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UN zu Ukraine-Krieg: Auf Europa kommt schlimmste Flüchtlingskrise seit Zweitem Weltkrieg zu

Schon 1,5 Millionen Ukrainer haben Heimat verlassen

UN: Auf Europa kommt schlimmste Flüchtlingskrise seit Zweitem Weltkrieg zu

Ukrainische Flüchtlinge
Eine geflüchtete Mutter kuschelt am Bahnhof mit ihrem Kind.
www.imago-images.de, IMAGO/NurPhoto, IMAGO/STR

Täglich fliegen Tausende Ukrainer vor den Bomben und der Zerstörung in ihrer Heimat. Mehr als 1,5 Millionen Menschen haben in den vergangenen zehn Kriegstagen die Ukraine verlassen und sind in die Nachbarländer geflohen. Das sind die aktuellen Zahlen, von denen die UN-Flüchtlingshilfsorganisation UNHCR ausgeht. "Dies ist nun die am schnellsten wachsende Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg", teilte die Organisation am Sonntag auf Twitter mit –und fürchtet noch Schlimmeres.

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Polizei warnt vor zwielichtigen Übernachtungsangeboten Flüchtlinge aus der Ukraine
02:17 min
Flüchtlinge aus der Ukraine
Polizei warnt vor zwielichtigen Übernachtungsangeboten

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UNHCR befürchtet Millionen weitere Flüchtlinge

In den kommenden Tagen könnten weitere Millionen von Menschen entwurzelt werden, fürchtet UNHCR. „Außer dieser sinnlose Konflikt wird sofort beendet“, hieß es in dem Tweet. Allein in Polen sind nach Angaben des Grenzschutzes seit dem Beginn des Kriegs rund 964.000 Flüchtlinge angekommen. Allein am Samstag hätten 129.000 Menschen die Grenze passiert, teilte die Behörde am Sonntag per Twitter mit. Am Sonntag seien es bereits bis zum Nachmittag 81.400 gewesen.

Auch in Deutschland sind am Freitag und Samstag offiziellen Angaben zufolge je 11.000 Menschen eingetroffen. Die tatsächliche Zahl könnte aber deutlich höher liegen, weil viele der Flüchtlinge erst mal bei Bekannten und Verwandten unterkommen und sich noch nicht registriert haben.

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Bundeskanzler Scholz lobt Solidarität mit Flüchtlingen in Europa

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) äußerte sich nach seinem Treffen mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen lobend über die europäische Solidarität mit den Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine. „Es ist gut und eben nicht selbstverständlich, dass alle EU-Staaten gemeinsam, schnell und unbürokratisch Kinder, Frauen und Männer aufnehmen“, erklärte Scholz am Sonntag via Twitter. Es sei klar, dass Europa zusammenhalte. „Wir helfen gemeinsam denjenigen, die vor dem Krieg Zuflucht suchen. Und wir halten zusammen.“ (jgr, mit dpa)

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