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Grundschule

In der Grundschule beginnen Kinder ihre Schullaufbahn. Sie besuchen die Grundschule normalerweise vom sechsten bis zum elften bzw. dreizehnten Lebensjahr.

Die Grundschule ist in Deutschland die erste Stufe des Bildungssystems. Sie umfasst in den meisten Bundesländern vier Schuljahre und wird von Kindern im Alter von sechs bis elf Jahren besucht. In Berlin und Brandenburg dauert die Grundschulzeit zwei Jahre länger. Die Kinder verlassen die Schule also für gewöhnlich mit 13 Jahren. Während der Schulzeit begleitet ein Klassenlehrer die Kinder und unterrichtet sie in Fächern wie Deutsch, Mathematik und Sachunterricht. Die Schüler erwerben Grundkenntnisse und werden auf die weiterführenden Schulen vorbereitet.

Wann und wo muss ein Kind zur Grundschule angemeldet werden?

Die Anmeldezeiten sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In der Regel finden die Anmeldungen aber in den letzten Monaten des Jahres vor der Einschulung oder in den ersten Monaten des Einschulungsjahres statt. Mit dem sechsten Lebensjahr beginnt die Schulpflicht. Die genauen Stichtage - also das Datum, zu dem ein Kind das sechste Lebensjahr erreicht haben muss, damit es in die Grundschule gehen darf - sind ebenfalls in jedem Bundesland anders. Es gibt die Möglichkeit, den Einschulungstermin um ein Jahr zu verschieben oder vorzuziehen. Bei der Wahl der Grundschule haben die Eltern oft wenig Auswahlmöglichkeiten. Jede Schule gehört zu einem festgelegten Bezirk. Eltern, die in diesem Bezirk wohnen, müssen ihre Kinder auch in der entsprechenden Schule anmelden. Nordrhein-Westfalen ist die einzige Ausnahme. Seit 2008 dürfen sich Eltern dort aussuchen, in welche Schule sie ihre Kinder schicken.

Montessori und Waldorf - Alternativen zur klassischen Grundschule

In Deutschland können Kinder auch eine Montessori- oder Waldorfschule besuchen. Es handelt sich um staatlich anerkannte Ersatzschulen, in denen die Kinder Abschlüsse erlangen können, die mit denen der normalen Grund-, Real- und Hauptschulen sowie Gymnasien vergleichbar sind. Der Unterricht in Waldorfschulen ist offen, künstlerisch geprägt und lädt die Kinder zum Experimentieren ein. Ein Sitzenbleiben ist nicht möglich und die Schüler bekommen auch keine Noten. In Montessori-Schulen ist der Unterricht noch offener. Die Schüler können frei entscheiden, womit sie sich beschäftigen. Der Lehrer ist lediglich ein Ansprechpartner.