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Massaker an Grundschule in Texas: Das wissen wir über den Amokläufer

19 Kinder sterben

Massaker an Grundschule in Texas: Das wissen wir über den Amokläufer (18)

 May 30, 2022, Austin, Texas, USA: Images of many victims in the Uvalde, Texas mass murder at Robb Elementary lie among burned candles and fading flowers at the steps to the Texas Capitol grounds in Austin. Austin USA - ZUMAd150 20220530_znp_d150_048
An der Grundschule in Uvalde erschoss der Täter 19 Kinder und zwei Lehrerinnen.
www.imago-images.de, IMAGO/ZUMA Wire, IMAGO/Bob Daemmrich

Er soll an einer Grundschule 19 Kinder erschossen haben und wurde anschließend von der Polizei getötet: Nach ersten Erkenntnissen handelte der Täter als Einzeltäter. Das Motiv für den Amoklauf an der Robb Elementary School in Uvalde (US-Bundesstaat Texas) am Dienstagnachmittag: unklar. Bei dem Vorfall starben auch zwei Erwachsene. Es war zunächst nicht bekannt, ob der Amokläufer zu den erwachsenen Todesopfern gezählt wurde.

Amokläufer von Texas schoss zunächst auf seine Großmutter

Erick Estrada von Ministerium für öffentliche Sicherheit in Texas erklärte gegenüber dem Sender CNN, der Verdächtige habe zunächst auf seine Großmutter geschossen – in deren Wohnung. Die Großmutter sei ins Krankenhaus gekommen und in einem kritischen Zustand, erklärten die Behörden.

Dann sei der Schütze mit einem Auto zur Schule gefahren und habe dort einen Unfall gebaut, sagte Estrada. Er habe dann das Auto verlassen und sei mit einer Schutzweste bekleidet, einem Rucksack und einem Gewehr in die Schule eingedrungen. Dort habe er das Feuer eröffnet.

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Amokläufer soll zwei Gewehre gekauft haben

"Als er reinkam, fing er an, Kinder, Lehrer und jeden zu erschießen, der ihm im Weg stand", zitiert der Sender Lokalsender KPRC 2 Chris Olivares von der texanischen Sicherheitsbehörde. Eine Quelle "mit guten Kenntnissen" berichtete dem Sender, der Täter habe am 17. und 20. Mai zwei Gewehre legal erworben. Eins davon sei im Unfallauto, das andere in der Schule gefunden worden. Am 18. Mai 2022 soll der Verdächtige 375 Schuss Munition gekauft haben.

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Nach Angaben der Stadt wurde der Täter am 16. Mai 2004 geboren und stammt aus Uvalde. Eduardo Trinidad, ein Nachbar seiner Großmutter, sagte zu KPRD 2: "Er war ein Einzelgänger. Mein Neffe hat mit ihm bei Burger King gearbeitet."

Eine Einschätzung, die Adrian Mendes von der Schnellrestaurant-Kette Wendy's im Gespräch mit CNN teilt. Als er im Februar in der örtlichen Filiale seinen Job als Manager antrat, sei der 18-Jährige dort bereits tätig gewesen – fünf Tage in der Woche am Nachmittag. "Er kam mir wie ein ruhiger Typ vor – jemand, der nicht viel redet. Mit den anderen Angestellten hat er kaum gesprochen", erinnert sich Mendes. "Er hat nur gearbeitet, Geld verdient – und ist dann reingekommen, um sich seinen Scheck abzuholen."

Waffenbilder in sozialen Medien gepostet

Weiteren Medienberichten zufolge wurde der Täter als Kind wegen einer Sprachbehinderung gemobbt und musste wegen des Mobbings die Schule unterbrechen. Er soll ein angespanntes Verhältnis zu seiner Familie gehabt haben. Freunde erklärten, der 18-Jährige habe in den sozialen Medien Fotos von automatischen Gewehren gepostet. Vor vier Tagen veröffentlichte Aufnahmen von zwei Gewehren nannte er demnach "Meine Waffenbilder". (bst)