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Themen und Personen

Jugendschutz

Der Jugendschutz schützt Kinder und Jugendliche vor Gefahren, die ihre körperliche oder geistige Gesundheit beeinträchtigen könnten. Detaillierte Regelungen gibt es im Jugendschutzgesetz.

Jugendschutz

Damit Kinder und Jugendliche sich geistig und körperlich gut entwickeln können, müssen sie von der Gesellschaft besonders geschützt werden. Der deutsche Staat hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, bestimmte Regelungen zum Jugendschutz aufzustellen. Diese sind im Jugendschutzgesetz verankert. Sie können von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein.

Das Gesetz zur Einhaltung des Jugendschutzes

In verschiedenen Bereichen des Lebens sind Kinder und Jugendliche Gefahren ausgesetzt, die ihre Gesundheit und Entwicklung schädigen können. Das Jugendschutzgesetz (abgekürzt: JuSchG) behandelt insbesondere die Themen Tabak, Alkohol, Filme und Computerspiele. Auch Details, die den Aufenthalt von Minderjährigen in Diskotheken, Gaststätten und bei Filmveranstaltungen betreffen, sind dort einheitlich geregelt. Was die elektronischen Medien angeht, so wird auch der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) der Länder mit in die Regelungen einbezogen.

Unterschiede im Jugendschutz in anderen Staaten und Kulturen

Inwieweit der Jugendschutz gilt und wie die entsprechenden Details lauten, wird in anderen Staaten und Kulturen teilweise unterschiedlich gehandhabt. Es gibt verschiedene Meinungen, wovor Kinder und Jugendliche geschützt werden sollten und welche Altersgrenzen gelten. Auch kann es Unterschiede geben bei der Meinung, inwieweit der Staat in dieses Thema eingreifen sollte oder ob allein die Erziehungsberechtigten für den Schutz ihrer Kinder verantwortlich sein sollten. In den USA gilt zum Beispiel, dass Alkoholkonsum für Personen unter 21 Jahren verboten ist. In Deutschland liegt die Altersgrenze für bestimmte alkoholische Getränke dagegen schon bei 16 Jahren.

Rechte und Pflichten zum Jugendschutz

Um den Jugendschutz in der Praxis zu gewährleisten, sind unter anderem Gewerbetreibende und Veranstalter gefragt. Sie dürfen Alkohol und Tabakwaren nicht an Kinder und Jugendliche verkaufen und müssen die Einhaltung der Altersfreigaben zum Beispiel im Kino kontrollieren. Sind Kinder und Jugendliche allerdings in Begleitung ihrer Sorgeberechtigten unterwegs, sind allein diese für die Entscheidung verantwortlich, welche Filme ihre Kinder sehen dürfen. So dürfen Kinder in Begleitung eines Elternteils auch Filme sehen, die eigentlich nicht zu der jeweiligen Altersvorgabe des FSK passen. Auch im privaten Raum sind die Sorgeberechtigten für ihre Kinder verantwortlich.