Bringt ein Social Media-Verbot für Jugendliche wirklich etwas?Expertin ist skeptisch – und empfiehlt stattdessen diese Maßnahmen
Wie sinnvoll ist ein Social Media-Verbot wirklich?
Seit vielen Monaten drängt die CDU Schleswig-Holstein darauf, Social Media für Kinder und Jugendliche zu verbieten. Auf dem Bundesparteitag hat die Partei jetzt beschlossen: Kein Social Media für Kinder unter 14 Jahren. Warum die Direktorin der Landesmedienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein, Eva-Maria Sommer, ein Verbot kritisch sieht, erfahrt ihr im Video.
Landesverband der CDU Schleswig-Holstein feiert sich
Die CDU hat sich beim Bundesparteitag in Stuttgart auf ein Verbot von Social Media für unter 14-Jährige geeinigt. Der Landesverband der CDU Schleswig-Holstein hatte einen entsprechenden Antrag für unter 16-Jährige eingebracht. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) präsentiert sich bei Instagram stolz über den Kompromiss: „Wir haben uns nicht davon abbringen lassen. Und wir haben Linie gehalten, für Kinder- und Jugendlichenschutz in unserem Land.” Der Koalitionspartner SPD unterstützt das Vorhaben, die CSU ist hingegen skeptisch. Das geplante Verbot muss nun in ein Gesetz gegossen werden.
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Ein Verbot erreiche nicht den Kern des Problems
Die Direktorin der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein, Eva-Maria Sommer, hält von einer gesetzlichen Altersgrenze nichts: „Es gibt zwar keine gesetzlich vorgegebene Altersgrenze, aber in den Nutzungsbedingungen der meisten sozialen Medien steht eine solche schon drin. Das Problem ist dann nur, dass sie im Nachhinein nicht wirklich überprüft wird.” Was sie stattdessen rät, seht ihr im Video. (dst)
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherchen, dpa, Instagram

































