GETEX 2026Großübung gegen Terrorangriffe! Hier ist die Sicherheit an der Ostseeküste im Fokus

Training für den Ernstfall!
Über vier Tage wurde die Ostseeküste von Schleswig-Holstein bis Donnerstag (19. März) zum Schauplatz einer bundesweiten Großübung von Polizei und Bundeswehr. Das Ziel: die Terrorabwehr.
Gemeinsam gegen Terrorangriffe
„Die Sicherheitslage, die wir generell in der Welt haben, aber auch für uns in Deutschland, sowohl Bedrohung von außen als auch von innen, macht es notwendig, dass wir uns mit unterschiedlichen Szenarien auseinandersetzen”, hebt Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) die Bedeutung der Großübung GETEX hervor. Rund 1000 Einsatzkräfte haben im Ostseeraum in und um Heiligenhafen für den Ernstfall geprobt. Im Mittelpunkt stand dabei der Schutz der maritimem Infrastruktur.
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„Die maritime Komponente ist natürlich für die Küstenländer im Nordverbund auch besonders wichtig. Auch da haben wir mit verschiedenen Einheiten geübt, sodass tatsächlich alle Ziele der Übung erreicht worden sind”, erklärt Landespolizeidirektorin Maren Freyher. „Der Hauptfokus der Übung lag tatsächlich auf eine Tätergruppierung aus dem terroristischen Bereich, die simultan Anschläge für die Bundesrepublik Deutschland geübt hat oder vorgesehen hatte.”
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Das ist GETEX
GETEX steht für „Gemeinsame Terrorismusabwehr-Exercise“ und ist ein bundesweites Übungsformat von Polizei, Bundeswehr und weiteren Behörden. Dabei werden Szenarien, wie Angriffe auf wichtige Einrichtungen oder Spionage durch Drohnen, simuliert. Auch wird der Einsatz moderner Technik geübt. Das Ziel: Die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte zu stärken, um im Ernstfall schneller und effektiver auf Bedrohungslagen reagieren zu können.

Auch in anderen Bundesländern, wie Baden-Württemberg und Bayern, werden parallel Krisenszenarien geprobt. Alle Übungen hängen über die Ländergrenzen hinweg zusammen. Schleswig-Holstein koordiniert die bundesweite Großübung in diesem Jahr.
„Schleswig-Holstein hervorragend ausgebildet”
„Diese Übung zeigt, dass wir in Deutschland gut vorbereitet sind, aber dass unsere Einsatzkräfte gerade speziell auch hier in Schleswig-Holstein hervorragend ausgebildet und vorbereitet sind”, resümiert Daniel Günther (CDU). Für ihn ist der erfolgreiche Abschluss der Übung ein Zeichen „an die Bevölkerung, was das Thema Sicherheit angeht, dass wir auch auf solche Szenarien gut vorbereitet sind.”
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Die Großübung findet seit 2017 statt und soll die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden in länderübergreifenden Krisensituationen testen und verbessern.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Land Schleswig-Holstein

































