Einsatzkräfte Menschen aus ihren vollgelaufenen Kellern befreien. In Elmshorn läuft eine Unterführung voll. Sogar ein Polizeiauto steckt fest. Besonders heftig hat es die Gemeinde Heidenau in Niedersachsen getroffen. Hagelkörner größer als Golfbälle. Die Konsequenz Zahlreiche Autos sind völlig verbeult. Frontscheiben zerstört und auch viele Häuser beschädigt.
„Solche dicken Eisklumpen sind über das Dach und über die Balkone gezischt. Es hat alles kaputt gemacht. Vorne und hinten ist es nichts mehr heile. Das regnet durch, durchs Dach, in die Wohnungen rein. Ich hoffe, dass uns die Versicherungen nicht hängenlassen."
Damit das nicht passiert, sollten sich Betroffene jetzt schnell um den Schaden an ihrem Fahrzeug kümmern.
„Die Leute müssen jetzt auf jeden Fall das Auto abdecken, dass da nicht noch mehr kaputt geht, Wasser reinkommt oder sonst irgendwas. Das Auto dann morgen dann am besten noch mal begutachten, ein paar Fotos schießen, dass man auch alle Schäden noch drauf hat."
Hier in Heidenau gab es nach dem großen Donnerwetter einen kleinen Lichtblick. Die Anwohner hoffen, dass Chaos jetzt schnell in den Griff zu bekommen.