Unser WM-Ticker„Ich bin bereit!” Jürgen Klopp will Bundestrainer werden

Fussball FIFA WM 2026 Sechzehntelfinale in Boston Deutschland - Paraguay 29.06.2026 Magenta TV Experte Juergen Klopp beobachtet das Elfmeterschiessen FOTO: Pressefoto ULMER / Markus Ulmer xxNOxMODELxRELEASExx
Jürgen Klopp steht als Bundestrainer zur Verfügung.
picture alliance / Pressefoto Ulmer / Markus Ulmer

Die Blamage und ihre Folgen!
Nach dem Aus der deutschen Fußballnationalmannschaft im WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay und dem Rücktritt von Julian Nagelsmann, hat sich nun erstmals Wunsch-Nachfolger Jürgen Klopp zu Wort gemeldet. Hier bekommt ihr alle Informationen und Entwicklungen mit.

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Der Live-Ticker von RTL.de zur Fußball-WM 2026 – hier verpasst ihr nichts!

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Jacqueline Vetten

Nach Nagelsmann-Rücktritt: Jetzt spricht Jürgen Klopp!


Jürgen Klopp will nach dem Rücktritt von Julian Nagelsmann Bundestrainer werden. "Das Timing ist auch jetzt nicht perfekt. Trotzdem ist es besser als es jemals war. Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt. Also ich bin bereit", sagte der Wunschkandidat des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Freitagabend bei MagentaTV.

Der DFB hat im Zuge der Trennung von Nagelsmann bereits bestätigt, dass er Kontakt zu Klopp (59) aufgenommen habe. Der Meistermacher von Borussia Dortmund und des FC Liverpool ist aktuell noch als "Head of Global Soccer" an Red Bull gebunden.

"Ich hab einen bestehenden Vertrag mit Red Bull. Ich halte Verträge gerne ein. Aber ich habe Interesse an Gesprächen. Es werden intensive Gespräche sein müssen. Die Probleme, die wir aktuell haben, hängen nicht an der Personalie Julian Nagelsmann", sagte Klopp: "Ich muss auch mit meinem Chef Oliver Mintzlaff reden. Ihm liegt der deutsche Fußball am Herzen. Red Bull muss sauber aus der Nummer rauskommen. Es ist nicht so einfach, da auszusteigen." 
Jacqueline Vetten

"Wir hatten viel Spaß!" Thomas Müller war gerne als TV-Experte im Einsatz
 

Vom Platz ans Mikrofon und zurück: Vor der Rückkehr in den Spielbetrieb mit den Vancouver Whitecaps hat Thomas Müller ein positives Zwischenfazit seiner Premiere als Experte bei MagentaTV während der Fußball-Weltmeisterschaft gezogen. "Wir hatten viel Spaß intern und bei den Shows", bilanzierte der Weltmeister von 2014 auf seiner Homepage esmuellert.de.

Zusammen mit dem als künftigen Bundestrainer vorgesehenen Jürgen Klopp und seinem Ex-Auswahlkollegen Mats Hummels analysiert der 36-Jährige für den Streamingdienst Spiele. "Mit Kloppo und Mats hat das bisher super funktioniert. BVB-Vergangenheit hin oder her", schrieb Müller mit einem lachenden Smiley. 

Insbesondere im Zusammenspiel mit Klopp gehe es ihm aber nicht ausschließlich um fußballerische Aspekte. "Natürlich bringt auch jeder seine eigene Persönlichkeit mit an den Spielfeldrand. Bei Kloppo und mir heißt das: bei aller Expertise wird auch viel geflachst. Wir nehmen uns beide nicht allzu ernst. Da ist der nächste Lacher meist nicht weit", so der frühere Offensivstar des FC Bayern München.

Noch zweimal werde er bei der WM als Experte im Einsatz sein: am 7. Juli (22.00 Uhr) beim Achtelfinale zwischen der Schweiz und Kolumbien oder Ghana in seiner Wahlheimat Vancouver sowie beim Endspiel am 19. Juli in New York. 
Fabian Klein

Hollands Verband geht gegen rassistische Kommentare vor

Nach den rassistischen Beleidigungen gegen einige Spieler der Nationalmannschaft hat der niederländische Verband nach eigenen Angaben Anzeige beim Generalstaatsanwalt der Niederlande erstattet. „Es ist leider nie möglich, lückenlos zu sein, jede rassistische Reaktion zu erkennen und zu sanktionieren, aber der KNVB ist sehr darum bemüht, ein ganz deutliches Signal zu senden: Es gibt Grenzen, und wer sie überschreitet, muss mit Konsequenzen rechnen", heißt es in einer Verbandsmitteilung.
Das Oranje-Team war bei der Fußball-WM im Sechzehntelfinale im Elfmeterschießen an Marokko gescheitert. Dabei hatten Justin Kluivert, Quinten Timber und Crysencio Summerville verschossen und waren danach in den sozialen Medien zum Teil rassistisch beleidigt worden. Das Trio schloss deshalb die Kommentarfunktionen in den jeweiligen Accounts.
„Fußball bringt Millionen verschiedene Menschen zusammen und Diskriminierung sorgt für das Gegenteil. Das widerspricht also allem, wofür der Fußball steht", hieß es in einer Stellungnahme des Verbands am Tag nach dem WM-Aus. Nun seien bereits einige Posts bei X gelöscht worden.
Fabian Klein

Teamdirektor gerät mit US-Sicherheitsdienst aneinander 

Und plötzlich schubste sich Ägyptens Teamdirektor Ibrahim Hassan mit Sicherheitskräften: Im Teamhotel der ägyptischen Mannschaft ist es vor dem WM-Sechzehntelfinale gegen Australien zu einem kuriosen Zwischenfall gekommen. Videos in sozialen Medien zeigten Rangeleien und hitzige Wortwechsel zwischen Sicherheitskräften und Mitgliedern der ägyptischen WM-Delegation. Mittendrin: Ibrahim Hassan, Zwillingsbruder von Trainer Hossam Hassan.
Wie Medien berichteten, hinderte ein Security-Mitarbeiter nach Angaben des ägyptischen Fußballverbandes ein Kind daran, ein Foto mit den Spielern zu machen. Ibrahim Hassan sei daraufhin eingeschritten, um das Kind zu schützen. Dabei sei es zu einer kurzen Auseinandersetzung mit dem Sicherheitspersonal gekommen. Ägyptische Fans hatten sich vor dem Hotel versammelt, um die Spieler zu begrüßen und Fotos sowie Autogramme zu bekommen.
Die Polizei von Dallas bestätigte den Einsatz. Man sei am Donnerstag gegen Mittag auf Bitten des Sicherheitsdienstes des Hotels gerufen worden, nachdem eine Person ohne Veranstaltungsakkreditierung versucht habe, Zutritt zu erhalten. Die Situation sei noch vor Ort geklärt worden und inzwischen erledigt, hieß es. Auch der ägyptische Fußballverband erklärte Berichten zufolge, es habe sich nur um einen kurzen Zwischenfall gehandelt, der schnell geklärt worden sei.
Fabian Klein

Influencer schenkt Nationalmannschaft Luxus-Uhren

Mit dem Geschenk hatten die mexikanischen Spieler nicht gerechnet! Der US-amerikanische Youtube-Star Stephen Deleonardis, bekannt als Steve Will Do it, überraschte mexikanischen Medienberichten zufolge die Mannschaft des WM-Mitgastgebers samt Trainer Javier Aguirre mit Uhren einer weltbekannten Schweizer Luxusmarke. 
Der Internet-Star, der dafür bekannt ist, auch mit seinem Reichtum zu protzen, kam dafür extra ins WM-Camp im Süden von Mexiko-Stadt. Es habe sich „wie ein Lauffeuer verbreitet, die Fußballer hätten überrascht und begeistert auf die Geschenke reagiert", schrieb Récord. 
Laut Excelsior soll sich der Gesamtwert der Uhren auf über eine Million US-Dollar, umgerechnet rund 875.000 Euro, belaufen haben. Steve Will Do it hatte zuvor auf die Mexikaner im Sechzehntelfinale gegen Ecuador gewettet und gewonnen. Allein der Einsatz soll Berichten zufolge bei zwei Millionen US-Dollar gelegen haben. 
Jan Luhrenberg

Matthäus kritisiert Nagelsmann-Vertrag

Nach dem Aus von Julian Nagelsmann als Bundestrainer hat TV-Experte Lothar Matthäus dem Deutschen Fußball-Bund fehlende Weitsicht beim Vertrag mit dem 38-Jährigen vorgeworfen. Die DFB-Verantwortlichen hätten vor einem Dreivierteljahr entschieden, mit Julian Nagelsmann zu diesem Gehalt und zu dieser Zeit zu verlängern – ohne große Ausstiegsklausel, sagte der Rekordnationalspieler im Interview mit RTL/ntv.

„Wenn er in der Vorrunde ausgeschieden wäre, dann wäre eine Lösung laut Vertrag wahrscheinlich möglich gewesen. Aufgrund dessen, dass er das Sechzehntelfinale erreicht hat, war der Vertrag dann eben über die nächsten zwei Jahre gültig. Deswegen muss man auch bei den Verhandlungen in die Zukunft gucken und nicht nur mit der Hoffnung in der Gegenwart davon ausgehen, dass man eine erfolgreiche Weltmeisterschaft spielt“, rügte der 65-Jährige.

Nach seiner Meinung ist der neue Vertrag vonseiten der DFB-Führung ohne Not ausgehandelt worden. „Sie haben den Vertrag mit Julian Nagelsmann verlängert. Sie haben die Zahlen reingeschrieben. Sie haben die Klauseln reingeschrieben. Das war nicht unter Zwang, sondern eine überzeugende Situation für die Verantwortlichen, dass Julian Nagelsmann der richtige Nationaltrainer bis 2028 ist“, sagte Matthäus. 

Jetzt müsse der Verband wahrscheinlich eine Abfindung in Höhe von mehreren Millionen Euro zahlen. „Das ist sehr viel Geld, was man ganz sicher auch für andere Zwecke beim DFB verwenden hätte können. Ich glaube, die Vertragsgestaltung war nicht glücklich von DFB-Seite aus“, urteilte der Weltmeister von 1990.
Jan Luhrenberg

Thomas Müller über DFB-Misere: „Anpacken angesagt“

Thomas Müller fordert nach dem enttäuschenden WM-Abschneiden der Nationalmannschaft weitgehende Reformen im deutschen Fußball. Beim DFB sei jetzt „Anpacken angesagt“, schrieb der Weltmeister von 2014 in einem Beitrag auf der Plattform LinkedIn. „Nach fünf enttäuschenden Turnieren in Folge ist ein Konzept mit neuen, tiefgründigen Denkanstößen gefragt. Es braucht eine konsequente und moderne Spielerausbildung, die der zukünftigen Spielidee Rechnung trägt.“

Zuvor hatten schon Oliver Kahn und Bastian Schweinsteiger den Fokus weg von Personaldiskussionen gelenkt und eine Debatte um Tugenden und Verantwortung der Fußballer entfacht. Offiziell steht seit Freitagmittag fest, dass Julian Nagelsmanns Zeit als Bundestrainer vorbei ist. Sein Nachfolger könnte Jürgen Klopp werden, mit dem der DFB laut Verbandsmitteilung das Gespräch suchen will.

Auf die Personalien Nagelsmann und Klopp ging Müller in seinem Beitrag nicht konkret ein. „Wir benötigen Verantwortungsbewusstsein, Fachwissen und auch den Mut, die notwendigen Veränderungen anzustoßen, um in der Zukunft wieder bis zum Schluss auf dem Parkett der großen Fußballbühne zu tanzen“, schrieb der 36 Jahre alte Profi der Vancouver Whitecaps. 
Jan Luhrenberg

Hitzlsperger rät DFB: Nicht nur mit Jürgen Klopp sprechen

Nach Meinung des früheren deutschen Nationalspielers Thomas Hitzlsperger sollte sich der Deutsche Fußball-Bund auf der Suche nach einem Nachfolger für Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht nur auf einen Kandidaten konzentrieren. „Es ist natürlich nachvollziehbar, dass Jürgen Klopp jetzt der Top-Kandidat ist. Der DFB wäre aber gut beraten, nicht nur mit Jürgen Klopp zu sprechen, sondern auch, sich um Alternativen umzusehen“, sagte Hitzlsperger der ARD.

Vier Tage nach dem WM-Flop gegen Paraguay hatte Nagelsmann seinen Rücktritt erklärt, nachdem ihm die DFB-Spitze diesen Schritt Medienberichten zufolge nahegelegt hatte. „Es ist wirklich nicht überraschend, dass Julian Nagelsmann jetzt zurückgetreten ist und es ist die richtige Entscheidung“, befand Hitzlsperger. 

Auch Sport-Geschäftsführer Andreas Rettig wird den Verband zum Jahresende verlassen. Der DFB will nun Gespräche mit Klopp führen, der seine grundsätzliche Bereitschaft zur Übernahme des Trainerpostens bereits signalisiert haben soll. Das nächste Spiel der deutschen Nationalmannschaft steht im September in der Nations League gegen die Niederlande an.

Vor Personalentscheidungen müsse der DFB jedoch zunächst die grundlegenden inhaltlichen Fragen klären, forderte Hitzlsperger. „Was passiert nach dem Abgang vom Andreas Rettig? Was passiert mit Rudi Völler? Und sich zusammensetzen mit all den Jugendtrainern, die besser beurteilen können, ob wir ein Problem im Nachwuchs haben oder nicht. Diese Gespräche müssen geführt werden“, appellierte der 52-malige Nationalspieler an den Verband.
Jan Luhrenberg

Klopp arbeitet trotz DFB-Gesprächen weiter für MagentaTV

Trotz der beginnenden Gespräche mit dem DFB wird Bundestrainer-Favorit Jürgen Klopp bis zum Ende der Fußball-Weltmeisterschaft für MagentaTV arbeiten. Der 59-Jährige soll nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur die zuvor geplanten WM-Einsätze für den kostenpflichtigen TV-Sender der Telekom absolvieren.

Den nächsten Einsatz hat der Top-Anwärter auf die Nachfolge von Julian Nagelsmann als Bundestrainer am Sonntag bei der Achtelfinal-Partie Brasilien gegen Norwegen im Stadion von East Rutherford. Bei dem ab 22 Uhr live nur bei MagentaTV zu sehenden Spiel ist der frühere Bundesliga-Coach zusammen mit Tabea Kemme und Moderator Johannes B. Kerner im Stadion.

Der 59-Jährige ist beim Turnier in Nordamerika als Experte für MagentaTV im Einsatz und sorgt mit einigen Sprüchen für Schlagzeilen. Hauptberuflich ist Klopp vertraglich noch bis Sommer 2029 als Head of Global Soccer beim Getränke-Konzern Red Bull gebunden.
Jan Luhrenberg

Tritt Justin Bieber beim WM-Finale auf?

Justin Bieber (32) könnte schon bald auf einer der größten Bühnen der Sportwelt stehen. Das US-Promiportal TMZ berichtet, dass sich der Sänger angeblich in Verhandlungen über einen Auftritt beim Finale der Fußball-Weltmeisterschaft befinden soll.

Sollten sich die Gerüchte bestätigen, würde Justin Bieber bei der ersten Halbzeitshow eines Fußball-WM-Finales auf die bereits zuvor angekündigten Co-Headliner Madonna (67), Shakira (49) und BTS treffen. Das Endspiel des Turniers findet am Sonntag, dem 19. Juli, im MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey, statt.

Hinter der Show steckt mehr als reines Entertainment. Produziert wird das Spektakel von der gemeinnützigen Organisation Global Citizen, die 100 Millionen US-Dollar einsammeln will, um Kindern weltweit besseren Zugang zu Bildung und Fußball zu ermöglichen. Die FIFA wird einen US-Dollar aus jedem verkauften Ticket der WM-Endrunde an den Fonds spenden.

FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) hatte die Halbzeitshow bereits bei einem WM-Event im März 2025 angekündigt. „Dies wird ein historischer Moment für die FIFA-Weltmeisterschaft sein und eine Show, die dem größten Sportereignis der Welt gerecht wird", erklärte Infantino damals.
Jan Luhrenberg

„Das nächste Opfer“ – die Pressestimmen zum Nagelsmann-Aus 

Julian Nagelsmann ist nach dem deutschen WM-Debakel als Bundestrainer zurückgetreten. In der internationalen Presse wird schon auf den möglichen Nachfolger Jürgen Klopp geblickt.
  • Mirror (England): „JUR THE MAN! Klopp signalisiert Deutschland die Bereitschaft, Bundestrainer zu werden, nachdem der DFB Gespräche und die Nagelsmann-Entlassung bestätigt.“
  • Telegraph (England): „Jürgen Klopp wird nach dem Rücktritt von Julian Nagelsmann Gespräche mit dem DFB führen. Der Cheftrainer tritt nach dem peinlichen WM-Aus gegen Paraguay zurück; der ehemalige Liverpool-Trainer ist grundsätzlich bereit, den Job zu übernehmen.“
  • Le Parisien (Frankreich): „Das Ende für Julian Nagelsmann, Gespräche mit Jürgen Klopp: Nach der Enttäuschung bei der WM steht Deutschland vor einer Revolution."
  • Sportsnet (Kanada): „Nagelsmann ist der jüngste in einer Reihe namhafter Trainer, die nach einem frühen Ausscheiden bei der Weltmeisterschaft ihren Posten verlassen müssen."
  • Marca (Spanien): „Die Weltmeisterschaft hat schon das nächste Opfer gefordert."
  • AS (Spanien): „Nagelsmann tritt zurück. Nach dem desaströsen Abschneiden der Mannschaft bei der Weltmeisterschaft ändert der deutsche Trainer seine Meinung und tritt freiwillig zurück."
  • Gazzetta dello Sport (Italien): „Deutschland will keine Zeit verlieren, wenn es darum geht, die Weichen für die Trainerbank der Nationalmannschaft zu stellen.“
  • Corriere dello Sport (Italien): „Das deutsche WM-Fiasko hat das Ende der Ära Nagelsmann besiegelt." 
Fabian Klein
Fabian Klein

Norweger benennen Baby nach ihrem WM-Star

In einem norwegischen Dorf hat ein Paar im WM-Fieber sein neugeborenes Baby laut eines Medienberichts nach Fußballstar Erling Haaland benannt. Das Mädchen sei genau in der Minute (86.) auf die Welt gekommen, in der der Stürmer am Dienstag zum Sieg gegen die Elfenbeinküste traf, berichtete der Fernsehsender TV2 am Freitag. Deshalb trage es nun den Namen „Erle." 
Als das Mädchen auf die Welt kam, habe der frischgebackene Papa laut aufgeschrien, berichtete der Sender. „Als ich gespürt habe, dass sie kam, hörte ich einen lauten Jubelschrei meines Mannes, der großer Fußballfan ist", erzählte Mama Lene. „Da wusste ich sofort, dass noch etwas anderes passiert sein musste." Ihr sei klargeworden, dass der Jubelschrei Haaland galt, der genau in diesem Moment den Siegtreffer erzielt hatte. 
Das Tor inspirierte Vater Bjarte demnach, die Namenswahl für seine Tochter noch einmal zu überdenken. „Wir hatten uns noch nicht ganz entschieden und mehrere Namen in der engeren Auswahl", erzählte Mama Lene TV2. „Erle stand nicht auf der Liste, aber dann hat mein Partner den Namen plötzlich ins Spiel gebracht – und so kam es so."
Jan Luhrenberg

Klopp schon beim Kongress in Mainz als Bundestrainer? 

Jürgen Klopp könnte bald vor versammelter Kollegenschaft in Mainz als neuer Bundestrainer sprechen – wenn sich der 59-Jährige mit dem DFB einig wird und an seine Termine hält. Der Starcoach ist für den Eröffnungsvortrag beim internationalen Trainerkongress vom 27. bis 29. Juli eingeplant.

Dies geht aus einer Pressemitteilung des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer hervor. Der BDFL erwartet dabei rund 1.400 Fußballtrainerinnen und -trainer aus dem Profi- und Amateurbereich. Auf dpa-Anfrage erklärte eine Sprecherin, dass man weiter davon ausgehe, dass Klopp komme - man werde aber natürlich noch mal das Gespräch mit ihm suchen. 

Nach dem Rücktritt von Julian Nagelsmann als Chefcoach der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist Klopp der Topkandidat auf dessen Nachfolge. „Hinsichtlich der Neubesetzung des Trainerpostens wird die DFB-Spitze nunmehr das Gespräch mit Jürgen Klopp suchen. Er hat bereits seine grundsätzliche Bereitschaft zur Übernahme des Postens signalisiert“, hieß es in einer DFB-Mitteilung. 

Fußball-WM 2026 ist das größte Turnier der FIFA-Geschichte

Vom 11. Juni bis 19. Juli steigt in den USA, Mexiko und Kanada die Fußball-Weltmeisterschaft – das größte Turnier der FIFA-Geschichte. Insgesamt 48 Nationalteams kämpfen in 104 Spielen um den Titel. Das Eröffnungsspiel wird am 11. Juni im legendären Aztekenstadion in Mexiko-Stadt angepfiffen, das Finale am 19. Juli (beide 21 Uhr/MagentaTV und ZDF) im MetLife Stadium in New York. TV-Fans in Europa benötigen ein besonderes Stehvermögen: Zahlreiche Partien werden wegen der Zeitverschiebung erst spätabends oder nachts angepfiffen.

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Wer sind die Favoriten bei der Fußball-WM 2026?

Titelverteidiger Argentinien gehört mit Superstar Lionel Messi erneut zum engsten Favoritenkreis – auch wenn offen ist, welche Rolle der inzwischen 38-Jährige noch spielen wird. Ebenfalls hoch gehandelt wurden im Vorfeld WM-Dauerbrenner wie Frankreich, Spanien, England und Brasilien. Allerdings: Bislang gab es außerhalb des europäischen Kontinents mit Spanien (2010 in Südafrika) und Deutschland (2014 in Brasilien) erst zwei Weltmeister aus Europa.

Was ist bei der Fußball-WM 2026 neu?

Die WM wird größer denn je: Statt bislang 32 nehmen erstmals 48 Teams teil. Dadurch steigt die Zahl der Spiele von 64 auf 104. Von den zwölf Vierergruppen erreichen jeweils die zwei besten Mannschaften sowie die acht besten Gruppendritten die K.-o.-Runde. Dadurch gibt es erstmals ein Sechzehntelfinale, für die Finalisten steigt die maximale Zahl der Spiele somit von sieben auf acht. Außerdem wird das Turnier erstmals in drei Ländern gespielt – den USA, Mexiko und Kanada. Für die FIFA ist die WM ein gigantisches Prestigeprojekt, Kritiker sprechen dagegen von einer weiteren Aufblähung des Kalenders.

Video-Tipp: Kreative Fußball-Snacks zur Fußball-WM 2026

Wo sind die Spiele der Fußball-WM 2026 im TV zu sehen?

In Deutschland zeigt die Telekom mit einem Abo von MagentaTV alle 104 WM-Spiele live, davon 44 exklusiv. Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF übertragen insgesamt 60 Partien im Free-TV, darunter die Spiele der deutschen Nationalmannschaft, das Eröffnungsspiel, die Halbfinals und das Finale. So kann jeder in den Genuss dieser XXL-WM kommen! (mit sid)

Verwendete Quellen: SID