Mögliche Angriffsziele auch im NordenBundeswehr-Offizier warnt: Wir leben nicht mehr in Frieden!

Norden spielt „eine wichtige Rolle”!
Die sicherheitspolitische Lage verschärft sich weiter – mit spürbaren Auswirkungen auch auf Unternehmen in Norddeutschland. Cyberangriffe, Spionage und Sabotage stellen auch die Wirtschaft immer wieder vor neue Herausforderungen. Wie kann sich der Norden dagegen aufstellen?
Norddeutschland muss sich vorbereiten
In der Handelskammer Hamburg treffen sich am Dienstag (20. Januar) viele Unternehmer mit einem hochrangigen Vertreter der Bundeswehr, Generalmajor der Luftwaffe Wolfgang Ohl, um über mögliche Lösungen für die zahlreichen sicherheitspolitischen Probleme zu sprechen. Die aktuelle Lage sei „angespannt und ernst”: „Darüber müssen wir uns im Klaren sein. Wir sind nicht im Krieg, aber wir sind bedauerlicherweise auch nicht mehr im tiefen Frieden. Das erleben wir jeden Tag”, sagt Ohl im RTL-Interview.
Umso wichtiger sei es, dass norddeutsche Unternehmen und die Wirtschaft auf den Ernstfall vorbereitet seien: „Wir werden im Rahmen der Bündnisverteidigung im Zweifelsfalle an der Ostflanke sein, hier aber Deutschland selber wird unverändert Gegenstand von Angriffen sein”, erklärt Generalmajor Wolfgang Ohl. „Das zu durchdenken und die entsprechenden Maßnahmen zu treffen, dafür ist jetzt der richtige Zeitpunkt.”
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Hamburg als mögliches Angriffsziel
Besonders Hamburg könnte ins Visier von Angriffen geraten: „Durch den großen Hafen, aber auch durch die durch die Autobahnen, die hier durch Hamburg durchlaufen, durch den Elbtunnel”, sagt Wolfgang Ohl. „All das sind wichtige Verbindungswege, derer wir bedürfen und die es zu schützen gilt. Denn die werden natürlich sind einfache Ziele von Angriffen und damit kann man viel lahmlegen.” Die Hansestadt sei aber vergleichsweise gut vorbereitet − sowohl theoretisch durch Vorsorgepläne, als auch praktisch durch Übungen wie Red Storm Bravo im September 2025.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche




