Von „Shopping Queen” zum Malle-Sternchen„Ich dachte, das ist Spam“, jetzt singt Sarah am Ballermann

Screenshot 2026-09-24 125834.png
Fitnesstrainerin, Model und jetzt auch Partysängerin: Sarah Jocksch aus Langenhagen will als Sarah Jo am Ballermann durchstarten.
Instagram/sarahjocksch
von Marian Rösner

Sie trinkt Tee und singt von Freibier.
Sarah Jocksch aus Langenhagen (Niedersachsen) wagt den Sprung ins Haifischbecken Ballermann. Und das alles nur, weil ein Musikproduzent sie im Fernsehen beim Shoppen gesehen hat.

Kommt die nächste Isi Glück aus dem Norden?

Angefangen hat alles mit Sarahs Auftritt bei der Vox-Sendung „Shopping Queen“. Dort fällt sie Musikproduzent Oliver Strate aus Bad Pyrmont auf und der hat sofort eine verrückte Idee: Aus der Fitnesstrainerin soll eine Ballermann-Sängerin werden! Er spürt sie auf, schreibt ihr und lädt sie in ein Tonstudio nach Hannover ein.
Sarahs erste Reaktion? Pure Skepsis.

Lese-Tipp: Zoff am Ballermann eskaliert! Jetzt verrät Tim Toupet, wer ihm ein Dorn im Auge ist

Doch statt die Nachricht zu löschen, antwortet sie ehrlich: „Ich singe zwar ja, aber ob ich es auch kann, würde ich jetzt so pauschal nicht sagen”. Doch die Probeaufnahmen überzeugen den Produzenten am Ende so sehr, dass die beiden direkt vier Ballermann-Songs aufnehmen. Im August erscheint schließlich „Voll Banane“.

Sarah findet den Song erst doof, jetzt „so geil”

Der Titel ist Programm, denn Sarah selbst fand den Song am Anfang tatsächlich: voll Banane. „Ich fand das so schlimm. Ich fand das so doof”, gibt sie zu. Doch je öfter sie ihn singt, desto mehr packt er sie. „Das ist, wie wenn du dir ein Auto kaufst. Und dann siehst du das Auto überall. Ich sehe nur noch Bananen”, erzählt sie im Gespräch mit RTL. Selbst ihre Kundschaft im Fitnessstudio begrüßt sie mittlerweile mit „Ey, du Banane!“.

Vor wenigen Wochen heißt es dann plötzlich: Sarah pack die Koffer! Unter ihrem Künstlernamen Sarah Jo bekommt sie dank Unterstützung von „Bauer sucht Frau“-Liebling Schäfer Heinrich die Chance, im Oberbayern aufzutreten.

„Ich war vorher noch nie am Ballermann. Natürlich gab es Betrunkene am Strand, aber die waren echt süß, die waren echt knuffig”, erzählt Sarah.

Ihre Ballermann-Premiere sei ein Erfolg gewesen. So sehr, dass Sarah noch vor Saisonende ein zweiter Probeauftritt in Aussicht gestellt wird. Die Chefs vom Oberbayern haben eine klare Ansage gemacht: eigenes Programm auf die Beine stellen, Coverversionen einstudieren – dann gibt es die Chance auf Bookings für das kommende Jahr.

Playlist 50 Videos

„Das wäre natürlich eine Hausnummer“, sagt Sarahs Produzent Oliver Strate.

Bei der quirligen Blondine ist das Feuer jedenfalls entfacht. Doch trotz neu gewonnener Starluft und Fans: Traurig wäre Sarah nicht, falls es mit der Malle-Karriere doch nicht klappen sollte. Denn dann hat sie immer noch ihr selbsternanntes Baby, ihr Fitnessstudio in Langenhagen. Das bleibt ihre Nummer eins, versichert sie. (jjä)

Verwendete Quellen: Eigene RTL-Recherche