Archäologen haben eine historische Entdeckung im Nordwesten Perus gemacht. Sie legten ein fast intaktes Grab aus der Zeit vor den Inkas frei.
„Es ist das erste Mal, dass peruanische Archäologen auf eine nahezu intakte Plattform mit unveränderten Kontexten gestoßen sind – eine Plattform, die für eine hochrangige Persönlichkeit angelegt wurde und deren Hauptkammer fast 600 Jahre lang versiegelt blieb, bis wir sie entdeckten.”
Das Grab der Chimú-Kultur enthielt 38 Skelette und Beigaben.
„Betrachtet man es aus moderner Sicht, so handelt es sich bei dem, was wir gefunden haben, um ein Mausoleum. Einen Ort, an dem zunächst eine Person beigesetzt wurde und anschließend deren engere Angehörige an unmittelbar angrenzenden Stellen bestattet wurden.”
Die Chimú-Kultur blühte zwischen 900 und 1470 an der Nordküste Perus. Ihre Hauptstadt Chan Chan wurde nach der Eroberung durch die Inkas schrittweise aufgegeben.