Zwei Fasten-Hypes im Check

Was bringt Honigfasten und Intervallfasten: Wir machen den Test

11. Januar 2021 - 13:12 Uhr

Fasten-Experiment mit Jana und Aline

Nach der Völlerei über die Weihnachtsfeiertage ist es nun Zeit, dass wir unserem Körper etwas Gutes tun. Für uns haben Mama Jana und Krankenschwester Aline zwei Fastenmethoden ausprobiert: das Honigfasten und Intervallfasten. Kommen die Damen mit der Ernährungsumstellung gut klar? Welche Probleme sie bekommen und wie viel Gewicht sie am Ende verlieren, zeigen wir im Video.

Was ist Honigfasten?

Das Honigfasten ist eine Form des Heilfastens. In einem bestimmten Zeitraum verzichtet man auf feste Nahrung, es wird nur getrunken. Das soll den Körper entgiften und Krankheiten vorbeugen. Beim Honigfasten wird das Superfood Honig ergänzt, dem einige heilende Wirkungen zugesprochen werden.

Beachten Sie dabei: Diese Art des Fastens bietet sich nicht für jeden an. Bei einer derartige Fastenkur können zum Beispiel Eltern, die einen Job und nebenbei Kinder zu betreuen haben, schnell an ihre körperlichen Grenzen kommen.

Jenny Langes Honigfasten-Methode

Ex-Bachelor-Kandidatin Jenny Lange war mit dieser Fastenform schon sehr erfolgreich, verlor in acht Tagen ganze drei Kilo Körpergewicht. Auf Nachfrage ihrer Fans verriet sie, wie sie genau gefastet hat:

  • An den zwei Vorbereitungstagen aß sie nur Rohkost und gekochtes Gemüse.
  • Darauf folgten fünf Tage ohne feste Nahrung: "Morgens könnt ihr euch so viel (guten) Honig, wie ihr mögt mit warmen Tee oder Wasser zubereiten", schreibt sie, wobei es wichtig ist, den Honig nicht zu sehr zu erhitzen, um seine heilenden Kräfte zu erhalten.
  • Ansonsten muss man viel trinken: Wasser, Tees, Säfte oder Brühen.
  • Am achten Tag gewöhne man sich dann wieder mit einem geriebenen Apfel und leichten Mahlzeiten wie Reis mit Gemüse an festes Essen.

Was ist Intervallfasten?

Es gibt aber noch eine andere Methode, die vielleicht gerade bei viel beschäftigen Eltern besser in den Alltag passt: Das Intervallfasten. Hierbei wird eine bestimmte Zeit konsequent gefastet, in den übrigen Zeit kann aber gegessen werden.

Wir nehmen das Beispiel-Modell 16:8

Das bedeutet, dass man in einem Intervall von 16 Stunden nichts essen und nur Wasser oder ungesüßten Kaffee oder Tee trinken darf. Dann kommt das Essensintervall. In diesem Zeitfenster darf alles gegessen werden, wonach einem gerade ist. Dabei sind sogar Fast Food und Alkohol erlaubt – eine ausgewogene Ernährung führt jedoch zu einem größeren Erfolg.

Dabei muss eins beachtet werden: Wer im Essensfenster wie ein Scheunendrescher futtert, wird auch mit dem Intervallfasten nur einen winzigen oder gar keinen Erfolg haben.

Einen genauen Plan und Tipps für eine Woche Intervallfasten finden Sie hier.

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