Diese Sommerreise des Ministerpräsidenten Olaf Lies sollte groß werden. Zwölf verschiedene Orte in drei Tragen - Gespräche und Ideen mit und von Menschen aus dem ganzen Bundesland. Doch die Reise wird überschatten von dem tragischen Ereignis in Stade. Dazu kommen Sorgen im Land, die die Menschen bewegen. Umso wichtiger ist es dem Minister einen Mittelweg für seine Reise zu finden.
Olaf Lies, SPD, Ministerpräsident
"Man kann sich vorstellen, wie emotional das war und wie bedrückend auch die Stimmung da ist. Die Sorgen da sind. Wir spüren auch in der Zeit die großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten, in denen wir stecken. Aber wir müssen den Blick nach vorne richten. Wir dürfen jetzt nicht sozusagen uns nur klein machen, wir müssen auch selbstbewusst sein. Und das soll es auch ein Stück weit zeigen: Wir sind stolz auf die Menschen in unserem Land."
Und dann geht sie los, die Fahrt durch Niedersachsen. Erster Stopp: Die Wilhelmstein Kaserne in Neustadt am Rübenberge. Begrüßt wird hier noch ganz traditionell.
Militär-Mann
"Herr Ministerpräsident, herzlich willkommen im Panzergrenadierbataillon 33. Schön, dass Sie da sind.
Vielen Dank, dass ich hier sein darf.
Sehr gerne."
Der Auftakt bei der Bundeswehr scheint bewusst gewählt, denn der Besuch erfolgt unter der Prämisse: Sicherheit ist die Grundlage für Zukunft und große Perspektiven. Das sich der Ministerpräsident mit großem Interesse für die Tätigkeit des Bataillons interessiert, kommt an.
Konrad Fuchs, Bataillonskommandeur
"Für meine Soldaten ist das natürlich eine große Wertschätzung. Wir sind ein Kampftruppen-Bataillon, das heißt vorne mit dabei. Im Falle eines Falles. Und insofern finde ich es wichtig und auch richtig, sich hier zu informieren über die Fähigkeiten, über das Leistungsspektrum des Bataillons, aber auch ein Gefühl für den Menschen zu bekommen."
Bevor es weitergeht hinterlässt Olaf Lies noch eine persönliche Botschaft und ein Erinnerungsfoto - Dinge, die im hektischen Politikalltag sonst keinen Platz finden.
Olaf Lies, SPD, Ministerpräsident
"Die Termine sind schon so, dass man in ein direktes Gespräch kommt, dass man mal hinter die Kulissen blicken kann. Und deswegen sind das drei Tage, die mir helfen, um Politik in Niedersachsen zu machen, aber mir auch die Chance eröffnen, Menschen wieder kennenzulernen."
Am nächsten Halt lernt der Ministerpräsident nicht nur neue Menschen, sondern auch neue, innovative Lösungen aus der Gesundheitsbranche und Landwirtschaft kennen. Und Olaf Lies ist ganz in seinem Element.
Olaf Lies, SPD, Minsiterpräsident
"Total. Natürlich liebt man so was als jemand, der sich für Technik begeistert."
Bevor es für ihn dann wieder als Mitfahrer weitergeht, beweist er zum Schluss noch mal seine Fahrkünste.
Morgen geht es dann weiter in den Norden des Landes - und damit weiteren Orten, die Niedersachsen so besonders machen.