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Steckbrief

Wladimir Putin picture alliance / dpa
  • Name:
    Wladimir Putin
  • Beruf:
    russischer Politiker
  • Geboren am:
    07. Oktober 1952
  • Geburtsort:
    Sankt Petersburg, Russland
  • Größe:
    170 cm
  • Sternzeichen:
    Waage
Wladimir Wladimirowitsch Putin ist seit 2012 Präsident der Russischen Föderation, nachdem er das Amt bereits von 2000 bis 2008 innehatte.

Wladimir Wladimirowitsch Putin wurde am 7. Oktober 1952 als Sohn von Wladimir Spiridonowitsch Putin und Marija Iwanowna Putin im damaligen Leningrad (der heutigen Stadt Sankt Petersburg) geboren. Nach dem Schulabschluss absolvierte er ein Jurastudium in seiner Heimatstadt, bevor er 1975 in den sowjetischen Geheimdienst "KGB" eintrat. 1983 heiratete Putin die Deutschlehrerin Ljudmila Schkrebnewa, mit der er zwei Töchter hat. Die Ehe wurde 2013 geschieden. Nach einer weiterführenden Ausbildung an der KGB-Hochschule in Moskau kam Putin 1985 nach Dresden, wo er seine Deutschkenntnisse weiter verbesserte. Zum Ende seiner Dienstzeit in der DDR kehrte er 1990 im Rang eines Oberstleutnants in seine Heimatstadt zurück. Dort wurde er vier Jahre später zum ersten stellvertretenden Bürgermeister gewählt.

Wladimir Putin macht erste politische Erfahrungen

Ab 1996 begann Wladimir Putins Karriere in Moskau, wo er unter Boris Jelzi zum stellvertretenden Leiter der Präsidialverwaltung aufstieg, bevor dieser ihn 1999 zum Ministerpräsidenten ernannte. Nach dem überraschenden Rücktritt Jelzins Ende 1999 übernahm Putin zusätzlich die Geschäfte des Präsidenten der Russischen Föderation. Bei den Wahlen im März 2000 wurde er offiziell in diesem Amt bestätigt.

Putins wird zum ersten Mal russischer Präsident

In seiner ersten Amtszeit als Präsident von 2000 bis 2004 stärkte Putin die Position des Kreml in den Teilrepubliken. Er setzte sich für gute Beziehungen zu den westlichen Staaten ein und führte als Oberbefehlshaber des Militärs zwei Kriege gegen Georgien sowie gegen bewaffnete Rebellen in Tschetschenien. Im Zuge des ukrainischen Bürgerkriegs hatten russische Truppen die Halbinsel Krim besetzt und eine Volksabstimmung initiiert, die schließlich zum Anschluss an die Russische Föderation führte. Die westlichen Staaten akzeptierten diese Abstimmung nicht und sahen die Krim weiterhin als Teil der Ukraine. Die Jahre der ersten Präsidentschaft Putins waren von einem starken Wirtschaftswachstum geprägt. Russland etablierte sich wieder als wichtige internationale Macht und konnte die Depression der 90er-Jahre hinter sich lassen. Daher kam Putin bei der russischen Bevölkerung durchaus gut an, woran aber die russischen Medien, aufgrund der teils einseitig positiv dargestellten Politik Putins, maßgeblich dran beteiligt sind. Freie Medien und Nichtregierungsorganisationen mit überregionaler Verbreitung wurden weitestgehend ausgeschaltet, was von vielen kritisch beäugt wird.

Die zweite und dritte Amtszeit von Putin

Nach seiner Wiederwahl 2004 und einer zweiten Amtszeit konnte Putin laut Verfassung zu diesem Zeitpunkt nicht erneut für das Präsidentenamt kandidieren. Er wurde wieder Ministerpräsident, diesmal unter Medwedew. Bei der Wahl 2012 trat er erneut an und wurde zum dritten Mal zum russischen Präsidenten gewählt. Seitdem die Krim im März 2014 annexiert wurde, gelten die Beziehungen zwischen Russland und der westlichen Welt durchaus als angespannt, da westliche Politiker und Experten dem russischen Staatsoberhaupt vorwerfen, die europäische Friedensordnung verletzt zu haben. Dies zeigt sich auch immer wieder in gezielten Angriffen in Form von Cyberkrieg, Beeinflussung von Wahlen durch Propaganda, gezielter Spionage sowie Aktionen wie Giftanschläge auf Oppositionelle, wie etwa Alexei Nawalny. Im September 2015 positionierte sich Russland unter Putin noch stärker im Syrien-Konflikt und flog auf Seiten des Präsidenten Assad Luftangriffe.

Mittlerweile befindet sich Putin in seiner vierten Amtszeit

Im März 2018 wurde Wladimir Putin wiedergewählt und im darauffolgenden Mai für seine vierte Amtszeit vereidigt. Oppositionelle vermeldeten immer wieder, dass es bei der Wahl zu Manipulationsversuchen kam. Aufgrund von geplanten Verfassungsänderungen im Jahr 2020 ist es Wladimir Putin möglich, bis 2036 als Präsident im Amt zu bleiben. Er positioniert sich klar gegen die gleichgeschlechtliche Ehe, von vielen russischen Bürger und Bürgerinnen sowie Politikern der westlichen Welt hagelt es aufgrund Putins Machtposition und Führung des Landes zunehmend Kritik in Richtung des russischen Präsidenten.

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