Karteikarten programmieren statt Vokabeln pauken: Wer Anki zum ersten Mal öffnet, landet in einer Oberfläche, die eher an eine Datenbank-Software erinnert als an eine Lern-App. Genau deshalb suchen viele nach einer Alternative, die dieselbe Lernwirkung liefert, ohne dass du erst ein Wochenende in Einstellungen und Add-ons investieren musst.
Wir haben acht Vokabeltrainer und Sprachlern-Apps unter die Lupe genommen, die Anki in Sachen Bedienkomfort, Motivation oder Kursaufbau schlagen – von der Karteikarten-Datenbank Quizlet über den Komplettkurs Babbel bis zum Schulbuch-Spezialisten Phase 6. So findest du in wenigen Minuten die App, die zu deinem Lernstil passt.
- 8 geprüfte Alternativen zu Anki: Quizlet, Babbel, MosaLingua, Memrise, Speakly, LingQ, Phase 6 und cabuu
- Preisspanne: kostenlos (Quizlet-Basisversion) bis rund 14 €/Monat (Babbel im kurzen Abo)
- Für wen: vom Schulkind bis zur Business-Sprachlernerin ist für jedes Profil eine App dabei
- Anki selbst bleibt kostenlos, mächtig und die erste Wahl für alle, die eigene Karteikartenstapel mit voller Kontrolle bauen wollen
Warum lohnt sich der Blick über Anki hinaus?
Anki basiert auf Spaced Repetition, also auf einem Wiederholungssystem, das Vokabeln genau dann erneut abfragt, wenn du kurz davor bist, sie zu vergessen. Die Methode ist wissenschaftlich belegt – das Werkzeug drumherum aber wirkt, als wäre es seit zwei Jahrzehnten kaum angefasst worden.
Drei Gründe tauchen in Nutzerforen und Bewertungen immer wieder auf, wenn Menschen nach einer einfacheren Lösung suchen:
- Der Einstieg kostet Zeit: Decks anlegen, Zusatzprogramme (Add-ons) installieren, Wiederholungsintervalle von Hand justieren – bevor du überhaupt die erste Vokabel lernst, bist du eine ganze Weile mit Technik beschäftigt.
- Die Optik bleibt nüchtern: Weder Audiodateien noch Bilder noch Belohnungssysteme gehören zur Grundausstattung. Wer sich über Punkte, Levels oder Streaks motivieren lässt, bekommt bei Anki nichts davon von Haus aus.
- Es gibt keinen roten Faden: Anki liefert dir keinerlei Lehrplan. Du bestimmst selbst, was, wann und in welcher Reihenfolge du lernst – praktisch für Fortgeschrittene, überfordernd für alle, die lieber an die Hand genommen werden.
Anki bleibt damit ein Werkzeug für alle, die sich mit Technik auskennen und maximale Kontrolle wollen. Für alle anderen gibt es Alternativen, die dieselbe Lernwirkung mit deutlich weniger Reibung liefern.
Die 8 besten Alternativen zu Anki im Überblick
Egal ob du kostenlos Karteikarten büffeln, mit Videos von Muttersprachlern lernen oder einen kompletten Sprachkurs inklusive Grammatik willst: Die folgenden acht Apps decken jedes Lernprofil ab.
- Quizlet – die größte Karteikarten-Bibliothek im Netz, fertig zum Loslegen
- Babbel – kompletter Sprachkurs mit Grammatik, Aussprache-Check und Vokabeltrainer
- MosaLingua – Spaced Repetition mit fertigem Lernplan nach dem Pareto-Prinzip
- Memrise – Vokabeltraining mit Videoclips echter Muttersprachler
- Speakly – konzentriert sich auf die statistisch wichtigsten Wörter einer Sprache
- LingQ – Immersionsmethode mit authentischen Texten, Podcasts und eigenem Material
- Phase 6 – der Schulbuch-Vokabeltrainer für Klasse 5 bis 13
- cabuu – Vokabeln lernen über Gesten und Animation, gedacht für jüngere Lerner
Die acht Alternativen im Kurzvergleich:
| Vokabeltrainer App | Sprachen | Besonderheit |
|---|---|---|
| Quizlet | Unbegrenzt (nutzergeneriert) | 800 Mio.+ Lernsets, KI-Tutor, adaptiver Learn-Modus |
| Babbel | 14 | Kompletter Kurs, Spracherkennung, automatischer Vokabeltrainer |
| MosaLingua | 11 | MOSA Learning® nach dem Pareto-Prinzip, Hörkurse, Business-Modul |
| Memrise | 9 (ab Deutsch) | Videos echter Muttersprachler, KI-Chatpartner |
| Speakly | 8 | Statistisch relevantester Wortschatz zuerst, Hör- und Leseübungen |
| LingQ | 50+ | Immersion, Import eigener Texte, Podcasts und Videos |
| Phase 6 | Schulbuch-abhängig | Direkt verknüpft mit Cornelsen, Klett und Westermann |
| cabuu | Schulsprachen + eigene Vokabeln | Gestenbasiertes Lernen, Animationen, KI-Algorithmus |
Quizlet: die größte Karteikarten-Bibliothek im Netz
⭐ 4,2/5 – kein Aufwand, sofort startklar
Auf einen Blick:
🗣️ Sprachen: unbegrenzt, weil komplett nutzergeneriert (über 800 Millionen Lernsets)
💰 Preis: Plus ab 2,99 €/Monat im Jahresabo, Plus Unlimited ab 3,74 €/Monat
🆓 Gratis-Version: ja, mit Werbung und ohne KI-Tutor
📚 Methode: Karteikarten, adaptiver Learn-Modus, KI-Tutor, Testmodus
👤 Für wen: Schüler, Studierende, alle, die sofort fertige Lernsets brauchen
Statt eigene Decks zu bauen, tippst du bei Quizlet einfach ein Thema ein – von unregelmäßigen englischen Verben bis zum Biologie-Fachvokabular – und bekommst ein passendes, von anderen Nutzern erstelltes Lernset. Das spart die Zeit, die du bei Anki fürs Deck-Bauen investierst.
Der Learn-Modus erkennt, welche Karten dir schwerfallen, und fragt sie gezielt häufiger ab. Ein integrierter KI-Tutor erklärt Begriffe zusätzlich, wenn dir eine Antwort unklar bleibt – wie ein digitaler Nachhilfelehrer, der nebenbei mitläuft.
Die kostenlose Version reicht für gelegentliches Karteikarten-Pauken völlig aus. Wer werbefrei, offline und mit vollem KI-Zugriff lernen will, zahlt ab 2,99 € im Monat – deutlich weniger, als die meisten kompletten Sprachkurse kosten.

Gegenüber Anki gewinnt Quizlet klar bei der Bedienung: keine Installation, keine Konfiguration, sofort einsatzbereit auf jedem Gerät. Für Schüler und Studierende, die schnell zwischen mehreren Fächern wechseln, ist das ein enormer Zeitgewinn.
Der Kompromiss liegt beim Wiederholungssystem: Es lässt sich längst nicht so granular einstellen wie Ankis Algorithmus, und die Qualität der von Nutzern erstellten Sets schwankt spürbar – manche sind top gepflegt, andere fehlerhaft.
Trotzdem bleibt Quizlet unsere Empfehlung für alle, die kostenlos und ohne technisches Vorwissen mit Karteikarten lernen wollen, statt sich erst durch ein Handbuch zu arbeiten.
„Wer Ankis Prinzip mag, aber keine Lust auf das Gebastel drumherum hat, ist bei Quizlet in fünf Minuten startklar – ganz ohne Einrichtung.“
Laura Schneider, Redakteurin RTL Sprachen lernen
Das spricht für Quizlet:
- Riesige, sofort nutzbare Bibliothek an Lernsets – kein eigenes Erstellen nötig
- Moderne, aufgeräumte Oberfläche auf allen Geräten
- KI-gestützter Learn-Modus, der Schwachstellen automatisch erkennt
Das spricht eher für Anki:
- Weniger präzise steuerbares Wiederholungssystem
- Schwankende Qualität bei nutzergenerierten Inhalten
Babbel: der komplette Sprachkurs mit eingebautem Vokabeltrainer
⭐ 4,5/5 – unsere Empfehlung für Einsteiger und Wiedereinsteiger
Auf einen Blick:
🗣️ Sprachen: 14, u. a. Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Türkisch
💰 Preis: 8,99 €/Monat im 12-Monats-Abo, 13,99 €/Monat im 6-Monats-Abo, Lifetime 299,99 €
🆓 Gratis-Version: erste Lektion kostenlos
📖 Methode: strukturierte Kurse, Spracherkennung, Grammatik, automatischer Vokabeltrainer
👤 Für wen: Anfänger und alle, die einen kompletten Kurs statt reiner Karteikarten wollen
Der größte Unterschied zu Anki: Babbel deckt nicht nur Vokabeln ab, sondern einen ganzen Sprachkurs mit Grammatik, Aussprache und Alltagsdialogen. Jede Lektion dauert 10 bis 15 Minuten und wurde von Sprachwissenschaftlern für deine Ausgangssprache konzipiert – Deutsch-Englisch läuft didaktisch anders als Englisch-Spanisch.
Vokabeln aus jeder abgeschlossenen Lektion wandern automatisch in einen eingebauten Wiederholungsmanager. Du musst nichts von Hand anlegen: Lektion abschließen, Vokabeln werden trainiert, fertig. Die Spracherkennung korrigiert außerdem deine Aussprache in Echtzeit.
Alle 14 Sprachen sind in jedem Abo enthalten, ein Wechsel zwischen ihnen kostet nichts extra. Für alle, die dauerhaft dabeibleiben, rechnet sich der einmalige Lifetime-Zugang gegenüber mehreren Jahresabos.

Der entscheidende Vorteil gegenüber Anki ist die Struktur: Statt selbst zu entscheiden, was du lernst, führt dich ein fertiger Lernpfad Schritt für Schritt zur Konversation. Für alle ohne klare Lernstrategie ist das enorm entlastend.
Wer bereits fortgeschritten ist und gezielt Fachvokabular pauken will, findet bei Babbel weniger Tiefe als in einem selbst gebauten Anki-Deck – eigene Karteikarten lassen sich hier schließlich nicht anlegen.
Babbel eignet sich deshalb besonders für Einsteiger, Wiedereinsteiger und alle, die einen roten Faden statt loser Karteikarten suchen.
„Babbel nimmt dir die schwierigste Entscheidung ab: Was lerne ich als Nächstes? Für strukturierte Einsteiger ist das die entspannteste Alternative zu Anki.“
Laura Schneider, Redakteurin RTL Sprachen lernen
Das spricht für Babbel:
- Kompletter Sprachkurs statt reinem Vokabeltraining
- Spracherkennung für echtes Ausspracheteil-Feedback
- Automatischer Vokabeltrainer ohne manuelles Anlegen
Das spricht eher für Anki:
- Keine Möglichkeit, eigene Karteikarten zu bauen
- Weniger Tiefe für spezialisiertes Fachvokabular
MosaLingua: Spaced Repetition ohne Einrichtungsaufwand
⭐ 4,3/5 – kommt Ankis Methodik am nächsten
Auf einen Blick:
🗣️ Sprachen: 11, u. a. Englisch, Spanisch, Französisch, Russisch, Japanisch
💰 Preis: 9,75 €/Monat, 70,21 € im Jahr (5,85 €/Monat)
🆓 Gratis-Version: 7 Tage kostenlos testen
📚 Methode: MOSA Learning® (Spaced Repetition nach dem Pareto-Prinzip), Hörkurse, Business-Modul
👤 Für wen: Selbstlerner und Berufstätige, die Ankis Prinzip fertig aufbereitet wollen
MosaLingua ist die Alternative für alle, die Spaced Repetition ausdrücklich mögen, sich aber nicht selbst um Intervalle und Deck-Struktur kümmern wollen. Das hauseigene MOSA-Learning-System kombiniert Wiederholungsintervalle mit aktivem Erinnern und dem Pareto-Prinzip: Du lernst zuerst die 20 Prozent der Wörter, die 80 Prozent der Alltagssprache abdecken.
Mit den MosaSeries-Hörgeschichten trainierst du nebenbei das Hörverständnis, während sich MosaBusiness gezielt an Berufstätige richtet, die Fachbegriffe und geschäftliche Kommunikation üben wollen – ein Bereich, in dem viele reine Vokabeltrainer schwächeln.
Der Jahrespreis von 5,85 € im Monat liegt im günstigen Mittelfeld und deckt sämtliche verfügbaren Sprachen ab. Business-Kurse und persönliches Coaching kosten zwar extra, bieten dafür aber Inhalte, die kaum eine andere App in dieser Tiefe anbietet.

Gegenüber Anki liefert MosaLingua ein schlüsselfertiges Paket: Du gibst dein Niveau und dein Ziel an, die App übernimmt den Rest der Planung. Keine Add-ons, keine manuellen Intervall-Einstellungen – die wissenschaftliche Basis bleibt trotzdem erhalten.
Wer viel Wert auf eine große Community und nutzergenerierte Inhalte legt, findet bei MosaLingua weniger als bei Quizlet. Auch komplexe, individuell formatierte Karteikarten lassen sich hier nicht in Ankis Detailtiefe umsetzen.
MosaLingua passt am besten zu strukturierten Selbstlernern und Berufstätigen, die eine bewährte Lernmethode ohne technisches Gefummel suchen.
„MosaLingua trifft den Sweet Spot zwischen Ankis Methodik und einer modernen App-Erfahrung – meine erste Empfehlung für alle, die Spaced Repetition ohne Bastelaufwand wollen.“
Laura Schneider, Redakteurin RTL Sprachen lernen
Das spricht für MosaLingua:
- Fertiger Lernpfad nach dem Pareto-Prinzip statt eigener Kartenplanung
- Integrierte Hörkurse und ein eigenes Business-Modul
- Sofort startklar, ganz ohne technisches Setup
Das spricht eher für Anki:
- Weniger Flexibilität beim Bau eigener Karteikarten
- Deutlich kleinere Community als bei Quizlet oder Anki-Decks
Memrise: Vokabeln lernen mit echten Muttersprachlern
⭐ 4,0/5 – für alle, die Sprache hören statt nur lesen wollen
Auf einen Blick:
🗣️ Sprachen: 9 ab Deutsch, u. a. Englisch, Spanisch, Französisch, Japanisch, Koreanisch
💰 Preis: 21,99 €/Monat, 69,99 € im Jahr (rund 5,84 €/Monat), Lifetime rund 254,99 €
🆓 Gratis-Version: ja, mit eingeschränktem Kurszugang
🎥 Methode: Videoclips von Muttersprachlern, KI-Chatpartner, Spaced Repetition
👤 Für wen: auditive und visuelle Lerntypen
Statt Text auf einer Karte bekommst du bei Memrise kurze Videoclips echter Muttersprachler, die Wörter und Sätze in Alltagssituationen verwenden. Du hörst von der ersten Minute an, wie eine Sprache wirklich klingt – Akzent, Sprechtempo und Umgangssprache inklusive.
Ein KI-Chatpartner simuliert Gespräche und passt sich deinem Niveau an, während ein Spaced-Repetition-Algorithmus im Hintergrund deine Wiederholungen plant. Punkte, Level und Streaks sorgen zusätzlich für Motivation.
Die Gratis-Version deckt nur einen Teil der Kurse ab. Für vollen Videozugang, den KI-Chatpartner und Offline-Nutzung brauchst du das Pro-Abo, dessen Monatspreis mit 21,99 € auf den ersten Blick hoch wirkt – im Jahresabo relativiert sich das auf 5,84 € im Monat.

Gegenüber Anki bietet Memrise ein Lernerlebnis mit mehreren Sinnen: sehen, hören, interagieren. Das verankert Vokabeln oft tiefer im Gedächtnis als reines Text-auf-Karte-Pauken – nur die Sprachauswahl mit neun Sprachen ab Deutsch bleibt überschaubar.
Eigene Karteikarten oder Decks lassen sich seit der Auslagerung der Community-Kurse kaum noch erstellen. Wer maximale Kontrolle über seine Lerninhalte will, wird das im Vergleich zu Anki vermissen.
Memrise eignet sich am besten für alle, die ihr Hörverständnis stärken und Vokabeln direkt im Kontext echter Gespräche lernen wollen.
„Memrise bringt echte Stimmen und echte Situationen aufs Handy. Wer Sprache fühlen statt nur lesen will, ist hier richtig.“
Laura Schneider, Redakteurin RTL Sprachen lernen
Das spricht für Memrise:
- Videos echter Muttersprachler machen Vokabeltraining praxisnah
- KI-Chatpartner für simulierte Konversation
- Gamification hält die Motivation langfristig hoch
Das spricht eher für Anki:
- Kaum Möglichkeiten, eigene Karteikarten zu erstellen
- Nur 9 Sprachen ab Deutsch verfügbar
Speakly: zuerst die Wörter, die wirklich zählen
⭐ 3,9/5 – für alle, die maximal effizient lernen wollen
Auf einen Blick:
🗣️ Sprachen: 8 – Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Deutsch, Finnisch, Estnisch, Russisch
💰 Preis: ab 4,99 €/Monat im Jahresabo, 12,99 €/Monat im Monatsabo
🆓 Gratis-Version: ja, eingeschränkt
📊 Methode: statistisch relevantester Wortschatz, Hör- und Leseübungen, Spaced Repetition
👤 Für wen: Effizienz-Fans und Anfänger, die schnell alltagstauglich werden wollen
Das estnische Startup Speakly hat für jede angebotene Sprache ausgewertet, welche Wörter im echten Leben am häufigsten vorkommen – und genau diese stehen am Anfang deines Lernpfads. Statt dich mit seltenen Ausdrücken aufzuhalten, baust du zuerst den Wortschatz auf, der im Alltag den größten Nutzen bringt.
Jede Lektion verknüpft Vokabeln mit Hör- und Leseübungen sowie Satzergänzungen, sodass du Wörter im Kontext statt isoliert lernst. Ein Spaced-Repetition-Algorithmus im Hintergrund sorgt dafür, dass das Gelernte auch langfristig hängen bleibt.
Mit acht Sprachen ist die Auswahl überschaubar, dafür wirken die vorhandenen Kurse durchdacht und datenbasiert statt beliebig zusammengestellt.

Gegenüber Anki nimmt dir Speakly die wichtigste Entscheidung ab: Du musst nicht selbst festlegen, welche Wörter Priorität haben – das übernimmt die Statistik. Für Einsteiger ohne klaren Startpunkt ist das eine echte Erleichterung.
Fortgeschrittene könnten sich dagegen schnell unterfordert fühlen: Speakly deckt in erster Linie Grund- und Mittelstufen-Wortschatz ab. Fachvokabular oder akademische Sprache bleiben weiterhin eine Domäne von Anki.
Speakly passt deshalb am besten zu Effizienz-orientierten Lernenden und Einsteigern, die schnell alltagstauglichen Wortschatz aufbauen wollen.
„Speakly nimmt dir ab, worüber viele Anki-Nutzer stundenlang grübeln: Was lerne ich zuerst? Der datenbasierte Ansatz spart Zeit und liefert schnelle Erfolgserlebnisse.“
Laura Schneider, Redakteurin RTL Sprachen lernen
Das spricht für Speakly:
- Statistisch optimierte Wortauswahl statt eigener Priorisierung
- Vokabeln werden direkt im Satz- und Hörkontext trainiert
- Intuitives Interface ohne jeden Einrichtungsaufwand
Das spricht eher für Anki:
- Nur 8 Sprachen verfügbar – für seltene Sprachen ungeeignet
- Wenig Inhalte für fortgeschrittenes oder fachspezifisches Niveau
LingQ: Sprache lernen durch Eintauchen statt Pauken
⭐ 4,1/5 – die größte Sprachauswahl im Vergleich
Auf einen Blick:
🗣️ Sprachen: über 50
💰 Preis: Premium ab 10,00 $/Monat im Jahresabo, 14,99 $/Monat im Monatsabo
🆓 Gratis-Version: ja, stark eingeschränkt
🌍 Methode: Immersionsmethode, Lesen authentischer Texte, Import eigener Inhalte
👤 Für wen: Fortgeschrittene und Sprachenthusiasten
LingQ wurde vom Polyglotten Steve Kaufmann gegründet, der selbst über 20 Sprachen spricht. Die Philosophie dahinter: Du lernst am besten durch massiven Input. Du liest echte Artikel, Bücher oder Podcast-Transkripte in deiner Zielsprache und markierst unbekannte Wörter, die automatisch als Vokabelkarten in dein System wandern.
Mit über 50 verfügbaren Sprachen bietet LingQ die mit Abstand größte Auswahl aller hier vorgestellten Alternativen. Fortgeschrittene können zusätzlich eigene Texte, YouTube-Videos oder Podcast-Episoden importieren und so ihr Lernmaterial komplett selbst zusammenstellen.
Der integrierte Vokabeltrainer nutzt zwar auch Spaced Repetition, im Zentrum steht bei LingQ aber ganz klar das Lesen und Hören authentischer Inhalte statt isolierter Karteikarten.

Gegenüber Anki liefert LingQ vor allem Kontext: Du lernst Wörter nicht isoliert auf Karten, sondern eingebettet in echte Geschichten und Gespräche – das fördert nach Ansicht vieler Nutzer ein natürlicheres Sprachgefühl.
Für absolute Anfänger ist LingQ dagegen schwer zugänglich. Die Oberfläche braucht Eingewöhnung, ohne Grundkenntnisse fehlt der Einstieg – und der Preis liegt über dem der meisten Konkurrenten in diesem Vergleich.
LingQ eignet sich am besten für Fortgeschrittene, die ihre Sprache durch echtes Lesen und Hören vertiefen und ihren Wortschatz organisch erweitern wollen.
„LingQ ist wie ein Sprachbad auf Abruf – du tauchst ein, statt zu pauken. Für Fortgeschrittene mit Grundkenntnissen vielleicht die effektivste Methode überhaupt.“
Laura Schneider, Redakteurin RTL Sprachen lernen
Das spricht für LingQ:
- Über 50 Sprachen – die größte Auswahl im gesamten Vergleich
- Vokabeln direkt im Kontext echter Texte und Podcasts
- Import eigener Inhalte wie YouTube-Videos oder E-Books
Das spricht eher für Anki:
- Für Anfänger ohne Grundkenntnisse kaum geeignet
- Oberfläche ist gewöhnungsbedürftig und weniger intuitiv
Phase 6: der Schulbuch-Vokabeltrainer für Klasse 5 bis 13
⭐ 3,8/5 – die erste Wahl für Schüler, Eltern und Lehrkräfte
Auf einen Blick:
🗣️ Sprachen: Englisch, Französisch, Spanisch, Latein, Italienisch (Schulbuch-Sammlungen); eigene Vokabeln in 18+ Sprachen möglich
💰 Preis: Gold 3 €/Monat (35,99 €/Jahr), Platin 4 €/Monat (47,99 €/Jahr), Diamant 5 €/Monat (59,99 €/Jahr), jeweils Jahresabrechnung
🆓 Gratis-Version: ja, mit eigenen Vokabeln; Schulbuch-Inhalte kosten extra
📘 Methode: 6-Phasen-Modell (SESAM), Spaced Repetition, Schulbuch-Verknüpfung
👤 Für wen: Schüler der Klassen 5 bis 13, Eltern, Lehrkräfte
Phase 6 verfolgt eine klare Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die App ist direkt mit den großen Schulbuchverlagen Cornelsen, Klett und Westermann verknüpft – du kaufst die passende Vokabelsammlung zu deinem Lehrbuch und trainierst exakt die Wörter, die in der nächsten Klassenarbeit drankommen.
Kernstück ist das 6-Phasen-Modell: Jede Vokabel durchläuft sechs Stufen, bevor sie als gelernt gilt. Richtig beantwortete Karten steigen eine Phase auf, falsche fallen zurück – ein Prinzip, das an Spaced Repetition erinnert, aber speziell für den Schulalltag zugeschnitten ist.
Die Grundnutzung mit eigenen Vokabeln ist kostenlos. Für Schulbuch-Sammlungen und erweiterte Funktionen stehen drei Abo-Stufen zur Wahl, alle mit jährlicher Abrechnung zwischen umgerechnet 3 und 5 Euro im Monat.

Gegenüber Anki punktet Phase 6 mit einem perfekten Schulbezug: Statt selbst Vokabellisten abzutippen, arbeitest du Lektion für Lektion dein Lehrbuch ab. Für Schüler und wollen, ist das enorm praktisch.
Außerhalb des Schulkontexts bleibt Phase 6 wenig relevant – für Erwachsene ohne Schulbuch fehlen Grammatik, Konversation und ein vollständiger Sprachkurs. Die App ist ein reiner, aber sehr zielgerichteter Vokabeltrainer.
Phase 6 eignet sich damit ausschließlich für Schüler, die gezielt ihre Schulbuch-Vokabeln trainieren wollen, sowie für Eltern und Lehrkräfte, die den Lernfortschritt begleiten.
„Phase 6 ist der einzige Vokabeltrainer in diesem Vergleich, der eins zu eins zum deutschen Schulalltag passt. Für Schüler top, für alle anderen zu spezialisiert.“
Laura Schneider, Redakteurin RTL Sprachen lernen
Das spricht für Phase 6:
- Direkte Verknüpfung mit deutschen Schulbüchern – exakte Vokabeln pro Lektion
- Bewährtes 6-Phasen-Modell, speziell für den Schulerfolg entwickelt
- Einfache Bedienung, klar auf jüngere Nutzer zugeschnitten
Das spricht eher für Anki:
- Außerhalb des Schulkontexts kaum nutzbar
- Keine Grammatik, keine Konversation, kein vollständiger Sprachkurs
cabuu: Vokabeln lernen mit Gesten und Animation
⭐ 3,7/5 – der kreativste Vokabeltrainer für jüngere Lerner
Auf einen Blick:
🗣️ Sprachen: Schulbuch-verknüpft plus eigene Vokabeln (u. a. Englisch, Französisch, Latein, Spanisch)
💰 Preis: rund 5,99 €/Monat, rund 35,99 € im Jahr
🆓 Gratis-Version: ja, Basisfunktionen kostenlos
🖐️ Methode: gestenbasiertes Lernen, Animationen, KI-Algorithmus
👤 Für wen: Schüler, jüngere Lernende, kinästhetische Lerntypen
Das deutsche Startup cabuu macht Vokabellernen im wahrsten Sinne des Wortes greifbar: Statt nur zu lesen, wischst und zeichnest du Bewegungen, die zum jeweiligen Wort passen. Das Wort „fliegen“ lernst du beispielsweise, indem du eine Flugbewegung mit dem Finger auf dem Bildschirm nachzeichnest – das aktiviert dein motorisches Gedächtnis zusätzlich zum visuellen.
Ergänzt wird das Konzept durch Animationen, Bilder und einen KI-gestützten Algorithmus, der erkennt, welche Wörter noch Übung brauchen. Wie Phase 6 bietet auch cabuu eine Anbindung an Schulbücher, lässt daneben aber auch eigene Vokabellisten zu.
Die Gratis-Version deckt Basisfunktionen ab. Wer alle Features inklusive Schulbuch-Verknüpfung und vollem Algorithmus nutzen will, zahlt fair kalkulierte 5,99 € im Monat.

Gegenüber Anki bringt cabuu etwas ein, das kein anderer Vokabeltrainer in diesem Vergleich bietet: multisensorisches Lernen durch Bewegung. Für Kinder und Jugendliche, die schwer stillsitzen können, ist dieser Ansatz ein echter Volltreffer.
Für erwachsene Lerner wird die Grenze schnell spürbar: Die Gesten-Methode wirkt für Berufstätige wenig ansprechend, und die Sprachauswahl beschränkt sich weitgehend auf klassische Schulsprachen.
cabuu passt deshalb perfekt zu Schülern und jüngeren Lernenden, die einen spielerischen, bewegungsbasierten Zugang zum Vokabeltraining suchen.
„cabuu beweist, dass Vokabellernen nicht langweilig sein muss. Die Gesten-Methode ist einzigartig und macht besonders jüngeren Lernenden richtig Spaß.“
Laura Schneider, Redakteurin RTL Sprachen lernen
Das spricht für cabuu:
- Einzigartiges gestenbasiertes Lernen aktiviert das motorische Gedächtnis
- Motivierende Animationen und spielerisches Design
- Schulbuch-Anbindung plus eigene Vokabellisten möglich
Das spricht eher für Anki:
- Primär auf junge Lernende ausgelegt – für Erwachsene wenig attraktiv
- Eingeschränkte Sprachauswahl, keine fortgeschrittenen Inhalte
Anki vs. die Alternativen: der direkte Vergleich
| App | Sprachen | Preis/Monat | Gratis-Version | Methode | Anfänger | Fortgeschrittene |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anki | 100+ (nutzergeneriert) | kostenlos (iOS-App: 29,99 € einmalig) | ja | Spaced Repetition, Karteikarten | ⚠️ schwierig | ⭐ exzellent |
| Quizlet | unbegrenzt | ab 2,99 € | ja | Karteikarten, KI-Tutor | ⭐ sehr gut | ✅ gut |
| Babbel | 14 | ab 8,99 € | 1. Lektion gratis | kompletter Kurs, Spracherkennung | ⭐ exzellent | ✅ gut |
| MosaLingua | 11 | ab 5,85 € | 7 Tage gratis | MOSA Learning®, Hörkurse | ✅ gut | ⭐ sehr gut |
| Memrise | 9 | ab 5,84 € | ja | Videos, KI-Chat, Spaced Repetition | ⭐ sehr gut | ✅ gut |
| Speakly | 8 | ab 4,99 € | ja | statistisch optimiert, Hörübungen | ⭐ sehr gut | ✅ gut |
| LingQ | 50+ | ab 10,00 $ | ja (stark eingeschränkt) | Immersion, authentische Texte | ⚠️ schwierig | ⭐ exzellent |
| Phase 6 | 18+ (schulbuchabhängig) | ab 3 €/Monat (Jahresabo) | ja | 6-Phasen-Modell | ⭐ sehr gut (Schüler) | ❌ nicht geeignet |
| cabuu | Schulsprachen | ab 5,99 € | ja | Gesten, Animationen, KI | ⭐ sehr gut (Schüler) | ❌ nicht geeignet |
Kurz zusammengefasst: Wer einen kompletten, strukturierten Sprachkurs will, landet bei Babbel. Quizlet und Memrise überzeugen als unkomplizierte Vokabeltrainer für den schnellen Einstieg, während LingQ und MosaLingua für ambitionierte Lernende die meiste inhaltliche Tiefe bieten. Phase 6 und cabuu bedienen mit Schulkindern eine klar abgegrenzte Zielgruppe – dafür aber ausgesprochen gut.
Welche Alternative passt zu deinem Lerntyp?
Nicht jede App eignet sich für jeden Lerntyp gleich gut. Dein Ziel, dein Sprachlevel und dein Alltag entscheiden, welche Alternative zu Anki für dich wirklich Sinn ergibt.
- Du willst geführt werden statt selbst zu entscheiden: Babbel nimmt dich mit einem klaren Lernpfad, Spracherkennung und Grammatik an die Hand.
- Du willst kostenlos und ohne Vorwissen loslegen: Quizlet bietet eine riesige Bibliothek und ist sofort startklar.
- Du bist fortgeschritten und liebst authentische Inhalte: LingQ lässt dich mit echten Texten, Podcasts und eigenem Material eintauchen.
- Du willst Spaced Repetition ohne Aufwand: MosaLingua liefert die Methodik von Anki, aber komplett fertig eingerichtet.
- Du lernst für den Beruf: MosaBusiness (MosaLingua) oder Babbel bringen dich mit Fachvokabular und professionellem Vokabular weiter.
- Du willst Sprache hören und mitfühlen: Memrise bringt Muttersprachler-Videos und einen KI-Chatpartner aufs Handy.
- Dein Kind braucht Hilfe bei Schulvokabeln: Phase 6 oder cabuu sind direkt mit Schulbüchern verknüpft.
- Du willst maximal effizient die wichtigsten Wörter lernen: Speakly setzt konsequent auf statistisch relevanten Wortschatz.
- Du arbeitest im Homeoffice und lernst in kurzen Pausen: Kurze, in sich geschlossene Einheiten wie bei Quizlet oder Speakly lassen sich leichter in 10-Minuten-Fenster quetschen als ein komplettes Anki-Review mit hunderten fälligen Karten.
Wieso viele Nutzer trotzdem bei Anki bleiben
Kein Vokabeltrainer aus diesem Vergleich ersetzt vollständig, was Anki seinen treuesten Nutzern bietet: absolute Kontrolle. Du bestimmst jedes Detail selbst – von der Kartengestaltung über die Wiederholungsintervalle bis zur Reihenfolge der Decks. Für Fachvokabular aus Medizin, Jura oder Technik, das keine kommerzielle App in dieser Tiefe abdeckt, bleibt Anki deshalb häufig die einzige praktikable Lösung.
Dazu kommt der Preis: Anki ist auf dem PC, im Browser und unter Android vollständig kostenlos, nur die iOS-App AnkiMobile kostet einmalig 29,99 € – keine laufenden Abogebühren, egal wie viele Sprachen oder Decks du anlegst. Wer über Jahre hinweg lernt, spart damit gegenüber jedem Abo-Modell erheblich.
Auch bei exotischen Sprachen oder sehr speziellen Themen, für die es keine fertigen Kurse gibt, spielt Anki seine Stärke aus: Community-Decks decken buchstäblich Hunderte Sprachen und Nischenthemen ab, von Altgriechisch bis zu medizinischer Fachterminologie.
Anki bleibt damit die richtige Wahl für technikaffine Vielnutzer, Fortgeschrittene mit sehr spezifischem Lernbedarf und alle, die dauerhaft ohne Abogebühren lernen wollen. Für alle anderen Profile liefern die acht vorgestellten Apps deutlich weniger Reibung.
5 Tipps, mit denen du aus jeder Vokabel-App mehr rausholst
- Konsequenz vor Intensität: 10 bis 15 Minuten täglich bringen mehr als zwei Stunden einmal pro Woche. Kurze, regelmäßige Sessions nutzen den Spacing-Effekt optimal aus.
- Keine Wiederholung überspringen: Der Algorithmus – egal ob bei Anki oder einer Alternative – funktioniert nur, wenn du fällige Reviews tatsächlich abarbeitest. Sie sind das Rückgrat jeder Spaced-Repetition-App.
- Neue Wörter sofort aktiv nutzen: Bild einen eigenen Satz, sag das Wort laut oder verwende es in einer Chat-Nachricht. Aktive Anwendung verankert Vokabeln stärker als passives Wiederholen.
- Mehrere Sinne kombinieren: Aussprache anhören, Wort lesen, aufschreiben und nachsprechen – je mehr Kanäle beteiligt sind, desto stabiler die Erinnerung.
- Realistische Etappenziele setzen: Statt „fließend Spanisch sprechen“ lieber „diese Woche 30 neue Wörter zum Thema Reisen“. Kleine, erreichbare Ziele halten die Motivation oben.
Was keine App der Welt ersetzt: echte Gesprächspraxis. Vokabeltrainer bauen Wortschatz und Hörverständnis auf, flüssiges Sprechen lernst du aber nur durch Sprechen – etwa mit Tandem-Partnern, Online-Tutoren oder bei einer Sprachreise. Kombiniere App-Training deshalb ruhig mit Filmen, Büchern oder Gesprächen in der Zielsprache.
So triffst du die richtige Wahl
Beantworte vor der Entscheidung drei Fragen: Was ist dein Ziel – Urlaub, Beruf oder Schule? Wie viel Zeit investierst du täglich? Und brauchst du reines Vokabeltraining oder gleich einen kompletten Sprachkurs? Wer nur Wörter pauken will, ist mit Quizlet oder MosaLingua gut bedient. Wer Grammatik, Konversation und Aussprache dazu will, greift zu Babbel.
Nutz die kostenlosen Testphasen, die fast alle Apps anbieten. Probiere zwei bis drei Alternativen aus, bevor du dich auf ein Abo festlegst, und achte dabei vor allem darauf, ob dir das Lernen mit der jeweiligen App tatsächlich Spaß macht. Eine App, die du gerne täglich öffnest, bringt am Ende mehr als die theoretisch perfekte App, die auf deinem Handy verstaubt.
Häufig gestellte Fragen zu Anki-Alternativen
Fazit: Die beste Alternative zu Anki für dich
Eine pauschale Antwort auf die Frage nach der besten Anki-Alternative gibt es nicht – dafür unterscheiden sich Lernziele zu stark. Für strukturierte Einsteiger bleibt Babbel unsere Empfehlung, für Karteikarten-Fans ohne Budget Quizlet, für Fortgeschrittene mit Grundkenntnissen LingQ und für Schulkinder Phase 6 oder cabuu.
Anki selbst verschwindet dabei nicht vom Markt: Für technikaffine Vielnutzer, die maximale Kontrolle über ihre Karteikarten wollen und keine Abogebühren zahlen möchten, bleibt es weiterhin eine der mächtigsten Optionen überhaupt. Am Ende zählt weniger die theoretisch beste App als die, die du auch in sechs Monaten noch täglich öffnest.
