Finanziert durch Steuergelder Olaf Scholz’ leere Hamburger Wohnung bekommt neue Fenster

Der ehemalige Kanzler soll kaum in Hamburg sein.
Der ehemalige Kanzler soll kaum in Hamburg sein.
dpa/Jens Krick

Vor fünf Jahren angefertigt – jetzt sollen sie eingebaut werden!
In die Hamburger Wohnung von Ex-Kanzler Olaf Scholz (SPD) sollen besondere, schutzsichere Sicherheitsfenster eingebaut werden. Günstig sind die nicht, aber der Steuerzahler soll es möglich machen. Fraglich ist, ob der ehemalige Bundeskanzler die überhaupt braucht.

Nicht der erste Wirbel um seine Hamburger Wohnung

Neben seiner Wohnung in Potsdam hat der ehemalige Bundeskanzler und Hamburgs ehemals erster Bürgermeister auch noch eine Wohnung in der Hansestadt. Wie es sich für die vier Wände eines ehemaligen Bundeskanzlers gehört, wird die bis Ende 2025 dauerhaft von Polizisten bewacht – durch Steuergelder in angeblicher Millionenhöhe.

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Laut dem Bund der Steuerzahler sollen dafür allein 2024 über 28.000 Arbeitsstunden angefallen sein. Blöd nur, dass sich Olaf Scholz nur selten in dieser Wohnung aufhalten soll, wie Nachbarn berichten. Nach öffentlicher Kritik wird die Polizeipräsenz dann deutlich reduziert.

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Neue Fenster öffentlich finanziert

Damit Olaf Scholz es in seiner Wohnung, in der er sich offenbar sowieso nicht aufhält, besonders sicher hat, werden 2021 besondere Sicherheitsfenster angefertigt. Fünf Jahre sollen die öffentlich finanzierten Fenster dann nicht etwa eingebaut, sondern irgendwo gelagert worden sein. Was die Fenster und auch die jahrelange Lagerung gekostet haben – unklar.

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Jetzt soll es aber losgehen und die Fenster sollen endlich montiert werden. „Dafür kann es sachliche Gründe geben, dann müssen die Verantwortlichen diese Gründe aber endlich nennen“, fordert Sascha Mummenhoff, Landesvorsitzender des Bund der Steuerzahler Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern e.V. Wem die öffentlich finanzierten Fenster nach dem Einbau gehören und ob Olaf Scholz einen finanziellen Ausgleich aus eigener Tasche zahlen wird, ist unklar. Aber vielleicht sind es ja genau diese Fenster, die den ehemaligen Kanzler dazu bewegen, doch mal öfter in seiner Hamburger Wohnung vorbeizuschauen.

Verwendete Quellen: Bund der Steuerzahler