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Die Abkürzung ZDF steht für das Zweite Deutsche Fernsehen. Die Sendeanstalt ist eine der größten Europas.

ZDF dpa

Das ZDF (Zweites Deutsches Fernsehen) gehört zu den größten öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten in Europa und beschäftigt rund 3.600 Mitarbeiter. Es hat seinen Sitz in Mainz. Mit der ARD und dem Deutschlandfunk formt das ZDF den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland.

1961 bildete ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts die rechtliche Grundlage für die Schaffung des ZDF. Darin sprach das Gericht den Ländern die volle Kompetenz für den Rundfunk zu und erteilte gleichzeitig dem sogenannten 'Adenauerfernsehen’ eine Absage. Der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer hatte geplant, zusätzlich zur ARD ein vom Staat gelenktes Fernsehen einzuführen.

Bereits im Juni unterzeichneten die Ministerpräsidenten der Länder einen Staatsvertrag zur Errichtung der Anstalt des öffentlichen Rechts Zweites Deutsches Fernsehen. Dieser Vertrag regelt, dass der vom Fernsehrat gewählte Intendant für die Geschäfte und das Programm verantwortlich ist. Vier Direktoren leiten die Abteilungen des ZDF. Finanziert wird das ZDF von den Rundfunkgebühren.

Bereits 1960 hatte die Deutsche Bundespost begonnen, eine zweite Senderkette aufzubauen. Bei der Planung war wichtig, einen Empfang in weiten Teilen der kommunistisch regierten DDR zu garantieren. Als ZDF-Standort erhielt Mainz mit einer Stimme Mehrheit über Düsseldorf den Zuschlag. Die ersten Studios wurden in einem Bauernhof und ehemaligen Arbeitslager-Gebäuden untergebracht. Offizieller Sendebeginn war der 1. April 1963.

1964 kaufte das ZDF ein Grundstück in Mainz-Lerchenberg. Der Sender verfügt auch über ein Hauptstadtstudio in Berlin in unmittelbarer Nähe zu den Gebäuden der Bundesregierung.

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