Gefährliches Virus breitet sich aus

Coronavirus-Chronik mit Entwicklungen vom 26. März

27. März 2020 - 0:55 Uhr

Kampf gegen das Coronavirus

+++Alle aktuellen Nachrichten rund um das Coronavirus finden Sie in unserem Live-Ticker+++

Deutschland kämpft gegen die Verbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 – und braucht dabei mehr Tempo. Deshalb hat die Bundesregierung radikale Maßnahmen verhängt, die den Alltag der Bundesbürger extrem einschränken. Im Video zeigen wir, wie sich die Menschen in Deutschland gegenseitig in der Krise helfen. Mit dem RTL.de-Liveticker bleiben Sie immer auf dem aktuellen Stand.

Alles, was wir bisher über das Coronavirus wissen, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

TVNOW-Doku: Stunde Null - Wettlauf mit dem Virus

Das Corona-Virus hält Deutschland und den Rest der Welt in Atem. Wie konnte es zur rasanten Verbreitung kommen und was bedeutet der Ausbruch für unseren Alltag? Warum Wissenschaftler schon lange vor dem Ausbruch vor dem Virus gewarnt haben, erfahren Sie in der TVNOW-Doku "Stunde Null - Wettlauf mit dem Virus".

+++ HIER ALLE MELDUNGEN VOM 26. MÄRZ +++

23:16 Uhr -Sprunghafter Anstieg: USA jetzt mit den weltweit meisten Corona-Infizierten

26.03.2020, USA, Mesa: Mitglieder der Nationalgarde von Arizona packen und sortieren Lebensmittel in einer Lebensmittelbank Foto: Matt York/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Coronavirus - USA
© dpa, Matt York, MY fgj

Die Vereinigten Staaten haben nach Angaben von US-Experten inzwischen mehr bekannte Coronavirus-Infektionen als jedes andere Land. In den USA gab es bis Donnerstag 82.400 bekannte Infektionen, in China rund 81.800 und etwa 80.600 in Italien, wie aus einer Übersicht der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität hervorging. Weltweit gibt es nun mehr als eine halbe Million bestätigte Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2.

US-Präsident Donald Trump sagte im Weißen Haus, die hohe Zahl bestätigter Infektionen in den USA liege daran, dass im Land so viele Tests durchgeführt würden. In anderen Ländern wie China wisse man zudem nicht, was die wirklichen Zahlen seien, sagte Trump. Experten gehen davon aus, dass es vielerorts wesentlich mehr Infektionen gibt, als bislang durch Tests bestätigt wurden.

23:08 Uhr - Merkel: Debatte über Lockerung der Corona-Maßnahmen zu früh

Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht noch keinen Grund, über eine Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu sprechen. "Es kann noch nicht der Zeitpunkt sein", sagte sie am Donnerstag in Berlin. Im Moment dauere es immer noch nur vier bis fünf Tage, bis sich die Infektionen verdoppeln. Diese Zeitspanne müsse sehr viel weiter gestreckt werden. Deswegen müsse sie die Menschen in Deutschland um Geduld bitten. Inzwischen sind in Deutschland mehr als 43.000 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Mehr als 260 Infizierte sind bundesweit gestorben.

23:02 Uhr - In Irland steigt die Zahl der Virus-Toten auf 19

In Irland sind am Donnerstag zehn Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Damit habe sich die Zahl der Todesopfer auf 19 mehr als verdoppelt, teilt das Gesundheitsministerium mit. 255 weitere Bürger seien positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit seien insgesamt 1819 Infektionsfälle bekannt.

22:44 Uhr - Briten und Royal-Nachwuchs klatschen für medizinisches Personal

Tausende Briten haben sich am Donnerstagabend dem Ritual in anderen europäischen Ländern angeschlossen und für das medizinische Personal des Nationalen Gesundheitsdiensts NHS Beifall geklatscht. Prinz William (37) und seine Frau Kate (38) posteten ein Video ihrer klatschenden Kinder. "Allen Ärzten, Krankenschwestern, Pflegern, Hausärzten, Pharmazeuten, Freiwilligen und anderen NHS-Mitarbeitern, die unermüdlich arbeiten, um den von Covid-19 Betroffenen zu helfen: Danke", schrieben sie dazu.

Großbritannien hatte am Donnerstag erstmals mehr als 100 Todesfälle in einem Zeitraum von 24 Stunden durch das neuartige Coronavirus verzeichnet. Wie das Gesundheitsministerium in London am Donnerstagabend mitteilte, starben seit dem Vortag 115 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19. Die Zahl der Toten im Vereinigten Königreich stieg damit auf 578 an. Rund 11.700 Menschen waren nachweislich mit dem Virus infiziert.

22:28 Uhr - Nach Corona-Infektion: 101-Jähriger verlässt geheilt das Krankenhaus

Diese Nachricht macht Hoffnung: In Italien ist ein 101-Jähriger nach Angaben der Stadt Rimini nach einer Corona-Infektion geheilt aus dem Krankenhaus entlassen worden. Herr P., wie die Vize-Bürgermeisterin den Mann nannte, sei 1919 geboren worden, als die Spanische Grippe in Europa wütete. Er habe harte Zeiten durchlebt mit Krieg, Schmerz und Hunger, aber auch Fortschritt und Wiederaufbau gesehen, schrieb Gloria Lisi. "Wir kennen ihn persönlich, aber wir wollen seinen Namen nicht öffentlich bekannt geben", bestätigte eine Sprecherin der Vize-Bürgermeisterin auf Anfrage der dpa am Donnerstag.

Der Mann sei am Mittwoch aus dem Hospital Infermi in der Adria-Stadt Rimini in der Emilia-Romagna entlassen worden und zu seiner Familie gekommen, schrieb Lisi. Gerade weil es viele Berichte gebe, dass die Covid-19-Krankheit die älteren Menschen in großer Zahl töte, hätten die Ärzte mit dieser Heilung ein Zeichen der Hoffnung gesetzt: "Um uns zu lehren, dass es auch mit 101 Jahren noch eine Zukunft gibt."

22:06 Uhr - Aktuelle Corona-Fallzahlen: Mehr als 43.600 Infizierte in Deutschland

Die US-amerikanische Johns Hopkins University meldet nun mehr als 43.600 Corona-Fälle in Deutschland. Besonders hohe Zahlen haben weiterhin Nordrhein-Westfalen mit mehr als 10.800 nachgewiesenen Fällen und 82 Toten sowie Bayern mit mehr als 8.800 Fällen und Baden-Württemberg mit mehr als 8.400 Fällen. Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit einem Wert von 87,7 die meisten Infektionen. Mehr als 260 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben.

Wie sich die Zahl der Infizierten in Ihrem Bundesland entwickelt, sehen Sie in dieser Grafik. 

International sehen die Fallzahlen derzeit so aus – die zehn Länder mit den meisten registrierten Fällen:

82.404 USA

81.782 China

80.589 Italien

56.347 Spanien

43.646 Deutschland

29.551 Frankreich

29.406 Iran

11.811 Schweiz

11.772 Großbritannien

9.241 Südkorea

21:53 Uhr - Papst Franziskus erteilt wegen Corona-Krise Sondersegen

Papst Franziskus erteilt am Freitag auf dem wegen der Coronavirus-Pandemie leeren Petersplatz in Rom den Sondersegen "Urbi et Orbi" (der Stadt und dem Erdkreis). Zuvor hält er eine Andacht. Das Katholiken-Oberhaupt will zudem um 18.00 Uhr die damit verbundene Generalabsolution erteilen. 

Coronavirus-Chronik mit Entwicklungen vom 26. März
Der Segen "Urbi et Orbi" wird eigentlich nur zu Weihnachten, Ostern und nach einer Papstwahl gesprochen. Hier spricht Papst Franziskus den Segen noch vor einem vollen Petersplatz - an Ostern vor ein paar Jahren.
© dpa, Handout

21:43 Uhr - In Frankreich stirbt erstmals eine Jugendliche am Coronavirus

Die Zahl der Todesfälle nach einer Infektion mit dem Coronavirus ist in Frankreich weiter stark gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden habe es 365 neue Fälle gegeben, sagte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon am Donnerstag in Paris. Damit liege die Zahl nun bei 1696. Erstmals sei in Frankreich auch eine Jugendliche unter den Todesopfern - die 16-jährige Covid-19-Patientin sei in der Region Paris gestorben, so Salomon. Die 16-Jährige könne zu den jüngsten je gemeldeten Todesopfern des Coronavirus zählen.

Den Angaben zufolge befinden sich derzeit 3375 Patientinnen und Patienten mit schweren Krankheitsverläufen auf Intensivstationen. Die Zahl der bestätigten Infektionen ist um rund 4000 Fälle auf 29.155 gestiegen.

21:34 Uhr - AKK: "Corona stellt uns auf eine Probe"

 Berlin, Plenarsitzung im Bundestag Deutschland, Berlin - 25.03.2020: Im Bild ist Annegret Kramp-Karrenbauer Verteidigungsministerin, Bundesvorsitzende der CDU während der Sitzung des deutschen Bundestags zu sehen. Berlin Bundestag Berlin Deutschland
Annegret Kramp-Karrenbauer will prüfen, wann Ausgangssperren aufgehoben werden können.
© imago images/Christian Spicker, Christian Spicker via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat Punkte genannt, die zu gegebener Zeit zur Lockerung der in der Corona-Krise verhängten Einschränkungen genutzt werden könnten. In einem Interview der Zeitung «Die Welt» sagte die Verteidigungsministerin: "Vieles deutet darauf hin, dass die besondere Isolation von Risikogruppen, flächendeckende Tests und auch das Sammeln, Nachverfolgen und Auswerten der Daten zu Risikogruppen, Infizierungen, Erkrankungen und Heilungen uns dabei helfen können, gangbare Wege zu finden, um schrittweise die Einschränkungen wieder aufzuheben."

Die Corona-Pandemie stelle «jeden von uns ganz persönlich» und die Gesellschaft insgesamt auf eine Probe, sagte Kramp-Karrenbauer. "Ich bin dafür, dass wir fortlaufend prüfen, ab wann es die epidemiologische Lage erlaubt, die harten Einschnitte zu lockern", sagte die 57-Jährige. "Freiheit, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben sind uns sehr wichtig. Gleichzeitig muss unser Gesundheitssystem der Infektionswelle standhalten können." In der Corona-Krise war zuletzt der Ruf nach einer "Exit-Strategie" lauter geworden.

Mit Blick darauf, wie Deutschland mit der Herausforderung der Krise umgeht, sagte Kramp-Karrenbauer, das Coronavirus bringe "Gutes und weniger Gutes zutage". «Es gibt gerade Verschwörungstheoretiker, Spinner und Hetzer im Netz, die Fake News verbreiten. Aber gleichzeitig gibt es auch tolle Ideen in der digitalen Sphäre, Videos für Kinder, um sich in der Wohnung fit zu halten, Gratiskonzerte von Stars und vieles Positives mehr."

21:19 Uhr - Erster NBA-Profi von Coronavirus geheilt

LOS ANGELES, CA - JANUARY 05: Detroit Pistons forward Christian Wood 35 during an NBA, Basketball Herren, USA game between the Detroit Pistons and the Los Angeles Lakers on January 05, 2020, at Stapes Center in Los Angeles, CA. Photo by Jevone Moore/
Der 24-Jährige Wood hat sich von seiner Corona-Infektion erholt.
© imago images/Icon SMI, Jevone Moore/Icon Sportswire via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Christian Wood von den Detroit Pistons ist laut übereinstimmenden US-Medienberichten der erste NBA-Profi, der nach einer öffentlich bekannten Coronavirus-Infektion als genesen gilt. Der 24-jährige Amerikaner, dessen positiver Test am 15. März bekannt geworden war, befindet sich seit dem 11. März in häuslicher Isolation und fühlt sich nach Angaben seines Beraters in der Detroit Free Press "super und komplett erholt".

Um offiziell als gesund zu gelten, müssen Patienten zwei negative Testergebnisse im Abstand von mindestens 24 Stunden aufweisen. Wood war der dritte Coronafall in der NBA nach Rudy Gobert und Donovan Mitchell (beide Utah Jazz). Die Saison in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga ist aufgrund der Pandemie auf unbestimmte Zeit unterbrochen.

21:08 Uhr - Die Situation in der Türkei verschlimmert sich

In der Türkei steigt die Zahl der Virus-Toten und Infizierten weiter. 16 Menschen seien binnen eines Tages der Lunkenkrankheit Covid-19 erlegen, damit seien insgesamt 75 Patienten infolge einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben, teilt Gesundheitsminister Fahrettin Koca per Twitter mit. Die Zahl der Menschen, die sich mit dem Virus angesteckt haben, sei um 1196 auf nunmehr 3629 gestiegen.

20:55 Uhr - Laschet warnt: Ausgangsbeschränkungen nicht zu früh beenden

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat davor gewarnt, bereits jetzt zu sehr über ein Ende der Ausgangsbeschränkungen zu diskutieren. Die Spekulationen suggerierten nur, dass man über den Berg sei, sagt der CDU-Politiker in der ARD. "Wir sind aber noch nicht über den Berg", betont er mit Hinweis auf die steigenden Infektionszahlen. Gleichzeitig warnt Laschet aber davor, dass man das öffentliche Leben nicht auf Monate hinaus lahmlegen könne. Die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten würde nach Ostern darüber entscheiden, wie es weiter gehe. Wichtig sei dann die Abwägung, wie groß die sozialen Probleme bei längeren drastischen Beschränkungen des Lebens seien. "Diese Abwägung ist entscheidend, nicht ob die Wirtschaft wieder auf die Füße kommt", sagt er.

20:49 Uhr - Italien fordert gemeinschaftliche und starke Antwort auf die Krise

Beim EU-Videogipfel hat Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte die vorher ausgehandelte gemeinsame Erklärung als unzureichend abgelehnt. Conte fordere "wirklich innovative und angemessene Finanzinstrumente", um die Wirtschaftsfolgen der Corona-Krise zu bewältigen und das binnen zehn Tagen, hieß es am Donnerstagabend aus italienischen Regierungskreisen. Die fünf Präsidenten der EU-Institutionen sollten in der Frist einen gemeinsamen Vorschlag vorlegen.

Conte stellte den Angaben zufolge bei der Gipfelschalte klar, dass er keine Vergemeinschaftung öffentlicher Schulden wolle. Jedes Land verantworte seine eigenen Schulden selbst und werde dies auch weiter tun. Doch müsse Europa gemeinsam handeln und eine starke Antwort auf die Krise finden. Sonst könne man das den Bürgern nicht erklären.

Der Videogipfel, an dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel teilnahm, zog sich am Abend mehr als zwei Stunden länger als geplant.

20:36 Uhr - Erstmals über 100 Tote an einem Tag in Großbritannien

Großbritannien hat erstmals mehr als 100 Todesfälle in einem Zeitraum von 24 Stunden durch das neuartige Coronavirus verzeichnet. Wie das Gesundheitsministerium in London am Donnerstagabend mitteilte, starben seit dem Vortag 115 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19. Die Zahl der Toten im Vereinigten Königreich stieg damit auf 578 an. Rund 11 700 Menschen waren nachweislich mit dem Virus infiziert. Die tatsächliche Zahl der Infizierten dürfte allerdings sehr viel höher sein. Großbritannien hat bislang im Vergleich zu Deutschland nur wenige Tests durchgeführt und lange mit der Einführung drastischer Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie gezögert.

20:25 Uhr - Markus Söder (CSU): "Müssen endlich dafür sorgen, dass unsere Pflegekräfte besser bezahlt werden"

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat im Interview mit RTL/ntv gefordert, Pflegekärfte besser zu bezahlen. "Müssen endlich dafür sorgen, dass unsere Pflegekräfte besser bezahlt werden", sagte er. Außerdem müsse man etwas an der Struktur ändern: Man brauche eine Art Notfallapotheke. "Es kann nicht sein, dass wir verschiedene Medikamente gar nicht haben im Land, oder dass wir keine Schutzmasken haben", sagte er. Er sei aber sicher, dass daraus "alle gelernt" hätten. Weitere Auszüge aus dem Interview sehen Sie in unserem Video hier.

19:57 Uhr - Kundin ohrfeigt Verkäuferin wegen Toilettenpapier

Aus Furcht, beim Kauf von Toilettenpapier zu kurz zu kommen, hat eine Frau in Frankfurt einer Verkäuferin eine Ohrfeige verpasst. Das teilte die hessische Polizei am Donnerstag mit. Die Verkäuferin hatte die Kundin der Hygienevorschrift gemäß am Mittwoch gebeten, am Eingang einer Drogerie zu warten. Dadurch habe sich die 51-Jährige gegenüber anderen Kunden wohl benachteiligt gesehen und der 26-Jährigen ins Gesicht geschlagen und sie gestoßen, hieß es. Die Mitarbeiterin wurde leicht verletzt. Als Grund gab die Kundin an, sie habe befürchtet, kein Toilettenpapier zu bekommen. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen Körperverletzung ein.

19:41 Uhr - VW-Produktion liegt weiterhin auf Eis

Volskwagen verlängert wegen der Coronavirus-Pandemie die Produktionsunterbrechung in den deutschen Werken um weitere vier Arbeitstage. Grund seien die anhaltend sinkende Nachfrage nach Fahrzeugen und die Herausforderungen in der Lieferkette, teilt der Autobauer mit. Insgesamt werde damit für rund 80.000 Mitarbeiter der Volkswagen AG eine Verlängerung der Kurzarbeit beantragt. Es sei geplant, die Kurzarbeit mit der Nachtschicht vom 9. April auf den 10. April enden zu lassen.

19:29 Uhr - Lindner will Selbstständige stärker unterstützen

FDP-Chef Christian Lindner fordert Nachbesserungen am Rettungspaket für Unternehmen in der Coronakrise. "Selbstständige, Freiberufler, der Mittelstand und Familienunternehmen könnten sehr schnell in eine existenzbedrohende Situation kommen, wenn wir das vom Bundestag beschlossenen Rettungspaket nicht noch einmal modifizieren", sagt Lindner dem "Handelsblatt". Es gebe eine Unterstützungslücke für Unternehmen zwischen zehn und 250 Beschäftigten. "Das sind genau die Betriebe, die besonders die Stärke unserer Volkswirtschaft ausmachen", ergänzt Lindner.

19:20 Uhr - Einschränkungen in England sollen sechs Monate dauern

Die Briten müssen sich darauf einstellen, dass bestimmte Einschränkungen des öffentlichen Lebens bis zu sechs Monate in Kraft bleiben. Die Maßnahmen zeigten bereits Wirkung im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus, sagt die stellvertretende Chefin der britischen Gesundheitsbehörde, Jenny Harries. "Wir dürfen aber nicht den Fuß vom Pedal nehmen." Die Zahl der Todesopfer ist nach Angaben der Regierung um 115 auf insgesamt 578 gestiegen. Bei 11.658 Menschen wurde das Virus nachgewiesen, am Mittwoch waren es noch 9529.

19:02 Uhr - Polizei empfiehlt "gesundes Misstrauen"

In der aktuellen Lage nutzen neben falschen Enkeln und falschen Polizeibeamten auch andere Haustürbetrüger die Notlage der Seniorinnen und Senioren aus, die sich fragen, wie sie sicher und geschützt Hilfe für zum Beispiel ihren Einkauf organisieren können.

Die Polizei empfiehlt: Nehmen sie organisierte Hilfe oder die Unterstützung nur von vertrauten Personen in Anspruch! Legen Sie auch in der aktuellen Lage ein gesundes Misstrauen an den Tag! Nehmen Sie am besten über eine Institution, wie die Kirche, die Gemeinde, das Deutsche Rote Kreuz oder andere etablierte Hilfsorganisationen organisierte und abgesprochene Hilfe in Anspruch und lassen Sie sich von der Organisation den Namen oder die Legitimation der Helfenden geben, die zu Ihnen kommen! Übergeben Sie Bargeld ausschließlich an Menschen, die Sie persönlich kennen und denen Sie vertrauen! Schauen Sie erst durch den Türspion oder durch ein Fenster, wenn es bei Ihnen klingelt, bzw. öffnen Sie die Tür nur bei vorgelegtem Sperrriegel! Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung! Ziehen Sie wenn möglich andere Nachbarn hinzu, wenn Sie unsicher sind! Nehmen Sie grundsätzlich Einkäufe und Besorgungen vor der Haustür entgegen, das schützt auch vor einer Verbreitung des Corona-Virus! Melden Sie Vorfälle unverzüglich bei der Polizei unter 0209/ 3650 oder dem Notruf 110!

18:57 Uhr - Dramatischer Mangel an Schutzkleidung gefährdet Kranke und Pfleger

In den Einrichtungen der Langzeitpflege herrscht ein "dramatischer Notstand" - darauf hat die Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein im Zusammenhang mit der Corona-Krise hingewiesen. "Es fehlt an allen Ecken und Enden an geeigneter Schutzausrüstung wie Mundschutz, Einmalhandschuhen und Desinfektionsmitteln, um sich selbst, aber auch die besonders gefährdeten älteren Menschen in der ambulanten und stationären Langzeitpflege vor einer Infektion zu schützen". Die Wohlfahrtsverbände appellierten an die Unternehmen in Schleswig-Holstein, die über Schutzkleidung und Atemmasken verfügen, einen Teil ihrer Bestände den Wohlfahrtsverbänden zur Verfügung zu stellen könnten.

"Die derzeitige Situation ist absolut parado"», sagte Pflegeberufekammer-Präsidentin Patricia Drube. "Alles bereitet sich auf die Versorgung von Intensivpatienten vor. Gleichzeitig können die Schutzmaßnahmen, die dazu beitragen, dass besonders gefährdete Menschen gar nicht erst zu Intensivpatienten werden, nicht gewährleistet werden." Besonders wichtig sei zudem, das Pflegepersonal zu schützen.

18:41 Uhr - G20 stemmt sich mit fünf Billionen US-Dollar gegen die Krise

Die G20 hat schon in der Finanzkrise 2008/2009 eine wichtige Rolle gespielt. Jetzt demonstriert die Gruppe der wichtigsten Wirtschaftsmächte den Willen zum gemeinsamen Kampf gegen die Corona-Krise und will bei der Bekämpfung der Pandemie an einem Strang ziehen. Die Weltwirtschaft wird dabei zunächst mit insgesamt fünf Billionen US-Dollar gestützt. Bei einem Videogipfel einigten sich die Staats- und Regierungschefs am Donnerstag darauf, konkrete Maßnahmenpakete zur Eindämmung der Pandemie und Abfederung der wirtschaftlichen Folgen zu erarbeiten. "Wir bekennen uns nachdrücklich dazu, dieser gemeinsamen Bedrohung geeint entgegenzutreten", hieß es in ihrer Abschlusserklärung.

18:29 Uhr - In Italien steigt die Zahl der Todesopfer weiter drastisch an

In Italien steigt die Zahl der Todesopfer und Infizierten erneut deutlich an. Binnen 24 Stunden seien 662 Menschen der Lungenkrankheit Covid-19 erlegen, teilen die Behörden mit. Die Gesamtzahl sei damit auf 8165 gestiegen. Zudem sei bei inzwischen 80.539 Menschen das Coronavirus nachgewiesen worden, am Mittwoch seien es noch 74.386 landesweit gewesen.

18:22 Uhr - China kämpft gegen "importierte Infektionen"

Das bei der Bekämpfung des Coronavirus fortgeschrittene China hat die Schließung seiner Grenzen für Ausländer angekündigt. Die Maßnahme trete ab Samstag in Kraft, teilte das Außenministerium in Peking am Donnerstag auf seiner Internetseite mit. Ein Grund für die Schließung wurde zunächst nicht genannt. Beobachter in Peking gingen aber davon aus, dass eine von Ausländern ausgelöste zweite Infektionswelle mit dem Erreger Sars-CoV-2, dem Auslöser der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19, verhindert werden solle. Nur für Diplomaten sowie für als besonders notwendig erachtete Fachkräfte und Geschäftsleute sowie in humanitären Notfällen blieben die Grenzen offen, hieß es in der Mitteilung.

China, wo die Coronavirus-Krise Ende vergangenen Jahres ihren Ausgang nahm, kämpft nach eigenen Angaben inzwischen mehr mit "importierten" Infektionen. So hatte die Pekinger Gesundheitskommission am Montag mitgeteilt, es seien 39 weitere Infektionen bei aus dem Ausland eingereisten Personen nachgewiesen worden. Innerhalb des Landes gab es dagegen nach offiziellen Angaben keine neuen Infektionen mehr. China ist mit knapp 82.000 Infizierten weiter das am stärksten betroffene Land, allerdings dicht gefolgt von Italien mit über 74.000 Infizierten.

18:16 Uhr - Deutsche Zahnärzte haben Angst um ihre Existenz

Zahnärzte in Deutschland machen sich in der Corona-Krise Sorgen wegen existenzbedrohender Einnahmeausfälle. Da nur dringende Behandlungen durchgeführt werden sollten, gebe es viel weniger zu tun, sagte der Pressebeauftragte des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ), Joachim Hüttmann. Ein großer Teil der Praxen habe Kurzarbeit angemeldet und/oder Teile der Belegschaft nach Hause geschickt. Für Praxen ohne ausreichende Rücklagen könne das existenzbedrohend sein.
Auch die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) spricht von existenziellen Problemen. "Steuert hier die Bundesregierung nicht gegen, droht vielen Praxen die Insolvenz beziehungsweise frühzeitige Aufgabe", sagte Kammer-Präsident Peter Engel kürzlich. Zudem mangelt es laut dem Zahnärzte-Verband FVDZ in den Praxen an Hilfsmitteln für den Schutz vor dem Virus. "Wir brauchen Handschuhe, Mund-Nasenschutz, Händedesinfektion und Flächendesinfektion, sonst werden die Praxen schließen müssen", sagte Hüttmann.

17:47 Uhr - Mordanklage gegen Urlauber in Südafrika - wegen Corona

In Südafrika droht einem Touristen eine Anklage wegen versuchten Mordes, weil er trotz Covid 19-Infektion vom Krüger-Nationalpark aus weitergereist ist. "Diese Person wird wegen versuchten Mordes angeklagt werden", sagte Polizeisprecher Vishnu Naidoo am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Der Mann befinde sich nun in Quarantäne. Obwohl der Urlauber positiv auf Corona getestet wurde, habe er sein Hotel verlassen und noch mit anderen Menschen Kontakt gehabt, berichten südafrikanische Medien übereinstimmend.

Über die Nationalität des Touristen gibt es widersprüchliche Angaben. Es gibt Gerüchte, wonach es sich bei dem Urlauber um einen Deutschen handelt.

In Südafrika tritt am Donnerstag um Mitternacht eine dreiwöchige Ausgangssperre in Kraft. Die Regierung in Pretoria fürchtet, das Virus könne verheerende Auswirkungen auf die Bevölkerung in Townships und knapp acht Millionen HIV-Patienten im Land haben. In Südafrika sitzen derzeit noch mehrere tausend deutsche Urlauber fest.

17:17 Uhr - Ärztepräsident rät dazu, einfache Schutzmasken zu tragen

Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat an die Bevölkerung appelliert, Schutzmasken zu tragen: "Mein Rat: Besorgen Sie sich einfache Schutzmasken oder basteln Sie sich selbst welche und tragen Sie diese im öffentlichen Raum", sagte der Präsident der Bundesärztekammer (BAEK) der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Diese Masken garantieren keinen Schutz vor Ansteckung. Aber sie können ein wenig helfen, das Risiko zu verringern, andere anzustecken oder selbst angesteckt zu werden."

Reinhardt betonte: "Das Tragen auch von einfachen Masken kann bei der Eindämmung des Virus sinnvoll sein." Die einfachen Masken aus Stoff oder anderen Materialien seien zwar nur ein Hilfskonstrukt. "Aber sie sind besser als nichts, weil sie die Atemluft filtern", begründete er seinen Appell.

Zugleich mahnte der Ärztepräsident die Bevölkerung dringend, nur einfache Masken zu nutzen. "Wichtig: Bestellen Sie sich keine professionellen Schutzmasken im Internet oder kaufen solche", sagte Reinhardt. "Wenn Sie nicht im Gesundheitswesen tätig sind oder entsprechende Vorerkrankungen haben, dann brauchen Sie keine FFP2- oder FFP3-Masken."

Die professionellen Schutzmasken würden von anderen dringender benötigt, erklärte Reinhardt in der NOZ: "Erkrankte sollten sie tragen, wenn sie Umgang mit anderen Menschen haben. Vor allem aber Ärzte und Pfleger, die sich um Erkrankte kümmern, brauchen diese Masken, um nicht selbst zu erkranken und zu Überträgern zu werden." Wenn ein Covid-Erkrankter und sein Pfleger oder Arzt eine FFP2-Maske trage, "ist der Schutz schon sehr hoch. Und das ist derzeit entscheidend."

17:00 Uhr - Neue Online-Plattform zeigt, ob es in Ihrem Krankenhaus noch Platz gibt

In Deutschland sind kurzfristig weit mehr als 10.000 freie Intensivbetten zur Behandlung von schwer erkrankten Virus-Patienten verfügbar. Man sei "im Augenblick – heute, morgen, übermorgen gerüstet", sagt Professor Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin bei einer Pressekonferenz mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Donnerstag. Jetzt gehe es an die Koordination dieser Betten. Dazu hat die Vereinigung mit Hilfe des Bundesministerium für Gesundheit die Online-Plattform "Divi Intensivregister" zur Verfügbarkeit und Verteilung von Intensivbetten geschaffen. Bereits 670 Kliniken in Deutschland sind registriert und auch Sie können sich auf "Divi Intensivregister" jetzt jederzeit informieren.

16:46 Uhr - Ist das Virus in Italien möglicherweise schon früher ausgebrochen?

In Italien untersuchen Wissenschaftler, ob das Coronavirus möglicherweise schon früher ausgebrochen ist. Im dritten Quartal 2019 habe es eine signifikant höhere Zahl von Grippeerkrankungen und Lungenentzündungen in der Lombardei gegeben, sagt der Epidemiologe Adriano Decarli an der Universität Mailand. Er spricht von Hunderten Fällen mehr als üblicherweise, teilweise seien Patienten gestorben. Besonders die Umgebung von Mailand und Lodi sei betroffen gewesen. Die Lombardei im Norden Italiens leidet am stärksten unter der Epidemie. Bislang gilt der 21. Februar 2020 als der Tag, an dem erstmals eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen wurde.

16:24 Uhr - Stadt Menden richtet Lager für Quarantänebrecher ein

Wer sich in der Stadt Menden (NRW ) nicht an die Quarantäne-Vorschriften hält, muss damit rechnen, zwangsweise vorerst in eine Turnhalle umziehen zu müssen. Dort hat die Stadt ein provisorisches Lager mit 17 Feldbetten errichtet. Es solle in erster Linie der Abschreckung dienen, sagte Sebastian Arlt, Corona-Krisenstabsmanager der Stadt im Sauerland. Sollten sich mit dem Coronavirus Infizierte oder unter häusliche Quarantäne gestellte Verdachtsfälle nicht an die Isolationsauflagen halten, würden sie dorthin kommen. "Wir haben keinen akuten Fall, wollen aber auf jeden Fall vorbereitet sein", sagte Arlt. Die "Westfalenpost" hatte zuvor berichtet.

Die Städte seien nach dem Infektionsschutzgesetz dazu verpflichtet, Sorge dafür zu tragen, potenziell Infizierte, die andere gefährden, weil sie nicht zu Hause bleiben, aus dem Verkehr zu ziehen. Dafür müssten auch Räumlichkeiten vorgehalten werden. "Wir können die ja nicht einzeln in ihrer Wohnung bewachen", sagte Arlt. Eine Unterbringung in der Halle sei dabei nicht als Strafe, sondern als Ultima Ratio zum Schutz der Allgemeinheit zu sehen. "Das sind wir den Menschen, die sich ja in allergrößter Mehrzahl gesetzeskonform verhalten, schuldig."

15:58 Uhr - Madrid: Pfleger klatschen für geheilten Corona-Patienten

Auch in Spanien breitet sich das Corona-Virus immer weiter aus. In der Hauptstadt Madrid sind die Krankenhäuser genau wie in Italien und wohl bald auch in Deutschland an ihrer Belastungsgrenze. Umso schöner sind diese Szenen aus einem madrilenischen Krankenhaus, die Krankenpflegern und Patienten Mut machen dürften: Der erste geheilte Corona-Patient darf das Krankenhaus verlassen und bekommt von den Pflegern und Ärzten tosenden Beifall. Das Video sehen Sie hier.

15:53 Uhr - KEINE Quarantäne für Einreisende aus Nicht-EU-Staaten

Das Corona-Krisenkabinett der Bundesregierung hat sich nicht auf eine bundeseinheitliche Verpflichtung zur häuslichen Quarantäne nach Einreise aus einem Nicht-EU-Staat verständigt. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr, stieß ein entsprechender Vorschlag aus dem Innenministerium auf wenig Resonanz und wurde deshalb am Donnerstag nicht auf die Tagesordnung gesetzt.

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus war überlegt worden, aus Nicht-EU-Staaten ankommende Reisende für zwei Wochen in häusliche Quarantäne zu schicken. Da für die meisten Nicht-EU-Bürger derzeit ein Einreiseverbot gilt und auch EU-Bürger nur weiterreisen dürfen in ihr Heimatland, hätte dies im Wesentlichen Deutsche und Ausländer mit Aufenthaltserlaubnis und Wohnort in Deutschland betroffen. Einzelne Kommunen haben zudem Verfügungen erlassen, die Rückkehrer aus Risikogebieten zur Quarantäne verpflichten.

15:42 Uhr - Hannover: Behelfskrankenhaus für Corona-Patienten auf Messegelände geplant

Auf dem Messegelände in Hannover soll ein Behelfskrankenhaus zur Behandlung von Corona-Patienten eingerichtet werden. Dort sollten weniger schwer Erkrankte behandelt werden können, sagte Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) am Donnerstag in Hannover. Das Krankenhaus soll auf zwei Messehallen verteilt über 500 Betten verfügen. Wie Bauminister Olaf Lies (SPD) erklärte, sei das Land mit weiteren Kommunen zur Einrichtung von Behelfskrankenhäusern im Gespräch.

Geprüft wird außerdem die Nutzung von Reha-Kliniken in Niedersachsen, um rund 1.200 gewöhnliche, nicht am Coronavirus erkrankte Patienten aus den Krankenhäusern dorthin zu verlegen. Diese haben dann zusätzliche Kapazitäten für Corona-Patienten.

15:10 Uhr - Fast 6.000 Corona-Patienten in Deutschland wieder genesen

"Wir stehen gerade am Anfang, die Epidemie gegen Corona zu bekämpfen. Die Zahlen werden weiter steigen", sagte RKI-Chef Lothar Wieler heute in Berlin. Allerdings gibt es auch gute Nachrichten: laut Schätzungen des Robert Koch Instituts sind 5.900 Menschen in Deutschland nach ihrer Covid 19-Infektion inzwischen wieder genesen.

14:52 Uhr - Frankreich bittet Bundeswehr um Hilfe

Das französische Gesundheitssystem scheint an seine Grenzen zu kommen. Jetzt hat Paris wohl die Bundeswehr um Hilfe beim Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus gebeten, wie das Nachrichtenmagazin Spiegel berichtet. Unter anderem werden wohl dringend Helikopter benötigt, um Corona-Patienten zu verlegen.

Auch die thüringische Stadt Jena bittet die Bundeswehr im Hilfe. Dabei gehe es um die Bereitstellung von Zelten, die etwa zur Unterbringung von Leichterkrankten in Kliniknähe genutzt werden könnten, sagt Stadtsprecher Kristian Philler dem Sender MDR Thüringen. Es gehe ausschließlich um materielle Hilfe und nicht um Personal. Einen Bundeswehr-Sprecher zitiert der MDR mit der Aussage, es sei noch nicht über den Antrag entschieden.

14:48 - Schweiz kontrolliert Versammlungsbeschränkungen mit Handy-Daten

In Deutschland wird noch heftig über die Nutzung von Handy-Daten zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuen Coronavirus gestritten, die Schweiz ist einen Schritt weiter. Dort wird die Versammlungsbeschränkungen anhand der Mobiltelefondaten des staatlichen Telekomkonzerns Swisscom überprüft. Die ausgewerteten Informationen seine einen Tag alt und stammten nicht aus privaten Umgebungen wie etwa Wohnungen, erklärt Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit. "Es ist eine reine Abbildung der Mobilität in der Vergangenheit im öffentlichen Raum."

14:38 Uhr - Der spanische König Felipe besucht riesiges Feldkrankenhaus in Madrid

King Felipe VI of Spain visits field hospital in Ifema in Madrid on Thursday, 26 March 2020Pictured: King Felipe VIRef: SPL5159036 260320 NON-EXCLUSIVEPicture by: GTres / SplashNews.comSplash News and PicturesLos Angeles: 310-821-2666New York: 212-61
King Felipe VI Of Spain Visits Field Hospital In Ifema In Madrid
© GTres / SplashNews.com

Der spanische König Felipe VI. hat das in der Corona-Krise zu einer riesigen Klinik umfunktionierte Messezentrum Ifema in Madrid besucht. Mit Schutzmaske und Handschuhen bekleidet wollte sich der Monarch selbst ein Bild von der Lage in dem am Wochenende in Rekordzeit eröffneten Feldkrankenhaus machen. Zunächst waren in mehreren Hallen fast 1400 Betten eingerichtet worden, insgesamt könnte die Ifema Platz für bis zu 5000 Patienten bieten - mehr als jede andere Klinik in Spanien. Auch Intensivpatienten sollen dort betreut werden.

"Dies ist ein Ort der Hoffnung für die Moral ganz Spaniens und unseren gemeinsamen Willen, das Virus zu besiegen", sagte Felipe. Die Ifema-Klinik sei "ein wahres Symbol dafür, wozu wir in der Lage sind, wenn wir gemeinsam für ein gemeinsames Ziel arbeiten."

14:20 Uhr - Rund 200.000 Anfragen nach Corona-Hilfen bei Sparkassen

Die Nachfrage nach Hilfsdarlehen der staatlichen Förderbank KfW ist nach wie vor riesig. Alleine bei den Sparkassen seien bis zum Donnerstagmittag rund 200.000 Anfragen von Unternehmen und Selbstständigen eingegangen, erklärt der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV). In vielen Fällen könnten die Institute direkt helfen, da keine Förderkredite benötigt werden. Teilweise seien aber Kreditvergaben ohne eine vollständige Risikoübernahme durch den Staat gar nicht möglich. Bei der KfW lagen Stand Mittwochabend 195 Anfragen für Corona-Sonderkredite im Volumen von insgesamt 4,8 Milliarden Euro vor.

14:09 - China beschränkt internationale Flüge massiv

Die chinesischen Fluggesellschaften müssen ihre internationalen Routen auf nur noch eine Verbindung pro Land reduzieren. Zugleich sei nur noch maximal ein Flug pro Woche zugelassen, teilt Chinas Luftfahrtaufsicht mit. Ausländische Airlines werden ebenfalls aufgefordert, die Anzahl der Flüge nach China auf nicht mehr als einen Flug pro Woche zu beschränken. Zudem werden die Fluggesellschaften angewiesen, die Auslastung der Maschinen auf 75 Prozent zu begrenzen, um das Ansteckungsrisiko einzudämmen. Die Vorgaben sollen ab Sonntag gelten.

14:00 Uhr - Personalengpässe bei Lebensmittelversorgung

 17.03.2020, Berlin, Deutschland - Pressekonferenz: Auswirkungen des Corona-Virus auf die Ernaehrungsindustrie, Landwirtschaft und den Lebensmitteleinzelhandel. Foto: Julia Kloeckner, CDU, Bundesministerin fuer Ernaehrung und Landwirtschaft. *** 17 0
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner beklagt Personalengpässe in der Versorgung
© imago images/Reiner Zensen, Reiner Zensen via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner beklagt Personalengpässe in der Lebensmittelversorgung. Die Reisebeschränkungen für ausländische Saisonarbeitskräfte mache sich bemerkbar, sagt sie. Dies gelte für Schlachtbetriebe und Molkereien. Es gehe nicht nur um die Spargelernte sondern auch um die Aussaat von Getreide, wo Personal fehle. Man setze jetze auf Hilfe etwa von Studenten.

13:53 Uhr - 2500 neue Infektionen in der Lombardei

Nord-Italien kommt in Sachen Infektionszahlen nicht zur Ruhe: Gegenüber dem Vortag ist die Zahl der Coronavirus-Infektionen in der Lombardei um 2500 Fälle gestiegen, wie der Gouverneur der norditalienischen Region mitteilt. Die sei "keine sonderlich gute" Entwicklung.

13:50 Uhr - Spahn stellt Lockerung von Einschränkungen nach Ostern in Aussicht

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat in der Virus-Krise eine Lockerung der Ausgangsbeschränkungen nach Ostern in Aussicht gestellt. Voraussetzung dafür sei aber, dass die Auflagen der Behörden bis dahin "konsequent" eingehalten würden, sagte Spahn in Berlin.

13:37 Uhr - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn spricht von „Ruhe vor dem Sturm"

German Health Minister Jens Spahn arrives for a news conference about the spread of coronavirus disease in Berlin, Germany, Thursday, March 26, 2020. The new coronavirus causes mild or moderate symptoms for most people, but for some, especially older
32A0F4004572D1C6.jpg
© AP, Annegret Hilse, MDA

Bundesgesundheitsminsiter Jens Spahn sieht den Höhepunkt der Corona-Epidemie in Deutschland ncoht nicht erreicht: "Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm – niemand kann genau sagen was uns in den nächsten Wochen erwartet."

Das Thema der Handydaten-Nutzung zur Bekämpfung der Virusausbreitung, für das er viel Kritik einstecken musste, ist für ihn noch nicht vom Tisch. "Diese gesellschaftliche Debatte braucht es aus meiner Sicht", sagt Spahn. Bis zur Entwicklung eines Impfstoffs und eines Medikaments zur Behandlung gelte es, Kontaktpersonen von Infizierten "sehr, sehr schnell" nachzuvollziehen und diese unter Quarantäne stellen. Dieses per Hand zu machen, stoße bei wachsenden Zahlen in den Gesundheitsämtern an Kapazitätsgrenzen. "Ohne Kontaktnachverfolgung wird es nicht gehen."

13:36 - Coronakrise erfasst US-Jobmarkt - Rekordzahl von Arbeitslosenanträgen

Die Coronavirus-Krise schlägt voll auf den US-Jobmarkt durch und konfrontiert den Staat mit einer Rekord-Flut von Anträgen auf Arbeitslosenhilfe. In der vergangenen Woche stellten knapp 3,3 Millionen Amerikaner einen entsprechenden Erstantrag, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einer Million Anträgen gerechnet.

13:15 Uhr - Weit über 10.000 Intensivbetten in Deutschland rasch verfügbar

In Deutschland sind kurzfristig weit über 10.000 freie Intensivbetten zur Behandlung von schwer erkrankten Virus-Patienten verfügbar. "Wir sind im Augenblick – heute, morgen, übermorgen – gerüstet", sagt Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. Mittlerweile beteiligten sich etwa 60 Prozent aller Krankenhäuser an einer Online-Plattform zur Verfügbarkeit von Intensivbetten. Am Donnerstagmorgen seien 5600 Betten freigewesen, zusätzlich wären weitere 5700 Betten innerhalb von 24 Stunden freizumachen.

13:12 Uhr – NRW-Innenminister Reul: Normalisierung des Alltags wird schrittweise erfolgen

NRW-Innenminister Herbert Reul geht nicht davon aus, dass die Beschränkungen wegen der Corona-Krise alle zur gleichen Zeit aufgehoben werden können. "Ich bin sehr sicher, egal wann auch immer die Normalisierung wieder beginnt, wird sie nicht auf einen Schlag mit einem Punkt sein." Man werde sicherlich stufenweise vorgehen. Virologen wiesen darauf hin, dass man bei Jüngeren zuerst beginnen könne.

Das ganze Interview mit Herbert Reul sheen sie im Video.

12:30 Uhr - NRW-Innenminister Herbert Reul: Drastische Einzelfälle bei Verstößen gegen Kontaktverbot

Streit um Toilettenpapier oder verbotenes Fitnesstraining in großer Gruppe: Die Behörden in NRW haben in den ersten Tagen seit Verhängung drastischer Corona-Maßnahmen knapp 250 Verstöße gezählt. Der größte Teil davon seien Verstöße gegen das Kontaktverbot im öffentlichen Raum, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Donnerstag in Düsseldorf. Er betonte, die weit überwiegende Zahl der Menschen halte sich an die Regeln.

Zu den drastischsten Fällen gehöre eine Gruppe von rund 20 Personen, die auf einem Spielplatz in Bochum Fitnessübungen gemacht hätten, sagte Reul. Als sie sich weigerten, die verbotene Ansammlung aufzulösen, seien sie zur Polizei gebracht worden. In Köln sei es zu einem handfesten Streit mit einer betagten Dame gekommen, die im Supermarkt mehr als die erlaubten zwei Pakete Toilettenpapier kaufen wollte. Die Seniorin habe sich mit einem "gezielten Schlag" gewehrt.

12:00 Uhr - Knapp 40.000 Covid-19-Infizierte in Deutschland

LAND INFIZIERTE TODESFÄLLE
Italien                         74.386         7.503 
USA                         69.197           938
Spanien                 49.515         3.647 
Deutschland           39.355           222
Frankreich                25.604        1.331
Weltweit              480.446       21.571

Die Johns Hopkins University hat die Anzahl der Infizierten und die Todesfälle der Coronavirus-Pandemie aktualisiert. Zahlen für die einzelnen Bundesländer entnehmen Sie dieser interaktiven Karte.

Die wichtigsten Videos zur Corona-Krise finden Sie hier

11:36 Uhr - Umfrage: Union klettert auf 36 Prozent - Grüne rutschen ab

Die Union legt in der Wählergunst einer Forsa-Umfrage zufolge auf einen neuen Höchstwert seit Jahren zu: CDU und CSU würden im RTL/ntv-Trendbarometer bei einer Bundestagswahl danach 36 Prozent der Stimmen erhalten. Alle Ergbnisse unseres Trendbarometers haben wir hier zusammengefasst.

11:28 Uhr - Von der Leyen kündigt EU-Vorratslager für Schutzausrüstung an

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat ein europäisches Vorratslager für medizinische Geräte wie Beatmungsgeräte, Masken und Laborbedarf angekündigt. "Die
Kommission wird 90 Prozent dieses strategischen Vorrats über das Programm RescEU finanzieren", sagt sie im Europaparlament. Man habe mit 25 Mitgliedstaaten gemeinsame Ausschreibungen etwa für Test-Kits, Beatmungsgeräte und Schutzausrüstung gestartet.
Besonders kleinere EU-Staaten sind auf diese Hilfe angewiesen.

11:25 Uhr - 500.000 Corona-Test in Deutschland pro Woche

Der Virologe Christian Drosten führt die vergleichsweise niedrige Toten-Zahl in Deutschland auf die zahlreichen Tests zurück. Schätzungsweise gebe es eine halbe Million Tests in der Woche. Charite-Vorstandschef Heyo Kroemer ergänzt, Deutschland habe auch früher als andere von der Pandemie betroffene Länder angefangen zu testen.

11:05 Uhr - Trotz Verbots: Dinner mit Kerzenschein in Berliner Lokal

In einem Lokal in Berlin-Kreuzberg haben sich vier Freunde trotz Kontaktverbot zu einem Candle-Light-Dinner getroffen. Sie ließen sich hinter abgeklebtem Fenster und bei ausgeschaltetem Licht mit Essen und Trinken verköstigen. Das hat die Polizei mitgeteilt. Der Tisch sei voll gedeckt gewesen. Die Beamten haben das verbotene Treffen beendet. Auf die Runde dürften nun Konsequenzen zukommen.

Restaurants in Berlin sind seit Tagen komplett geschlossen, um die Weiterverbreitung des Coronavirus einzudämmen. Zusammenkünfte von mehr als zwei Menschen, die nicht zu einer Familie gehören, sind nach der Berliner Eindämmungs-Verordnung nicht erlaubt. Die Polizei kontrolliert rund um die Uhr, ob sich die Einwohner an die Beschränkungen halten. Allein in der Nacht zum Donnerstag wurden 19 Strafanzeigen sowie 44 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten geschrieben.

10:58 Uhr Chinas Präsident Xi: Bekommen Lage immer besser in Griff

In China tragen die Bemühungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie nach Angaben von Präsident Xi Jinping immer mehr Früchte. Die Lage verbessere sich weiter, sagt der Staatschef. Er kündigt an, die Maßnahmen entsprechend der wirtschaftlichen Lage und der Fortschritte bei der Virus-Bekämpfung im In- und Ausland anzupassen. Auch werde China weiterhin anderen Ländern seine Unterstützung beim Kampf gegen die Epidemie anbieten.

10:45 Uhr - Bundespräsident fordert in Corona-Krise mehr Solidarität in Europa

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat mehr Solidarität in der EU in der Corona-Krise gefordert. "Unser Blick muss weiter reichen als bis zum nächsten Grenzzaun", sagte der Bundespräsident in einer über soziale Netzwerke verbreiteten Videobotschaft.

10:26 Uhr - Berliner Charite nimmt fünf Coronavirus-Patienten aus Italien auf

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller kündigt an, in der Charite fünf Coronavirus-Patienten aus Italien aufzunehmen. "Die Grenzen mögen kurzfristig geschlossen sein, unsere europäische Solidarität darf dagegen keine Ländergrenzen kennen", sagt Müller im Abgeordnetenhaus.

10:10 Uhr - Seehofer: Keine vorzeitige Lockerung der Ausgehbeschränkungen aus ökonomischen Gründen

Bundesinnenminister Horst Seehofer will die Ausgehbeschränkungen in Deutschland nicht vorschnell lockern, auch nicht aus wirtschaftlichen Gründen. "So lange das Virus so wütet, ist der Schutz der Menschen alternativlos", sagte er der Süddeutschen Zeitung. Eine "Exit-Strategie" dürfe es erst geben, wenn sich das Virus nicht weiter derart aggressiv ausbreite. Wirtschaftliche Interessen dürften laut Seehofer den Schutz von Menschenleben nicht überlagern.

10:03 Uhr - US-Arztserien spenden Masken und Schutzkleidung

Greys Anatomy Ellen Pompeo Patrick Dempsey
Greys Anatomy-Stars Ellen Pompeo und Patrick Dempsey

Die Lebensretter aus dem Fernsehen tun in Corona-Zeiten auch im echten Leben etwas Gutes. Zwar sind die Dreharbeiten für TV-Serien wie "Grey's Anatomy", "Pose" oder "Seattle Firefighters - Die jungen Helden" eingestellt, doch die Macher mehrerer Produktionen sind noch einmal aktiv geworden und haben lebenswichtige Requisiten eingesammelt. Bei steigender Zahl von Covid-19-Erkrankungen in den USA und Knappheit von Atemschutzmasken, Handschuhen und Schutzkleidung helfen Krankenhausserien mit eigenen Utensilien aus, die sonst bei Dreharbeiten zum Einsatz kämen.

Ein Lastwagen voll mit Hilfsmittel-Spenden der Serien "Grey's Anatomy" und "Seattle Firefighters" wurden an einem Universitätskrankenhaus in Los Angeles abgeliefert, wie der Sender "ABC11" am Dienstag berichtete. Vielerorts klagen Helfer in den USA über Engpässe bei der Versorgung.

09:50 Uhr - Beatmungsgeräte: Türkei erschwert Export, Großbritannien kurbelt eigenen Produktion an

Die Türkei bremst den Export medizinischer Geräte für die Behandlung von Atemwegserkrankungen. Die Regierung in Ankara ordnet an, dass dafür ab sofort besondere Genehmigungen nötig seien. In der Türkei sind bislang 59 Menschen an dem Corona-Virus gestorben, 2433 haben sich angesteckt.

Großbritannien kurbelt die Herstellung von Beatmungsgeräten an. Derzeit gebe es 8000 Geräte, weitere 8000 sollten in rund einer Woche dem Gesundheitssystem zur Verfügung stehen, sagt der Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Edward Agar, der BBC. Nach seinem Worten gibt es mehrere Zusagen von Firmen nach dem dringenden Aufruf der Regierung, Beatmungsgeräte herzustellen.

09:35 Uhr - Condor will Überbrückungskredit verlängern lassen

Der Ferienflieger Condor will einem Bericht zufolge den vom Staat verbürgten Überbrückungskredit verlängern lassen. Einen entsprechenden Antrag habe das Unternehmen bereits gestellt, schreibt das Fachmagazin "fvw". Grund seien Unsicherheiten in Folge der weltweiten Coronavirus-Krise, die auch den Käufer, die polnische Luftverkehrs-Holding und LOT-Mutter PGL erfasst haben.

Condor wollte zu dem Bericht am Donnerstag keine Stellung nehmen. Noch ist der von den Gläubigern verabschiedete Schutzschirmplan nicht rechtskräftig, so dass die vereinbarte Übernahme noch nicht vollzogen werden kann. Condor hat bislang stets erklärt, dass dem Geschäft seitens der PGL nichts im Wege stehe.

Der Kredit über 380 Millionen Euro wurde von der staatlichen KfW-Bank gewährt, wobei der Bund und das Land Hessen als Bürgen aufgetreten sind. Das Geld muss nach bisheriger Planung spätestens am 15. April nebst Zinsen zurückgezahlt werden.

Durch die Ausgangs- und Reisebeschränkungen ist die Gesamtzahl der Flüge in Europa in dieser Woche im Jahresvergleich um 60 Prozent gesunken, teilt der Anbieter von Luftfahrt-Daten OAG mit. Dies seien 92.000 Flüge weniger als in der gleichen Woche des Vorjahres.

09:22 Uhr - Ergebnis in 2,5 Stunden: Bosch hat Corona-Schnelltest entwickelt

Bosch entwickelt COVID-19-Schnelltest
Bosch entwickelt COVID-19-Schnelltest
© Bosch, Bosch-Presse

Der Technologiekonzern Bosch hat zusammen mit Randox Laboratories ein Analysegerät für Corona-Schnelltests entwickelt. Das Gerät mit dem Namen Vivalytic könne zehn Atemwegserreger gleichzeitig innerhalb von zweieinhalb Stunden diagnostizieren. Das Analysegerät für die vollautomatisierten Tests ist schon seit Februar erhältlich, die Testkartuschen für den Covid-19-Erreger sollen nach der Zulassung ab April verfügbar sein.

"Mit dem Bosch COVID-19-Schnelltest wollen wir einen Beitrag zur möglichst raschen Eindämmung der Corona-Pandemie leisten. Infizierte Patienten können schneller identifiziert und isoliert werden", sagt Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung.

Bosch will die Testvorrichtungen Laboren, Krankenhäusern und Arztpraxen anbieten. Der Preis des Apparates sei in etwa so hoch wie der von konkurrierenden Produkten. Eine Kartusche kostet einer Sprecherin zufolge einen höheren zweistelligen Eurobetrag.

09:05 Uhr - Polizei: Notruf 110 ist keine Corona-Bürgerhotline

Die Polizei bittet darum, die Notruf-Nummer 110 nicht für Fragen rund um die Maßnahmen gegen das Coronavirus zu nutzen. Auch für medizinische Fargen sind die Beamten nciht zustämndig. Menschen mit dringenden Problemen kommen teilweise nicht durch, weil die Leitungen blockiert sind.

09:00 Uhr - Kramp-Karrenbauer: Bundeswehr ist für Krisenhilfe gerüstet

Die Bundeswehr kann nach den Worten von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer mit vielen Reservisten bei der Bewältigung der Corona-Krise mithelfen. Es gebe eine große Hilfsbereitschaft unter den Reservisten, sagt die CDU-Politikerin im ZDF. Das bedeute, dass es genügend Menschen gebe, die bereit seien in der Krise zu helfen, auch wenn die Krise länger andauere. So sei ein hohe Zahl an Reservisten über den Verband organisiert. 28.000 seien schon an bestimmte Stellen beordert worden. Zudem gebe es sehr viele frei verfügbare Reservisten. Fast 10.000 davon hätten sich schon gemeldet. 240 sehr Qualifizierte würden bereits eingesetzt etwa als Sanitätspersonal in Bundeswehrkrankenhäusern.

08:30 Uhr - Zwei Ortsteile in Jessen (Sachsen-Anhalt) in Quarantäne

Wegen der hohen Anzahl von Coronavirus-Infizierten sind zwei Ortsteile der Stadt Jessen (Elster) in Sachsen-Anhalt von der Außenwelt abgeschirmt: Jessen und Schweinitz stehen unter Quarantäne. Seit diesem Donnerstagmorgen, 7.00 Uhr, kontrollieren Feuerwehrleute und Polizisten die Zufahrtsstraßen, wie der Sprecher des Landkreises Wittenberg bestätigte. Die Quarantäne ist bis zum 10. April angekündigt.

Dem Sprecher zufolge sind rund 8.000 Einwohner betroffen. Anlass für die Maßnahmen ist ein Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim. Von 16 Infizierten mussten bereits drei ins Krankenhaus gebracht werden.

08:20 Uhr - Verbraucherschutz warnt vor Globuli "gegen Covid-19"

Immer wieder Fakenews zum Coronavirus: Über einen regionalen Brandenburger Email-Verteiler wurde die Information verbreitet, dass es angeblich Globuli gäbe, die vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen. Das ist falsch, wie die Verbraucherschützzentrale warnt - mehr dazu hier.

07:52 Uhr - Gelähmte Olympiasiegern Kristina Vogel im RTL-Interview

"Ich gehe nur raus, wenn's wirklich, wirklich notwendig ist", erklärt die ehemalige Weltklasse-Bahnradsportlerin Kristina Vogel. Seit einem schweren Trainingsunfall ist die 29-Jährige querschnittsgelähmt. In der Coronavirus-Pandemie gehört sie dadurch zur Risikogruppe. Was das für Vogel bedeutet - und wie sie damit umgeht, dazu mehr im RTL-Interview.

07:35 Uhr - Klinikbetreiber Fresenius will Zahl der Intensivbetten erhöhen

Von derzeit rund 28.000 Intensivbetten in Deutschland stehen knapp 1000 in den Helios Kliniken von Europas größtem privater Klinikbetreiber Fresenius. "Wir werden die Zahl wohl nicht verdoppeln können, aber wir werden sie ganz erheblich steigern", sagt Vorstandschef Stephan Sturm der "Wirtschaftswoche". "Wir arbeiten daran, Operationssäle bei Bedarf in Intensivstationen umwandeln zu können, und versuchen, zusätzliche Beatmungsgeräte zu beschaffen."

Zudem könne der Konzern im Krisenfall Personal und Ausrüstung dorthin verschieben, wo die Not am größten sei, sagte Sturm. Hygieneartikel wie Masken und Handschuhe seien ausreichend vorhanden. "Wir haben relativ früh relativ große Mengen geordert und auch erhalten. Derzeit sehe ich keinen Engpass."

Trotzdem blickt er mit Sorge auf eine weitere Zuspitzung der Lage in der Coronavirus-Krise. "Ich kann nicht garantieren, dass unser Personal und unsere Ausrüstung zum Höhepunkt der Krise ausreichen werden", sagte Vorstandschef Stephan Sturm. Er könne aber versichern, "dass wir alles Menschenmögliche tun werden."

07:28 Uhr - Export-Erwartungen der deutschen Industrie stürzen ab

Die Stimmung unter den deutschen Exporteuren hat sich durch die Corona-Krise massiv verschelchtert. Laut ifo-Institut sind die Experoterwartungen im März im März massiv von minus 1,11 auf minus 19,8 Punkte gefallen. Einen so starken Rückkgang gab es noch nie seit der Wiederverinigung. Grund ist, dass die Corona-Pandemie den weltweit vernetzen Handel ausbremst, davon ist Deutschland als Exportnation besonders betroffen.

In fast allen Industriebranchen sind die Exportaussichten teilweise deutlich gesunken. Besonders hart trifft es die Autoindustrie, auch im Maschinenbau ist der Ausblick düster. Gleiches gilt auch für die Hersteller von Textilien und Bekleidung. Ein vergleichsweise moderater Rückgang ist bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen und in der Chemischen Industrie zu beobachten.

07:18 - Lebensmittelhandel: 700 Prozent mehr Klopapier verkauft

Deutsche, die haufenweise Klopapier-Packungen aus Supermärkten schleppen - diese Bilder sind schon jetzt zu Symbolbildern der Coronakrise geworden. Jetzt liegen erste Zahlen vor und tatsächlich haben die Hamsterkäufe bei Hygieneartikel den Absatz in diesem Segment massiv erhöht. Von Februar zum März 2020 sei eine Steigerung um 700 Prozent zu verzeichnen, sagte Christian Böttcher, Sprecher des Bundesverbands des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH), ohne genaue Zahlen zu nennen.

Das Toilettenpapier nehme beim Kaufverhalten der Deutschen eine Sonderstellung ein, so der Sprecher. Wegen der Angst, man dürfe irgendwann nicht mehr das Haus verlassen, werde gebunkert. Es entstehe eine paradoxe Situation. Böttcher: "Einige wissen nicht, wohin damit. Andere haben zu wenig."

07:06 Uhr - Russland setzt internationalen Flugverkehr aus

Die Regierung in Moskau weist die zivile Luftfahrtbehörde an, sämtliche Linien- und Charterflüge von und nach Russland ab dem 27. März vorerst auszusetzen. Russische Flugzeuge dürfen aber noch ins Ausland fliegen, um gestrandete russische Staatsbürger zurückzuholen oder wenn die Regierung Sondergenehmigungen erteilt.

06:58 Uhr - Deutsches Kreuzfahrtschiff vor Australien: Sieben Covid-19-Fälle

An Bord eines vor Australien ankernden deutschen Kreuzfahrtschiffs sind mindestens sieben Menschen am Coronavirus erkrankt. Es handele sich hierbei um fünf Passagiere und zwei Crewmitglieder, teilte der Bonner Reiseveranstalter Phoenix am Mittwochabend mit. Allen an Bord von "MS Artania" gehe es aber gut, keine der infizierten Personen befinde sich in einem gesundheitlich kritischen Zustand.

Alle Gäste sollten mit eigens gecharterten Flugzeugen voraussichtlich am Samstag aus Australien ausgeflogen werden. Das Schiff bietet laut Phoenix 510 Besatzungsmitgliedern und 1.200 - meist deutschen - Passagieren Platz.

06:42 Uhr - Corona-Krise könnte zu mehr häuslicher Gewalt führen

Die Ausgangsbeschränkungen angesichts der Coronavirus-Pandemie könnten nach Ansicht von Experten zu mehr Gewalt in Familien und Beziehungen (wie Sie Hilfe finden, lesen Sie hier) führen. "Die Situation kann zu erhöhtem Stress führen", sagte die Psychologin Anja Stiller vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen. "Wenn in Familien schon latent Konflikte da waren, können diese eskalieren."

Berlins Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) rechnet deshalb mit einer deutlichen Zunahme der häuslichen Gewalt. Nach Ansicht der Gewerkschaft der Polizei könnte die Kriminalität in der Öffentlichkeit wegen der Corona-Krise sinken, dafür aber hinter verschlossenen Türen steigen. Auch Familienministerin Franziska Giffey rechnet mit steigenden Zahlen bei häuslicher Gewalt.

05:41 Uhr - Zahl der Toten in den USA steigt auf mehr als 1.000

In den USA hat die Zahl der durch das Coronavirus ums Leben gekommenen Menschen am Mittwoch die Marke von 1.000 überschritten. Das geht aus Daten der Universität Johns Hopkins hervor. Demnach starben mittlerweile 1.042 Menschen an Covid-19. Mehr als 69.018 Infizierte wurden bestätigt.

Nur China und Italien haben bislang mehr Infizierte registriert. New York ist die US-Stadt mit den meisten Opfern - hier wurden allein 280 Tote gezählt. Für das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum gelten weitreichende Ausgangssperren. Restaurants, Bars, Schulen, Museen und Broadwayshows sind geschlossen.

05:29 Uhr - Umfrage: Mehrheit der Deutschen rechnet mit noch härten Maßnahmen

Im Kampf gegen das Coronavirus rechnen fast zwei Drittel der Deutschen mit weiteren Einschränkungen der persönlichen Freiheit. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur äußerten 64 Prozent die Erwartung, dass die beschlossenen Maßnahmen zur Vermeidung zwischenmenschlicher Kontakte noch einmal verschärft werden. Nur 20 Prozent glauben nicht daran, 16 Prozent machten keine Angaben.

Die bisher erlassenen Maßnahmen werden von den meisten akzeptiert: 88 Prozent der Befragten sind damit einverstanden. Jeder Dritte (32 Prozent) wünscht sich sogar noch härtere Einschränkungen. Nur acht Prozent der Deutschen halten die Maßnahmen für überzogen.

00:40 Uhr - 14 Tage Quarantäne für Passagiere von Flügen aus Drittstaaten

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus erwägt Deutschland, aus Nicht-EU-Staaten ankommende Reisende für zwei Wochen in häusliche Quarantäne zu schicken. Über entsprechende Überlegungen soll das Corona-Krisenkabinett nach dpa-Informationen an diesem Donnerstag beraten. Zuerst hatten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe darüber berichtet.

00:37 Uhr - New York baut in Corona-Krise provisorische Leichenhalle

25.03.2020, USA, New York: Ein Zelt, das als behelfsmäßige Leichenhalle genutzt werden soll, wird gebaut. Foto: Mary Altaffer/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Ein Zelt, das als behelfsmäßige Leichenhalle genutzt werden soll, wird gebaut.
© dpa, Mary Altaffer, MA fgj

Angesichts ansteigender Totenzahlen in der Corona-Krise hat die Millionenmetropole New York eine provisorische Leichenhalle errichtet. Die weißen Zelte wurden außerhalb des Bellevue Krankenhauses in Manhattan aufgebaut, wie Fotos zeigten und lokale Medien übereinstimmend am Mittwoch berichteten. Die Internetseite «Politico» berichtete unter Berufung auf anonyme Quellen im Heimatschutzministerium, dass erwartet würde, dass die Leichenschauhäuser in der Ostküstenstadt nächste Woche an ihre Kapazitätsgrenze stoßen.

New York hat in der Corona-Pandemie mit etwa 200 Toten nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität mit Abstand die meisten US-Opfer. Landesweit lag die Zahl der Toten am Mittwochabend (Ortszeit) demnach bei rund 900. Für das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum gelten weitreichende Ausgangssperren. Restaurants, Bars, Schulen, Museen und Broadwayshows sind geschlossen.

23:51 Uhr – Aktuelle Zahlen: Mehr als 460.000 Infizierte weltweit

LAND INFIZIERTE TODESFÄLLE
Italien                         74.386         7.503 
USA                         65.174             921
Spanien                 49.515         3.647 
Deutschland           37.323            206
Frankreich                25.600         1.333 
Weltweit              466.836        21.162 

Die UNO nennt die Corona-Pandemie heute eine "Bedrohung für die gesamte Menschheit" und die Zahlen legen das nahe. Innerhalb des letzten Tages wurden fast 50.000 neue Fälle gemeldet. In Deutschland sind es fast 5.000 mehr Infizierte als noch gestern. Ein Abnahme der Neu-Infektionen scheint nicht in Sicht.

Ab hier lesen Sie die Meldungen vom 25. März

ARCHIV - 01.05.2019, Großbritannien, London: Julian Assange, Mitbegründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks, verlässt das Gericht. (zu dpa:Wikileaks-Gründer Assange hofft wegen Coronavirus auf Freilassung) Foto: Matt Dunham/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +
Wikileaks-Gründer Julian Assange
© dpa, Matt Dunham, rc lil bsc kno htf pil gfh jai k

23:27 Uhr - Gericht lehnt Freilassung von Julian Assange ab

Die Anwälte von Wikileaks-Gründer Julien Assange sorgen sich wegen der Ausbreitung des Coronavirus um die Gesundheit ihres Mandanten. Er sei wegen seiner angeschlagenen Gesundheit im Gefängnis besonders gefährdet, so die Anwälte. Sie stellten daher einen Antrag auf Freilassung auf Kaution. Doch daraus wird nichts, der Antrag wurde von einem Londonder Gericht am Mittwoch abgelehnt.

Hier können sie den ganzen Artikel lesen.

21:50 Uhr - Mehr als 1.000 Medizin-Studierende melden sich für freiwillige Corona-Hilfe

Nach einem Aufruf zum freiwilligen Dienst in der Corona-Krise haben sich in wenigen Tagen mehr als 1.000 Studierende der Universitätsmedizin Mainz gemeldet. "Das ist eine großartige Reaktion, mit der wir in dieser Größenordnung nicht gerechnet haben", erklärte der Dekan der Universitätsmedizin, Ulrich Förstermann, am Mittwoch. Das Meldeportal "Ich will helfen" wurde in der vergangenen Woche gestartet. Schon am ersten Tag registrierten sich dort nach Angaben der Hochschule 300 junge Menschen.

Der Aufruf richtete sich an Studierende der Human- sowie der Zahnmedizin. Gefragt sind Tätigkeiten und Qualifikationen wie Gesundheits- und Krankenpflege, Intensivpflege, Kenntnisse bei der Betreuung von Beatmungsgeräten sowie telefonische Beratung von Patienten. Die Helfer werden gemäß ihrer Qualifikation entlohnt.

21:07 Uhr - Aktuelle Zahlen: Mehr als 37.000 Infizierte in Deutschland

Die Johns Hopkins Univeristy meldet jetzt über 37.300 Corona-Fälle in Deutschland. Besonders hohe Zahlen haben nach Angaben der dpa Nordrhein-Westfalen mit fast 9700 Fällen sowie Bayern mit fast 7.300 und Baden-Württemberg mit mehr als 7.200 Fällen. Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit 78,8 die meisten Infektionen.

Die aktuellsten Zahlen für Ihr Bundesland können Sie hier in unserer Grafik nachschauen.

Mehr als 200 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Zwei weitere Deutsche starben nach Auskunft des Robert Koch-Instituts während einer Reise in Ägypten.

Die aktuellen Zahlen weltweit:

  • 81.661 China
  • 74.386 Italien
  • 62.086 USA
  • 47.610 Spanien
  • 37.323 Deutschland
  • 27.017 Iran
  • 25.583 Frankreich
  • 10.897 Schweiz
  • 9.137 Südkorea
  • 8.365 Großbritannien

19:44 Uhr - Merkel noch bis mindestens Anfang nächster Woche in Quarantäne

Die häusliche Corona-Quarantäne von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wird noch mindestens bis Anfang nächster Woche dauern. Auch beim zweiten Test auf das neuartige Coronavirus sei bei Merkel keine Infektion festgestellt worden, teilte ein Regierungssprecher am Mittwoch in Berlin mit. "Die Bundeskanzlerin arbeitet weiterhin aus der häuslichen Quarantäne und wird sich Anfang der kommenden Woche erneut testen lassen."

Regierungssprecher Steffen Seibert hatte schon zuvor gesagt, der Kanzlerin gehe es gut. Sie führe ihre Dienstgeschäfte von zu Hause aus. Merkel stehe auch im engen Kontakt mit den Kabinettsmitgliedern und ihren Mitarbeitern. An diesem Donnerstag will sie an einem Video-Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs der führenden Wirtschaftsmächte (G20) zur Corona-Krise (13.00 Uhr) und an einem Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs zur Bekämpfung der Pandemie im gleichen Format (15.00 Uhr) teilnehmen.

+++Die komplette Chronologie der Coronavirus-Entwicklungen vom 25. März lesen Sie hier.+++