Unsere Feuerwehr-Helden sind zurück Emotionales Wiedersehen nach Waldbrand-Einsatz in Spanien

06.08.2026, Niedersachsen, Celle: Niedersächsische Einsatzkräfte werden nach ihrer Rückkehr vom Waldbrandeinsatz in Spanien im Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz von Angehörigen empfangen. Aus Niedersachsen hatten neun Feuerwehrleute an dem Waldbrandeinsatz teilgenommen. Foto: Michael Matthey/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Valerie Petersen und ihre Tochter fallen dem Feuerwehrmann nach seiner Rückkehr erleichtert in die Arme.
Michael Matthey/dpa

Sie waren täglich 16 Stunden im Einsatz.
Eine Woche lang kämpfte Kjell Petersen gemeinsam mit anderen Feuerwehrleuten aus Niedersachsen gegen die verheerenden Waldbrände in Spanien. Während er gegen die Flammen ankämpfte, warteten seine Frau und seine Tochter zuhause auf seine Rückkehr.

Familien empfangen Einsatzkräfte in Celle

Am Bahnhof in Celle gibt es lange Umarmungen und Momente voller Erleichterung, als die Feuerwehrleute von ihren Familien empfangen werden. Einige Kinder rennen ihren Vätern mit offenen Armen entgegen – ein Wiedersehen, auf das sie spürbar sehnsüchtig gewartet haben.

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Die Feuerwehrleute sind endlich wieder bei ihren Kindern.
RTL Nord

Auch für Valerie Petersen endet eine Woche voller Ungewissheit und der Hoffnung, dass ihr Mann gesund zurückkehrt.

Die Erleichterung ist ihr anzuhören: „Natürlich richtig gut. Das ist für uns jetzt einfach das Gefühl, dass wir alle wieder komplett sind.”

Die meisten der Männer sind freiwillige Feuerwehrleute. Für den Einsatz in Spanien ließen sie ihre Familien und ihren Alltag zurück, um dort zu helfen, wo die Flammen ganze Regionen bedrohten.

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Kaum angekommen, ging es direkt ins Feuer

Für Kjell Petersen und acht weitere Feuerwehrleute aus Niedersachsen begann der Einsatz ohne Verschnaufpause. Kaum waren sie im Nordwesten Spaniens angekommen, wurden sie in das Waldbrandgebiet geschickt.

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Für einige der Männer war es bereits ihr zweiter Einsatz in Spanien.
GFFF-V NDS Einheit 1- NLBK Feuerwehr

„Wir sind 70 Minuten nach Eintreffen ausgerückt. Das war wirklich nur Wasser und kurz noch zwei, drei andere Ausrüstungsgegenstände aufnehmen und dann ging es ins Feld los. Das war sehr wichtig, dass wir auch gleich in den Einsatz gehen”, berichtet Fahrzeugführer Konstantin Skubowius.

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Gemeinsam mit Kräften aus Nordrhein-Westfalen, Spanien und Serbien bekämpften die Einsatzkräfte sogenannte Spotfeuer und sicherten bereits gelöschte Flächen. Gearbeitet wurde in langen Schichten – bis zu 16 Stunden am Tag. Der Einsatz war Teil des EU-Katastrophenschutzverfahrens. Spanien hatte angesichts der schweren Waldbrände internationale Hilfe angefordert. Für Kjell Petersen und seine Kameraden ist die Mission nun beendet.

Verwendete Quellen: RTL-Recherche