Du stehst am Marktstand in Valencia, willst nach dem Preis fragen und alles, was dir einfällt, ist Schulspanisch aus der neunten Klasse. Genau diese Lücke zwischen Lehrbuch und Alltag will Memrise schließen – nicht mit Grammatiktabellen, sondern mit Tausenden Videoclips echter Muttersprachler, die so sprechen, wie du sie später tatsächlich hörst.
Über 60 Millionen Menschen haben die App bereits installiert. Wir haben uns Memrise im Detail angeschaut: Wie gut funktioniert das Video-Prinzip wirklich, was zahlst du am Ende, wo hakt es laut echten Nutzerstimmen – und für wen lohnt sich das Abo 2026 überhaupt noch.
Memrise auf einen Blick
- Konzept: Vokabeltrainer mit Videoclips echter Muttersprachler statt Karteikarten, kombiniert mit einem Spaced-Repetition-Algorithmus
- Sprachen: Über 20 Sprachen im Angebot, mit Deutsch als Ausgangssprache aktuell 9 Zielsprachen buchbar (u. a. Englisch, Spanisch, Französisch, Japanisch, Türkisch)
- Preise: Monatsabo 21,99 €/Monat · Jahresabo 5,84 €/Monat (69,99 € im Jahr) · gelegentlich Lifetime-Zugang ab ca. 254,99 €
- Ideal für: Anfänger, Wiedereinsteiger und Reisende, die praxisnahen Wortschatz statt Grammatikregeln aufbauen wollen
- Stärke: Über 50.000 Videoclips echter Sprecher machen Aussprache und Hörverständnis so authentisch wie kaum bei einem anderen Anbieter
- Schwäche: Grammatik bleibt Nebensache, freies Sprechen wird kaum trainiert, maximal erreichbares Niveau liegt bei etwa B1
Wie funktioniert Memrise? Videos, Spaced Repetition und Lernablauf
Hinter Memrise steckt ein ungewöhnliches Gründungstrio: Ed Cooke, offiziell gekürter „Grand Master of Memory“ und mehrfacher Gedächtnisweltmeister, der Neurowissenschaftler Greg Detre, der in Princeton zu Erinnerungsprozessen forschte, und der Unternehmer Ben Whately. Kennengelernt haben sich die drei in Oxford, gegründet wurde die App 2010 in London. Aus der Kombination aus Gedächtnisforschung und unternehmerischem Antrieb entstand ein Ansatz, der Vokabeln nicht als Liste, sondern als kleines Erlebnis vermittelt.
Das didaktische Herzstück ist Spaced Repetition, zu Deutsch verteiltes Wiederholen: Der Algorithmus fragt ein Wort genau dann erneut ab, kurz bevor du es vergisst, und schiebt es dadurch Schritt für Schritt vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis. Kombiniert wird das mit über 50.000 kurzen Videoclips, in denen Muttersprachler auf der Straße, im Café oder am Strand ganz natürlich sprechen. Du hörst also keine synthetische Computerstimme, sondern echten Akzent, echtes Sprechtempo und echte Umgangssprache – ein klarer Unterschied zu Apps, die ausschließlich mit computergenerierter Sprachausgabe arbeiten.

Eine typische Einheit dauert 5 bis 15 Minuten und gliedert sich in mehrere Runden: Zuerst lernst du 5 bis 8 neue Wörter kennen, jeweils mit Video, Übersetzung und Lautschrift. Danach folgen Multiple-Choice-Fragen, eine Hörverständnisübung, eine Tipp-Aufgabe und zum Abschluss eine Geschwindigkeitsrunde, in der du unter Zeitdruck zuordnest. Am Ende einer Lektion mixt die App alles noch einmal durch – falsch beantwortete Karten kommen sofort erneut dran. Punkte, ein täglicher Streak und eine Rangliste sorgen für Motivation, bleiben aber angenehm dezent: Auf Herzen, Leben oder Maskottchen verzichtet Memrise bewusst und lenkt den Fokus auf den Lerninhalt selbst.
Realistisch bringt dich konsequentes Üben auf ein solides A2-Niveau, bei den am besten ausgebauten Sprachen mit viel Ausdauer auch auf B1. Für freies Sprechen, komplexe Grammatik oder eine Prüfungsvorbereitung reicht das allein nicht aus – dazu später mehr im direkten Vergleich mit anderen Anbietern.
Memrise in Zahlen
- 60+ Millionen registrierte Nutzer weltweit, über 65 Millionen App-Downloads
- Über 50.000 Muttersprachler-Videos fest in die Kurse integriert
- Google Play Award 2017 als beste App im Bereich Bildung ausgezeichnet
Für wen ist Memrise geeignet?
Memrise spricht bewusst kein Publikum an, das strukturierten Frontalunterricht ersetzen will. Die App eignet sich für alle, die Wortschatz und Hörverständnis mit einer immersiven, videobasierten Methode aufbauen wollen – eher wie ein Spaziergang durchs Zielland als wie ein Schulbuch.
| ✅ Gut geeignet für | ❌ Weniger geeignet für |
|---|---|
| Einsteiger (A1–A2): Der spielerische Aufbau mit Video statt Grammatiktabelle senkt die Einstiegshürde deutlich. | Fortgeschrittene ab B2: Wer tiefer als Mittelstufe will, findet bei Lingoda mit Live-Unterricht deutlich mehr Substanz. |
| Wiedereinsteiger: Altes Schulwissen frischt die Spaced-Repetition-Technik gezielt und schnell wieder auf. | Grammatik-Fans: Wer Regeln und Satzbau systematisch pauken will, ist bei Babbel besser aufgehoben. |
| Vielbeschäftigte: Lektionen von 5 bis 15 Minuten passen in jede Mittagspause und jede Bahnfahrt. | Prüfungskandidaten: Offizielle Zertifikate wie DELE, DELF oder Cambridge bereitet Memrise nicht vor – hier hilft ein persönlicher Tutor über Preply weiter. |
| Visuelle und auditive Lerntypen: Bild und Ton der Muttersprachler-Videos sprechen zwei Sinne gleichzeitig an. | |
| Reisende: Vor dem Urlaub schnell Bestell-, Frage- und Dankesphrasen draufschaffen – dafür ist die App wie gemacht. |
Die besten Memrise-Alternativen im Überblick
Memrise ist nur einer von vielen Wegen, eine neue Sprache zu lernen. Wer strukturierten Unterricht, mehr Sprachauswahl oder Live-Kontakt zu Lehrkräften sucht, findet unter diesen Anbietern eine passende Ergänzung oder einen vollwertigen Ersatz.
Erfolgschancen und Wirksamkeit bei Memrise
Wie viel bringt dir Memrise am Ende wirklich? Das hängt stark davon ab, was du erwartest. Die Spaced-Repetition-Methode ist eine der am besten erforschten Lerntechniken der Kognitionswissenschaft: Vokabeln werden immer knapp vor dem vermuteten Vergessenszeitpunkt erneut abgefragt, was die Übertragung ins Langzeitgedächtnis nachweislich beschleunigt. Kombiniert mit den Muttersprachler-Videos entsteht ein Lernerlebnis, das näher an echter Sprachrealität liegt als reines Bücherwissen.
In der Praxis bedeutet das: Wer täglich 10 bis 15 Minuten investiert, baut innerhalb weniger Monate einen soliden Grundwortschatz für Alltagssituationen auf und erreicht bei den am besten ausgebauten Sprachen ein A2- bis B1-Niveau. Für Hörverständnis und Aussprache ist der Lernfortschritt besonders spürbar, weil du von Anfang an echte Sprecher statt künstlicher Stimmen hörst. Wo die App an ihre Grenzen stößt: komplexe Grammatik, freies Formulieren eigener Sätze und alles, was über Mittelstufenniveau hinausgeht. Wer ein höheres Ziel verfolgt, kombiniert Memrise am besten mit einem Anbieter, der Grammatik und Konversation stärker in den Vordergrund stellt.
Was kostet Memrise? Preise und Abo-Modelle 2026
Die Grundfunktionen von Memrise sind dauerhaft kostenlos nutzbar. Wer allerdings ernsthaft lernen will, kommt am Premium-Abo „Memrise Pro“ kaum vorbei – dort stecken die Videos, die die App so besonders machen.
Kann man Memrise kostenlos nutzen?
Ja, aber mit deutlichen Einschränkungen. In der Gratisversion bekommst du nur einen Appetithappen: ein paar Basislektionen und Wiederholungen, aber ohne die Muttersprachler-Videos, ohne den KI-Chatbot MemBot, ohne Offline-Modus und ohne die fortgeschrittenen Kursinhalte. Zum Reinschnuppern reicht das, für echten Fortschritt eher nicht. Eine klassische Geld-zurück-Garantie gibt es nicht, innerhalb der EU greift aber die gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen, sofern du den Dienst noch nicht vollständig genutzt hast.
Das bringt dir das Premium-Abo
Mit Memrise Pro schaltest du frei:
- ✓ Unbegrenzten Zugriff auf alle Sprachen und Kurse
- ✓ Über 50.000 Muttersprachler-Videos
- ✓ Den KI-Chatbot „MemBot“ für simulierte Gespräche
- ✓ Offline-Modus für Lektionen ohne Internetverbindung
- ✓ Aussprachetraining per Spracherkennung
- ✓ Geschwindigkeits-Wiederholungen für schnellen Vokabel-Drill
- ✓ Einen „Schwierige-Wörter“-Modus für deine persönlichen Schwachstellen
| Abo-Modell | Preis pro Monat | Kosten im Jahr |
|---|---|---|
| Monatsabo | 21,99 € | 21,99 € |
| Jahresabo | 5,84 € | 69,99 € |
Gelegentlich taucht zudem ein Lifetime-Zugang für rund 254,99 € auf – ein einmaliger Preis für dauerhaften Zugriff, allerdings nicht durchgehend im Angebot. Bezahlen kannst du per Kreditkarte, PayPal, Apple Pay oder Google Pay.
⚠️ App-Store-Aufschlag beachten: Wer das Abo direkt im Apple App Store oder Google Play Store kauft, zahlt oft 15 bis 30 % mehr. Grund: Apple und Google schlagen für In-App-Käufe eine Provision auf den Preis auf. Buche daher möglichst über memrise.com.
Für weniger als 6 Euro im Monat bekommst du bei Memrise einen soliden Vokabeltrainer mit einzigartigem Videomaterial – fair kalkuliert, auch wenn Grammatik und Live-Unterricht bei teureren Anbietern wie Babbel oder Lingoda zusätzlich dabei sind.
Zahlungsmethoden bei Memrise
- ✓ Kreditkarte (Visa, Mastercard, American Express)
- ✓ PayPal
- ✓ Apple Pay (bei Kauf über iOS)
- ✓ Google Pay (bei Kauf über Android)
Wie fast jedes Abo verlängert sich auch das Memrise-Abo automatisch zum nächsten Abrechnungszeitraum. Kündige daher rechtzeitig – am besten ein paar Tage vor dem Verlängerungsdatum.
Memrise Erfahrungen und Kritik
| ✅ Vorteile | ❌ Nachteile |
|---|---|
| Einzigartige Videos echter Muttersprachler statt synthetischer Stimmen | Grammatik wird nur am Rande behandelt |
| Wissenschaftlich fundierte Spaced-Repetition-Methode | Maximal erreichbares Niveau liegt bei etwa B1 |
| Kurze Lektionen von 5 bis 15 Minuten passen in jeden Alltag | Freies Sprechen wird kaum trainiert |
| KI-Chatbot „MemBot“ für erste simulierte Dialoge | Kursqualität schwankt je nach Sprache spürbar |
| Offline-Modus im Premium-Abo | Community-Kurse wurden 2024 aus der Haupt-App entfernt |
| Alle Sprachen in einem einzigen Abo enthalten | Keine offiziellen Sprachzertifikate |
| Modernes, übersichtliches App-Design | Kein Live-Unterricht mit echten Lehrkräften |
Was Nutzer über Memrise berichten
Ein Blick in die Bewertungsportale zeigt ein geteiltes Bild: Im Apple App Store steht Memrise bei starken 4,6 von 5 Sternen (über 250.000 Bewertungen), im Google Play Store bei 4,4 von 5 (über 1,5 Millionen Bewertungen). Auf Trustpilot fällt die Bewertung mit 3,3 von 5 dagegen deutlich ab. Der Grund liegt meist in der automatischen Verlängerung: Nutzer mit Kündigungsproblemen schreiben eher eine Trustpilot-Beschwerde, während zufriedene Gelegenheitsnutzer im App Store schnell ihre Sterne vergeben.
Die Videos mit echten Leuten sind der Wahnsinn – endlich klingt Spanisch für mich so, wie es wirklich gesprochen wird, und nicht wie aus dem Lehrbuch. – App-Store-Nutzer
Für Vokabeln top, aber irgendwann drehst du dich im Kreis. Grammatik musste ich mir woanders holen. – Play-Store-Nutzerin
Die Kündigung war ein kleiner Albtraum, das Abo hat sich trotzdem verlängert. Der Support hat es am Ende aber schnell gelöst. – Trustpilot-Nutzer
Ich kombiniere Memrise seit drei Jahren mit Babbel: Babbel für die Grammatik, Memrise für den Wortschatz. Diese Kombi schlägt jede App allein. – App-Store-Nutzer
Ein Umbau sorgte 2024 zusätzlich für Diskussionen: Zum 31. März 2024 verschwanden die bei vielen Fans beliebten, von Nutzern erstellten Community-Kurse aus der Haupt-App und wurden auf die separate Seite community-courses.memrise.com ausgelagert. Offiziell ging es dabei um bessere Qualitätskontrolle, für einen Teil der Community war es aber ein spürbarer Verlust an Auswahl.
Erfahrungen von Sprach-Einsteigern
Für Einsteiger ist Memrise ein Volltreffer: Die App nimmt dich an die Hand, ohne dich mit Grammatikregeln zu erschlagen. Die kurzen Videosequenzen machen den Lernprozess greifbar – du siehst, wie jemand aus Madrid tatsächlich „Buenos días“ sagt, statt eine computergenerierte Stimme zu hören. Die dezenten Gamification-Elemente halten gerade in der Anfangsphase bei der Stange. Wer allerdings ganz ohne Vorwissen startet, wünscht sich manchmal mehr Erklärung, warum ein Satz so aufgebaut ist, wie er aufgebaut ist.
Bewertung für Anfänger: 4 von 5 Sternen – hervorragend zum Einstieg, eine Grammatik-Ergänzung lohnt sich trotzdem.
Erfahrungen fortgeschrittener Lerner
Hier fällt das Bild durchwachsener aus. Wer bereits B1 oder höher spricht, merkt schnell, dass die Kursinhalte nicht mehr viel Neues liefern. Die Videos bleiben zwar für das Hörverständnis wertvoll, die Übungen wiederholen sich aber spürbar. Der MemBot bietet zwar simulierte Gespräche, seine Themenauswahl bleibt jedoch begrenzt. Fortgeschrittene nutzen Memrise daher am sinnvollsten als Ergänzung – etwa um Wortschatz in einer bestimmten Nische zu vertiefen – statt als Hauptlernwerkzeug.
Bewertung für Fortgeschrittene: 3 von 5 Sternen – nützliche Ergänzung, allein aber nicht ausreichend.
Erfahrungen von Reisenden und Urlaubslernern
Wer vier Wochen vor der Thailand-Reise noch schnell ein paar Phrasen lernen will, findet in Memrise einen idealen Begleiter. Die App bringt dir gezielt die Sätze bei, die im Alltag zählen: bestellen, fragen, verhandeln, bedanken. Der Offline-Modus ist dabei Gold wert, weil sich Lektionen im Flugzeug oder Hotel ganz ohne WLAN durcharbeiten lassen. Was fehlt, sind tiefergehende kulturelle Kontexte und landestypische Höflichkeitsformen, die über Standardphrasen hinausgehen.
Bewertung für Reisende: 5 von 5 Sternen – genau dafür wurde die App gemacht.
Wie seriös ist Memrise?
Hinter der App steht Memrise Ltd. mit Sitz in London. Seit der Gründung 2010 hat das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 25 Millionen US-Dollar an Risikokapital eingesammelt, unter anderem von Balderton Capital, Avalon Ventures und Octopus Ventures. 2017 zeichnete Google die App bei den Google Play Awards als beste Bildungs-App aus, mittlerweile zählt Memrise mehr als 65 Millionen Downloads. Internationale Medien wie The Guardian, TechCrunch und Wired haben die App wiederholt vorgestellt.
Auch wissenschaftlich steht die Methode auf solidem Boden: Eine im Fachjournal Nature Reviews Neuroscience veröffentlichte Studie bestätigt, dass verteiltes Lernen dem klassischen „Pauken in einer Sitzung“ beim Langzeitgedächtnis überlegen ist – unabhängig von Alter oder Lerntyp. Genau dieses Prinzip bildet den Kern des Memrise-Algorithmus.
Datenschutz und Sicherheit
- ✓ DSGVO-konform: Memrise verarbeitet Daten europäischer Nutzer nach eigenen Angaben gemäß EU-Datenschutzgrundverordnung
- ✓ SSL-Verschlüsselung: Sämtliche Zahlungen und Datenübertragungen laufen verschlüsselt
- ✓ Keine Weitergabe an Dritte: Laut Datenschutzerklärung werden persönliche Daten nicht an Werbetreibende verkauft
- ✓ Sichere Zahlungsabwicklung: Über die etablierten Anbieter Stripe und PayPal
Wie transparent sind die Kosten?
Die Preisstruktur ist grundsätzlich klar: Auf der Website findest du die aktuellen Abo-Preise übersichtlich aufgelistet. Kritik gibt es dennoch an einem Punkt: Die automatische Verlängerung wird in der App nicht immer deutlich genug kommuniziert – ein Grund für einen Teil der schlechten Trustpilot-Bewertungen. Zusätzlich variieren die Preise je nach Kaufkanal (Website vs. App Store) und Region, was für Verwirrung sorgen kann.
⚠️ Automatische Verlängerung: Dein Abo verlängert sich automatisch, wenn du nicht mindestens 24 Stunden vor dem nächsten Abrechnungsdatum kündigst. Ein Kalendereintrag erspart dir böse Überraschungen auf dem Kontoauszug.
Anmeldung und Profilerstellung bei Memrise
So gelingt die Anmeldung bei Memrise
Der Einstieg ist denkbar einfach – in wenigen Minuten bist du startklar:
- Website oder App öffnen: Gehe auf memrise.com oder lade die App im App Store bzw. Google Play Store herunter.
- Registrierung starten: Wähle zwischen E-Mail, Google-Konto, Apple-ID oder Facebook-Login.
- Zielsprache wählen: Entscheide dich für die Sprache, die du lernen möchtest, etwa Spanisch, Japanisch oder Französisch.
- Sprachniveau angeben: Memrise fragt, ob du Anfänger bist oder bereits Vorkenntnisse hast, und passt den Einstieg entsprechend an.
- Lernziel festlegen: Wähle dein tägliches Lernpensum – 5, 10, 15 oder 20 Minuten.
- Erste Lektion starten: Ohne Umwege landest du in deiner ersten Übung – ein Muttersprachler begrüßt dich per Video.
- Optional Premium freischalten: Du kannst erst kostenlos testen und später auf Pro upgraden.
Zeitaufwand: Die komplette Anmeldung dauert unter drei Minuten.
So machst du am meisten aus deinem Lernfortschritt
- Gib dein Niveau lieber etwas niedriger an – besser du wiederholst Bekanntes, als frustriert abzubrechen.
- Wähle ein realistisches Tagesziel: 10 Minuten täglich schlagen 60 Minuten einmal pro Woche.
- Lass Erinnerungen aktiviert – sie nerven zwar gelegentlich, halten aber deinen Streak am Leben.
- Kaufe Premium über die Website statt über den App Store und spare bis zu 30 %.
- Nutze den „Schwierige-Wörter“-Modus konsequent – er zielt genau auf deine persönlichen Stolpersteine.
- Probiere ruhig eine zweite Sprache aus, da alle Sprachen im Abo enthalten sind – das hält die Motivation hoch.
Lernmethodik und Features von Memrise
Wie funktioniert das Lernen bei Memrise im Detail?
Memrise kombiniert zwei bewährte Prinzipien: Spaced Repetition, also das wiederholte Abfragen kurz vor dem vermuteten Vergessen, und immersives Lernen durch echtes Sprachmaterial. Anders als klassische Sprachkurse, die linear von Lektion 1 bis Lektion 100 aufgebaut sind, setzt Memrise auf flexible, mundgerechte Lernhäppchen. Du bestimmst das Tempo, der Algorithmus bestimmt, was du wann wiederholst.
- Neue Wörter kennenlernen: 5 bis 8 neue Vokabeln oder Phrasen, jeweils mit Übersetzung, Lautschrift und einem Video eines Muttersprachlers.
- Multiple-Choice-Übung: Du wählst die richtige Übersetzung aus mehreren Optionen aus.
- Hörverständnis: Ein Muttersprachler spricht, du erkennst, was gesagt wurde.
- Schreiben und Tippen: Du gibst die Übersetzung per Buchstabenauswahl oder Tastatur ein.
- Geschwindigkeitsrunde: Unter Zeitdruck ordnest du Wörter den richtigen Übersetzungen zu.
- Abschlusswiederholung: Am Ende mixt die App alles noch einmal durch – falsch beantwortete Karten kommen sofort erneut dran.

Gamification spielt eine solide, aber nicht übertriebene Rolle: Du sammelst Punkte für jede abgeschlossene Lektion, hältst einen täglichen Streak aufrecht und misst dich optional in einer Rangliste mit anderen Nutzern. Auf Avatare, Herzen oder künstliche Lebenslinien verzichtet Memrise bewusst – der Fokus bleibt auf dem Lerninhalt. Über das Dashboard behältst du gelernte Wörter, Wiederholungsstatistiken und dein aktuelles Level im Blick.
Diese Features stechen besonders hervor
Muttersprachler-Videos: Das Herzstück der App. Über 50.000 kurze Clips zeigen echte Menschen in authentischen Situationen – mit Umgangssprache, Dialektfärbung und unterschiedlicher Sprechgeschwindigkeit, statt einer synthetischen Audiodatei.
Schwierige-Wörter-Modus: Der Algorithmus erkennt, welche Vokabeln du häufig falsch beantwortest, und stellt daraus gezielt Übungseinheiten zusammen – wie ein Personal Trainer fürs Vokabelheft.
Offline-Modus: Lade Lektionen herunter und lerne unterwegs ganz ohne Internetverbindung, praktisch im Ausland oder bei knappem Datenvolumen.
Ausspracheübungen: Die App erkennt über das Mikrofon deines Smartphones, wie du ein Wort aussprichst, und gibt Feedback – nicht so differenziert wie ein menschlicher Tutor, aber hilfreich, um grobe Aussprachefehler zu korrigieren.
Welche Sprachen bietet Memrise an?
Memrise bietet offiziell Kurse für über 20 Sprachen an. Für Nutzer mit Deutsch als Ausgangssprache stehen aktuell 9 Zielsprachen zur Verfügung: Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Chinesisch (Mandarin), Russisch und Türkisch. Mit Englisch als Ausgangssprache fällt die Auswahl deutlich größer aus – ein Grund, warum die App international mit über 30 Sprachen beworben wird.
Im Vergleich zu Mondly (41+ Sprachen) oder uTalk (150+ Sprachen) bleibt das Angebot für deutschsprachige Lerner überschaubar. Auch die Kursqualität variiert: Spanisch, Französisch und Englisch bieten die umfangreichsten Inhalte mit den meisten Videos und Lektionsstufen, Japanisch und Koreanisch sind inklusive Schriftzeichen-Training ebenfalls gut ausgebaut. Bei Türkisch und weiteren Nischensprachen fallen die Kurse spürbar kürzer und weniger tiefgehend aus.
⚠️ Hinweis: Wer eine seltene Sprache lernen möchte, etwa Hindi, Arabisch oder Vietnamesisch, findet bei Mondly (41+ Sprachen) oder uTalk (150+ Sprachen) eine deutlich breitere Auswahl.
MemBot: Der KI-Chatbot von Memrise im Detail
Seit 2023 bietet Memrise mit „MemBot“ einen KI-gestützten Gesprächspartner direkt in der App an. Du wählst ein Alltagsszenario aus – zum Beispiel „Im Restaurant bestellen“ oder „Nach dem Weg fragen“ – und der Bot reagiert in Echtzeit auf deine Textnachrichten in der Zielsprache. Anders als beim klassischen Vokabeltraining musst du hier ganze Sätze formulieren und in einem simulierten Dialog anwenden, was du zuvor gelernt hast.
Der große Vorteil: Du kannst Fehler machen, ohne dich vor einem echten Menschen zu blamieren – ideal für Lerner mit Sprechangst. Der Nachteil: Die Themenauswahl bleibt überschaubar, und die Antworten des Bots wirken bei komplexeren Sätzen gelegentlich vorhersehbar. Als Brücke zwischen reinem Vokabellernen und echter Konversation funktioniert MemBot trotzdem gut. Wer intensiver und freier sprechen möchte, bucht am besten zusätzlich eine Lehrkraft über Preply oder nimmt am Live-Unterricht von Lingoda teil.
Die Memrise App im Detail
Vorteile der App:
- ✓ Modernes, intuitives Design – auch für Technik-Muffel sofort bedienbar
- ✓ Schnelle Ladezeiten und flüssige Navigation
- ✓ Offline-Modus für unterwegs
- ✓ Push-Benachrichtigungen halten den Lernrhythmus aufrecht
- ✓ Nahtlose Synchronisation zwischen App und Web-Version
Nachteile der App:
- ✗ Höhere Abo-Preise im App Store gegenüber der Website
- ✗ Gelegentliche Bugs bei der Spracherkennung
- ✗ Auf kleinen Smartphone-Bildschirmen wirken die Videoclips mitunter winzig
- ✗ Keine eigens für Tablets optimierte iPad-Version
App-Store-Bewertungen: iOS 4,6 von 5 · Android 4,4 von 5
⚠️ Spar-Tipp: Kaufe dein Memrise-Abo immer über die Website (memrise.com) und nicht über den App Store. Du zahlst bis zu 30 % weniger – bei exakt demselben Funktionsumfang.
Memrise im Vergleich: Babbel, Mondly, Lingoda und Preply
Wie schlägt sich Memrise gegen die bekanntesten Namen am Markt? Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick.
| Memrise | Babbel | Mondly | Lingoda | Preply | |
|---|---|---|---|---|---|
| Jahresabo ab | 69,99 € | 107,88 € | 62,32 € | variabel* | variabel** |
| Sprachen | 34 | 14 | 41+ | 6 | 50+ |
| Lernmethode | Videos + Spaced Repetition | Strukturierte Kurse | KI-Übungen + Chatbot | Live-Gruppenunterricht | 1:1-Nachhilfe |
| Kostenlos nutzbar | Ja, eingeschränkt | 1. Lektion gratis | Ja, eingeschränkt | Nein | Nein*** |
| Live-Lehrkräfte | Nein | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Offline-Modus | Ja (Premium) | Ja | Ja | Nein | Nein |
| Erreichbares Niveau | Bis B1 | Bis B2 | Bis B1 | Bis C1 | Bis C2 |
| Offizielle Zertifikate | Nein | Nein | Nein | Ja | Nein |
* Lingoda: Preis hängt vom Paket ab, ab ca. 54,99 €/Monat für vier Gruppenstunden. ** Preply: Tutoren setzen eigene Stundenpreise, im Schnitt 15–25 €. *** Preply bietet eine vergünstigte, aber keine kostenlose Probestunde.
Am nächsten kommt Memrise dabei Mondly: Beide setzen auf KI-gestützte, spielerische Selbstlerneinheiten zu einem ähnlichen Jahrespreis, wobei Mondly mit über 41 Sprachen deutlich breiter aufgestellt ist. Wer dagegen echten Live-Unterricht sucht, landet zwangsläufig bei Lingoda oder Preply – beide kosten mehr, bringen dich aber auch näher an fließendes Sprechen und offizielle Sprachzertifikate heran. Babbel wiederum punktet dort, wo Memrise am schwächsten ist: bei der systematischen Grammatikvermittlung.
Alternativen zu Memrise
Memrise ist stark im Vokabeltraining per Video, deckt aber längst nicht jeden Lernbedarf ab. Diese vier Anbieter lohnen sich als Ergänzung oder Ersatz, je nachdem, was dir bei Memrise fehlt.
Duolingo – die bekannteste kostenlose Alternative. Statt auf Videoclips setzt Duolingo auf spielerischen Satzbau, tägliche Streaks und knallharte Gamification. Wer keinen Cent ausgeben und trotzdem täglich dranbleiben will, ist hier gut aufgehoben – auf Kosten von etwas weniger authentischem Hörmaterial.
Babbel – der Klassiker für alle, denen bei Memrise die Grammatik fehlt. Babbel baut Lektionen strukturiert wie ein Lehrbuch auf, mit klarem Fokus auf Satzbau und Regeln. Teurer als Memrise, dafür inhaltlich tiefer.
Clozemaster – die richtige Wahl, sobald dir Memrise zu einfach wird. Statt einzelner Vokabeln trainierst du hier Wörter im Satzkontext, mit echten Beispielsätzen aus großen Sprachdatenbanken. Ideal, um vom Wortschatz-Niveau von Memrise Richtung B2 und höher weiterzuwachsen.
Mondly – der direkteste Konkurrent im Video- und KI-Segment. Mondly bietet mit 41+ Sprachen deutlich mehr Auswahl als Memrise, dazu einen KI-Chatbot und sogar Augmented-Reality-Lektionen, bei einem ähnlichen Jahrespreis.
Memrise kündigen: wichtige Hinweise
Auch bei Memrise gilt: Ohne aktive Kündigung läuft das Abo automatisch weiter. Wo du kündigen musst, hängt davon ab, über welchen Kanal du ursprünglich gebucht hast.
1. Kauf über die Memrise-Website
- Logge dich auf memrise.com in deinen Account ein.
- Klicke oben rechts auf dein Profilbild und wähle „Einstellungen“.
- Wechsle in den Bereich „Abonnement“.
- Klicke auf „Abo kündigen“ und bestätige die Kündigung.
2. Kauf über iOS (Apple)
Öffne die Einstellungen auf deinem iPhone oder iPad, tippe oben auf deinen Namen und dann auf „Abonnements“. Wähle Memrise aus der Liste und tippe auf „Abo kündigen“ – wichtig ist, das mindestens 24 Stunden vor dem Verlängerungsdatum zu erledigen.
3. Kauf über Android (Google Play)
Öffne den Google Play Store, tippe auf dein Profilbild und dann auf „Zahlungen und Abos“ → „Abos“, wähle Memrise aus und bestätige die Kündigung.
⚠️ Automatische Verlängerung: Kündige mindestens 24 bis 48 Stunden vor dem nächsten Abrechnungsdatum. Bei Apple und Google wird die Kündigung sonst möglicherweise erst für den darauffolgenden Zeitraum wirksam.
⚠️ Account löschen ≠ Abo kündigen! Das Löschen deines Memrise-Kontos beendet dein laufendes Abo nicht automatisch – du zahlst sonst weiter, ohne Zugang zu haben. Kündige daher immer zuerst das Abo und lösche den Account erst danach.
Memrise im Test: unser Fazit
Memrise löst ein Problem, das viele klassische Sprachkurse liegen lassen: Wie klingt eine Sprache eigentlich wirklich, jenseits von Lehrbuch-Audio? Mit Tausenden Videoclips echter Muttersprachler hat die App dafür ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen, das kein Wettbewerber in dieser Form bietet. Für Wortschatzaufbau, Hörverständnis und ein Gefühl für authentische Aussprache ist Memrise damit erste Wahl – zu einem fairen Preis von 5,84 € im Monat im Jahresabo.
Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
- ✅ Einzigartige Muttersprachler-Videos – das Highlight der App
- ✅ Spaced Repetition als wissenschaftlich fundierte Lernmethode
- ✅ KI-Chatbot „MemBot“ für simulierte Alltagsgespräche
- ✅ Fairer Preis: 5,84 € pro Monat im Jahresabo
- ✅ Offline-Modus und kurze Lektionen – ideal für unterwegs
- ❌ Grammatik kommt deutlich zu kurz
- ❌ Maximales Niveau liegt bei etwa B1 – für Fortgeschrittene nicht ausreichend
Für wen empfehlenswert: Memrise ist die richtige Wahl für Anfänger und Wiedereinsteiger, die auf unterhaltsame Art einen soliden Grundwortschatz aufbauen wollen, sowie für Reisende, die vor dem Urlaub schnell Alltagsphrasen draufschaffen möchten. In Kombination mit einem grammatiklastigen Anbieter wie Babbel entsteht ein starkes Duo.
Wann du besser zu Alternativen greifst: Willst du systematisch Grammatik lernen, ist Babbel die bessere Wahl. Brauchst du Live-Unterricht mit echten Lehrkräften, hilft dir Preply weiter. Und wer ein offizielles Zertifikat oder ein Niveau bis C1 anstrebt, ist bei Lingoda besser aufgehoben.
Unsere Empfehlung: Anfänger, Wiedereinsteiger und Reisende, die schnell praxisnahe Vokabeln lernen wollen, holen mit Memrise viel für wenig Geld heraus. Am meisten sparst du, wenn du das Jahresabo direkt über memrise.com abschließt – und nicht über den App Store, wo dieselbe Leistung spürbar mehr kostet.
Häufig gestellte Fragen zu Memrise
Memrise bietet eine dauerhaft kostenlose Version an, allerdings mit deutlichen Einschränkungen: Die Muttersprachler-Videos, der KI-Chatbot MemBot, der Offline-Modus und die fortgeschrittenen Kursinhalte bleiben dem kostenpflichtigen Premium-Abo Memrise Pro vorbehalten. Zum Reinschnuppern reicht die Gratisversion, für ernsthaften Fortschritt brauchst du das Abo.
Das Monatsabo kostet 21,99 € pro Monat, das Jahresabo umgerechnet 5,84 € pro Monat (69,99 € im Jahr). Gelegentlich gibt es zusätzlich einen Lifetime-Zugang für rund 254,99 €. Buchst du über den Apple App Store oder Google Play Store, zahlst du wegen der Plattform-Provision häufig 15 bis 30 % mehr als direkt über memrise.com.
Offiziell bietet Memrise Kurse für über 20 Sprachen an. Mit Deutsch als Ausgangssprache stehen dir aktuell 9 Sprachen zur Verfügung: Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Chinesisch (Mandarin), Russisch und Türkisch. Wer eine seltenere Sprache lernen möchte, findet bei Mondly oder uTalk eine breitere Auswahl.
Bei den am besten ausgebauten Sprachen ist mit regelmäßigem Üben ein Niveau von A2 bis B1 realistisch. Für höhere Niveaustufen, systematische Grammatik oder freies Sprechen reicht Memrise allein nicht aus – hier lohnt sich die Ergänzung durch Babbel oder Live-Unterricht über Preply beziehungsweise Lingoda.
Memrise hat über 50.000 kurze Videoclips produziert, in denen echte Muttersprachler Wörter und Sätze in alltäglichen Situationen sprechen – auf der Straße, im Café oder im Supermarkt. Statt einer künstlichen Computerstimme hörst du dadurch echten Akzent, natürliches Sprechtempo und Umgangssprache, wie sie im Zielland tatsächlich gesprochen wird.
MemBot simuliert innerhalb der App kurze Gespräche zu Alltagsszenarien wie „Im Restaurant bestellen“ oder „Nach dem Weg fragen“. Für erste, angstfreie Sprechversuche ist das nützlich, einen menschlichen Gesprächspartner ersetzt der Bot aber nicht. Wer intensiv sprechen üben möchte, bucht dafür besser eine Lehrkraft über Preply.
Der Weg hängt vom Buchungskanal ab. Über die Website: einloggen, Profil, Einstellungen, Abonnement, dann „Abo kündigen“. Über iOS: Einstellungen, dein Name, Abonnements, Memrise auswählen und kündigen. Über Android: Google Play Store, Profilbild, Zahlungen und Abos, Abos, Memrise auswählen und kündigen. Wichtig: Das Löschen des Accounts beendet das Abo nicht automatisch – immer zuerst kündigen.
Ja. Memrise Ltd. mit Sitz in London wurde 2010 gegründet, hat rund 25 Millionen US-Dollar Risikokapital eingesammelt und wurde 2017 bei den Google Play Awards als beste Bildungs-App ausgezeichnet. Die App verarbeitet Nutzerdaten nach eigenen Angaben DSGVO-konform, verschlüsselt Zahlungen per SSL und wickelt Zahlungen über die etablierten Anbieter Stripe und PayPal ab.
Beide Apps sind spielerisch aufgebaut und kostenlos nutzbar, verfolgen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Memrise setzt auf echte Muttersprachler-Videos und intensives Vokabeltraining per Spaced Repetition, während Duolingo stärker auf Satzbau, tägliche Streaks und Spielmechaniken setzt. Viele Lerner kombinieren daher beide Apps parallel, statt sich für eine zu entscheiden.
Nur bedingt. Ab einem Niveau von B1 oder höher bieten die Kurse kaum noch neuen Stoff, und die Grammatikvermittlung bleibt oberflächlich. Fortgeschrittene nutzen Memrise am besten als Ergänzung, etwa um Wortschatz in einer bestimmten Nische zu vertiefen oder Hörverständnis zu trainieren, statt als alleiniges Lernwerkzeug.
Eine klassische Geld-zurück-Garantie bietet Memrise nicht an. Bei einem Direktkauf über die Website greift innerhalb der EU die gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen, solange du den Dienst noch nicht vollständig genutzt hast. Bei Käufen über Apple oder Google gelten stattdessen die jeweiligen Rückerstattungsrichtlinien der Plattformen.
Beide Apps setzen auf spielerisches Selbstlernen, doch Mondly bietet mit 41+ Sprachen deutlich mehr Auswahl und ergänzt sein Angebot um Augmented-Reality-Lektionen. Memrise punktet dafür mit seinem einzigartigen Bestand an Muttersprachler-Videos, den Mondly in dieser Form nicht bietet. Wer mehr Sprachauswahl braucht, ist bei Mondly besser aufgehoben, wer auf authentisches Hörtraining Wert legt, bei Memrise.