Mitarbeiter sollen besser geschützt werdenWie geht es nach dem Sechsfachmord in Stade weiter?
Das soll sich in der Jugendhilfe ändern!
Es ist eine Tat, die auch Wochen später noch nachhallt. Sechs Menschen werden am 30. Juni in einer Jugendeinrichtung in Stade erschossen, darunter Mitarbeiter der Einrichtung und der Region Hannover. Der mutmaßliche Täter ist ein Vater, der mit den Mitarbeitern über das Sorgerecht seiner Tochter sprechen sollte. Welche Maßnahmen die Region Hannover ergreifen will, um Jugendhilfe-Mitarbeiter besser zu schützen, erfahrt ihr im Video.
Es wird keine hundertprozentige Sicherheit geben
Die Anspannung und auch die Trauer über den Sechsfachmord in Stade sind am Dienstag (18. August), rund sieben Wochen nach der Tat, noch spürbar. Die Region Hannover erklärt, welche zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen für Mitarbeiter in der Jugendarbeit umgesetzt werden. Laut eigener Aussage tun die Verantwortlichen bereits alles dafür, damit sich eine Tat wie in Stade nicht wiederholt. Soweit das möglich ist, denn die Sozialdezernentin wird deutlich. „Man kann schon sagen: Mit den Maßnahmen, die wir jetzt vorgestellt haben, hätte sich diese Tat nicht verhindern lassen und das gehört auch zur Wahrheit dazu, wird es trotzdem so sein, dass es keine hundertprozentige Sicherheit geben wird”, erklärt Anne Spiegel, B’90/Grüne.

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Trotzdem sollen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen eine Eskalation im besten Fall schon frühstmöglich verhindern. Zum Beispiel durch ein Hinzuziehen der Polizei bei unklaren Gefahrensituationen. Aber auch die Mitarbeiter selbst sollen noch besser für potenzielle Gefahren ausgebildet werden, zum Beispiel durch Selbstverteidigungskurse und Schutzwesten.
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Mutmaßlicher Täter sei vorher kooperativ gewesen
Auf der Pressekonferenz am Dienstag (18. August) werden auch weitere Hintergründe zum Verhalten des mutmaßlichen Täters in Gesprächen vor der Tat bekannt. „Das ist harmlos gewesen. Ich muss das mal so sagen, im Verhältnis. Und von daher ist das etwas, was wir bewerten und was wir auch ernst nehmen und wo wir in die Abwägung gehen. Ich habe das jetzt schon ein paar Mal erwähnt, ob da ein Risikopotenzial ist, das bestand nicht”, erklärt Roland Levin, Leiter des Fachbereichs Jugend. Der Vater des Kindes sei vor seiner mutmaßlichen Tat kooperativ gewesen. Das Team habe sich ganz normal auf das Gespräch vorbereitet. Die Region Hannover will die laufenden Ermittlungen der Polizei abwarten, um ein abschließendes Urteil fällen zu können.
Verwendete Quellen: Eigene RTL-Recherche

































