Stichwahl-Krimi in NiedersachsenKein Spitzenamt für die AfD! So hat Niedersachsen gewählt

In Niedersachsen sind die Entscheidungen gefallen!
Zwei Wochen nach der Kommunalwahl mussten die Menschen in 123 Kommunen noch einmal an die Wahlurnen. Besonders im Fokus: Salzgitter. Dort setzte sich Amtsinhaber Frank Klingebiel (CDU) deutlich gegen AfD-Kandidatin Patricia Mair durch. Auch in Hannover und der Region standen wichtige Entscheidungen an.
Gegen AfD-Kandidatin: CDU-OB gewinnt in Salzgitter klar

Frank Klingebiel bleibt an der Spitze von Salzgitter. Der CDU-Politiker kommt nach dem vorläufigen Ergebnis auf 74,7 Prozent der Stimmen, seine Herausforderin Patricia Mair von der AfD auf 25,3 Prozent. Klingebiel ist bereits seit 2006 Oberbürgermeister. Schon im ersten Wahlgang vor zwei Wochen lag er mit 45,6 Prozent deutlich vor Mair, verpasste aber die absolute Mehrheit.
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Für die AfD wäre ein Sieg in Salzgitter ein Novum gewesen: Erstmals hätte die Partei damit ein kommunales Spitzenamt in Niedersachsen errungen. Im Stadtrat von Salzgitter spielt die AfD allerdings künftig eine wichtige Rolle: Bei der Kommunalwahl vor zwei Wochen wurde sie mit 27,4 Prozent stärkste Kraft – vor SPD und CDU.
Belit Onay bleibt Oberbürgermeister in Hannover

Auch in Hannover bleibt der bisherige Oberbürgermeister im Amt: Belit Onay (Grüne) gewinnt die Stichwahl mit 61,5 Prozent. Sein Herausforderer Axel von der Ohe (SPD) kommt auf 38,5 Prozent.

Onay führt die niedersächsische Landeshauptstadt seit 2019. Damals wurde er zum ersten Grünen an der Spitze Hannovers gewählt.
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Eva Bender wird erste Regionspräsidentin

In der Region Hannover hat sich Eva Bender (SPD) deutlich durchgesetzt. Sie kommt nach dem vorläufigen Ergebnis auf 69,4 Prozent der Stimmen. CDU-Kandidat Oliver Junk erreicht 30,6 Prozent.
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Bender folgt damit auf Steffen Krach an der Spitze der Region. Mit rund 888.000 Wahlberechtigten war die Stichwahl um die Regionspräsidentschaft die größte in Niedersachsen. Insgesamt wurde am Sonntag in 123 Kommunen erneut gewählt. Stichwahlen waren überall dort nötig, wo vor zwei Wochen niemand mehr als 50 Prozent der Stimmen erreicht hatte. (lmi)

































