Wenige Fischbestände, wenig Raum zum FischenOstseefischer in der Krise! Jetzt gibt’s Geld vom Land

Die Fischerei gehört zu Schleswig-Holstein
Damit das auch zukünftig so bleibt, brauchen die Fischer aber Unterstützung. Der Beruf wird härter, die Rahmenbedingungen strenger, erzählt uns ein Ostseefischer.
Unterstützung für Fischereibetriebe
Seit Erik Meyer in den 90er-Jahren den Fischerberuf erlernte, hat sich vieles verändert. „Damals [...] hatten wir in jedem Hafen 20 bis 40 Fischereifahrzeuge”, erzählt der erste Vorsitzende des Fischereischutzverbandes Schleswig-Holstein im Gespräch mit RTL. Mittlerweile sehe das aber anders aus: Seit mehr als zehn Jahren gehe es der Fischerei im Land schlecht. Mit Glück liege heute noch ein Fischerboot im Hafen, so Meyer. Der Zustand der Fischereibetriebe im Land ist angespannt. Sinkende Fischbestände und schwierige Rahmenbedingungen machen den Fischern das Leben schwer.
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Insbesondere der Aktionsplan Ostseeschutz bringt weitere Herausforderungen für die Fischer. „Wir haben als Landesregierung entschieden, dass wir 12,5 Prozent der Ostsee unter strengen Schutz stellen wollen und für uns war aber immer klar: Wenn wir Fischerei einschränken, dann müssen wir sie auch anderswo unterstützen”, erklärt Fischereiministerin Cornelia Schmachtenberg (CDU) im Interview mit RTL.
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Fischer für den Ostseeschutz

Diese angekündigte Unterstützung wird am Donnerstag (23. April) Realität. Land und die Fischereiverbände haben eine Zielveinbarung unterzeichnet. Für die nächsten zehn Jahre zahlt das Land jährlich 750.000 Euro, um die Kutter- und Küstenfischerei zu unterstützen. Doch das Geld ist nicht geschenkt, sondern eine Art Bezahlung für den Ostseeschutz, den die Fischer betreiben. „Um eben Leistungen, die die Fischerei fürs Monitoring, für den Umweltschutz, für den Tierschutz beim säubern des Meeres auch leisten, dass sie dafür eine entsprechende Entschädigung bekommen”, erläutert Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) die Vereinbarung. So sollen Meeresschutz und eine wirtschaftliche Perspektive für die Fischer miteinander verbunden werden.
Für Fischer wie Erik Meyer ist das eine große Entlastung. Dennoch ist er unsicher, ob das langfristig den gewünschten Effekt haben wird. „Ob es nachher dazu kommt, dass viele Fischkutter oder Fischereibetriebe übrig bleiben, das wird man dann sehen”, führt Meyer weiter aus. Der erste Schritt in die richtige Richtung sei damit aber gemacht. Für den Endverbraucher hat die Vereinbarung erst einmal keine Auswirkung. Letzten Endes profitieren aber Fischer sowie Fischliebhaber von einer geschützten und erholten Ostsee.
Verwendete Quellen: Eigene RTL-Recherche



