Stell dir vor, du müsstest für eine neue Sprache nur 4.000 Wörter lernen und wärst danach in der Lage, fast jedes Alltagsgespräch zu verstehen. Genau mit diesem Versprechen wirbt eine kleine App aus Tallinn – und stützt sich dabei nicht auf Marketing-Sprüche, sondern auf handfeste Sprachstatistik: Ein Großteil dessen, was Muttersprachler täglich sagen, besteht tatsächlich aus einem überschaubaren Grundwortschatz.
Ob dieses Versprechen im Alltag hält, was Speakly kostet und für wen sich die App wirklich eignet, klären wir in diesem Test. Wir haben die App mehrere Wochen selbst genutzt, unzählige Speakly Erfahrungen aus App Stores und Bewertungsportalen ausgewertet und sie mit bekannteren Anbietern wie Babbel oder Duolingo verglichen.
Speakly auf einen Blick
- Konzept: Vokabeltraining nach statistischer Worthäufigkeit – du lernst zuerst die 4.000 Wörter, die im Alltag am häufigsten gebraucht werden
- Sprachen: 10 Sprachen im Abo enthalten – Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Deutsch, Russisch, Finnisch, Estnisch, Norwegisch, brasilianisches Portugiesisch
- Preise: ab ca. 4 €/Monat im Jahresabo · Monatsabo 15,99 € · Lifetime-Zugang ab 69,99 €
- Ideal für: Berufstätige und Reisende, die zügig einen alltagstauglichen Wortschatz aufbauen wollen
- Stärke: Wissenschaftlich fundierte Wortauswahl statt zufälliger Vokabellisten
- Schwäche: Nur 10 Sprachen im Angebot und kaum Grammatik-Erklärungen
Gegründet wurde Speakly 2018 von den Esten Ott Ojamets und Ingel Keskpaik. Estland gilt als eines der digital fortschrittlichsten Länder Europas – kein Zufall also, dass von dort auch Speaklys datengetriebener Ansatz stammt. Statt sich am Kursaufbau klassischer Anbieter zu orientieren, hat das Team analysiert, welche Wörter in Alltagsgesprächen, Texten und Medien tatsächlich am häufigsten vorkommen, und daraus einen Lernpfad gebaut, der genau diese Wörter in der sinnvollsten Reihenfolge präsentiert.
Damit positioniert sich Speakly bewusst als Gegenentwurf zu Duolingos Gamification-Overkill und zu Babbels breit angelegtem Kurssystem: kein Punktesystem, keine bunten Maskottchen, sondern ein reduziertes, fast schon nüchternes Werkzeug für alle, die pragmatisch lernen wollen.
Für wen ist Speakly geeignet?
Speakly zielt auf erwachsene Selbstlerner, die keine Lust auf ausufernde Kurspläne haben, sondern effizient zum Ziel kommen wollen. Statt eines Curriculums mit Kapiteln und Lektionsstufen bekommst du hier eine datenbasierte Lernreihenfolge, die sich strikt an der Alltagsrelevanz einzelner Wörter orientiert.
| ✅ Speakly passt gut zu: | ❌ Speakly passt weniger zu: |
|---|---|
| Berufstätigen mit knapper Zeit: 5 bis 15 Minuten pro Einheit reichen aus, um in der Mittagspause oder Bahnfahrt voranzukommen. | Grammatik-Fans: Strukturierte Erklärungen liefert Speakly kaum – wer das braucht, ist bei Babbel besser aufgehoben. |
| Reisevorbereitung: Wer in wenigen Monaten für den Urlaub konversationsfähig werden will, bekommt genau das notwendige Vokabular. | Fans exotischer Sprachen: Mit nur 10 Sprachen bleibt die Auswahl klein – uTalk oder Mondly bieten hier deutlich mehr. |
| Einsteigern bis leicht Fortgeschrittenen (A1–B2): Der statistische Ansatz zahlt sich beim Aufbau eines Grundwortschatzes besonders aus. | Fortgeschrittenen ab C1: Oberhalb von B2 fehlt Speakly die inhaltliche Tiefe – hier lohnt sich eher Preply mit individuellem Live-Unterricht. |
| Autodidakten: Die App gibt einen klaren Pfad vor, ohne dich zu bevormunden – ideal für alle, die lieber allein lernen. | |
| Vokabel-Sammlern: Wer gezielt seinen Wortschatz erweitern und Speakly als Ergänzung zu einer anderen Methode nutzen will, bekommt ein hochwertiges Werkzeug. |
Die besten Speakly Alternativen im Überblick
Speakly ist keine Universallösung, sondern ein Spezialwerkzeug für den Wortschatzaufbau. Bevor du dich festlegst, lohnt sich deshalb ein Blick auf Anbieter, die andere Schwerpunkte setzen oder eine größere Sprachauswahl bieten:
Erfolgschancen bei Speakly
Die Lernlogik von Speakly ruht auf zwei Säulen: statistischer Worthäufigkeit und Spaced Repetition. Für jede angebotene Sprache haben die Entwickler große Mengen an Texten und gesprochener Sprache ausgewertet, um die rund 4.000 Wörter zu ermitteln, die den größten Anteil an alltäglicher Kommunikation ausmachen. Diese Wörter lernst du nicht in zufälliger Reihenfolge, sondern genau so sortiert, dass jedes neue Wort deinen Verständnisradius möglichst schnell vergrößert.
Konkret läuft eine Lerneinheit so ab: Zunächst stellt dir die App 8 bis 12 neue Wörter samt Audioaussprache und Beispielsatz vor. Danach folgen Erkennungs- und Zuordnungsübungen, bevor die neuen Vokabeln in sogenannten „Situationen” auftauchen – kurzen, realitätsnahen Dialogen, die zeigen, wie das Wort tatsächlich verwendet wird. Ein Algorithmus merkt sich, welche Wörter dir schwerfallen, und schickt sie dir häufiger zur Wiederholung, während sichere Vokabeln seltener auftauchen.
Wie weit kommst du damit tatsächlich? Realistisch ist ein Niveau von B1 bis B2 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen erreichbar, sofern du regelmäßig lernst und die App um eigene Hör- und Sprechpraxis ergänzt. Für C1 oder C2 reicht Speakly allein nicht – dafür fehlt schlicht die Tiefe bei Grammatik und freier Konversation.
Besonders gut funktioniert der reine Wortschatzaufbau: Nutzer berichten, dass sie nach rund vier Wochen mit täglich 15 Minuten bereits einfache Gespräche verfolgen können. Die „Situationen”-Übungen sind dabei der eigentliche Clou, weil sie die Lücke zwischen isoliertem Vokabellernen und echter Sprachanwendung schließen. Schwächer schneidet die App beim aktiven Sprechen ab: Du tippst und hörst viel, sprichst aber kaum selbst – wer echte Konversationsfähigkeit will, kommt um ergänzende Praxis mit einem Tandempartner oder einer Plattform wie Preply nicht herum.
Was kostet Speakly?
Speakly funktioniert nach dem Freemium-Prinzip: Eine Basisversion ist dauerhaft kostenlos, den vollen Funktionsumfang bekommst du nur mit einem Premium-Abo. Im Preisvergleich zu Babbel oder Rosetta Stone liegt Speakly im unteren Mittelfeld, besonders das Jahresabo und die Lifetime-Option stechen preislich positiv hervor.
⚠️ App-Store-Aufschlag beachten! Buchst du dein Abo über Apple App Store oder Google Play, zahlst du meist 19 bis 30 Prozent mehr als über die Speakly-Website. Buche daher am besten direkt über speakly.me.
Kann man Speakly kostenlos nutzen?
Ja, es gibt eine dauerhaft kostenlose Version. Sie beschränkt allerdings die Zahl neuer Wörter pro Tag auf etwa 5 bis 10, sperrt einen Großteil der „Situationen”-Übungen und lässt dich nicht über die unteren Niveaustufen hinauskommen. Zum Ausprobieren der Lernmethode reicht das, für ernsthaftes Lernen brauchst du auf Dauer Premium.
Eine explizite Geld-zurück-Garantie nennt Speakly nicht. Über den Apple App Store kannst du innerhalb von 14 Tagen eine Rückerstattung beantragen, bei Google Play gilt eine Frist von 48 Stunden nach Buchung. Kaufst du direkt über die Website, greifen die gesetzlichen EU-Widerrufsregeln.
Das bringt dir das Premium-Abo
Mit einem bezahlten Abo schaltest du frei:
- Unbegrenzt viele neue Wörter und Lektionen pro Tag
- Zugriff auf alle 10 verfügbaren Sprachen
- Sämtliche „Situationen”-Übungen mit realistischen Kontexten
- Den vollständigen Spaced-Repetition-Algorithmus für optimale Wiederholungen
- Hörverständnis-Übungen mit authentischen Audioaufnahmen
- Ausführliche Fortschrittsstatistiken
- Einen Offline-Modus für unterwegs
Die Abo-Modelle im Überblick:
| Abo | Preis pro Monat | Gesamtkosten | Unsere Einschätzung |
|---|---|---|---|
| Monatsabo | 15,99 € | 15,99 € | Nur zum kurzen Reinschnuppern |
| Jahresabo | ca. 4,00 € | 47,99 € | ⭐ Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis |
| Lifetime | – | 69,99 € | Lohnt sich für Langzeit-Lerner |
⚠️ Automatische Verlängerung! Alle Speakly-Abos laufen automatisch weiter, wenn du nicht rechtzeitig kündigst. Trage dir am besten eine Erinnerung ein – mindestens 48 Stunden vor Vertragsende.
Unsere Einschätzung: Als spezialisierte Vokabel-App bietet Speakly gerade im Jahresabo ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer allerdings eine Komplettlösung mit Grammatik und Sprechtraining sucht, bekommt bei Babbel für wenig Aufpreis deutlich mehr Funktionsumfang.
Zahlungsmethoden bei Speakly
- ✓ Kreditkarte (Visa, Mastercard, American Express)
- ✓ PayPal
- ✓ Apple Pay über den App Store
- ✓ Google Pay über den Play Store
Speakly Erfahrungen und Kritik
| ✅ Vorteile | ❌ Nachteile |
|---|---|
| Wissenschaftlich hergeleitete Wortauswahl statt Zufallslisten | Nur 10 Sprachen – im Vergleich zum Wettbewerb eine kleine Auswahl |
| Effektives Spaced-Repetition-System, das Gelerntes langfristig festigt | Grammatik wird kaum erklärt (Alternative: Babbel) |
| „Situationen” verankern Vokabeln in echten Kontexten statt in Isolation | Kaum aktives Sprechtraining (Alternative: Preply) |
| Reduziertes, ablenkungsfreies Design | Kein Community- oder Austauschfeature |
| Kurze Lerneinheiten von 5 bis 15 Minuten | Ab B2 aufwärts stößt die App an ihre Grenzen |
| Faire Preise, besonders im Jahres- und Lifetime-Abo | Kaum Gamification – kann auf Dauer demotivierend wirken |
| Offline-Modus im Premium-Abo | Keine offiziellen Sprachzertifikate |
| Alle Sprachen in einem Abo ohne Aufpreis | App-Store-Preise deutlich höher als im Web |
Was Nutzer über Speakly berichten
In den App-Stores schneidet Speakly überwiegend gut ab: Im Apple App Store steht die App bei ⭐ 4,7 von 5, im Google Play Store bei ⭐ 4,5 von 5. Auf Trustpilot fällt die Bewertung mit ⭐ 4,2 von 5 etwas nüchterner aus – dort häufen sich vereinzelte Beschwerden über die automatische Vertragsverlängerung und den Support bei Kündigungsfragen. Diese Diskrepanz ist typisch für App-Abos: In den Stores bewerten überwiegend aktive, zufriedene Nutzer, während sich auf unabhängigen Portalen eher enttäuschte Ex-Abonnenten melden.
„In drei Monaten habe ich mehr spanische Vokabeln gelernt als in zwei Jahren Abendkurs. Simpel, aber es funktioniert.” – Nutzerin, App Store
„Das Konzept ist clever, aber die fehlende Grammatik hat mich am Anfang wirklich gestört. Ohne YouTube-Videos nebenbei wäre ich aufgeschmissen gewesen.” – Nutzer, Play Store
„Die Kündigung lief holprig – mein Abo hat sich verlängert, obwohl ich sicher war, rechtzeitig gekündigt zu haben. Der Support hat es am Ende aber schnell gelöst.” – Nutzerin, Trustpilot
„Die Situationen sind Gold wert – man lernt nicht nur Wörter, sondern wie man sie wirklich benutzt. Endlich eine App für Erwachsene.” – Nutzerin, App Store
Erfahrungen von Einsteigern
Für blutige Anfänger funktioniert Speakly überraschend gut. Der statistische Ansatz sorgt dafür, dass du von Anfang an genau die Wörter lernst, die im echten Leben am häufigsten vorkommen – Grundpronomen, Hilfsverben, Fragewörter. Das erzeugt schnell ein Erfolgserlebnis, weil erste Sätze im Urlaub oder Podcast plötzlich verständlich werden.
Die Kehrseite: Ohne Grundwissen in Grammatik kann es frustrieren, wenn du zwar einzelne Wörter kennst, aber nicht weißt, wie du sie richtig kombinierst. Wer parallel ein Grammatikbuch oder eine ergänzende App nutzt, kommt deutlich schneller voran als jemand, der komplett allein auf Speakly setzt.
Fazit für Einsteiger: ⭐⭐⭐⭐ – hervorragend für schnellen Wortschatzaufbau, als alleiniges Lernwerkzeug aber nicht ausreichend.
Erfahrungen fortgeschrittener Lerner
Wer bereits auf B1-Niveau unterwegs ist, kann mit Speakly gezielt Lücken im Wortschatz schließen: Der Algorithmus erkennt, welche der 4.000 häufigsten Wörter noch fehlen, und füllt genau diese systematisch auf. Besonders die fortgeschrittenen „Situationen” – etwa Diskussionen über Nachrichten oder Geschäftstermine – sind inhaltlich anspruchsvoll und alltagsnah.
Ab B2 wird es allerdings dünn: Komplexe Grammatikstrukturen, idiomatische Wendungen oder Fachtexte fehlen komplett. Für echte Fortgeschrittene fühlt sich Speakly irgendwann wie ein Werkzeug an, das zwar solide funktioniert, aber an Tiefe verliert.
Fazit für Fortgeschrittene: ⭐⭐⭐ – als Ergänzung nützlich, als Hauptlernmittel auf diesem Niveau zu dünn.
Erfahrungen berufstätiger Nutzer
Gerade bei vollem Terminkalender spielt Speakly seine Stärke aus. Die kurzen Einheiten lassen sich problemlos zwischen Meetings, in der Bahn oder abends auf dem Sofa unterbringen – ohne festen Kurstermin und ohne schlechtes Gewissen, wenn mal ein Tag ausfällt. Der Algorithmus passt sich flexibel an dein Tempo an.
Die größte Einschränkung für diese Zielgruppe: Fachvokabular für Beruf oder Branche ist kaum vorhanden. Wer gezielt Business-Englisch lernen will, braucht ergänzende Ressourcen. Für allgemeine Konversationsfähigkeit im internationalen Arbeitsalltag reicht die App aber gut aus.
Fazit für Berufstätige: ⭐⭐⭐⭐ – perfekt für den Zeitaufwand, aber ohne Fachvokabular für spezialisierte Branchen.
Wie seriös ist Speakly?
Hinter Speakly steht die Speakly OÜ mit Sitz in Tallinn, Estland – gegründet 2018. Das Unternehmen ist mit geschätzt 15 bis 25 Mitarbeitenden vergleichsweise klein und hat bislang keine großen Venture-Capital-Runden öffentlich gemacht; finanziert wird vor allem über die laufenden Abo-Einnahmen.
Nach eigenen Angaben zählt die App mehrere Hunderttausend Nutzer weltweit – keine Duolingo-Dimension, für eine Nischen-App aber ein solider Wert. Speakly beruft sich auf linguistische Forschung zur Worthäufigkeit und hat eigene Analysen veröffentlicht, wonach rund 4.000 Wörter etwa 95 Prozent aller Alltagsgespräche abdecken. Eine unabhängige, extern verifizierte Wirksamkeitsstudie wie bei Duolingo oder Babbel gibt es bislang allerdings nicht.
Datenschutz und Sicherheit
- ✓ DSGVO-Konformität: Als estnisches Unternehmen unterliegt Speakly der europäischen Datenschutzgrundverordnung
- ✓ SSL-Verschlüsselung: Alle Datenübertragungen laufen verschlüsselt
- ✓ Etablierte Zahlungsanbieter: Zahlungen werden über Stripe und PayPal abgewickelt
- ✓ Kein Datenverkauf an Dritte: Laut Datenschutzerklärung gibt Speakly keine personenbezogenen Daten an Werbetreibende weiter
- ✓ Account-Löschung möglich: Konto und Daten lassen sich vollständig löschen
Wie transparent sind die Kosten?
Die Preisstruktur ist grundsätzlich übersichtlich: Alle Abo-Optionen inklusive monatlicher Umrechnung stehen klar auf der Website. Positiv fällt auf, dass es keine versteckten Zusatzkosten oder In-App-Käufe jenseits des Premium-Abos gibt. Kritischer ist der Umgang mit der automatischen Verlängerung: Sie wird zwar bei der Buchung erwähnt, aber nicht besonders prominent – ein Punkt, den mehrere Trustpilot-Bewertungen bemängeln. Allerdings betrifft dieses Problem praktisch die gesamte Abo-Branche, nicht nur Speakly.
⚠️ Automatische Verlängerung: Ohne rechtzeitige Kündigung verlängert sich dein Speakly-Abo automatisch um die gebuchte Laufzeit. Kündige mindestens 48 Stunden vorher – am besten über denselben Kanal, über den du gebucht hast.
Anmeldung & Profilerstellung
So registrierst du dich bei Speakly
Die Anmeldung ist in wenigen Minuten erledigt:
- Schritt 1: App herunterladen (iOS oder Android) oder die Website speakly.me öffnen.
- Schritt 2: Konto per E-Mail, Google- oder Apple-Login anlegen.
- Schritt 3: Ausgangssprache (z. B. Deutsch) und gewünschte Zielsprache auswählen.
- Schritt 4: Einen kurzen Einstufungstest absolvieren, der dein aktuelles Niveau ermittelt.
- Schritt 5: Tägliches Lernziel festlegen, etwa 10, 20 oder 50 neue Wörter.
- Schritt 6: Direkt mit der ersten Lektion starten – die kostenlose Version gibt sofort Zugang.
- Schritt 7: Optional auf Premium upgraden – über die Website günstiger als im App Store.
Zeitaufwand: unter 3 Minuten bis zur ersten Lektion.
So machst du am meisten aus deinem Lernfortschritt
- Einstufungstest ernst nehmen: Er spart Zeit, weil du nicht bei null anfängst, wenn schon Vorkenntnisse vorhanden sind.
- Realistisches Tagesziel wählen: Lieber täglich 15 Minuten als einmal pro Woche zwei Stunden – Konstanz schlägt Intensität.
- Push-Benachrichtigungen aktivieren: Nervig, aber nachweislich der wirksamste Motivationsschub im Alltag.
- Über die Website statt App Store buchen: Spart bis zu 30 Prozent gegenüber dem App-Store-Preis.
- Situationen nicht überspringen: Viele konzentrieren sich nur auf neue Wörter und ignorieren die Kontextübungen – dabei sind sie das Herzstück der Methode.
- Sprechen aktiv ergänzen: Speakly trainiert vor allem Lesen und Hören. Ein Tandempartner oder eine Plattform wie Preply bringt die fehlende Sprechpraxis.
Lernmethodik & Features
Wie funktioniert das Lernen bei Speakly?
Speaklys Prinzip lässt sich auf einen Nenner bringen: die richtigen Wörter in der richtigen Reihenfolge lernen – und sie zum richtigen Zeitpunkt wiederholen. Dahinter stecken drei bewährte Konzepte: statistische Worthäufigkeit, Spaced Repetition und kontextuelles Lernen, bei dem Wörter nie isoliert, sondern immer in realistischen Sätzen geübt werden.
Ein typischer Lernzyklus läuft so ab:
- Neue Wörter entdecken: 8 bis 12 Vokabeln mit Übersetzung, Audio und Beispielsatz.
- Erkennen und zuordnen: Wörter ihren Übersetzungen zuordnen oder in Sätzen wiedererkennen.
- Selbst eintippen: Aktives Eintippen verbessert nachweislich das Behalten.
- Hörübung: Einen Satz hören und das gelernte Wort identifizieren oder abtippen.
- Situationen durchspielen: Gelernte Wörter in realistischen Mini-Dialogen anwenden.
- Automatische Wiederholung: Der Algorithmus schickt gefährdete Wörter gezielt zur Auffrischung zurück.
Gamification sucht man bei Speakly fast vergeblich – es gibt einen simplen Fortschrittsbalken und Tagesstreaks, aber keine Punkte, Ranglisten oder virtuellen Belohnungen wie bei Duolingo. Ob das gefällt, ist Geschmackssache: Manche schätzen die Ruhe und den Fokus aufs Wesentliche, anderen fehlt der spielerische Ansporn. Deinen Fortschritt verfolgst du über eine Statistikseite, die zeigt, wie viele Wörter du beherrschst und wie nah du der nächsten Niveaustufe bist.
Diese Features stechen besonders hervor
1. Situationen: Vokabeln im echten Kontext
Das eigentliche Herzstück der App. Über 100 realistische Alltagsszenarien – vom Arztbesuch bis zum Bewerbungsgespräch – lassen dich gelernte Wörter aktiv anwenden, statt sie nur abzufragen. Der Effekt: Du lernst nicht nur, was ein Wort bedeutet, sondern wann und wie du es einsetzt.
2. Adaptive Spaced Repetition
Kein starres Karteikarten-System, sondern ein Algorithmus, der dein individuelles Vergessenstempo einschätzt. Wörter, bei denen du oft danebenliegst, kommen häufiger wieder, sichere Vokabeln verschwinden zunehmend in den Hintergrund – unauffällig, aber spürbar wirksam.
3. Hörverständnis mit nativer Aussprache
Alle Audioaufnahmen stammen von Muttersprachlern, nicht von synthetischen Stimmen. Das Tempo ist authentisch – für Anfänger anfangs eine Herausforderung, bereitet aber deutlich besser auf echte Gespräche vor als künstlich verlangsamte Aufnahmen.
4. Lernstatistik und Fortschritts-Dashboard
Eine übersichtliche Statistikseite zeigt, wie viele der 4.000 häufigsten Wörter du bereits kennst, wie sich das auf dein geschätztes GER-Niveau auswirkt und wie regelmäßig du lernst – ein spürbarer Motivator für datenaffine Lerner.
5. Offline-Modus im Premium-Abo
Lektionen lassen sich herunterladen und offline abrufen – praktisch für die U-Bahn oder Reisen ohne stabiles WLAN.
Welche Sprachen bietet Speakly an?
Hier liegt Speaklys größte Schwäche: Insgesamt stehen nur 10 Sprachen zur Verfügung – Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Deutsch, Russisch, Finnisch, Estnisch, Norwegisch und brasilianisches Portugiesisch. Alle sind mit Deutsch als Ausgangssprache lernbar.
Die Qualität der einzelnen Sprachkurse unterscheidet sich leicht: Englisch und Spanisch sind am umfangreichsten mit den meisten Situationen und der größten Wortdatenbank ausgestattet. Französisch und Italienisch ziehen solide nach, wenn auch mit etwas weniger Übungsmaterial auf höherem Niveau. Russisch bietet einen guten Grundkurs, stößt aber früher an Grenzen. Finnisch und Estnisch sind die Exoten im Angebot – dort merkt man die estnische Herkunft der App, und für diese beiden Sprachen findest du kaum eine bessere spezialisierte Vokabel-App auf dem Markt.
Bei den Hauptsprachen (Englisch, Spanisch, Französisch) ist ein B2-Niveau realistisch erreichbar, bei den übrigen Sprachen liegt die praktische Grenze eher bei B1.
⚠️ Nur 10 Sprachen im Angebot! Wer Japanisch, Koreanisch, Arabisch, Chinesisch oder eine andere Sprache außerhalb dieser Liste lernen will, wird bei Speakly nicht fündig und sollte auf eine Alternative wie Mondly ausweichen.
Die Speakly App im Detail

Was an der App überzeugt:
- Reduziertes, aufgeräumtes Design ohne Ablenkung
- Kurze Ladezeiten und stabile Performance auf iOS und Android
- Intuitive Bedienung, die auch technisch weniger versierte Nutzer sofort verstehen
- Offline-Modus im Premium-Abo
- Konfigurierbare Push-Erinnerungen fürs tägliche Lernen
Was weniger überzeugt:
- Keine für Tablets optimierte Version – auf dem iPad wirkt die App aufgeblasen
- Kein Dark Mode
- Kein Homescreen-Widget mit Tagesfortschritt
- Höhere Preise im App Store als auf der Website
Bewertungen: iOS App Store ⭐ 4,7 · Google Play Store ⭐ 4,5
⚠️ Tipp: Kaufe dein Abo grundsätzlich über die Website statt über den App Store. Du sparst bis zu 30 Prozent, und auch die Kündigung läuft über die Website meist unkomplizierter.
Speakly im Vergleich
Der Markt für Sprachlern-Apps ist dicht besetzt – von reinen Vokabeltrainern bis zu Plattformen mit Live-Unterricht. So schneidet Speakly im direkten Vergleich mit den wichtigsten Wettbewerbern ab:
| Speakly | Babbel | Mondly | Lingoda | Preply | |
|---|---|---|---|---|---|
| Preis ab (Jahresabo) | ca. 4 €/Monat | 8,99 €/Monat | 5,19 €/Monat | variabel* | variabel** |
| Sprachen | 10 | 14 | 41+ | 6 | 50+ |
| Lernmethode | Statistisches Vokabellernen + Kontextübungen | Strukturierte Kurse mit Grammatik | Gamification + KI | Live-Gruppenunterricht | 1:1-Tutorenunterricht |
| Kostenlos nutzbar | Ja (eingeschränkt) | Ja (1. Lektion) | Ja (eingeschränkt) | Nein | Nein*** |
| Live-Tutoren | Nein | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Offline-Modus | Ja (Premium) | Ja | Ja | Nein | Nein |
| Bis C1/C2 | Nein (max. B2) | Nein (max. B2) | Nein (max. B1–B2) | Ja (C1) | Ja (je nach Tutor) |
| Offizielle Zertifikate | Nein | Nein | Nein | Ja | Nein |
Alternativen zu Speakly im Direktvergleich
Apps mit ähnlichem Fokus:
Am breitesten aufgestellt ist Mondly: Über 40 Sprachen, Augmented-Reality-Szenen und ein KI-Chatbot machen die rumänische App zur logischen Wahl, wenn dir Speaklys Sprachauswahl zu klein ist. Bei ähnlichem Preisniveau (ab 5,19 €/Monat im Jahresabo) fehlt Mondly zwar die statistische Tiefe beim Vokabelaufbau, dafür punktet die App mit deutlich mehr Gamification.
Babbel verfolgt den entgegengesetzten Weg: strukturierte Lektionen mit ausführlichen Grammatik-Erklärungen für 14 Sprachen. Preislich liegt Babbel höher (ab 8,99 €/Monat), liefert dafür aber genau das, was Speakly fehlt – ein Gesamtpaket aus Wortschatz, Grammatik und Sprechübungen aus einer Hand.
Noch näher am Speakly-Prinzip liegt MosaLingua: Auch hier stehen Spaced Repetition und Worthäufigkeit im Zentrum, ergänzt um Grammatik-Erklärungen, Videos und optionalen Live-Unterricht mit echten Lehrkräften. Für alle, die den Speakly-Ansatz mögen, aber mehr Erklärung wollen, eine der stärksten Alternativen.
Plattformen mit grundlegend anderem Ansatz:
Wer echte Konversation trainieren will, kommt an Preply kaum vorbei: Über 32.000 Tutoren aus mehr als 200 Ländern bieten individuellen 1:1-Unterricht ab wenigen Euro pro Stunde. Als Ergänzung zu Speakly eine naheliegende Wahl – du baust mit der App den Wortschatz auf und wendest ihn bei Preply direkt im Gespräch an.
Wer ein offizielles Zertifikat für Beruf, Studium oder Visum benötigt, ist bei Lingoda richtig: Live-Gruppenunterricht mit zertifizierten Lehrkräften und ein anerkannter Abschluss – bei deutlich höherem Preis- und Zeitaufwand als bei Speakly, dafür mit einem Ergebnis, das keine reine Vokabel-App liefern kann.
Speakly kündigen: wichtige Hinweise
Wie bei den meisten App-Abos gilt: Ohne rechtzeitige Kündigung zahlst du automatisch weiter. Wie genau die Kündigung abläuft, hängt davon ab, wo du das Abo ursprünglich abgeschlossen hast.
1. Kauf über die Speakly-Website
- Bei speakly.me einloggen.
- Zu „Einstellungen” → „Abonnement” navigieren.
- „Abo kündigen” bzw. „Cancel Subscription” auswählen.
- Kündigung per E-Mail bestätigen, falls verlangt.
- Die Bestätigungsmail aufheben.
2. Kauf über iOS (Apple)
- „Einstellungen” auf iPhone oder iPad öffnen.
- Oben auf den eigenen Namen tippen, dann „Abonnements” wählen.
- Speakly aus der Liste auswählen.
- „Abo kündigen” antippen und bestätigen.
- Das Abo bleibt bis zum Ende der laufenden Periode aktiv.
3. Kauf über Android (Google Play)
- Google Play Store öffnen.
- Auf das Profilbild tippen, dann „Zahlungen & Abos” → „Abos”.
- Speakly auswählen und „Abo kündigen” antippen.
- Den Anweisungen folgen und bestätigen.
- Die App bleibt bis zum Ende des Abrechnungszeitraums nutzbar.
⚠️ Automatische Verlängerung im Blick behalten: Kündige mindestens 48 Stunden vor dem nächsten Verlängerungstermin. Eine Kalendererinnerung hilft, den Zeitpunkt nicht zu verpassen – nach der Verlängerung gibt es in der Regel keine Rückerstattung mehr.
⚠️ Account löschen ist keine Kündigung! Löschst du deinen Speakly-Account, verlierst du deinen gesamten Lernfortschritt – ein laufendes Abo wird dadurch aber nicht automatisch beendet. Du zahlst also möglicherweise weiter, ohne die App zu nutzen. Kündige deshalb immer zuerst das Abo und lösche den Account erst danach.
Speakly im Test: unser Fazit
Speakly ist kein Allrounder – und will das auch gar nicht sein. Wer schnell und effizient einen soliden Grundwortschatz aufbauen möchte, bekommt hier eines der klügsten Werkzeuge am Markt. Wer dagegen eine vollständige Sprachlern-Lösung mit Grammatik, Sprechtraining und Zertifikaten erwartet, wird enttäuscht.
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
- ✅ Wissenschaftlich fundierter Ansatz aus statistischer Worthäufigkeit und Spaced Repetition
- ✅ Schnelle Erfolgserlebnisse bereits nach wenigen Lernwochen
- ✅ Faire Preise, besonders im Jahres- und Lifetime-Abo
- ✅ „Situationen” bringen Vokabeln in realistische Kontexte
- ✅ Ideal für kurze, tägliche Lerneinheiten
- ❌ Nur 10 Sprachen – im Vergleich zum Wettbewerb sehr begrenzt
- ❌ Kaum Grammatik, minimale Sprechübungen
- ❌ Für Fortgeschrittene ab B2 zu wenig Substanz
Für wen sich Speakly lohnt: vor allem für Einsteiger und leicht Fortgeschrittene, die pragmatisch eine der zehn angebotenen Sprachen lernen wollen. Berufstätige mit wenig Zeit und Reisende, die zügig konversationsfähig werden möchten, treffen mit dieser Vokabel-App eine gute Wahl – auch als Ergänzung zu einem klassischen Sprachkurs oder einer Grammatik-App funktioniert Speakly gut.
Wann sich eine Alternative eher lohnt: Wer Sprachen wie Japanisch, Arabisch oder Koreanisch lernen möchte, landet zwangsläufig bei Mondly. Wer strukturierte Grammatik-Kurse bevorzugt, ist bei Babbel besser aufgehoben. Und wer echte Gesprächspraxis mit Muttersprachlern sucht, sollte sich Preply ansehen – im Idealfall in Kombination mit Speakly für den Wortschatzaufbau.
Unser Gesamturteil: Speakly funktioniert wie ein Skalpell, nicht wie ein Schweizer Taschenmesser. In seinem Spezialgebiet – Wortschatzaufbau nach statistischer Häufigkeit – gehört die estnische App zur Spitzengruppe. Als alleiniges Lernwerkzeug reicht sie für die meisten Lerner aber nicht aus. Unser Speakly Test 2026 ergibt: ⭐⭐⭐⭐ (4 von 5 Sternen).
Häufig gestellte Fragen zu Speakly
Speakly ist eine 2018 in Estland gegründete Sprachlern-App, die sich auf den Aufbau von Wortschatz nach statistischer Häufigkeit spezialisiert hat. Statt eines klassischen Lektionsaufbaus wie bei Babbel oder eines Gamification-Systems wie bei Duolingo lernst du hier die rund 4.000 Wörter, die im Alltag am häufigsten vorkommen – in genau der Reihenfolge ihrer Relevanz. Ergänzt wird das durch Spaced Repetition und realitätsnahe Übungssituationen.
Speakly bietet drei Modelle an: ein Monatsabo für 15,99 €, ein Jahresabo für 47,99 € (umgerechnet rund 4 € pro Monat) sowie eine Lifetime-Option für einmalig 69,99 €. Alle zehn verfügbaren Sprachen sind in jedem Tarif enthalten, ein Aufpreis pro Sprache entfällt. Wichtig: Buchst du über den Apple App Store oder Google Play Store, zahlst du häufig 19 bis 30 Prozent mehr als direkt über die Speakly-Website.
Ja. Speakly stellt eine dauerhaft kostenlose Version bereit, in der du täglich nur eine begrenzte Zahl neuer Wörter lernst und der Zugriff auf die praxisnahen Übungssituationen eingeschränkt ist. Für einen ersten Eindruck der Lernmethode reicht das aus, für regelmäßiges Lernen brauchst du auf Dauer das Premium-Abo.
Mit Speakly stehen zehn Sprachen zur Wahl: Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Deutsch, Russisch, Finnisch, Estnisch, Norwegisch und brasilianisches Portugiesisch. Das ist im Vergleich zu Anbietern wie Mondly (über 40 Sprachen) oder uTalk (über 150 Sprachen) eine deutlich kleinere Auswahl – wer eine dieser zehn Sprachen lernen will, bekommt dafür aber einen besonders fokussierten Vokabelkurs.
Bei täglich rund 15 Minuten Lernzeit berichten viele Nutzer bereits nach vier bis sechs Wochen von ersten verstandenen Alltagsgesprächen. Realistisch erreichbar ist ein Sprachniveau von B1 bis B2 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen. Für C1 oder C2 reicht die App allein nicht aus, weil ihr die Grammatiktiefe und echte Sprechpraxis fehlen.
Nur bedingt. Speakly ist auf Wortschatzaufbau spezialisiert, erklärt Grammatik aber kaum und bietet praktisch keine eigenen Sprechübungen. Für eine vollständige Sprachlern-Lösung lohnt sich die Kombination mit einer Plattform wie Preply für echte Konversationspraxis oder mit einer strukturierteren App wie Babbel, wenn dir Grammatik-Erklärungen wichtig sind.
Der Anbieter Speakly OÜ sitzt in Tallinn, Estland, und unterliegt damit als EU-Unternehmen der DSGVO. Datenübertragungen laufen SSL-verschlüsselt, Zahlungen werden über etablierte Anbieter wie Stripe und PayPal abgewickelt, und laut Datenschutzerklärung gibt Speakly keine personenbezogenen Daten an Werbetreibende weiter. Eine vollständige Löschung des Kontos ist jederzeit möglich.
Das hängt davon ab, wo du gebucht hast. Über die Website loggst du dich bei speakly.me ein und kündigst unter „Einstellungen“ → „Abonnement“. Auf dem iPhone öffnest du die Einstellungen-App, tippst auf deinen Namen und dann auf „Abonnements“. Über Android findest du die Option im Google Play Store unter „Zahlungen & Abos“. Kündige in jedem Fall mindestens 48 Stunden vor dem nächsten Verlängerungstermin, sonst verlängert sich das Abo automatisch.
Eine eigene Geld-zurück-Garantie nennt Speakly nicht ausdrücklich. Wer über den Apple App Store gebucht hat, kann innerhalb von 14 Tagen eine Rückerstattung beantragen, bei Google Play gilt eine Frist von 48 Stunden nach Abschluss eines Abos. Bei einem Kauf direkt über die Website greifen die gesetzlichen Widerrufsregeln innerhalb der EU.
Am besten passt Speakly zu Berufstätigen und Reisenden, die mit wenig Zeitaufwand einen soliden Alltagswortschatz in einer der zehn angebotenen Sprachen aufbauen wollen. Auch als Ergänzung zu einem strukturierten Kurs oder als reines Vokabeltraining neben einer anderen App eignet sich Speakly gut. Wer dagegen Grammatik-Erklärungen, Sprechtraining oder eine große Sprachauswahl braucht, sollte eine Alternative wie Babbel, Preply oder Mondly in Betracht ziehen.
Nutzer und unser Test bemängeln vor allem drei Punkte: Grammatik wird kaum erklärt, echte Sprechübungen fehlen fast vollständig, und mit nur zehn verfügbaren Sprachen ist die Auswahl im Vergleich zum Wettbewerb sehr begrenzt. Ab einem Sprachniveau von B2 aufwärts stößt die App zudem an ihre Grenzen, weil komplexere Strukturen und freie Konversation nicht abgedeckt werden.
Ja, sowohl die Benutzeroberfläche als auch sämtliche Lernmaterialien stehen auf Deutsch zur Verfügung, und du kannst Deutsch als deine Ausgangssprache einstellen. Umgekehrt lässt sich Deutsch bei Speakly auch als Zielsprache lernen, etwa für englisch- oder russischsprachige Nutzer.
