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Hitzewelle

Hitzewelle ist die Bezeichnung für mehrere aufeinander folgende sehr heiße Tage. Es gibt in der Meteorologie allerdings keine einheitliche Definition der Hitzewelle.

Hitzewelle picture alliance / dpa

Bei einer Hitzewelle ist es an einem bestimmten Ort für unerwartet lange Zeit und an vielen aufeinanderfolgenden Tagen besonders heiß. Die Bestimmung einer Hitzewelle orientiert sich an den langjährigen Mittelwerten der Meteorologen.

Genau definiert ist der Begriff der Hitzewelle nicht. Für verschiedene Regionen gibt es verschiedene Auslegungen. In Mitteleuropa sprechen Meteorologen von einer Hitzewelle, wenn an mindestens drei Tagen hintereinander die Maximaltemperatur von 30 Grad Celsius überschritten wird. Als weiteres Kriterium darf an keinem Tag eine Maximaltemperatur von 25 Grad Celsius unterschritten werden. Diese Methode der Auswertung geht auf den tschechischen Meteorologen Jan Kysely zurück. Entsprechend werden diese überdurchschnittlich warmen Tage als 'Kysely-Tage‘ bezeichnet.

Im Sommer 2015 gab es in Deutschland eine starke Hitzewelle. Er galt bis dahin als heißester Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Temperaturen erreichten in manchen Wochen täglich über 35 Grad Celsius.

In vielen Unternehmen hat eine Hitzewelle auch Auswirkungen auf den Berufsalltag. So ist es einer großen Zahl an Menschen bei solchen Temperaturen nicht möglich, im Freien zu arbeiten. Unternehmen sehen sich daher gezwungen, ihre Mitarbeiter früher nach Hause zu schicken oder entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer zu ergreifen. In der Schule wird der Ausfall von Unterricht infolge einer Hitzewelle als 'hitzefrei‘ bezeichnet. Badeseen und Freibäder sind bei einer Hitzewelle für viele Menschen der bevorzugte Aufenthaltsort zur Abkühlung.

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