Mutiger EinsatzAuto versinkt im Hafenbecken von Triest – Soldaten springen sofort hinterher
Sekunden entscheiden über Leben und Tod.
Dramatische Szenen spielen sich am Sonntag vor der berühmten Piazza Unità d’Italia in Triest (Italien) ab. Ein Auto stürzt ins Hafenbecken – mit dem Fahrer am Steuer. Eine Gruppe junger Soldaten fackelt in dem Moment nicht lange.
Soldaten befreien den Fahrer aus dem Auto
Am Sonntag stürzt ein Auto mit einem Mann am Steuer aus bislang ungeklärter Ursache ins Meer – direkt vor der Piazza Unità d’Italia, dem Hauptplatz der Stadt. Mehrere Kadetten der italienischen Militärakademie von Modena beobachten den Unfall zufällig. Ohne zu zögern, eilen sie zum Hafenbecken und springen ins Wasser. Nach Angaben des italienischen Verteidigungsministeriums erreichen die Soldaten das Fahrzeug innerhalb weniger Augenblicke. Sie öffnen den Fahrgastraum und ziehen den Fahrer aus dem Wagen, bevor sie ihn an die alarmierten Rettungskräfte des Notrufs 118 übergeben.
Der Mann wird anschließend medizinisch versorgt. Wie es ihm aktuell geht, ist derzeit nicht bekannt. Die Polizei ermittelt nun, wie das Auto überhaupt ins Wasser geraten konnte.
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Anerkennung von höchster Stelle
Die mutige Rettungsaktion fand auch schnell Beachtung in der italienischen Politik. Verteidigungsminister Guido Crosetto lobte den Einsatz als „authentischen Ausdruck von Mut, Pflichtbewusstsein und Altruismus”. Er betonte, die Soldaten hätten instinktiv gehandelt und ihr eigenes Leben für das eines anderen riskiert. Auch Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zeigte sich beeindruckt. Sie teilte ein Video der Rettung in den sozialen Netzwerken und dankte den Soldaten. Ihre Geste sei ein leuchtendes Beispiel für Hingabe und Dienstbereitschaft.
Verwendete Quellen: RAINews.it, Instagram_giorgiameloni, YouTube


