Durchsuchungen in Hannover und BerlinRazzia mitten im Wahlkampf! Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Steffen Krach

Ärger mit der Justiz kurz vor der Wahl!
Gegen den früheren hannoverschen Regionspräsidenten und heutigen Berliner SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach läuft ein Ermittlungsverfahren. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Hannover. Am Mittwoch (9. September) wurden demnach mehrere Objekte in Hannover und Berlin durchsucht.
Drei Objekte durchsucht
Krach befindet sich derzeit mitten im Berliner Wahlkampf. Formal ist er noch Regionspräsident der Region Hannover, allerdings im unbezahlten Urlaub. Für die SPD will er Regierender Bürgermeister von Berlin werden. Die Wahl findet Ende September statt.
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Nach Angaben der Staatsanwaltschaft waren insgesamt drei Objekte von den Durchsuchungen betroffen. Bei den polizeilichen Maßnahmen in Berlin war demnach auch eine Vertreterin der Staatsanwaltschaft vor Ort. Worum genau es bei den Ermittlungen gegen Krach geht, teilte die Behörde zunächst nicht mit. Weitere Angaben könnten den Erfolg der Ermittlungen gefährden, hieß es zur Begründung.
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Geht es um den Verkauf eines ehemaligen Klinikgeländes?
Nach Informationen der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ könnten die Ermittlungen mit dem Vergabeverfahren um das Grundstück des ehemaligen KRH-Klinikums in Lehrte zusammenhängen. Bereits im Mai 2026 hatte es dem Bericht zufolge Durchsuchungen bei der G&W Vermögensverwaltung und deren Geschäftsführer Gaurav Garg gegeben. Damals stand der Vorwurf der Korruption im Raum. G&W hatte sich um das frühere Klinikgelände beworben, den Zuschlag jedoch nicht erhalten. Stattdessen ging dieser an die Hahne-Gruppe aus Garbsen.
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Brisant: Nach Informationen der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung soll sich Krach im Aufsichtsrat für eine Vergabe an G&W eingesetzt haben. Ob die aktuellen Ermittlungen gegen Krach tatsächlich damit zusammenhängen, ist bislang allerdings nicht offiziell bestätigt. Welche konkreten Vorwürfe gegen den SPD-Politiker erhoben werden, ist ebenfalls noch unklar. Krach ist für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. (ypr)
Verwendete Quellen: dpa, haz.de

































