Zwei Torhüter, ein neues ZielVom Fußballplatz in die Politik! Ex-Profis wollen ins Rathaus

Jörg Sievers, CDU, (links) und Felix Wiedwald, CDU, (rechts) wollen in die Politik.
Felix Wiedwald, CDU, (links) und Jörg Sievers, CDU, (rechts) wollen in die Kommunalpolitik.
RTL

Kicken können sie – aber können sie auch Politik?
Niedersächsische Politiker stecken gerade mitten im Wahlkampf für die anstehende Kommunalwahl am 13. September. Einige Wahlplakate werden von zwei Gesichtern geschmückt, die zumindest eingefleischten Fußballfans bekannt vorkommen dürften.

Vom Pokalsieger zum Bürgermeister?

Jörg Sievers kennen Fußballfans eigentlich als Hannover 96‑Urgestein. Doch jetzt steht er mitten in der Springer Innenstadt unter einem kleinen CDU-Sonnenschirm und versucht, die Menschen zu überzeugen, ihn zu wählen. Denn bei der niedersächsischen Kommunalwahl am 13. September tritt er als Bürgermeisterkandidat an. „Ich war schon immer politisch interessiert. Das passt zum Profifußball nicht immer unbedingt hinein. Ich habe es von meinem Vater geerbt, der sehr viel politisch gemacht hat“, erklärt Jörg Sievers (CDU) im Gespräch mit RTL.

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Ganz konkrete Pläne hat er für ein mögliches Bürgermeisteramt noch nicht. „Unser Gymnasium, das muss gemacht werden. Das wird alleine 100 Millionen kosten. (...) Die Wirtschaft und die Finanzen sind, glaube ich, das wichtigste Thema.”

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Felix Wiedwald will im Ehrenamt helfen

Über 100 Kilometer entfernt, im niedersächsischen Verden, steht ein weiterer ehemaliger Torwart als Kommunalpolitiker in den Startlöchern. Ex-Bundesliga-Torwart Felix Wiedwald schnürte die Fußballschuhe einst für Vereine wie Werder Bremen und Eintracht Frankfurt – nun möchte er in Verden für die CDU in den Stadtrat und den Kreistag einziehen.

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„Ich bin Familienvater, ich habe zwei Kinder, beide sind jetzt in der Schule. Das sind schon Themen, die mich beschäftigen mit der Bildung. (...) Und es ist das Thema Ehrenamt: Es gibt viele Vereine – nicht nur im Thema Sport, Fußball – es gibt auch Kunst, Musik. (...) Und da will ich helfen“, erklärt Felix Wiedwald, CDU, im Gespräch mit RTL. Ob er Ratsmitglied wird und Jörg Sievers bald als „Herr Bürgermeister“ angesprochen werden darf, entscheidet sich am 13. September. Denn dann wählt Niedersachsen auf kommunaler Ebene.

Verwendete Quellen: eigene RTL‑Recherche