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Rapsöl Test 2020 ‱ Die 7 besten Rapsöle im Vergleich

Beim Rapsöl gibt es große QualitĂ€tsunterschiede und nicht jedes Rapsöl ist zum Braten geeignet. Es gehört zu den beliebtesten Pflanzenölen in Deutschland, doch hĂ€ufig sind die Speiseöle mit Mineralöl-RĂŒckstĂ€nden belastet. In den aktuellen Rapsöl Tests zeigt sich, dass sich die QualitĂ€t in den letzten Jahren deutlich gesteigert hat. Wer aber beim Einkauf besonders gutes Rapsöl auswĂ€hlen will, muss genau hinsehen. Denn auch im großen Rapsöl Test sind zwei Rapsöle komplett durchgefallen und dĂŒrften so eigentlich gar nicht bei uns verkauft werden.

Rapsöl Bestenliste  2020

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist Rapsöl?

Was ist ein Rapsöl Test und Vergleich?In den meisten deutschen KĂŒchen findet sich Rapsöl. Es gehört inzwischen zu den beliebtesten Speiseölen der BundesbĂŒrger. Nachdem die ersten Rapsöl Tests im Jahr 2009 teils desaströse Testergebnisse hervorgebracht hatten, haben die Hersteller in den letzten Jahren ihre QualitĂ€tsansprĂŒche deutlich angehoben und prĂ€sentieren den Verbrauchern jetzt ĂŒberwiegend Speiseöle, die intensiv saatig-nussig schmecken und einen hohen Anteil an mehrfach ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren enthalten.

FĂŒr gutes Rapsöl wird natĂŒrlich Raps benötigt. Die Pflanzenart aus der Familie der KreuzblĂŒtengewĂ€chse wird auch Repas oder Lewat bezeichnet und ist vielen als gelbblĂŒhendes Feld bekannt. Seine Körner enthalten besonders viel Öl, weshalb die Nutzpflanze schon seit Jahrhunderten zur Ölgewinnung angebaut wird. Neben Speiseöl lĂ€sst sich Raps auch zu Lampenöl verarbeiten, welches schon um 2000 v.Chr. in Indien benutzt wurde. In der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts verschmĂ€hten immer mehr Menschen das bitter schmeckende Speiseöl. Auch kamen gleichzeitig gĂŒnstige Speiseöle aus tropischen und subtropischen Anbaugebieten auf den Markt.

NeuzĂŒchtungen ermöglichten ab Mitte der 70er Jahre die Herstellung eines weniger bitteren Öls und die Herstellung von Rapsöl, dass nahezu frei war von giftigen Senfölglykosiden. Inzwischen gilt es als erwiesen, dass Rapsöl ein ernĂ€hrungsphysiologisch wertvolles Speiseöl ist. Seit 2007 aber nutzt man rund 75% der heimischen Ernte fĂŒr die Erzeugung von Biokraftstoffen, denn Raps ist als nachwachsender Rohstoff wieder in die Landwirtschaft eingezogen. Die Firma Livio war ab 1974 der erste Anbieter fĂŒr kommerziell vertriebenes Raps-Speiseöl in Westdeutschland.

Mit der als 0-Raps bezeichneten Gattung, die praktisch erucasĂ€urefrei war und damit fĂŒr die menschliche ErnĂ€hrung geeignet, begann der Einzug in das Bewusstsein von Bauern und Konsumenten. Allerdings war in dem 0-Raps noch immer Glucosinolate enthalten und somit konnte die Ernte nicht als Tierfutter verwendet werden.

Es folgte die ZĂŒchtung von Doppelnull-Raps (00) dessen ersten Sorte 1981 in die deutsche Sortenliste eingetragen wurde. In Deutschland findet man heutzutage auf nahezu der gesamten AnbauflĂ€che nur noch 00-Raps. In seinem Aufbau ist Rapsöl dem Olivenöl sehr Ă€hnlich, enthĂ€lt aber ein Vielfaches an essentiellen FettsĂ€uren. Besonders der Anteil an fĂŒr den Menschen gesunder α-LinolensĂ€ure ist in Rapsöl deutlich höher.

Rapspflanzen wurden in den letzten Jahren mehrfach gentechnisch verĂ€ndert und ihr Anbau ist in den USA, Kanada und Australien großflĂ€chig zu finden. Über 80% der gesamten Raps AnbauflĂ€che in den USA besteht aus gentechnisch verĂ€nderten Sorten. Das Rapserbgut dieser Pflanzen enthĂ€lt zahlreiche nĂŒtzliche Eigenschaften, allerdings ist in der EU der kommerzielle Anbau bisher verboten. Lediglich fĂŒr den Anbau als Lebensmittel- oder Futtermittelpflanze hat die EU grĂŒnes Licht gegeben.

Was ist denn ein Rapsöl Test und Vergleich genau?Das wichtigste heimische Pflanzenöl wird zum grĂ¶ĂŸten Teil als geschmacksneutrales Raffinat hergestellt. 2016 wurden rund 34,5 dt/ha Ertrag aus Raps gewonnen und der mittlere Öl Ertrag aus der Saat betrĂ€gt ca. 45 bis 50%. Am Weltmarkt liegt Raps gleich nach Soja auf dem zweiten Platz der Ölsaaten. Weltweit wurden in den Jahren 2008/2009 ĂŒber 54,1 Millionen Tonnen Rapssaat erzeugt.

Damit stieg auch die Rapsölproduktion stark an und im gleichen Zeitraum lag der Anteil von Raps an der gesamtem Pflanzenölproduktion bereits bei ĂŒber 14 %. Deutschland liegt auf Platz 5 der weltweit grĂ¶ĂŸten Rapsproduzenten nach Kanada, der Volksrepublik China, Indien und Frankreich. Vor allem Winterraps ist bei uns zu finden. Er wird im Herbst gesĂ€t und im darauf folgenden FrĂŒhsommer geerntet. Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt sind große Rapsfelder zu finden.

Hergestellt wird das beliebte Speiseöl aus der Rapssaat, also dem Samen der Pflanze. Geerntet wird der stehende Rapsbestand in der Regel in der zweiten JulihĂ€lfte. Die feine Rapssaat befindet sich in den Schoten und ist deutlich in Form von brauen bis schwarzen KĂŒgelchen zu erkennen.

Das Zeitfenster fĂŒr den idealen Erntezeitpunkt ist schmal und direkt nach der Ernte bringt der Bauer das Erntegut zum Silo. In der ÖlmĂŒhle werden die kleinen schwarzen Rapssamen dann gereinigt, gepresst und gefiltert.

Neben Öl entsteht auch Margarine und Mayonnaise aus dem geernteten Raps. Aber auch in der chemischen und pharmazeutischen Industrie wird Rapsöl benötigt. Bei der Gewinnung von Rapsöl fallen ca. 2/3 der Rapssaatmasse als Nebenprodukte, sogenannte Koppelprodukte an. Sie werden als eiweißreiches Tierfutter eingesetzt und reduzieren den Anteil an Import-Soja. In Deutschland sind die RapsblĂŒten eine der wichtigsten und ergiebigsten Nektarquellen fĂŒr die wichtigen Bienen. Auf einen Hektar blĂŒhenden Raps sammeln die fleißigen Insekten bis zu 494 kg feinen schmalzartigen Rapshonig ein.

Diagramm zum Preis-Leistungs-VerhÀltnis der Rapsöle

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Anwendungsbereiche – Rapsöl im Einsatz

Die verschiedenen Anwendungsbereiche aus einem Rapsöl TestvergleichIn den letzten Jahren wurde Rapsöl und seine Wirkung auf den menschlichen Organismus immer wieder durch teils unabhĂ€ngige und offizielle Studien untersucht. Zahlreiche Tests und Vergleiche haben Verbraucher verunsichert und besonders auf dem Höhepunkt des Rapsanbaus im Jahr 2008 folgten Analysen der Inhaltsstoffe, die neben gesunder Rapssaat auch zahlreiche Schadstoffe aufdeckten. Die Untersuchungen fĂŒr detaillierte Tests zeigten deutlich, dass sich Pestizide, Weichmacher und Mineralölkohlenwasserstoffe bei einigen Herstellern im Produkt fanden. Bei den Produkttests wurde auch der Geschmack und die Herstellungsart bewertet.

Der Bedarf an Speiseölen nimmt weltweit zu und auch in Deutschland steigt der Anteil von Rapsöl jĂ€hrlich weiter an. Rapsöl gilt als ideales Speiseöl, da es besonders viel ÖlsĂ€ure und Omega-3-FettsĂ€uren enthĂ€lt und gleichzeitig besonders wenig an gesĂ€ttigten Fetten. Auch in den neusten Vergleichen und Tests von Rapsöl hat sich gezeigt, dass der Preis kein Indiz fĂŒr QualitĂ€t ist. Fehler bei der Lagerung der Rapssaat können sich genauso in schlechtem Geschmack rĂ€chen wie ein zu hoher Feuchtigkeitsgehalt wĂ€hrend der Lagerung. Denn Öl hat ein gutes sensorisches GedĂ€chtnis und behĂ€lt Aromastoffe aus der Luft fest. Ein stichig-modriger Geschmack kommt hĂ€ufig von einer zu feuchten Lagerung.

Rapsöl wird als Speiseöl in der KĂŒche entweder zum Braten und DĂŒnsten, Frittieren, Backen oder fĂŒr Salate und Rohkosten verwendet. Entsprechend der Verwendung muss beim Kauf auf die unterschiedliche Herstellungsweise von Rapsöl geachtet werden.

Kaltgepresstes (natives) Rapsöl lĂ€sst sich nur fĂŒr die kalte Zubereitung, also Salate oder Rohkosten, einsetzen. Bei niedrigen Temperaturen kann es auch zum Braten und DĂŒnsten verwendet werden. Allerdings ist das kaltgepresste Rapsöl empfindlich und weniger lange haltbar.

Wo und wie kann ich einen Rapsöl Testsieger richtig anwendenRaffiniertes Rapsöl kann auf bis zu 200 Grad erhitzt werden. Allerdings empfehlen ErnĂ€hrungsexperten das Speiseöl auf nicht mehr als 170 Grad zu erhitzen, da sich sonst schĂ€dliches Acrylamid bilden kann. In der KĂŒche findet dieses Öl vor Allem Anwendung zum Braten und DĂŒsten bei hohen Temperaturen und zum Frittieren. Das wohlschmeckende Öl kann auch zum Backen eingesetzt werden, indem man Butter oder Margarine damit ersetzt. Aber auch in Geschmack und Aussehen unterscheiden sich die beiden Öle voneinander.

Kaltgepresstes Rapsöl schmeckt im Praxistext meist mild und nussig. Raffiniertes Rapsöl dagegen ist geschmacklich völlig neutral.

Kalt gepresste Öle aus Raps sind dickflĂŒssiger und haben eine intensive Honiggelbe Farbe, wĂ€hrend raffinierte Rapsöle eine helle Farbe aufweisen.

Die raffinierten Rapsöle sind in der QualitÀt stets vergleichbar und ihr Verarbeitungsprozess standardisiert. Sie sind in der Regel preiswerter als kaltgepresste Rapsöle, stehen ihnen aber in der Zusammensetzung der FettsÀurespektren in nichts nach.

Kaltgepresste Öle aus Raps verfĂŒgen ĂŒber mehr antioxidative Substanzen, was dazu fĂŒhrt, dass sie hitzestabil sind. Allerding entweichen die wertvollen Aromastoffe beim Erhitzen bzw. dem Verrauchen, weshalb sie nur fĂŒr die kalte KĂŒche eingesetzt werden sollen.

Welche Rapsöl Arten gibt es?

Welche Arten vom Rapsöl gibt es in einem Testvergleich?Es ist unbestritten, dass Rapsöl zu den idealen Ölen gehört. Das liegt vor allem an dem niedrigsten Anteil an gesĂ€ttigten FettsĂ€uren im Vergleich zu anderen Speiseölen. Sie wirken sich vor allem auf den Cholesterinspiegel im Blut negativ auf und die Deutsche Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung empfiehlt lediglich 10% der Tagesenergie ĂŒber sie zu sich zu nehmen.

Ein positiver Effekt hat die ÖlsĂ€ure, denn sie kann das ungĂŒnstige Cholesterin senken, wenn wir statt der gesĂ€ttigten FettsĂ€uren die einfach ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren zu uns nehmen. Und genau daraus besteht Rapsöl ĂŒberwiegend. En FĂŒnftel des in Rapsöl enthaltenen Fettes besteht aus LinolsĂ€ure, – auch Omega 6 genannt. Mit rund 2 Esslöffel Rapsöl denken wir zwei Drittel unserer empfohlenen Tageszufuhr.

Die Aufnahme von LinolsĂ€ure muss ĂŒber die Nahrung erfolgen, da wir diese FettsĂ€ure nicht selbst bilden können. In Maßen aufgenommen wirkt sie sich positiv auf unseren Cholesterinspiegel aus.
Allerdings ist ein ĂŒbermĂ€ĂŸiger Verzehr gegenteilig wirksam. Auch Omega 3 FettsĂ€uren sind zu einem hohen Anteil in Rapsöl enthalten. Die rund 10 % darin sind fĂŒr den menschlichen Organismus essentiell. Die Alpha-LinolsĂ€ure ist der wichtigste Vertreter dieser Gruppe und wirkt sich positiv auf den Blutfluss aus und kann EntzĂŒndungen hemmen. Die perfekte Mischung zwischen der Omega 6 und der Omega 3 FettsĂ€ure ergibt ein gesundheitsförderndes Rapsöl. Idealerweise soll es nicht höher als 5:1 liegen. Die Stiftung Warentest hatte diese Werte in die Ermittlung der Testnote einfließen lassen.

Raffiniertes Rapsöl

Raffiniertes Rapsöl im Test und VergleichRapsöl wird hĂ€ufig falsch verwendet. Raffiniertes Speiseöl aus Raps ist universell einsetzbar. Raffiniertes Rapsöl entsteht durch Heißpressung der gelben Kerne in der Frucht. Die schwarze Schale wird entfernt, da sich in ihr Bitterstoffe befinden. Zuerst wird die Saat zerkleinert, damit sich ihre OberflĂ€che erhöht. Danach wird die zerkleinerte Saat im ersten Pressvorgang zusĂ€tzlich in WĂ€rmepfannen erwĂ€rmt. So wird das in der Saat enthaltene Öl dĂŒnnflĂŒssiger und lĂ€sst sich besser auspressen. Durch die mechanische Pressung bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe enthalten, allerdings lĂ€sst sich nicht alles Öl aus der Saat gewinnen. Der sogenannten Presskuchen entsteht und in ihm befinden sich noch ca. 6- bis 12 % Rapsöl.

Im zweiten Verarbeitungsschritt wird dieser zerkleinert und bis auf einen Restölgehalt von 1-2 % weiter entölt. Gleichzeitig entsteht das sogenannte Rapsschrot, welches zur TierfĂŒtterung verwendet wird. In mehreren Arbeitsschritten werden dem raffinierten Rapsöl nun in modernen Großanlagen Geruchs-, Geschmacks- und Farbstoffe entzogen. Diesen Vorgang nennt man auch Raffinierung. Dabei werden die wertvollen Inhaltsstoffe nur unwesentlich beeintrĂ€chtigt und am Schluss erhĂ€lt man ein geschmacksneutrales und vielseitig verwendbares Rapsöl.

Allerdings findet die Reinigung des Öls mit Lösungsmitteln statt, die neben Vitaminen und den mehrfach ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren auch das Aroma zerstören können.

Vorteile von raffiniertem Rapsöl:

  • VerstĂ€rkt den Eigengeschmack der Speisen
  • Es ist hitzestabil und besitzt einen hohen Rauchpunkt von 200 Grad Celsius.
  • Es ist zum Braten und Backen geeignet, kann aber auch fĂŒr Salate verwendet werden
  • Besitzt kaum Eigengeschmack
  • Durch die standardisierten Produktionsprozesse ist eine gleichbleibende QualitĂ€t garantiert
  • Regional angebaut ist es meist preiswert im Handel

Nachteile von raffiniertem Rapsöl:

  • Durch die industrielle Herstellung werden auch Lösungsmittel, wie das giftige Hexan eingesetzt
  • Durchlebt eine starke Behandlung und Verarbeitung
  • Durch die Erhitzung verlieren sie wertvolle Vitamine und sekundĂ€re Pflanzenstoffe

Native Rapsspeiseöle zeichnen sich durch hohe sensorische Eigenschaften im Test aus.

Kaltgepresstes oder natives Rapsöl

Kaltgepresstes Rapsöl im Test und VergleichKaltgepresstes oder natives Rapsöl wird aus nicht vorgewĂ€rmter Rohware gewonnen und nur schonend ausgepresst. Die Bestimmungen sowie der Leitsatz der Speisefette und Speiseöle des Deutschen Lebensmittelbuches werden dabei herangezogen. WĂ€hrend dem Auspressen darf die Temperatur nicht ĂŒber vierzig Grad Celsius steigen. Die TrĂŒböle werden nicht chemisch gereinigt und aufbereitet, sondern lediglich durch Filtration, Sedimentation oder Zentrifugation gereinigt. Mit Wasserdampf darf natives Rapsöl nicht behandelt werden.sa

Der charakteristische nussig-saatige Eigenschmack des Rapsöls bleibt so erhalten. FĂŒr das Erhitzen ist dieses Öl jedoch nicht geeignet, da sich unter Einwirkung von Hitze die mehrfach gesĂ€ttigten FettsĂ€uren zersetzen könnten. Die Zersetzung hat zur Folge, dass die beiden Omega FettsĂ€uren ihre positiven Wirkungen fĂŒr die Gesundheit verlieren und potentiell als gesundheitsschĂ€dlich eingestufte TransfettsĂ€uren entstehen könnten.

Das schonend hergestellte native Rapsöl ist ideal fĂŒr die Zubereitung von Salaten oder Dips. Es hat einen nussigen Geschmack und besitzt ein vollmundiges Aroma. Es sollte nicht heißer als 130 Grad werden, eher noch darunter. Denn bei diese Temperatur besitzt kaltgepresstes Öl seinen Rauchpunkt.

Vorteile von kaltgepresstem Rapsöl:

Vorteile aus einem Rapsöl Testvergleich

  • Schonende Zubereitung
  • Wertvolle und gesunde Inhaltsstoffe bleiben erhalten
  • Nussiger Eigengeschmack

Nachteile von nativem Rapsöl:

  • Empfindlich gegenĂŒber hohen Temperaturen
  • Nicht zum Braten geeignet

Rapskernöl

FĂŒr Rapskernöl werden die Rapssamen geschĂ€lt. In der HĂŒlle befinden sich Bitterstoffe. Bei kaltgepressten Ölen, die als Rapskernöl bezeichnet werden, wurden die HĂŒllen vor dem ersten Verarbeitungsprozess entfernt. Rapskernöl kann sowohl raffiniert als auch kaltgepresst hergestellt werden, wobei es sich meistens um kaltgepresstes Rapskernöl handelt. Durch den erhöhten Aufwand bei der Herstellung sind Rapskernöle etwas hochpreisiger als herkömmliches natives Rapsöl.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden 8 Herstellern/Marken

  • Rapunzel
  • Brökelmann ÖlmĂŒhle
  • ÖlmĂŒhle Haubern GmbH
  • AllgĂ€uer ÖlmĂŒhle
  • ÖlmĂŒhle Ottensteiner Hochebene GmbH & Co. KG
  • BrĂ€ndle
  • Eden
  • BIO PLANÈTE ÖlmĂŒhle Moog
Rapunzel verwendet fĂŒr sein kaltgepresstes Rapsöl die Saat aus europĂ€ischem Rapsanbau. Das Unternehmen Rapunzel Naturkost gehört zu einem der fĂŒhrenden Bio-Hersteller in Europa und wurde 1974 als Selbstversorger-Gemeinschaft im bayerischen Augsburg gegrĂŒndet. Inzwischen arbeiten ĂŒber 300 Mitarbeiter beim Hersteller und hergestellt werden zahlreiche biologische, naturbelassende und vegetarische Lebensmittel.
Die Brökelmann ÖlmĂŒhle aus Hamm ist besser bekannt unter der Eigenmarke Brölio. Schon im Jahr 1226 wurde die ÖlmĂŒhle am Westentor in Hamm eingerichtet und 1861 in Brökelmann ÖlmĂŒhle umbenannt. 1945 begann man damit, vorwiegend Soja und Rapssaat fĂŒr die Speiseölherstellung zu verwenden und heute werden rund 1.500 Tonnen Ölsaaten pro Tag verarbeitete. Das raffinierte Rapsöl wird aus der vollstĂ€ndigen Rapssaat hergestellt. Daneben gibt es unter der Eigenmarke aus Sonnenblumenöl, Frittieröl, Distelöl, Maiskeimöl und verschiedene Spezial-Speiseöle im Handel zu kaufen. Unter der Firmierung Brökelmann + Co – OelmĂŒhle GmbH + Co werden Rapskernöle, Distelöle, Wallnussöle und Kokosrapsöl mit der Kaltpressung hergestellt und vertrieben. Bei der Teutoburger ÖlmĂŒhle handelt es sich um das Ergebnis einer Forschungsarbeit. Die beteiligten Unternehmen haben nach Abschluss der Studie und der Patentierung eines Herstellungsverfahren fĂŒr kaltgepresste Rapsöle die Produktion weitergefĂŒhrt. Im Bereich der kaltgepressten Raps- und Sonnenblumen Kernölen gehört das Unternehmen laut eigenen Aussagen zu den MarktfĂŒhrern. Im Jahr 2000 gegrĂŒndet produziert der Hersteller inzwischen neben Rapskernölen auch Sonnenblumenöl und Leinöl aus EU-Ernten.
Aus Landwirkten und Interessierten wurde die ÖlmĂŒhle Haubern GmbH gegrĂŒndet und legt vor allem Wert auf den regionalen Bezug und die schonende Verarbeitung im Kaltpressverfahren. Neben Gourmet-Rapsöl wird Keltenöl aus Leindotteröl sowie Blaumohnöl und Hanföl hergestellt.
Die AllgĂ€uer ÖlmĂŒhle wurde 2004 gegrĂŒndet und liegt im OstallgĂ€u in der NĂ€he der Ortschaft Nesselwang. Besonderen Wert legt das Familienunternehmen auf beste Rohstoffe aus möglichst regionalen Ölsaaten aus anerkannt biologischem Anbau. Alle Öle werden nur als kaltgepresste Speiseöle angeboten. Viele kleine Pressen ermöglichen die sensible Feinabstimmung, damit fĂŒr jeden Rohstoff das optimale Ergebnis erzielt werden kann.
Die ÖlmĂŒhle Ottensteiner Hochebene GmbH & Co. KG stellt aus regional angebautem Raps kaltgepresstes Rapsöl her. Einige der rapsproduzierenden Landwirte sind MiteigentĂŒmer der ÖlmĂŒhle. Im niedersĂ€chsischen Ottenstein ansĂ€ssig konnte der Hersteller schon zahlreiche PrĂ€mierungen fĂŒr sein Öl erhalten. Nicht nur fĂŒr die Lebensmittelbranche stellt die ÖlmĂŒhle Öle her, auch als technisches Öl, Futteröl sowie die Herstellung von Rapspresskuchen ist das Unternehmen bekannt.
Aus dem Haus BrĂ€ndle stammt das meistverkaufte deutsche Markenrapsöl Vita. Das raffinierte Rapsöl wurde durch die Stiftung Warentest im Jahr 2018 mit der Note 2,0 (Gut) bewertet. Aber das raffinierte Rapsspeiseöl ist nur ein Produkt aus dem traditionsreichen Familienunternehmen. Eine Vielzahl von kaltgepressten Ölen, Feinkost-Ölen, Biologischen Ölen und Ölen aus aller Welt sowie Suppen und GewĂŒrze.
Kontrolliert biologisch angebauter Raps wird von der Firma Eden verwendet, um das fein-nussige kaltgepresste Rapsöl herzustellen. Entstanden aus Bruno Fischer, Evers Naturkost und Eden ist das heutige Unternehmen Eden Hersteller zahlreiche Lebensmittel, vorwiegend im biologischen und veganen Bereich.
BIO PLANÈTE ÖlmĂŒhle Moog steht fĂŒr Bio, Leidenschaft und feinsten Genuss. Das französische Unternehmen stellt ĂŒber 70 verschiedene kaltgepresste Öle in Bio-QualitĂ€t her und wurde 1989 gegrĂŒndet. Damals die erste reine Bio-ÖlmĂŒhle kann das Unternehmen heute auf zahlreiche prĂ€mierte Öle zurĂŒckblicken.

So werden Rapsöle getestet

Nach diesen Testkriterien werden Rapsöl bei uns verglichenIn den meisten Vergleichen online gibt es vor allem Testmethoden zur sensorischen PrĂŒfung von Rapsöl. Dabei greifen die Veranstalter auf die Einheitsmethoden C-II 1 (14) der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Fettwissenschaft (DGF) zurĂŒck. Dabei werden in unabhĂ€ngigen Laboren Aussehen, Geruch und Geschmack der getesteten Rapsöle von geschulten PrĂŒfpersonen bewertet. Die Verköstigung der anonymisierten Produkte erfolgt dabei stets unter gleichen Bedingungen.

Sollen dabei AuffĂ€lligkeiten oder Fehler festgestellt werden, werden die betroffenen Produkte mehrfach getestet. Fehler können von den erfahrenen PrĂŒfern bis ins Detail identifiziert werden. Ist der leicht nussige Geschmack nicht vorhanden oder das frische grĂŒnsaatige Aroma nicht vorhanden, so liegt dies meist an Fehlern bei der Produktion oder im Saatmanagement.

Feuchtigkeit wĂ€hrend des gesamten Lagerungsprozesses geht in das sensorische GedĂ€chtnis von Rapssaat ĂŒber und wirkt sich damit unwiederbringlich auf den spĂ€teren Geschmack aus. Die Stiftung Warentest hat bei Ihrem Rapsöl Test die PrĂŒfer am Ende fĂŒr jedes Produkt ein gemeinsames Bewertungsergebnis erstellen lassen. Dabei wurden in einer Nebeneinanderstellung die Ergebnisse als Produktprofil aufgefĂŒhrt. Diese enthielten die unterschiedlichen Beschreibungen der EinzelprĂŒfungen und waren frei von Bewertungen.

Beim Produkttest der Stiftung Warentest im Jahr 2018 wurden insgesamt 23 Rapsöle, darunter 10 kaltgepresste und 13 raffinierte, sowie eine Rapsölzubereitung mit Buttergeschmack getestet.

Um den gestiegenen Erwartungen der Verbraucher gerecht zu werden, wurden auch chemisch-physikalische PrĂŒfpunkte in zahlreichen Vergleichen und Rapsöl Tests einbezogen. In der GegenĂŒberstellung werden unerwĂŒnschte Stoffe und PflanzenschutzmittelrĂŒckstĂ€nde aufgelistet. DafĂŒr wird der Gehalt an Mineralölkohlenwasserstoffen, den rechtliche relevanten polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und typischen Pestizidwirkstoffen bestimmt. In unabhĂ€ngigen Laboren werde darĂŒber hinaus auch folgende Parameter fĂŒr den Rapsöl Test bestimmt:

Folgende Eigenschaften sind in einem Rapsöl Test wichtig1) Anzahl der freien FettsÀuren nach Untersuchungsverfahren auf Basis des Lebens- und Futtermittelgesetzbuches.

2) Die Zusammensetzung der FettsÀuren.

3) Ermittlung der Fettkennzahl, Anisidinzahl, zur Charakterisierung und QualitĂ€tskontrolle von Fetten und Ölen. Setzt sich aus vielen Einzelwerten zusammen, unter anderem dem Schmelzpunkt, dem spezifischen Gewicht, der HĂ€rte und der ViskositĂ€t.

4) Peroxidzahl gibt Auskunft ĂŒber die Verderblichkeit.

5) Triglyceridspektrum zeigt das VerhÀltnis der drei verschiedenen FettsÀuren an.

6) Steradiene ermöglichen den Nachweis, ob dem nativen Rapsöl unerlaubt raffiniertes Rapsöl beigemischt wurde.

7) Di- und Oligomere Triglyceride werden untersucht, um herauszufinden, ob kaltgepresste native Rapsöle unerlaubter Weise erhitzt wurden.

8) Karotinoide werden ebenfalls im Labor untersucht, da sie in kaltgepresstem Öl deutlich mehr vorkommen als im raffinierten Rapsöl. Diese Methode dient ebenfalls der zweifelsfreien QualitĂ€tsbestimmung von kaltgepresstem Rapsöl bei der GegenĂŒberstellung.

Zahlreiche Online Test- und Vergleich Portale prĂŒfen bei der GegenĂŒberstellung auch auf die HitzestabilitĂ€t. Vor allem der Gehalt an Di- und Oligomeren Triglyceride liefert die notwendigen Wert fĂŒr die Auswertung.

Auch auf das Spritzverhalten von Rapsöl bezĂŒglich der vom Hersteller auf den Verpackungen angegebenen Verwendungsempfehlungen wurde bei einigen Test- und Vergleichsseiten geachtet.

Rapsöle werden seit 2020 auch von der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Fettwirtschaft eigenstĂ€ndig kontrolliert und ĂŒberwacht. In die Tests fließt, wie bei vielen anderen Vergleichen auch, die PrĂŒfung auf unterwĂŒnschte und oft gesundheitsschĂ€dliche Schadstoffe und RĂŒckstĂ€nde ein. Dabei mĂŒssen die gesetzlich geltenden bzw. hilfsweise verkehrsĂŒblichen Werte eingehalten werden.

Diese Testkriterien sind in einem Rapsöl Vergleich möglich1) Zu den Pestiziden gehören Pflanzenschutzmittel, SchĂ€dlingsbekĂ€mpfungsmittel und Vorratsschutzmittel. Sie können bei der Produktion sowie der Lagerung von Raps eingesetzt werden und ĂŒber die Nahrungskette und den Wasserkreislauf in den menschlichen Organismus gelangen.

2) Bei den PAK, – den polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen, handelt es sich um Verunreinigungen, die wĂ€hrend dem Verfahren zum Trocknen und Erhitzen das Rapsöl bzw. die Saat verunreinigen können. Auch durch Umweltverschmutzungen kann eine Kontamination auftreten.

3) Mineralöle können beispielsweise durch Abgase von Erntemaschinen, technischen Schmierstoffen in Anlagen sowie durch Schmier- und Trennmittel im Herstellungs- und Verpackungsprozess in das Rapsöl gelangen.

4) Durch Analysen werden auch Restlösemittel wie zum Beispiel Hexan nachgewiesen.

5) Auch die Kontrolle auf Arsen, Blei, Kadmium, Eisen, Kupfer und Nickel findet in zahlreichen relevanten Tests statt.

6) WĂ€hrend die Stiftung Warentest die ernĂ€hrungsphysiologische QualitĂ€t bei Tests außen vor ließ, haben sich andere Rapsöl Vergleichstests mit dem Thema intensiver beschĂ€ftigt und die Ergebnisse in ihre Bewertung einfließe lassen. Da unumstritten ist, dass Rapsöl eine hohe ernĂ€hrungsphysiologische QualitĂ€t besitzt, ist dieses Kriterium nicht zwangslĂ€ufig entscheidend fĂŒr die QualitĂ€t der einzelnen Proben.

Außerdem werden im Testergebnis die Analysen aus den Laboren berĂŒcksichtigt, die sich mit dem Thema Verteilung der FettsĂ€uren und Anzahl der FettsĂ€uren beschĂ€ftigen. Diese Zahlen sind grundlegend fĂŒr die Beurteilung als fĂŒr unsere ErnĂ€hrung wertvolles bzw. gesundes Rapsöl.

Weitere Kriterien in den fĂŒr unsere Auswertung verwendeten Tests lassen auch die Verpackung mit in die Bewertung und Ermittlung des Testsiegers einfließen. Denn neben einer Originalsicherung und einer Flasche, die Schutz vor Licht bietet, ist auch ein problemloses Öffnen und Schließen sowie die saubere Dosierung und das dichte Wiederverschließen ein Zeichen fĂŒr gute QualitĂ€t.

Die Deklaration von Rapsölen wurde ebenfalls bei einigen Tests fĂŒr die Bewertung und Ermittlung von Testsiegern herangezogen. Dazu gehören Angaben wie Lagerungshinweise, NĂ€hrwertkennzeichen, Werbeaussagen, Übersichtlichkeit der Angaben, Verwendungsempfehlungen und die Leserlichkeit.

HĂ€ufige MĂ€ngel und Schwachstellen – darauf muss ich beim Kauf von Rapsöl achten!

Worauf muss ich beim Kauf eines Rapsöles Testsiegers achten?1) Besonders hĂ€ufig findet sich in Tests und bei Kundenrezensionen der Hinweis auf einen schlechten, leicht ranzigen Geschmack. Wie schon erwĂ€hnt, besitzen die Rapssamen eine Art GedĂ€chtnis und verzeihen weder Feuchtigkeit wĂ€hrend der Lagerung noch „Nachbarn“ mit starkem Eigengeruch. Sie vergessen die Aromen nicht und der modere Geruch von Feuchtigkeit wirkt sich auf den Geschmack des Rapsöls aus. HĂ€ufig sind sich Verbraucher auch nicht bewusst, dass es sich beim gekauften Rapsöl um ein raffiniertes Pflanzenöl handelt. Das liegt auch daran, dass irrefĂŒhrende Bezeichnungen auf den Etiketten den Verbraucher bewusst blenden.

2) In Tests wird darauf hingewiesen, dass bei der Verwendung von kaltgepresstem Öl zum Braten sich an dem Zustand der KĂŒche oder zumindest des Herdes schnell erkennen lĂ€sst, dass dies kein gute Idee war. Denn kaltgepresstes Öl zeigt sich unter Hitzewirkung als stark spritzend. Manch Verbraucher berichtet von „Sauereien“ in der KĂŒche und grĂŒndlichen Reinigungen nach dem Verwenden.

Vor allem scheint Ă€rgerlich, dass die Hersteller auf dem Etikett angeben, dass Produkt sei zum Braten geeignet. Hier scheint es sich jedoch eher um die niedrigen Temperaturbereiche im Sinne von DĂŒnsten zu handeln.

3) Einigen Verbrauchern scheint nicht bewusst zu sein, dass kaltgepresstes Rapsöl nur eine kurze Haltbarkeit aufweist. In vielen FĂ€llen war das Öl beim Kauf nur noch 6 Monate oder weniger haltbar.

4) Bei den ausgewiesenen Online Tests fĂŒr Rapsöl hat sich gezeigt, dass ein fauler, leicht modriger Geschmack sofort zu Punktabzug gefĂŒhrt hat. Denn Profis wissen, dass sich hinter dem schlechten Geschmack und dem ĂŒblen Aroma Fehler bei der Lagerung verbergen. Meistens handelt es sich um Feuchtigkeit, die wĂ€hrend der Lagerung an die empfindliche Rapssaat gelangt ist.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich mein Rapsöl am besten?

Wo kaufe ich einen Rapsöl Test- und Vergleichssieger am besten?Rapsöl findet sich heute in jeder QualitĂ€t in nahezu jedem Supermarkt. Es gehört zu den beliebtesten Speiseölen noch vor dem Olivenöl und dem Sonnenblumenöl in deutschen KĂŒchen. Es ist schwer als Verbraucher den Überblick zu behalten und die einzelnen Rapsöle zu unterscheiden. Namhafte Hersteller gibt es viele und alternative Bio-ÖlmĂŒhlen kommen stĂ€ndig dazu. NatĂŒrlich finden sich auch in dieser Branche schwarze Schafe, die unerlaubterweise gentechnisch manipulierten Raps verwenden und in Deutschland auf den Markt bringen oder Tests zeigen, dass sich unabhĂ€ngig von Hersteller und Verfahren, schĂ€dliche Stoffe und Ablagerungen in den Ölen finden lassen.

Wer zum EinzelhĂ€ndler geht, schaut meist einer Handvoll Produkten ins Auge. Der erste Vergleich zwischen raffinierten und kaltgepressten Rapsölen ist meist schnell erledigt. Richtig schwer wird es, die hochwertigen und kaltgepressten Öle hinsichtlich QualitĂ€t und Verbrauchermeinung zu unterscheiden.

Was im stationÀren Handel nahezu unmöglich ist, kann der Onlinehandel den Verbrauchern leicht bieten. Direkte Vergleiche sind möglich, zahlreiche Test und Kundenmeinungen können abgerufen werden.

In den Tests gibt es meist weitere Informationen zu den Testsiegern und den Test Kriterien. Neben dem gewĂŒnschten Einsatzzweck sind auch individuelle Vorlieben leicht herauszufiltern.

So bietet sich im Internet den Verbrauchern nicht nur ein breites Spektrum an unterschiedlichen QualitĂ€ten, Herstellern und Produktionsverfahren, sondern auch Rapsöle aus regionalem Anbau, kleinen Erzeugergemeinschaften, Herstellern mit patentierten Verfahren und noch vieles mehr. Durch das Informieren ĂŒber Kundenbewertungen und Rezensionen können sich darĂŒber hinaus Konsumenten vor dem Kauf ĂŒber SchwĂ€chen und QualitĂ€tslevel informieren. Diese Möglichkeiten bietet der stationĂ€re Handel in der Regel nicht.

FAQ

Wie lange ist Rapsöl haltbar?

Gestellte Fragen zu Rapsöl im Test und VergleichIn der Regel ist raffiniertes Rapsöl 12 Monate haltbar und muss nach dem Öffnen im KĂŒhlschrank aufbewahrt werden. Kaltgepresstes Rapsöl dagegen sind meist nur 6 Monate haltbar.

Wie wird Rapsöl raffiniert?

Bei dem Vorgang der Raffinierung handelt es sich um den chemischen Reinigungsprozess des gepressten Rapsöls. Mit Lösungsmittel auf Erdölbasis sowie Bleichmitteln wird dem Rohöl so sein Geschmack und Geruch, aber auch TrĂŒbungen und die intensive Farbe genommen. Raffiniertes Rapsöl ist daher geschmacks- und geruchsneutral.

Welches Öl fĂŒr welchen Zweck?

Raffiniertes Rapsöl kann bis auf hohe Temperaturen erhitzt werden, ohne dass sich die gefĂ€hrlichen TransfettsĂ€uren bilden. Daher ist es universell einsetzbar und durch seinen neutralen Eigengeschmack passt es zu Salaten genauso wie zum Braten, Backen oder fĂŒr Marinaden. Kaltgepresstes Rapsöl hingegen hat eine niedrigere Hitzetoleranz und entwickelt beim Rauchpunkt die als schĂ€dlich fĂŒr unsere Gesundheit eingestuften Transfette. Es ist ideal zum Verfeinern von Salten und kalten Gerichten oder als Salatmarinaden.

Wie teuer ist Rapsöl?

Bei den aktuellen Tests von Stiftung Warentest hat sich mal wieder gezeigt, dass der Preis allein nichts ĂŒber die QualitĂ€t von Rapsöl aussagt. Getestet wurden Rapsöle von 0,16 Cent pro Liter bis 16 Euro pro Liter. Raffiniertes Rapsöl ist in der Regel gĂŒnstiger als kaltgepresstes Rapsöl, da der Aufwand bei der Herstellung standardisiert ist und mit weniger Aufwand verbunden ist. Im Supermarkt sind Rapsöle fĂŒr 3-6 Euro durchschnittlich zu finden. Sogenannte Gourmet-Öl und Rapskernöle, die kaltgepresst sind liegen mit 10 bis 15 € pro Âœ Liter deutlich darĂŒber.

Woher kommt Rapsöl?

Je nach Hersteller wird Rapssaat aus heimischen oder europĂ€ischem Anbau zur Herstellung von Rapsöl verwendet. Die weltweit grĂ¶ĂŸten Anbieter von Raps sind Kanada, die USA und Australien. Jedoch handelt es sich hierbei meistens um gentechnisch verĂ€nderten Raps, der nicht in Deutschland in Form von Speiseöl auf den Markt gebracht werden darf.

Einige Anbieter beziehen den Raps aus regionalem Anbau, andere wiederum verwenden Ernten aus unterschiedlichen Region in Deutschland. Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern und ThĂŒringen finden sich große Anbaugebiete von Raps.

Woran erkannt man gutes Rapsöl?

GrundsÀtzlich ist kaltgepresstes Rapsöl höherwertig anzusehen, da die Inhaltsstoffe erhalten bleiben bei der schonenden Herstellung. Geöffnet kann man vor allem am Geruch erkennen, ob das Rapsöl eine gute QualitÀt besitzt. Raffiniertes Rapsöl ist geruchsneutral, wÀhrend kaltgepresstes Rapsöl einen nussig-saatigen Geruch besitzt.

Ist Rapsöl gesund?

FAQ Rapsöl im Test und VergleichBei den Omega 3 FettsĂ€uren handelt es sich ausschließlich um die Alpha-Linolenic-Acid, die nur zu 5% vom menschlichen Organismus in die wertvollen Formen umgewandelt werden können. Außerdem kann es auf Grund unsachgemĂ€ĂŸer Lagerung zur Oxidation der mehrfach ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren kommen. Dieser Prozess kann sich auch nach dem Verzehr im Körper fortsetzen. Der Hauptkritikpunkt ist allerdings die seit Jahrzenten andauernde gentechnische Manipulation der Rapspflanze, damit sie fĂŒr das menschliche Verdauungssystem ĂŒberhaupt vertrĂ€glich ist.

Welche Wirkung hat Rapsöl?

Erst durch die ZĂŒchtung von geeigneten und fĂŒr die menschliche Verdauung geeigneten Sorgen wird Raps auch fĂŒr die Herstellung von Speiseölen verwendet. Vorher war es ausschließlich als Futtermittel und technisches Öl bekannt. ErnĂ€hrungsphysiologisch ist Rapsöl sehr wertvoll, denn es besitzt von Natur aus viele ungesĂ€ttigte FettsĂ€uren und kaum Cholesterin. Außerdem ist Rapsöl reich an Vitamin E, das ein wichtiger RadikalfĂ€nger fĂŒr unsere Zellen ist.

Es hĂ€lt freie Radikale ab und dadurch können Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgebeugt werden. Auch der Alterungsprozess kann dadurch verlangsamt werden. Das VerhĂ€ltnis von Omega 6 zu Omega 3 FettsĂ€uren ist in Rapsöl besonders ideal fĂŒr den menschlichen Organismus. So deckt ein Esslöffel Rapsöl pro Tag bereits den tĂ€glichen Bedarf an Omega 3 FettsĂ€uren. Seine gesundheitliche Wirkung behĂ€lt kaltgepresstes Rapsöl jedoch nur, wenn es nicht zum Braten mit hohen Temperaturen verwendet werden.

Alternativen zur Rapsöl

Mit einem VerhĂ€ltnis von ca. 2:1 bei den Omega 6 und 3 FettsĂ€uren liegt Rapsöl unangefochten auf Platz 1 der gesĂŒndesten Speiseöle in Deutschland. Das Pflanzenöl erfreut sich steigender Beliebtheit bei Verbrauchern, wobei auf Nachhaltigkeit, regionaler Anbau und schonende Herstellungsverfahren geachtet wird. Neben einem guten FettsĂ€ure-VerhĂ€ltnis in gesundem Pflanzenöl sind aber auch sekundĂ€re Pflanzenstoffe, Vitamine und Ă€therische Öle wichtig.

Olivenöl

Die besten Alternativen zu Rapsöl im Test und VergleichOlivenöl ist reich an Vitamin E K und wird durch drei aufeinanderfolgende Pressungen erzeugt. Das Besondere ist der hohe Anteil an sekundĂ€ren Pflanzenstoffen wie Polyphenole. Sie können das Risiko fĂŒr Herz-Kreislauf-Krankheiten senken und helfen Bluthochdruck sowie Übergewicht vorzubeugen. Sehr mild schmeckt das native Olivenöl, dass den Zusatz „Extra“ oder „Extra Virgin“ trĂ€gt. Es ist aus der ersten Pressung entstanden und gehört zur besten QualitĂ€t.

Aus der zweiten Pressung entsteht das native Olivenöl mit einem leicht herben Geschmack. Bei der Bezeichnung „Olivenöl“ handelt es sich in der Regel ebenfalls um kaltgepresste Pflanzenöl, es kann jedoch Hitze relativ gut vertragen und eignet sich daher auch zum Kurzbraten von Fisch oder GemĂŒse. FĂŒr die höheren Temperaturen sollte ein raffiniertes Olivenöl genutzt werden. Mit dem kaltgepressten Olivenöl kann man dann die Speisen verfeinern. Hochwertiges und qualitativ gutes kaltgepresste Olivenöl hat in der Regel auch seinen Preis.

Sonnenblumenöl

Sonnenblumenöl enthĂ€lt weniger gesĂ€ttigte FettsĂ€uren als beispielsweise Rapsöl oder Olivenöl. Das ist auf den ersten Blick ein klarer Pluspunkt fĂŒr das Öl aus den hĂŒbschen Blumen. Jedoch hat es ein sehr ungĂŒnstiges VerhĂ€ltnis von Omega 6 zu Omega 3 FettsĂ€uren und ein zu viel davon wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus. Als raffiniertes Öl kann es zum Braten, Backen, DĂŒnsten und Kochen verwendet werden. Kaltgepresst hat es ein leicht nussiges Aroma mit einer Röstnote und eignet sich vor allem fĂŒr Salatmarinaden.

Leinsamenöl

Leinsamenöl ist ĂŒberaus gut fĂŒr den menschlichen Organismus und besitzt einen hohen Anteil an Omega 3 und 6 FettsĂ€uren. Das VerhĂ€ltnis der beiden FettsĂ€uren ist gut und das Pflanzenöl kann die Blutfettwerte deutlich verbessern, wie jĂŒngste Studien in den USA gezeigt haben. Es ist reich an Vitamin E, allerdings nicht lange haltbar und sollte innerhalb von 3 Monaten nach Öffnung verzehrt werden. Bis zu 70% der essentiellen FettsĂ€uren finden sich in dem leicht bitter schmeckenden Speiseöl.

Neben Leinöl gibt es auch noch Leindotteröl, welches aus dem Samen des Leindotters gewonnen wird. (Achtung Verwechslungsgefahr) Beide Öle werden kaltgepresst und haben einen milden Geschmack.

Sesamöl

Sesamöl ist das Ă€lteste Speiseöl der Welt und bis heute aktuell bei gesundheitsbewussten Genießern. Es schĂŒtzt Herz und GefĂ€ĂŸe und ist als kaltgepresstes Öl perfekt fĂŒr alle kalten Gerichte und Salate geeignet. Es gibt helles Sesamöl, dass aus ungerösteten Sesamsamen hergestellt wird und sehr mild bis fast neutral schmeckt. Dunkles Sesamöl wird aus gerösteten Sesamsamen hergestellt und haben ein intensives bis wĂŒrziges Aroma.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

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