Mitten im Alten Botanischen Garten in der Kieler CityBis zu 50.000 Euro Strafe! Baumhasser zersägen seltenen Ahorn

Wer macht denn sowas?!
Dieser seltene chinesische Ahorn wurde mitten in der Kieler Innenstadt angesägt. Es handelt sich um eine Straftat und hätte böse ausgehen können. Nun musste das exotische Gehölz gefällt werden und die Polizei sucht nach dem Baumfrevel.
Angesägter Baum Gefahr für Gartenbesucher
„In der Nacht (...) hat man hier einen Baum fällen wollen”, ist Günter Horstmann überzeugt. Und zwar nicht irgendeinen Baum, sondern einen seltenen chinesische Ahorn. Doch Unbekannte setzen dem 40 Jahre alten Gewächs ein jähes Ende. „Man hat den Baum zu drei Vierteln angesägt und er fiel schon etwas um”, erklärt der Vorsitzende des Vereins zur Erhaltung und Förderung des Alten Botanischen Gartens Kiel im RTL Nord-Interview.
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„Und es bestand natürlich die Gefahr, insbesondere nachts, dass Leute diesen Weg beschreiten und dann durch diesen halb umgefallenen Baum erschlagen werden. Das muss man wirklich so, so drastisch formulieren.” Aus Sicherheitsgründen hat die Feuerwehr den einst neun Meter hohen Baum gefällt und zersägt. Nun ermittelt die Polizei zum Baumfrevel.
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Förderverein des botanischen Gartens trauert um Baum
„Nach jetzigem Ermittlungsstand haben unbekannte Täter zwischen dem 12. Juni und dem 14. Juni im Alten Botanischen Garten hier in Kiel einen chinesischen Ahornbaum angesägt”, erklärt Niklas Frederik Möller von der Polizei Kiel. „Vielleicht mit einer Kettensäge, so dass man vielleicht etwas gesehen oder gehört hat. Und würden uns dementsprechend über Hinweise aus der Bevölkerung freuen.”
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Seit 1884 werden im Alten Botanischen Garten in Kiel auf einer Fläche zwei Hektar verschiedene exotische Baum- und Pflanzensorten gehegt und gepflegt. Dass man sich hier nun auf solche Weise von einem der Gehölze verabschieden muss, stößt auf Unverständnis.

„Wir haben hier sehr viele exotische Pflanzen, die damals so nach geographischen Gesichtspunkten hier angesiedelt worden sind (...), seltene Gehölze”, erklärt Günter Horstmann. Umso schlimmer sei es, „dass gerade so ein Baum gefällt wurde (...) und eigentlich überhaupt gar nicht zu verstehen, dass man auf so eine Idee kommt, auf so eine sehr dumme Idee kommt, so einen Schaden anzurichten. Wir sind traurig.”
Verwendete Quellen: RTL-Recherche

































