Bundesverteidigungsminister im NordenBoris Pistorius (SPD) prüft neue Militärstandorte - rückt Bremerhaven jetzt in den Fokus?

Boris Pistorius (SPD)
Boris Pistorius (SPD) auf seiner Sommerreise in Wittmund und Bremerhaven.
RTL Nord
von Christo Tatje, Lotti Schulze und Janne Meinders

Verteidigungsminister auf Sommerreise durch Niedersachsen und Bremen.
Während der Bundestag in der Sommerpause ist, besucht Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) wichtige Bundeswehr-Standorte im Norden. In Wittmund und Bremerhaven macht sich der Minister ein Bild von der Einsatzbereitschaft der Truppe und äußert sich zu möglichen neuen Militärstandorten.

Wittmund stärkt den Norden

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Seine Reise beginnt Boris Pistorius auf dem NATO-Luftwaffenstützpunkt in Wittmund. Dort wurde das Taktische Luftwaffengeschwader 71 „Richthofen“ in den vergangenen vier Jahren umfassend modernisiert. Seit Kurzem sind die Soldaten an den Standort zurückgekehrt. Von Wittmund aus sichern die Eurofighter künftig wieder den norddeutschen Luftraum.

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Entscheidung über Marinehafen steht bevor

Anschließend reist der Verteidigungsminister weiter nach Bremerhaven. Dort besucht er die Marineoperationsschule und würdigt deren Bedeutung für die Ausbildung des Marine-Nachwuchses. Auch die Zukunft des Standorts spielt eine Rolle: Es wird geprüft, ob Bremerhaven Standort eines neuen Marinehafens werden soll.

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Eine Entscheidung werde voraussichtlich in den kommenden zwei bis drei Monaten fallen, so Pistorius. Zur möglichen Reaktivierung einer Militärkaserne in Cuxhaven äußerte sich der Minister zunächst nicht.

Der Norden bleibt strategisch wichtig

Mit seiner Reise unterstreicht Pistorius die Bedeutung Niedersachsens und Bremens für die Bundeswehr und die NATO. Nach den Besuchen in Wittmund und Bremerhaven setzt der Minister seine Sommerreise am Dienstag (14. Juli 2026) mit einem Termin beim Bremer Technologie- und Raumfahrtunternehmen OHB und einem Besuch in der Kaserne in Leer fort, bevor weitere Stationen in Süddeutschland folgen.

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche