... und ist damit Vorreiter in EuropaHeute vor genau 200 Jahren erleuchtet Hannover
Sensation made in Hannover!
Mit der Gaslaterne auf dem europäischen Festland wandeln sich Stadtleben, Handel und Sicherheit von Grund auf. Ängste und Aufregung prägen die Anwohner, bis das Leuchtgas ihr Leben plötzlich komplett verändert. Wie das aussah und welche Berühmtheit dabei eine besondere Rolle gespielt hat, erfahrt ihr im Video.
Ein britischer König setzt den Startschuss
1826 wird Hannover Schauplatz einer technischen Sensation: Statt Talg- und Öllampen leuchteten nun rund 300 Gaslaternen die Altstadt und Calenberger Neustadt aus. Durch die enge Verbindung nach England von König Georg IV. wurde durch eine britische Firma die erste Gasanstalt auf europäischem Festland gebaut und das Mitten im heutigen Hannover auf dem Glocksee-Gelände.

Radikale Veränderung des Stadtlebens
Die Unterschiede waren sofort sichtbar. Vorher gaben die teuren, ölgetränkten Laternen nur schwaches Licht. Mit Gas änderte sich das Nachtbild radikal: Geschäfte konnten Waren beleuchten, Gastronomie blühte auf, und die Straßen wirkten sicherer. Die Folge: die Stadt wurde nachts lebendiger.
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Proteste und Angst vor Gefahren
Doch die Umstellung bedeutete auch Konflikte. Anwohner fürchteten nicht nur Geruch, Schadstoffe und Lärm. Auch technisch gab es Probleme. Diskussionen über Explosionsgefahr und Sicherheit prägten die Anfangszeit. Aus diesem Grund wurde die Anlage bewusst vor den Toren Hannovers gebaut.
Später entwickelte sich die Gasversorgung weiter und zog auch in Privathäuser ein. Einige historische Laternen stehen heute noch vor dem Leineschloss, zwar elektrifiziert, aber als Blickfang und Erinnerung an eine Stadt, die einst europäischer Vorreiter war.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche

































