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Die 5 besten Hunderassen für Anfänger

Golden Retriever zählen zu den Top-Familienhunden.
Golden Retriever zählen zu den Top-Familienhunden.
© dpa, Herbert Spies

26. August 2021 - 8:59 Uhr

Große Hunde, große Sorgen - kleine Hunde, kleine Sorgen?

Welcher Hund passt zu mir? Keine leichte Frage, schließlich wird man ja einen beträchtlichen Teil seines Lebens mit dem neuen Mitbewohner verbringen. Auch wenn man meinen könnte, dass große Hunde in der Erziehung und der Haltung anstrengender sind als kleine Hunde, entspricht das nicht immer der Realität. Man kann fast sagen: Das Gegenteil ist der Fall! Denn einige der vermeintlich liebsten "Schoßhündchen" sind in der Tat eher für fortgeschrittene Hundehalter geeignet. Welche Hunderassen hingegen für Einsteiger besonders geeignet sind, erfahren Sie hier.

1. Der Golden Retriever

Golden Retriever schaut in die Kamera
Ein erstklassiger Familienhund: der Golden Retriever.
© Privat

Großer Hund, großes Herz! Vertreter dieser Rasse gelten als richtige Familienhunde. Schon mit den Kleinsten der Familie kommen Golden Retriever ausgezeichnet klar. Das liegt daran, dass es sich hierbei um eine sehr einfühlsame Hunderasse handelt, die ein sehr sanftes Wesen hat. Sie sind sehr gehorsam und anpassungsfähig. Dazu sind Golden Retriever aber auch besonders clever und lernwillig, was sich in der Erziehung des Hundes auszahlt.

Wenn man einem Goldie dann auch noch lange, abwechslungsreiche Spaziergänge bietet, dann himmeln sie ihre Familie regelrecht an.

2. Der Pudel

Weißer Pudel auf einer Wiese.
Pudel: Die perfekten Spielkameraden für Kinder.
© picture alliance

Mitunter etwas kleiner, aber ein mindestens genauso großes Herz wie der Golden Retriever hat der Pudel. Pudel gibt es in unterschiedlichen Größen: In aufsteigender Reihenfolge unterscheidet man die Toy-, Zwerg-, Klein- und die Königspudel.

Pudel sind ebenfalls bestens geeignet für ein Leben in einer Familie. Sie sind anhänglich und verschmust, wodurch sie den perfekten Spielgefährten für Kinder abgeben. Aber auch für ältere Menschen eignet sich der Pudel sehr gut, weil er nicht über einen allzu stark ausgeprägten Bewegungsdrang verfügt.

Aufgrund ihrer Intelligenz und ihrer Wissbegierde sind Pudel gut zu erziehen und somit auch unter diesem Aspekt perfekte Anfänger-Hunde.

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3. Der Havaneser

Havaneser
Havaneser: Klein aber oho!
© Copyright: Michael Heim, Michael Heim

Ein Allrounder auf vier Pfoten – so könnte man den Havaneser kurz und knapp beschreiben. Haveneser sind unkomplizierte Weggefährten, weil sie durch ihre Intelligenz und Lust am Lernen recht einfach zu erziehen sind. Andererseits ist ein Haveneser ein wachsamer Beschützer, ohne dabei aggressiv zu sein.

Auch Havaneser eignen sich besonders gut für Familien. Durch ihre lebhafte und verspielte Art sind sie der perfekte Freund für Kinder. Durch ihre geringe Größe benötigen die kleinen "Kubaner", wie sie gerne genannt werden, auch nicht allzu viel Bewegung. So halten sie die Vorzüge dieser Rasse durchweg die Waage.

Aber aufgepasst: Havaneser sind zwar vom Wesen her ruhig und sanft, sie wollen aber auch hin und wieder die Aufmerksamkeit auf sich gerichtet haben, sonst zögern sie nicht, sich zu beschweren. Aber wer kann ein so süßes Wollknäuel schon lange außer Acht lassen?

4. Der Mops

Beiger Mops mit Halstuch.
Der Mops: hinter dem meist mürrischen Blick steckt ein freundliches Wesen.

Mürrischer Blick, freundliches Wesen – das ist beim Mops die Devise. Auch bei ihm handelt es sich um einen Familienhund. Aber um einen, der genau weiß, was er will und der dadurch ein wenig fordernder sein kann als andere Anfänger-Hunde.

Der Mops benötigt auf jeden Fall eine konsequente Erziehung und er muss früh sozialisiert werden, damit er später gut mit anderen Artgenossen und Mitmenschen auskommen kann.

Der kinderliebe und lebhafte Mops hat keinerlei Jagd- oder Wachtriebe, wodurch er besonders in einem Umfeld mit Kindern eine super Wahl ist. Er verzeiht es auch, wenn der kilometerlange Spaziergang mal ausfallen muss, weil der Alltag dazwischen kommt. Aufgrund der kurz gezüchteten Nase ist der Mops ohnehin kein Hund, der gerne Kilometer macht.

5. Der Bichon Frisé

Weißer lockiger Hund
Bichon Frisé: kleines Wollknäuel auf vier Pfoten.
© iStockphoto, iStock

Mit ihm wird es keine haarige Angelegenheit. Der Bichon Frisé ist ein kleines lockiges Hündchen, das viele Vorteile – besonders für Anfänger – mit sich bringt. Auch wenn sein Fell auf den ersten Blick etwas anderes erwarten lässt, haart diese Hunderasse so gut wie gar nicht.

Der Bichon Frisé ist mit einer Größe von rund 30 cm ein handliches Wesen, das seine Herrchen trotzdem gut bewacht – aber ohne dabei zu bellen! Ein weiterer Vorteil ist seine Aufgeschlossenheit gegenüber Fremden.

Alles in allem findet man im Bichon Frisé einen ruhigen Weggefährten – nur vor Hitze möchte er bewahrt werden.

Wichtig: Bevor man allerdings einen vierbeinigen Gefährten bei sich einziehen lässt, sollte man sich darüber Gedanken machen, ob ein Hund überhaupt in das eigene Leben passt. Ist man beispielsweise berufstätig, muss man bei der Wahl der Hunderasse zusätzlich darauf achten, ob sie für diese Situation geeignet ist. Dann gilt es noch zu überlegen, ob und wie man den Hund versorgt wird, wenn man selber vielleicht mal verhindert ist oder in den Urlaub möchte. (vho)

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